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Autor Beitrag
Thema: Rocky Balboa
S:CAPE

Antworten: 25
Hits: 20.679
17.02.2007 05:14 Forum: Jetzt im Kino


Scheint ja tatsächlich so zu sein, Lobo.

Ich werd mich dann mal wieder aus dieser "Community" dünn machen, ich ging eigentlich in der Annahme, dass hier immer noch eine letzte Bastion gegen Cinefacts und Co. anwesend ist, die "den Film" und die "Diskussion" darum in den Vordergrund stellt.

War wohl ein Irrtum.. thnx trotzdem.. remember: make love not war - poppe, nett kloppe! Augenzwinkern

greetz.
Thema: Rocky Balboa
S:CAPE

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14.02.2007 02:27 Forum: Jetzt im Kino


Zitat:
Ich hatte unmittelbar nach dir ein ellenlanges Posting verfasst, es dann aber - wie man noch sehen kann - editiert, weil auf so ausschweifende Diskussionen habe ich (derzeit) keine große Lust. Vor allem, wenn sich dann die üblichen Verdächtigen einklinken und jede Vorlage für Sticheleien benutzen (nur eine Vermutung meinerseits). Nicht falsch verstehen.


Das ist natürlich bedauerlich.

Meine Meinung dazu:

WENN man sich schon als Reviewautor betätigt (sei es professionell oder Hobby) sollte man zumindest ein Minimum an Selbstbewusstsein an den Tag legen, das es bedarf, um "über Sticheleien zu stehen", ganz besonders wenn man seine Reviews auch noch in Deutschlands größter Filmdatenbank online stellt.

Aber gut, schade... kann man wohl nichts machen.

Nix für ungut.

greetz.
Thema: Rocky Balboa
S:CAPE

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13.02.2007 23:46 Forum: Jetzt im Kino


Wars das jetzt schon hier mit

Zitat:
.. um eine kleine Diskussion anzufackeln.


?

Augenzwinkern

greetz.
Thema: Rocky Balboa
S:CAPE

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12.02.2007 18:42 Forum: Jetzt im Kino


Zitat:
Original von Dude
So viel Aufregung hat die Rocky Reihe gar nicht verdient. großes Grinsen


Wer regt sich denn auf..? smile

Ich bin allerdings schon der Meinung, dass der aktuelle Rocky Film - falls du DAS meinen solltest, eine gewisse Aufmerksamkeit verdient hat.

greetz.
Thema: Rocky Balboa
S:CAPE

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12.02.2007 02:31 Forum: Jetzt im Kino


Zitat:
Original von Mr. Vincent Vega
Na dann habe ich den Film wohl nicht verstanden.Zunge raus


Da war ja jemand ganz offensichtlich mächtig bemüht, einen Verriss zu liefern... in summe allerdings zu Unrecht wie ich meine.

Anlässlich deines Textes erlaube ich mir mal, ihn hier im Anschluss zu kommentieren:

Zitat:
Nicht nur Axel Schulz wollte es 2006 noch einmal wissen, auch Sylvester Stallone und sein Alter Ego Rocky Balboa steigen nach rund 15 Jahren Abstinenz erneut in den Ring, der die Welt bedeutet. Das Pendant der Realität erlitt dabei einige heftige Schläge, bei denen von einer Niederlage zu sprechen arg untertrieben wäre. Zu leicht ist die Vorlage und zu groß die Verlockung, Vergleiche ziehen zu wollen, doch ganz ähnlich ergeht es auch dem einstigen Actionhelden des 80er-Kinos


Diese Analogie ist ein originell gedachtes Stilmittel, das Review peppig einzuleiten, leider entbehrt es inhaltlich jeglicher Grundlage.
Dass du Axel Schulz`peinliche Comebackblamage als quasi "Einleitung" nutzt für dein Review, passt zwar sinngemäß zum Gesamturteil deinerseits, "Pendant" ist hier allerings ganz klar der falsche Begriff.

Zitat:
Für die bemühte Milieustudie nimmt auch dieser Film rund 80 Minuten Zeit in Anspruch, da werden bedeutungsschwangere Bilder kreiert, Verweise zu vergangenen Teilen der Serie gelegt und allerlei rührselige Dialoge aufgesagt.


Zunächst einmal wirkt die "Milieustudie" nicht wie eine "Studie".
Es "findet statt", hier wird nichts dargestellt, was in irgendeiner Weise zu "studieren" wäre.
"Bemüht" ist meiner Ansicht nach ebenso kein adäquater Ausdruck.. das Szenario ist adäquat gezeichnet, es geht ebenso adäquat von der Hand, die Ausleuchtung ist nahezu perfekt und die Charaktere wirken authentisch, souverän gespielt und unaufdringlich.
Mir fällt nicht der geringste Aspekt auf, der in punkto Szenario "bemüht" wirkt.

Zitat:
Talia Shires Figur war im Gegensatz zu der des Boxers dann offenbar doch bereits von vorgestern, und tot macht sie sich eigentlich ohnehin besser, so darf Stallone gleich noch einige Versuche anstellen, sich mimisch am Geschehen zu beteiligen.


Diese Aussage verstehe ich nicht.
"Adrians Tod" ist ein wesentlicher Kernbestandteil des Skriptes, das von Stallone selbst erstellt wurde, zudem hat er selbst Regie geführt... wie kommst du da zu der Formulierung "..darf Stallone gleich noch einige Versuche anstellen, sich mimisch am Geschehen zu beteiligen"?

Und wie kommst du überhaupt zu der Vermutung, "Talia Shires Figur war im Gegensatz zu der des Boxers dann offenbar doch bereits von vorgestern"?!
Hier erschließt sich mir dein Gedankengang nicht..

Zitat:
Leider wirken diese Anstrengungen, einen abgeschriebenen, zur Ruhe gesetzten Schwergewichtler mit Emotionen ausstatten zu können, meist unfreiwillig komisch. Stallone kann seinen Gegnern ansehnlich eins auf die Mütze geben, aber mit der Schauspielerei wird das einfach nichts mehr.


Ich bin der Meinung, dass Stallone seine Figur nicht nur adäquat, sondern EXAKT so spielt, wie er sie für "Rocky Balboa" gezeichnet hat:
Behäbig, sichtlich gealtert, in erster Linie innerlich zerissen, vom Leben gezeichnet, desillusioniert zunächst und im wesentlichen "living backwards", wie es Pauli an einer Stelle treffend formuliert.
Meiner Meinung nach ist seine Performance hier so authentisch, wie sie nur in den ersten beiden Teilen vermittelt wurde.
Die simpel gestrikte, holpertatschige und gewissermaßen lethargisch wirkende, aber dennoch mit einem unbedingten Siegeswillen versehene Charakterstruktur dieser Figur wird hier in einer Glaubhaftigkeit und Drastik reanimiert quasi, die einige der Vorgängerparts ab und an vermissen ließen.
Sehr bezeichnend dafür seine "Eigenart", immer wieder im Verlauf des Films gewisse Formulierungen stereotypisch zu wiederholen ("I appreciate.."), bzw. immer wieder Aussagen anderer Figuren in sein Reden und Handeln einzuflechten.

Ich erinnere mich beispielsweise an Teil 4, in der die Figur des Rocky stellenweise zu souverän und straight inszeniert wurde, als es die Handlungsvorlage der Reihe in sich eigentlich vorsah.

Zitat:
Bedauerlicherweise ist das 1975 gar für den Oscar nominierte Semi-Kraftpaket auch ein ziemlich schwacher Drehbuchautor, denn vielmehr als den Plot des Originals aufzusagen schafft Stallone nicht.


Diese Aussage verstehe ich allerdings noch weniger.
Das "Skript" .. "sagt den Plot des Originals auf"..?!
I don`t know what you mean exactly..
Das Skript findet meiner Meinung einen runden und glaubhaften Anschluss an die Reihe.

Zitat:
Besonders die Initialidee – ein virtueller Kampf ähnlich dem Celebrity Deathmatch auf MTV dient als Auslöser für Rockys Rückkehr in den Ring – erscheint grotesk albern und funktioniert auch als Metapher nicht, denn schlüssige Gründe oder wahre Einblicke in das Gefühlsleben seiner Figur liefert er keine


Ich verstehe nicht ganz, was hier als eine eventuell verstandene "Metapher" fungiert haben soll...
... ich kann an der (amerikanischen) Idee des "virtuellen Kampfes" allerdings nichts feststellen, was hier partout nicht gepasst, oder sogar "grotesk albern" gewirkt haben soll.

Wer solch eine "Realitätsprüfung" unternimmt, dem kann die gesamte Rocky Saga per se nicht gefallen haben, wenn man es streng nimmt.

Zitat:
Deshalb benötigt es einiges an Sitzfleisch, bis Bill Contis euphorische Musik erneut ertönen darf und die Kampfesvorbereitungen untermalt: Rocky dreht im Jogginganzug wieder seine Runden, darauf hat man dann ja irgendwie doch gewartet – und den Fans geht womöglich kurzzeitig das Herz auf.


Das ist meiner Meinung nach pure, gewollte Polemik, auf die man inhaltlich nicht eingehen kann, weil sie inhaltlos formuliert ist.

Zitat:
Aber die Scheinambitionen sind schnell entlarvt, im Finale darf dann wieder geprügelt und gekloppt werden, was das Zeug hält.


Mal abgesehen davon, dass ich von sogenannten "Scheinambitionen" nichts erkennen kann, stellst du hier etwas vermeintlich "Entlarvendes" so dar, als sei das in der Rocky Saga etwas Verwerfliches.
Es unterstreicht zwar stilistisch deine eigentliche Intention, wirkt in dieser Formulierung aber völlig abwegig und verklärend.

Zitat:
Stallone macht keine gute Figur dabei. Verhinderten die gelifteten Backen- und Stirnbereiche zuvor jeglichen Gesichtsausdruck, so erzeugt wiederum der Anblick dieser versuchten Dehnung lappiger Muskeln am Oberkörper dezenten Schrecken – durch seine zahllosen Operationen wirkt Stallone gar noch älter als 60 und erinnert an Kollegin Sharon Stone, die ihre verführerische Rolle in „Basic Instinct 2“ in überarbeiteter Erscheinung ähnlich verzweifelt wiederholte. Das bizarre Ausmaß künstlicher Verjüngung ist jedoch mitnichten der Grund dafür, dass auch dieser finale Kampf den vorherigen zwei Dritteln bezüglich seiner Langweile in nichts nachsteht.
Denn das alles ist unspektakulär und uninspiriert inszeniert, die Kamera wirkt ineffizient choreographiert und kann nicht verbergen, dass die Darsteller lediglich Luftschläge absorbieren. Mit aufdringlichen Schwarzweiß-Einschüben und dabei heraus stechendem Blut wird sich auch noch mehr oder weniger peinlich daran versucht, diese Rentnershow stilistisch aufzuwerten, ohne dem ganzen jedoch nicht die schlichte Konventionalität nehmen zu können.


Das volle Programm, was du hier auffährst... smile

Nun, ich muss sagen, dass mir der Endkampf ebenfalls ein wenig zu gestelzt und unauthentisch wirkt.
"Authentisch" soll hier allerdings nicht heißen, dass es nicht wirkt wie ein "echter" Boxkampf (das war in der Reihe ohnehin noch nie der Fall), nein, es wirkt tatsächlich überwiegend wie ein unkoordiniertes Rumgehaue.
Auch stören hier meiner Meinung nach die etwas überstrapaziert eingesetzten Einblendungen, die zwar sichtlich effektiv die Dramaturgie insgesamt frisieren wollen, in dieser Art und Weise allerdings over the top wirken.

Das Finale ist allerdings mehr als adäquat und hätte besser sicherlich nicht gelöst werden können.

Zitat:
Dieser neue, 30 Jahre nach dem Original einberufene Film wird den Franchise wohl ganz bestimmt reanimieren, sicherlich wirft er ordentliche Gewinne ab und ganz wie Schulz wird auch Stallone, wenn schon nicht aus künstlerischer, dann zumindest aus kommerzieller Sicht siegreich die Arena verlassen. Doch ist „Rocky Balboa“ nichtsdestotrotz die ganz fürchterlich öde, etwas verzweifelt anmutende Wiederbelebung eines Kinohelden, den man eigentlich nicht wirklich vermisst hat.


"Das" Franchise "Rocky Balboa" ist mit diesem Film zu einem würdigen, anspruchsvollen, zeitgemäßem, wundervoll behutsam und durchdacht inszeniertem Ende gelangt, wie es majestätischer und souveräner nicht hätte inszeniert werden können.
Nichts ist hier "spektakulär", nichts ist hier überzogen, gewollt oder gar peinlich.
Der Film mag für Menschen, die mit der Reihe ohnehin nicht viel anfangen können, "langweilig" oder "uninspiriert" wirken... niemand allerdings, und ich sage ernsthaft NIEMAND, der als Fan mit Rocky aufgewachsen ist, wird sich anmaßen, zu behaupten, das dies kein würdiger Abschluss sei!
Stallone verfügt in summe sicher nicht über die Fähigkeiten eines Clint Eastwood in "Mililon Dollar Baby" etwa.. aber die Art und Weise, wie er hier sein Trademark zu einem konsistenten Ende geführt hat, das verdient Hochachtung.
Und ich sage sowas sehr selten, davon ab.

greetz.
Thema: Details: CMV-Neuheiten im März / April '07
S:CAPE

Antworten: 5
Hits: 1.668
05.02.2007 04:47 Forum: DVDs aus aller Welt


Schön, dass es euch gefällt! Freude

greetz.
Thema: TCM - The Beginning
S:CAPE

Antworten: 93
Hits: 64.418
31.01.2007 04:58 Forum: Jetzt im Kino


Ausgefeiltes Review, alle Achtung! smile cool

Zitat:
Jonathan Liebesmann wird bereits mit dem Regieposten für ein angekündigtes Sequel der Friday the 13th-Serie in Verbindung gebracht. Bleibt abzuwarten, was dann auf uns zukommt


Der Grund, warum mich das völlig kalt lässt, sind eigentlich 2 Gründe:

1. ist das sowieso egal

und

2. ist er damit höchstwahrscheinlich nicht überfordert

Augenzwinkern

greetz.
Thema: Blokkmonsta & Uzi - Hirntot: Nachgeladen (HT017)
S:CAPE

Antworten: 3
Hits: 5.547
27.01.2007 20:28 Forum: Musik (Vinyl, CD, DVD etc.)


Traurigster Machoscheiss`n`Dreck... Ekelhaft, was aus dem schwarzen CNN mitlerweile geworden ist zu großen Teilen - hüben wie drüben -.

greetz.
Thema: TCM - The Beginning
S:CAPE

Antworten: 93
Hits: 64.418
25.01.2007 22:04 Forum: Jetzt im Kino


Zitat:
Aber darüber kann man sicherlich seitenlange Texte schreiben Augenzwinkern


Das ist wohl wahr. smile

greetz.
Thema: TCM - The Beginning
S:CAPE

Antworten: 93
Hits: 64.418
25.01.2007 22:02 Forum: Jetzt im Kino


Zitat:
Original von mosher
@S:CAPE: Ich denke mal, dass wir beide insgesamt ziemlich einer Meinung sind. Natürlich ging mein Kommentar tendenziell gegen Wortklauberei, und das natürlich auch nur aufgrund der besonderen Hervorhebung deinerseits (Fettschrift). Selbstverständlich brauchen wir nicht darüber zu reden, dass ein Landschaftsportrait die größere Eigenleistung des Künstlers gegenüber bestimmten (lieblosen) Remakes darstellt.
Und wie gesagt bedauere auch ich es, dass den Filmschaffenden offenkundig nicht allzuviel einfällt, wenngleich Lobo natürlich auch einige Gegenbeispiele genannt hat. Ich muss allerdings auch sagen, dass mir derlei Kritik von "Fans" in der Regel auch nicht so recht passt, denn auch wenn ich es mir jetzt vielleicht zu einfach mache: Mach's doch besser! Das ist natürlich Quatsch, aber ich will sagen, den von dir eingeforderten Mut mag man zwar haben, jedoch lässt sich daraus nicht immer ein Film machen. Wie gesagt gibt es Gegenbeispiele, aber die meisten irgendwie in eine Filmproduktion involvierten Personen stehen unter einem immensen Druck (welcher selbstredend wieder durch das Geld entsteht). Nebenbei bemerkt ergibt sich daraus ein zweiter Punkt, der der Aussage, es handle sich um kein eigenständiges Werk, einen beinahe beleidigenden Beigeschmack gibt: Stell dir vor, du hast als Regisseur ein Jahr deines Lebens fast ausschließlich diesem Film gewidmet und dann kommt einer daher und spricht dir einen Teil davon ab - mag man drüber streiten, ob er sich das gefallen lassen muss, oder nicht.
In jedem Fall bleibt aber die Tatsache, dass er sich in seiner künstlerischen Freiheit eingeschränkt sehen wird, was ihm ja selbst nicht passen dürfte - was er sich aber letztendlich indirekt vorwerfen lassen muss. Leider besteht die Alternative entweder darin, eine wirklich kongeniale Idee zu besitzen (siehe oben: "Selber machen!"; kommt natürgemäß halt nicht wöchentlich vor), oder sich eben in Hinblick auf die Professionalität (und damit ja wiederum auch auf die Möglichkeiten) etwas nach unten zu orientieren. Doch wie (fast) jeder Fussballspieler ein Angebot von Real Madrid nicht so schnell ausschlägt, wird es sich auch ein Regisseur dreinmal überlegen, ob er fette Produktionsbedingungen gegen mehr Autonomie innerhalb eines Amateurfilms eintauschen würde.

Letztlich ist es doch so, dass die (Studio-)Situation in den 60er Jahren genauso kacke war, bevor sich Scorsese, Coppola & Co aufmachten, das New Hollywood zu begründen. Nur war es wie überall damals einfacher, einen Fuß auf die Erde zu bekommen, darum lassen ihre Nachfolger heutzutage vielleicht noch auf sich warten. Aber irgendwann werden sie womöglich kommen. Oder sind sie schon da?

Langer Rede kurzer Sinn: Unsere Ansichten dürften sich ähneln bis gleichen, ich wollte mich nur dagegen wehren, falsche Sündenböcke zu suchen.


Sehe ich auch so, dass wir da in wesentlichen Punkten konform gehen.
Worauf ich noch kurz eingehen möchte ist dein erwähnter Punkt: "Nebenbei bemerkt ergibt sich daraus ein zweiter Punkt, der der Aussage, es handle sich um kein eigenständiges Werk, einen beinahe beleidigenden Beigeschmack gibt: Stell dir vor, du hast als Regisseur ein Jahr deines Lebens fast ausschließlich diesem Film gewidmet und dann kommt einer daher und spricht dir einen Teil davon ab - mag man drüber streiten, ob er sich das gefallen lassen muss, oder nicht."

Dazu ist aus meiner Sicht folgendes zu sagen:
Ich selbst bin nicht als Filmemacher tätig, sondern als Musiker und Kritiker.
Es ist für mich eine Selbstverständlichkeit, insbesondere ein Akt der intellektuellen und künstlerischen Redlichkeit, dass, sobald ich einen Track z.B. fertiggestellt habe, und ihn einem Publikum präsentiere, ich ihn der offenen und ernsthaften Kritik zunächstmal aussetze.
Das ist für mich nicht nur eine Sache, die sich auf meinen speziellen Bereich bezieht, sondern ein Teil meines Kunstverständnisses überhaupt.
Du hast natürlich Recht, dass darüber selbstverständlich gestritten werden muss!
De gustibus est disputandum.

greetz.
Thema: TCM - The Beginning
S:CAPE

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25.01.2007 18:47 Forum: Jetzt im Kino


Zitat:
Hm, das kann ich nicht wirklich nachvollziehen.
In den letzten Jahren hat sich doch nicht nur die Situation in Deutschland, sondern auch die generelle Kinokultur dahingehend "verbessert", dass auch deftigere Kost gut und gerne präsentiert werden darf.


Vielleicht ist die Aussage etwas missverstanden worden: EXAKT das, was du hier schreibst, wollte ich damit zum Ausdruck bringen. smile
Insofern ist es mir völlig unverständlich, wie leicht und schnell sich große Teile der Fans unseres Genres heute begeistern lassen, so als sei "ein Tröpfchen dargestellten Blutes" etwas, um das wir potentiell erstmal dankbar sein müssen.

greetz.
Thema: TCM - The Beginning
S:CAPE

Antworten: 93
Hits: 64.418
25.01.2007 18:42 Forum: Jetzt im Kino


Zitat:
Zitat:
Original von S:CAPE
Genau hier liegt das Problem: bei aller aufgeputzten und hoch budgetierten Cleverness und zeitgemäßer Perfektion in der Inszenierung handelt es sich um kein eigenständiges Werk.


DAS ist für mich Inkonsequenz in Perfektion. Ein Remake ist kein eigenständiges Werk? Ein Film, der auf einer Romanvorlage beruht, auch nicht? Und ein Ölgemälde, das nicht der Phantasie des Malers entspringt, sondern für das jemand oder etwas Portrait gestanden hat, auch nicht? geschockt


Um es nochmal in meinem Verständnis zu unterstreichen:
Ein Remake ist insofern kein dem Begriff gemäß "eigenständiges" Werk, sondern formal eine Interpretation eines bereits bestehenden Werkes, also in diesem Falle eines Films, den jemand anderer bereits geschaffen hat.
Dabei spielt bei diesem formellen Punkt natürlich erstmal keinerlei Rolle, was für eine Qualität diese Interpretation aufweist, bzw. wie sie "beim Publikum ankommt", bzw. ob du und ich ihn mögen.
Das Ideen bzgl. der Schaffung eines Kunstwerks nicht als Grundvoraussetzung immer originärer Natur sein können, auch das ist klar.
Es ist aber imho eine Unterschied, ob eine bereits bestehende Idee als Inspiration der Schaffung eines Werkes dient, oder ob ein bereits bestehendes, konsistentes Gesamtkunstwerk als Grundlage fungiert, neu interpretiert und reproduziert zu werden.

An deinem Beispiel hergeleitet würde das bedeuten:
Ein Roman, der als Grundlage für eine Verfilmung dient, fungiert als Inspiration des Filmemachers, der den Stoff neu interpretiert und darüberhinaus auch auf eine andere Ebene transportiert.
"Konsequenz" im Sinne von "entweder oder" ist hier also genauso problematisch wie im Beispiel des Malers, der zur Inspiration eine Landschaft abmalt oder eine Portraitzeichnung erstellt.
Diesen Abbilder von etwas bereits bestehenem liegen - wenn man es formell betrachtet - natürlich keine eigenständigen Ideen zugrunde.
Aber auch hier ist zu beachten, dass es sich um formelle Grundsätze handelt, die keinerlei Aufschlüsse über die Qualität des Kunstwerks nur deshalb schon geben, weil sie "abgemalt" sind.
Meine Kritik bezieht sich im übrigen grundsätzlich nicht auf das Prinzip "Neuinterpretation" selbst, sondern auf den oft zu leichtfertigen, provitheischenden Umgang damit.
Es macht manchmal den Anschein, dass Filmemacher heute absichtlich den bequemeren, naheliegenderen Weg gehen, um dem Publikum nichts zuzumuten und sich demzufolge auch die eigenen Taschen weniger füllen, was wohl verständlicherweise auch naheliegt.

greetz.
Thema: TCM - The Beginning
S:CAPE

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25.01.2007 03:15 Forum: Jetzt im Kino


Zitat:
Natürlich muss -und das betone ich gerne nochmal- ein Vergleich zum Original her. Schließlich ist es das Grundwerk, auf welches sich alles bezieht. Auch halte ich das Aufzeigen negativer Abweichungen vom Original in Intensität oder Inszenierung durchaus für sinnvoll.
Das sollte aber doch nicht den Blick auf das Werk als eigenständigen Film verzerren.


Genau hier liegt das Problem: bei aller aufgeputzten und hoch budgetierten Cleverness und zeitgemäßer Perfektion in der Inszenierung handelt es sich um kein eigenständiges Werk.
Es wäre ungenau, würde man das Prinzip des Ideenausschlachtens per se als ein typisches Phänomen der heutigen Zeit betrachten, das mag sein.
Remakes insbesondere hat es lange, lange vorher bereits gegeben, auch ist insbesondere Hollywood bereits vor langer, langer Zeit auf die Idee gekommen, dem Publikum das, was es mag, neu aufzulegen, bzw. thematisch fortzusetzen.
Man mag sich - und soll sich natürlich auch - drüber streiten.. unterm Strich geht es natürlich auch um Unterhaltung, denn Unterhaltung ist selbstverständlich auch ein wichtiger Aspekt der Kunst.

Was ich mir nur wünschen würde, wäre, dass Filmemacher ein wenig mutiger und forschender mit der Verarbeitung ihrer Ideen vorgehen - und das Publikum allgemein kritischer im Umgang mit dem wird, was es präsentiert bekommt.
Wir leben wahrlich nicht in einer Zeit, bzw. unter Bedingungen, wo man froh und dankbar sein muss, einen Tropfen dargestellen Blutes schon allein deshalb dankbar zu bejubeln, weil er dargestellt wird und vielleicht sogar noch ein big shot ihn präsentiert.

Zitat:
Als eigenständige Filme halte ich "The Hills have Eyes", "House of Wax" und auch "The Texas Chainsaw Massacre" für nicht grandiose, aber immerhin bodenständige und gut inszenierte Werke. Verglichen mit dem Original wiederum vesrchwinden sie alle in der Senke der Bedeutungslosigkeit..


The Hills have Eyes ist in meinen Augen ein großartiges Remake, u.a. deshalb, dal der von mir sehr geschätzte Alexandre Aja hier strikt referentiell vorgegangen ist, d.h., sein Werk ist eher Hommage, weil er intelligent genug ist, zu verstehen, was "etwas eigenes" ist, und was "mir nicht gehört".
Hier kommt es ausnahmsweise wirklich einmal darauf an imho, WER sich an WELCHE Materie heranwagt, und ein Meister wie Aja weiß, worauf es ankommt, was zu tun ist, und was zu unterlassen ist.

Sicherlich hängt das auch damit zusammen, dass mir Cravens Original immer schon ein wenig schwach auf der Brust erschien, ein Film, der absolut verbesserungswürdig war, und Aja hat ihn nicht nur brilliant interpretiert, sondern verbessert.
Das unterscheidet diese Situation imho ganz deutlich von einem Monument wie etwa TCM.

De Toths House of Wax hätte ganz sicher keines Remakes bedurft imho, dieser Film war rund und btw. .. wer einen Klassiker mit Vincent Price in der Hauptrolle meint, remaken zu müssen, der ist selbst schuld.
Es gibt Dinge, die macht man einfach nicht -- man isst auch keinen Kaviar mit Mayonese.

greetz.
Thema: TCM - The Beginning
S:CAPE

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24.01.2007 05:49 Forum: Jetzt im Kino


Zitat:
Flame: BEVOR JEMAND ETWAS SAGT, JA ES WURDEN EINIGE PASSAGEN UND ZEILEN IN DIESEM THREAD GELÖSCHT.
SOLLTE NOCH EINE BESCHWERDE EINGEHEN WERDEN DIE USER PERSÖNLICH UND DIREKT ANGESPROCHEN UND GGF. VON DER WICKED PLATFORM GESPERRT.


Na, wenn das so ist, dann wollen wir uns doch mal strictly on topic bewegen, hm? smile

Zitat:
Toxie: Das kann natürlich sein, wobei ich dies auch wieder etwas anders sehe, vor allem da mir dieser Rotten-Look und die ganze MTV-Ästhetik im Grunde sogar gefällt, ich aber vielleicht einfach total übersättigt bin von dieser Art Filme zu inszenieren.


Ich denke, dass es einem Fan, der mit der "typischen" 80s-Ästhetik sozialisiert ist, exakt SO gehen MUSS, und das liegt wohl daran, dass "damals" der Output insgesamt selbstverständlich nicht vergleichbar mit dem heutigen war, als auch daran, dass man in dieser Phase eben in einer Art "Pionierzeit" gelebt hat, wohingegen man heute die "Früchte" erleben muss, und das in einer Zeit, in der die technischen Möglichkeiten nahezu grenzenlos sind.
Das hängt sicherlich auch entscheidend mit dem allgemeinen Mangel an originären Ideen und Werken zusammen.


Zitat:
Dass der Film in seiner Vergangenheit fest in die 70er Jahre verankert ist und eine neue Verfilmung des Grundstoffes nur zu deiner so schön beschriebenen "Retroästhetik" führen kann, empfinde ich zwar als einen Nachteil, allerdings nicht in einem so hohen Grad wie du es tust.
Damit will ich keinesfalls andeuten, dass du falsch liegst. Ich persönlich lege aber nicht allzu viel wert darauf, dass eine gleiche Konzipierung -wie im Original- zu finden ist.
Man wird sich sicherlich auch schwer daran tun, einen Film zu finden, der eine gleiche Filmästhetik aufweist, wie es ein 70er Jahre Slasher, Trasher oder was auch immer tut. Hooper's Meisterwerk lagen ja wesentlich mehr Einflüsse zu Grunde als lediglich inszenatorisches Geschick.


Das Problem des jüngst in Mode gekommenden Prinzips "Prequel" birgt immer eine gewisses Risiko, das ist klar.
Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass es bei diesem Prinzip nicht darum geht, neue Ideen dem Publikum zuzumuten, sondern primär darum, dem Publikum etwas "Altes", "Gewohntes" quasi "für neu" zu verkaufen.
Und hier hat man nach der ewigen Sequel-Falle eben ein gnadenlos-funktionelles und eloquentes Mittel gefunden: "Wenn die Leute es nervt, zu erfahren, wie es wohl weitergeht, zeigen wir ihnen eben, was "vorher" war!".
Ein Prinzip, das sich auf so ziemlich alles anwenden lässt, was jemals an den Kinokassen das Haus gerockt hat, und selbstverständlich als direkte Antithese zum gemeinhin schon als "verpönt" innerhalb der Szene geltendem "Sequel" - ein optimaler Kompromiss, gleichzeitig über die Tatsache hinwegzutäuschen, dass "neue Ideen nunmal momentan nicht so der Bringer sind" und dennoch unter einem Deckmäntelchen "frisch" und "zeitgemäß" daherzukommen.

Es ist, was es ist: a lack of originary content, a lack of substance.

Aber DAS immerhin in Präzision, ausgestattet mit einer Unsumme an Budget, mit der man sicherlich "The Evil Dead" 10 mal neu hätte drehen können... und selbstverständlich bis ins Detail durchkalkuliert.

Corey_sic hat einmal in diesem Zusammehang die Frage aufgeworfen:

Zitat:
Die Frage ist ja auch "muss das Rad neu erfunden werden?". Meiner Meinung nach lautet die Antwort "Nein"


Meine Antwort dazu lautet in diesem Zusammenhang: Ja! Das MUSS es definitiv!
Auch Horror-Unterhaltung hat heute per se nichts anderes verdient, als sich der schonungslosen Kritik zu unterziehen, auch wenn einige Herrschaften, die des Denkens müde geworden sind, oder es vielleicht sogar nie durch die Pulla eingeflößt bekommen haben das anders sehen mögen.
Horror ist mehr als nur bloße Unterhaltung!
Das war er schon immer.

Formal kein schlechter Film, in der Tat.
Nur weil er aber die traditionelleren Franchises führt, sehe ich keinen Grund, auf ihn näher einzugehen, als auf einen x-beliebiges Splatter-Rip-Off von der Stange.
Und solange das nicht aufhört, werde ich es weiter tun.

greetz.
Thema: TCM - The Beginning
S:CAPE

Antworten: 93
Hits: 64.418
23.01.2007 02:55 Forum: Jetzt im Kino


Guten Abend, vielmehr guten Morgen, liebe Wicked Community! smile

Hab mich gestern Abend kurz mal mit eurem Master of Disaster Daniel unterhalten, und - wie versprochen - hier auch mal ein paar Kommentare zu seinem Review und dem Film selbst natürlich auch.

Zunächst mal sei gesagt, dass das Review - und Daniel erwähnt es etwas weiter oben selbst - in summe recht "frisch" wirkt, sprich: man merkt insgesamt, dass es unmittelbar nach Sichtung des Films entstanden ist.
Es liest sich an manchen Stellen etwas "rough", und auch bleibt einem der Eindruck nicht verborgen, dass der Autor hier an gewissen Stellen deutlich "emotionaler" zur Sache geht, als man es von ihm vielleicht gemeinhin gewohnt ist.
Was nicht einmal primär damit zusammenhängen muss, dass er den Film verrissen hat... ich denke, dass die Hauptgründe dafür eher in einer gewissen ästhetischen Prägung und Sozialisation wurzeln, die es ihm zwingend notwendig machten, anstelle der sachlich-formellen Argumentation sich deutlich polemischer Stilmittel zu bedienen, um seinem Empfinden an gewissen Schlüsselstellen Ausdruck zu verleihen.
Das sich das natürlich nicht durchgehend auf einer möglichst objektiv-diskursiven Basis diskutieren lässt, das ist natürlich ganz klar.

Ich halte das Review trotzdem für der Materie angemessen, auch wurden in meinen Augen alle nennenswerten Aspekte adäquat herausgearbeitet, wenn auch an gewissen Stellen - wie gesagt - mit ungewöhnlich auffälligen subjektiv-emotionalen Elementen versetzt.
Zufälligerweise ist es nun aber so, dass ich seine Sicht der "Dinge" bzgl. TCM nicht nur strikt teile, sondern sogar uneingeschränkt unterstütze, auch wenn das etwas ist, was sich berechtigterweise den Vorwurf des Konservativen gefallen lassen muss.

Ich möchte - bevor ich mir jetzt hier die Mühe mache, verschiedene Dinge zu wiederholen - in diesem Zusammenhang ergänzend aus einem sehr kontroversen Gespräch zwischen mir und meinem ex-Kollegen Corey_Sic aus dem - vielleicht dem ein oder anderen bekannten - DTM Shop Forum aus Österreich zitieren, und ich denke, das untermauert den ablehnenden Standpunkt recht bezeichnend:


Zitat:
Corey_sic: "Hab ich ja auch nicht gesagt, dass du den Anspruch erhebst, allerdings würde mich dennoch interessieren an welchen fakten du es ausmachst, dass dieser film glattpoliert ist, denn ich konnte das beim besten willen nicht ausmachen, weder bei der optik noch bei dem inhalt oder der darstellung, also ein paar beispiele wären nett"


Zitat:
S:CAPE: "Sehr gern.
Was mich in erster Linie stört, ist die künstlich aufbereitete Retroästhetik, die bereits im Remake nicht funktioniert hat.
Ich mag es von Haus aus nicht, wenn bestimmte Franchises aus ihrem unmittelbar zeitbezogenem Zusammenhang zu einer anderen Zeit "aufgepeppt" werden, eine Tatsache, die leider dem allgemein wahrnehmbaren Mangel an wirklich frischen, neuen Ideen Rechnung trägt.
Ich würde sagen, ohne dass ich den potentiellen Fans und Zuschauern hier etwas vorweg nehmen möchte, dass hier - unter den gegebenen Umständen - wirklich talentierte Leute am Werk waren, nur funktioniert es für mich nicht im TCM Zusammenhang, es ist (mal wieder) ein Film um des Films, um des Franchises und der potentiellen Kohle wegen.

Das geht sicherlich prinzipiell ok, denn es ist ja heutzutage business as usual, für mich wäre es nicht nötig gewesen, das Geld und die Energie hätte man (wenn auch sicherlich nicht so absatzträchtig im Endprodukt, die Leute fressen ja lieber das, was sie bereits kennen und gewohnt sind) auch in Schaffung neuer Kunstwerke inverstieren können, als unbedingt im Jahr 2006 die TCM "Historie" nun vollends aufzukrempeln.

Anmerkungen zu "glattpoliert": Der Film ist mit einigen gory scenes ausgestattet.
Er will schockieren - das wollten das Remake, wie die Sequels ebenso.
Hoopers TCM schockierte nicht mit vordergründigen FX und explizit zur Schau gestelltem, kalkuliertem Gore, sondern mittels seiner subtilen und minimalen, in erster Linie durch den perfekten Einsatz einer nahezu durchweg atonalen Klangkulisse getragenen Drastik.
Dies in Verbindung mit einer - vor allen Dingen für einen Low-Budget Film - handwerklich und darstellerisch nahezu perfekten Inszenierung/Darstellung machte TCM neben Raimis The Evil Dead zum vielleicht besten Horrorfilm aller Zeiten.
Die sich nach und nach verdichtende Intensität des Originals - in erster Linie - ist in dieser Form nicht nur derart authentisch und schnörkellos unkalkuliert-wirkend nie wieder erreicht worden, ganz gleich, wie man das topic auch durch den Wolf gesequelt, geprequelt und neuaufgelegt hat.
TCM ist raw - er ist nervenzerrend und schafft dies nahezu ohne überzogene, bzw. unangemessene FX.
Was nicht bedeuten soll, dass ich etwas gegen Gore etwa hätte, aber es ist faszinierend imho, wie Hooper subtil, intelligent und reduzierend hier vorgegangen ist.

Fazit: Es ist wichtig und richtig, Filme wie diesen an seinen Referenzen zu messen, ganz besonders, wenn es sich um solch gewaltige Kunstwerke wie TCM handelt, die ganze Generationen von Fans und Filmemachern geprägt haben, und ohne die unser Genre möglicherweise um einiges ärmer wäre.
Ob es notwendig ist, jedes Franchise, das irgendwie und irgendwann mal ein Kassenschlager war und ist, in allen nur erdenklichen Formen aufzuwärmen und neuzuvermarkten... das sei mal dahingestellt.
Ich für meinen Teil behaupte, dass TCM zu keiner Zeit einer Fortsetzung, eines Prequels, Remakes whatever bedurfte, und gerade durch das open ending des Originals wäre sehr viel von seiner Ursprünglichkeit, von seinem Mythos erhalten geblieben.

So, nun hab ich mich doch noch hinreißen lassen zu einer kleinen TCM Abhandlung.. was solls.
Lasst euch die gute Stimmung nicht vermiesen, think for yourself."


greetz.
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