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Zum Ende der Seite springen „Gott ist im Regen.“ – Diametrale Gottesbilder in V WIE VENDETTA
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S_E_B_A_S_T_I_A_N S_E_B_A_S_T_I_A_N ist männlich
Jungspund


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„Gott ist im Regen.“ – Diametrale Gottesbilder in V WIE VENDETTA Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Nach dem Matrix-Desaster (MATRIX – 1999, MATRIX RELOADED – 2003, MATRIX REVOLUTIONS – 2003) schrieben die Wachowski-Brüder1 das Drehbuch zu V WIE VENDETTA (2005) und produzierten den Film. V WIE VENDETTA ist die Verfilmung des gleichnamigen Comics von Alan Moore2 und David Lloyd3, Regie führte James McTeigue4. In einem dystopischen, futuristischen und totalitär beherrschten Großbritannien ist die Unterdrückung von politisch Andersdenkenden, Muslimen und Homosexuellen an der Tagesordnung. Es herrschen faschistisches Gedankengut, Zensur und eine vollkommene Medienkontrolle der Regierung (vor allem des Fernsehens), die sich einer religiös anmutenden Inszenierung bedient, die an nationalsozialistische Propaganda erinnert. Autokratischer Führer der Regierung ist der Großkanzler und „Nordfeuer“-Parteichef Adam Sutler. Der Faschismus konnte sich in England durchsetzen, weil es einen nuklearen Konflikt in Europa und Asien gab, in den Vereinigten Staaten ein schrecklicher Bürgerkrieg herrscht und verschiedene Epidemien auftraten. Sutler versprach seinen Landsleuten, diese Zustände in England nicht zuzulassen und wurde dafür gewählt.

Ein eine Guy-Fawkes-Maske5 tragender Mann namens V widersetzt sich allerdings dem barbarischen System, indem er führende Mitglieder des Regimes und der Partei tötet. Wie sich erst später im Film herausstellt, ist V der letzte Überlebende eines früheren Experiments an „abweichenden“ Teilen der Bevölkerung (also z.B. Homosexuellen) zur Erforschung einer Viruskultur, die zur Machtübernahme der Führungsriege gegen die Bevölkerung eingesetzt worden ist. Vs Mordopfer sind in erster Linie prominente Parteimitglieder und die damaligen Leiter der Gefangenenanstalt, in der die inhumanen Experimente durchgeführt wurden und aus der V durch Brandstiftung entfliehen konnte. Bei einer seiner Sprengstoff-Attentate rettet der maskierte Unbekannte der jungen Evey das Leben. Er nimmt sie mit in sein Versteck, wo sie eine Sammlung von Kulturgütern (Bilder, Artefakte, Bücher, Filme und eine Music Box), die von der Zensurbehörde verboten wurden, bestaunt. V hat durch zeitweilige Übernahme der Fernsehanstalt am 5. November des Vorjahres die durch Fernsehpropaganda verblendete Bevölkerung zu einem Aufstand am 5. November des aktuellen Jahres aufgerufen. Mit seinen Aktionen möchte er die Bevölkerung über die wahren Hintergründe der Regierung und darüber, wie sie an die Macht kam, aufklären. Am Ende des Films kommt es tatsächlich zum Aufstand der Bevölkerung gegen die Machthaber des Regimes, die V gegeneinander ausspielt.

Neben den eindeutigen und auf den ersten Blick ersichtlichen Konflikten in V WIE VENDETTA, also dem Kampf zwischen Freiheit und Unterdrückung, zwischen Individualrechten und Faschismus sowie zwischen einer werte-konservativen und einer struktur-konservativen Auffassung, gärt unterschwellig noch ein weiteres Krisenpotenzial: das der diametralen Gottesbilder.
Diesen Konflikt in den Film mit einzubauen und entsprechend darzustellen scheint den Wachowski-Brüdern ein Bedürfnis gewesen zu sein. So gibt es im V wie Vendetta-Comic6 selbst keinerlei Hinweise auf diesen Streit der Gottesbilder. Die Roman-Adaption7 von Steve Moore, basierend auf dem Filmdrehbuch der Wachowski-Brüder, wartet demnach aber mit weiteren tiefer gehenden Beschreibungen dieses Konfliktes auf. Im Folgenden sollen nun die zwei sich diametral gegenüber stehenden Gottesvorstellungen kurz erläutert werden.

Auf der einen Seite, der Seite des Regimes, steht ein stets für die Propaganda instrumentalisierter Gott – ein Gott, der die Taten und Entscheidungen der Regierungsführer, allen voran die des Großkanzlers, gegenüber dem Volk legitimieren soll. Durch Hinzunahme des Absoluten werden die Entscheidungen des Großkanzlers und seines jeden Tag im Fernsehen auftretenden Propagandachefs („Die Stimme Londons“) absolut gesetzt. Es ist ein typisch für totalitär-dogmatische Gesellschaftsformen institutionalisierter Gott, zu dem die Menschen nur über die Mittlerposten innerhalb der Regierung, wozu die Priester ebenfalls gehören, Kontakt aufnehmen können. Der Wahlspruch der faschistischen Nordfeuer-Partei drückt eindrucksvoll die propagandistische Funktion dieses Gottesbildes aus: „Stärke durch Einigkeit, Einigkeit durch Glauben“. Einigkeit kann nach Vorstellung der Regierung nur erreicht werden, wenn alle Menschen gleich gemacht sind, gleich denken, gleich glauben, d.h. Andersdenkende und Andersgläubige aus der Gesellschaft verbannt werden. Denn nur Gott, im Wahlspruch mit Glauben übersetzt, kann Einigkeit erzielen. Kurz gesagt, nur wer an den Gott des Regimes glaubt, ist überhaupt Teil der Gemeinschaft und hat das Recht, weiterhin zu leben. Im Film werden natürlich Parallelen zur Realität ersichtlich, so ähnelt die Nordfeuer-Partei der NSDAP, steht die Gottesvorstellung des Regimes für ein dogmatisches Christentum, die faschistische TV-Propaganda für die unkontrollierte Macht der Medien unserer Zeit, das Gefangensein der vor den Fernsehschirmen sitzenden Engländer für die Konsumsklaverei des Kapitalismus und der Bischof von London auf Sex mit Kindern.

Auf der anderen Seite, die Seite der Identifikationspersonen, ist die Gottesvorstellung ganz anders gelagert. Hier wird ein persönlicher, individuell verschiedener und immanenter Gott vorgezogen. Die individuelle Auslegung von Religion und Glauben wird in der Szene ersichtlich, in der Evey – übrigens großartig dargestellt von Natalie Portman8 – im Hause ihres Chefs, eines homosexuellen Showmasters, einen Koran findet, dessen Besitz ausreichen würde, den Showmaster zum Tode zu verurteilen. Doch Eveys Chef besitzt den Koran nicht, weil er Moslem ist, sondern weil er lediglich die Kaligraphien und die Lyrik des Buches zu bewundern weiß. Diese persönliche, eher ästhetische, Einstellung zur Religion ist in einem System wie dem der Nordfeuer-Partei jedoch nicht möglich, und so dauert es auch nicht lange, bis Eveys Chef auffliegt und interniert wird.
Am eindrucksvollsten wird jedoch das Gottesbild der „Helden“ erkennbar in der Szene, als Evey, nachdem sie durch V durch tagelange Folter und Haft quasi erlöst, frei gemacht wurde, fast unbekleidet im Regen steht und zu einer tiefen Erkenntnis in Bezug auf die Transzendenz gelangt – so wie es Jahre zuvor V selbst erging als dieser in den Flammen der brennenden Gefangenenanstalt frei kam. Wo es bei V Feuer war, wird Evey nun durch das Element Wasser „erleuchtet“. Diese Befruchtung eines in mystischer Erfahrung erlebbaren Gottes bringt Evey mit „Gott ist im Regen!“ auf den Punkt. Die entsprechende Passage im Filmroman8 geht sogar noch weiter und erklärt in großartiger Weise Eveys Gotteserkenntnis, welche als panentheistisch, universell-theosophisch, zutiefst persönlich und als diametral zum dogmatischen und institutionalisierten Gottesbegriff der christlich-faschistischen Regierung angesehen werden kann: „„Gott ist im Regen“, sagte Evey bedächtig in Erinnerung an Valeries Worte. Sie atmete tief durch und füllte ihre Lungen, als seien sie noch nie zuvor benutzt worden. Und sie wusste, dass Valerie Recht gehabt hatte. Gott, ganz gleich, was man von Ihm oder Ihr hielt, war ohne jeden Zweifel im Regen … in den Wolken, den Bäumen, den Gebäuden, den Menschen … in der Ratte … in allem. Und umgekehrt war alles auch Gott. Und Gott war kein Engländer, war nicht Sutlers Gott, war nicht einmal „christlich“. Gott war jedermanns Gott, jedermanns Götter oder Göttinnen. Und „die Gottheit“ gab es nur im selben Sinne, wie es „den Menschen“ gab. Ob man „Gott“ nun Jehova oder Allah, Zeus oder Odin, Brahma oder den Jadekaiser nannte. Ebenso wie man Mann oder Frau oder Kind genannt wurde, ob man nun Angelsachse, Afrikaner, Araber, Jude oder Chinese war. Denn so wie Shylock sagt: „Wenn ihr uns stecht, bluten wir dann nicht?“, so würde die Gottheit, vom gekreuzigten Christus bis hin zu einem Götzenbild aus Erdreich, fragen: „Wenn du mich verehrst, bin ich dann nicht Gott?“ Und Evey wusste, dass es so war, und genau darum war es so für sie.“ (V wie Vendetta, Seite 244)
Eveys Gottesbild ist panentheistisch, weil Gott von ihr im Regen, also in einem Teil der immanenten Umgebung – der Natur – verortet wird. Dabei bleibt Gott aber immer noch zum Teil wenigstens transzendent (und somit beständig), denn sie sagt ja nicht einer pantheistischen Vorstellung folgend „Gott ist Regen“ (im Sinne von „Gott ist Natur“), sondern sieht den Regen als Teil des „Wesens“ Gottes. So löst sie bzw. die Wachowski-Brüder das transzendente Göttliche nicht in einer pantheistischen Sicht auf, indem das einstmals Geistige, Numinose mit der Natur, also der Materie, gleichgesetzt wird, sondern erhält eine absolute Transzendenz im philosophischen Sinne.

Das universelle und theosophisch anmutende Gottesbild der Hauptprotagonistin zeigt sich in der Erkenntnis, dass es letztendlich egal ist, wie man das Göttliche bebildert und benennt. So sind die menschlichen Religionen und ihre Geschichten, Sagen und Mythen, ihre heiligen Bücher und ihre Riten letztendlich nur ein spezifischer und mannigfaltiger Ausdruck des einen großen urgründigen, numinosen Geheimnisses, welches den Menschen seit Jahrtausenden beschäftigt und auf diese Weise zur Schaffung vielfältiger Kulturen antreibt. Es gibt so viele Götter (im Sinne von Gottesvorstellungen) wie es Menschen gibt – dies bringt Eveys sehr individualistische Vorstellung des Göttlichen auf den Punkt. Nach Eveys Glauben gibt es „die Gottheit“ im Sinne eines dogmatischen und von autokratischen Instanzen festgelegten Gottesbildes genauso wenig, wie es „die Menschheit“ gibt, im Sinne eines kulturell und religiös nivellierten, entfremdeten oder internationalisierten Menschens, wie ihn sich die faschistoiden Systeme von Nationalsozialismus über Kommunismus bis hin zum Kapitalismus wünschen. Dass diese drei Eigenschaften von Eveys Gottesvorstellung (panentheistisch, universell und individuell) diametral zum Gottesbild der Nordfeuer-Partei verlaufen, liegt auf der Hand: hat nicht die faschistische Regierung in V WIE VENDETTA, wie ihr reales Vorbild: die christlichen Kirchen, ein reges Interesse daran, Gott nach weit draußen in für „normale“ Menschen nicht erreichbare Bereiche zu verlegen, um so dem Machterhalt wegen die alleinige Kontaktmöglichkeit und Deutungshoheit des Göttlichen zu besitzen. Würde weitergehend nicht eine universelle Vorstellung Gottes den Führern der Nordfeuer-Partei zutiefst widerstreben, da eine „Verbrüderung“ der Religionen durch das Anerkennen eines gemeinsamen Kerns ihre Sündenböcke und Feindbilder (z.B. Schwule und Moslems) wegbrechen lassen würde. Und da ein individuelles und undogmatisches Gottesbild in der Regel einhergeht mit einem individuellen und toleranten Welt- und Menschenbild, ist es klar, dass dies ebenfalls nicht im Sinne der Partei sein kann.

Ich hoffe, dass ich zeigen konnte, dass der Film V WIE VENDETTA einiges mehr zu bieten hat, als man vielleicht beim erstmaligen Betrachten erkennt. Die Wachowski-Brüder hatten sich mit der Matrix-Triologie bereits an ein philosophisch-religiöses Thema (Gnosis) gewagt, verloren sich leider aber ab dem 2. Teil der Reihe in dumpfen Actionszenen und verstümmelten so das durchaus interessante Thema bis zur Unkenntlichkeit. Mit V WIE VENDETTA machten sie m.E., was Glauben und Religion als Thema in ihren Filmen betrifft, einiges wieder gut. Man sollte zwar nicht soweit gehen, V WIE VENDETTA als religiösen Film zu bezeichnen, jedoch enthält er, wie ich gezeigt habe, neben dem gesellschaftskritischen Hauptthema ein immenses Potential zur religiös-philosophischen Interpretation.


1 Laurence und Andrew Wachowski; US-amerikanische Drehbuchautoren und Filmregisseure (www.wikipedia.de)

2 britischer Autor und Co-Autor von Comics (The League of Extraordinary Gentlemen, From Hell, Swamp Thing, Batman-Folgen) (www.wikipedia.de)

3 britischer Comiczeichner (Kickback) (www.wikipedia.de)

4 US-amerikanischer Regisseur (www.wikipedia.de)

5 Guy Fawkes war ein englisch-katholischer Offizier, der am 5. November 1605 ein Attentat auf den englischen König Jakob I. versuchte (www.wikipedia.de).

6 Alan Moore, David Lloyd: V wie Vendetta (Graphic Novel), Nettetal, 2007

7 Steve Moore: V wie Vendetta (Roman zum Film), Nettetal, 2005

8 israelisch-US-amerikanische Schauspielerin (www.wikipedia.de)
02.01.2012 10:35 S_E_B_A_S_T_I_A_N ist offline E-Mail an S_E_B_A_S_T_I_A_N senden Homepage von S_E_B_A_S_T_I_A_N Beiträge von S_E_B_A_S_T_I_A_N suchen Nehmen Sie S_E_B_A_S_T_I_A_N in Ihre Freundesliste auf
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Hi, ich finde es echt toll was du dir für Mühe macht, aber so kann man den Text nicht lesen. Du musst da echt mal Absätze einbauen. Änder dass bitte, dann lese ich den Text echt gerne.

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