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Autor Beitrag
Thema: Profondo Argento (Alan Jones)
scarlet diva

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Profondo Argento (Alan Jones) 26.12.2007 19:04 Forum: Literatur


Profondo Argento - The Man, the Myths & the Magic




Erscheinungsjahr: 2004
Verlag: Fab Press

Autor: Alan Jones
Genre: Film/Biografie
Seiten: 338
Format : 28 x 22 cm
ISBN oder Bestellnummer 190325423X (Hardback) / 1903254248 (Paperback)

Inhalt:
From his first work scripting Sergio Leone's Once upon a Time in the West, his directorial breakthrough with the chic giallo The Bird with the Crystal Plumage and his ground-breaking collaboration with progressive rock grup Goblin for the Deep Red soundtrack, to producing the gut-wrenching Dawn of the Dead and his Terror Trilogy with his Hollywood superstar daughter Asia Argento, everything you ever wanted to know about Dario Argento is all here.

For a quarter of a century, internationally renowned journalist Alan Jones has tirelessly reported on every aspect of Argento's career. Now, for the first time, every single feature, interview, review, and in-depth look at Argento's multi-faceted universe has been meticulously collated into one unique volume that tells the complete story of the man, the myths and the magic.

With a wealth of new material and interviews exclusively conducted for this exhaustive overview of Argento's extraordinary body of work, Jones reveals never before published facts and secrets about the man who changed the face of global horror with the super-shock sensation Suspiria.

Illustrated with rare stills, posters and candid behind-the-scenes photos from the author's private collection, Jones probes deep into the psyche and methodology of one of the world's most celebrated genre directors, and in doing so also uncovers the luminous chaos of the entire Italian Film Industry itself.

Features full-length interviews with :
Asia Argento, Claudio Argento, Fiore Argento, Roy Bava, Simon Boswell, Michael Brandon, Chiara Caselli, Luigi Cozzi, Liam Cunningham, Keith Emerson, Franco Ferrini, Jessica Harper, Daria Nicolodi, Stefania Rocca, George A. Romero, Gianni Romoli, Dardano Sacchetti, Julian Sands, Tom Savini, Claudio Simonetti, Michele Soavi, Sergio Stivaletti, Max von Sydow, Ronnie Taylor and Luciano Tovoli.


Sonstiges:
Großformatiges, gebundenes Buch, das meines Wissens nach in Deutschland nicht erschienen ist.

Bilder :








Fazit:
Für jeden Argento-Fan ist dieses Buch ein absolutes Muss. Selbst ohne Text wäre dieses Werk bereits herausragend. Zu jedem Argento-Streifen gibt es eine Vielzahl an Bildern, zum Teil ausländische Plakat-Motive, Bilder von den Dreharbeiten usw usw. Die unzähligen Hintergrundinformationen sind dann noch das Tüpfelchen auf dem i. Einfach ein geiles Buch !


Note: 10 / 10
Thema: Durch die Nacht mit Asia Argento und Joe Coleman
scarlet diva

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26.12.2007 19:02 Forum: TV-Forum


Zitat:
Original von Lode
Hat es jemand mitgeschnitten? Ich habs natürlich wieder verpasst... Augen rollen


Die kommen doch eh nach und nach auf DVD raus.
Thema: Filme des Jahres 2007
scarlet diva

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26.12.2007 19:01 Forum: Umfrage


Meine Top 3 :

1. Rob Zombie's "Halloween"
2. Un Secret (bisher nur in Frankreich gelaufen)
3. Full Metal Village
Thema: Film des Jahres 2007
scarlet diva

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26.12.2007 19:01 Forum: Offtopic


Meine Top 3 :

1. Rob Zombie's "Halloween"
2. Un Secret (bisher nur in Frankreich gelaufen)
3. Full Metal Village
Thema: Filme die man nie wieder ansehen will!
scarlet diva

Antworten: 15
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06.12.2007 23:50 Forum: Film allgemein


Mothra - Das Siegel der Elias
Dreamcatcher
Oase der Zombies
The Video Dead
Thema: Durch die Nacht mit Asia Argento und Joe Coleman
scarlet diva

Antworten: 5
Hits: 9.550
06.12.2007 23:46 Forum: TV-Forum


War im Endeffekt nicht so spektakulär wie angekündigt. Coleman abgedreht wie immer, Asia lecker wie immer. Die Sendung wird übrigens am 8.12. wiederholt.
Thema: Die Festival-Saison 2008
scarlet diva

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06.12.2007 23:40 Forum: Musik (Vinyl, CD, DVD etc.)


Für das Wrotes Gesicht :A habe ich mir diesmal rechtzeitig eines der X-Mas-Tickets besorgt, nachdem es dieses Jahr so ein Karten-Chaos gegeben hatte. Bis jetzt sind zwar noch nicht viele Bands für mich dabei, aber eigentlich lohnt sich das Festival schon alleine wegen Carcass und At The Gates ! Headbanger
Auf jeden Fall fahre ich auch noch zum Rock Hard Festival. Auch hier ist das Angebot noch nicht so berauschend, aber Immortal und Amorphis sind schon mal was. Und Paradise Lost sind auch okay, weil lange nicht mehr gesehen.
Als drittes Festival und als Saisonabschluss steht das Up From The Ground wieder auf meinem Fahrplan. Und zwar egal welche Bands da spielen. Das UFTG ist einfach das geilste Festival und Pflichtprogramm für mich ... auch wenn ich da erst wieder nen halben Tag mit dem Auto unterwegs bin. Gitarre
Thema: [USA] SCARLET DIVA
scarlet diva

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12.10.2007 14:26 Forum: DVDs aus aller Welt


SCARLET DIVA



Italien 2000

Laufzeit : 86 Minuten (italienische Fassung)

FSK : 18

Regie & Drehbuch : Asia Argento

Darsteller :
Asia Argento, Jean Shepard, Herbert Fritsch, Gianluca Arcopinto, Joe Coleman, Francesca d´Aloja, Vera Gemma, Justinian Kfoury, Daria Nicolodi, Scholly-D, Selen, Alessandro Villari, Leo Gullotta, Paolo Bonacelli, Vanessa Crane

Story :
Im Jahr 2000 dreht Asia Argento ihren ersten Streifen „Scarlet Diva“ auf Video. Die Autobiografie der damals 25-Jährigen ist ein Marathon aus Sex, Drugs and Rock’n Roll. In einem Wechselbad der Gefühle zeigt sie sich mal brav, mal rebellisch, halb romantisch, halb feministisch, oder exhibitionistisch und geheimnisvoll zugleich.



Interview mit Asia Argento zu "Scarlet Diva" im neuen X-Rated-Magazin (Ausgabe 38 / 4. Quartal 2006) :

DIE WAHRHEIT ÜBER SCARLETT DIVA

Ein Interview mit Asia Argento.

Frage: "Scarlet Diva" ist ein sehr intensiver Film. Der Film vermittelt so ein "Punk" Gefühl. Was hat sie zu diesem Film inspiriert? Wie entstand die Idee dazu?“

Asia Argento: „Es begann alles in einer ziemlich schlechten Phase in meinem Leben.
Ich war sehr unglücklich zu der Zeit. Ich war nicht in der Lage meine Wohnung zu verlassen. Für eine lange Zeit. Ich hatte eine ziemlich destruktive Liebesbeziehung. Zuvor hatte ich noch mit Ferrara gearbeitet, einer meiner Lieblingsregisseure. Er war wie der Teufel. Der Teufel im Sinne von "Gut" und "Schlecht". Beides in einer Person. Er war sowohl gut als auch schlecht für mich. Am Ende war es okay, weil es mir einen eigenen starken Willen gegeben hat. Es war mir daher einfach ein persönliches Anliegen diese Geschichte zu erzählen. Ich musste einfach etwas tun. Mich wieder unter Kontrolle kriegen. Mein Vater hat mir sehr geholfen. Meine einzige Unterstützung zu der Zeit. Ich schrieb damals an einem Buch, an einer Novelle. Zudem an einem Film über den Dritten Weltkrieg, mehr so ein Weltuntergangsfilm. Aber das führte nirgendwo hin. Viel zu kompliziert. Wahrscheinlich auch nichts für einen ersten Film. Zur gleichen Zeit, während ich mein Buch schrieb, kam mein Vater bei mir vorbei. Ich gab ihm 10 Seiten meines Buches zu lesen. Er sagte: " Ah, ein sehr interessanter Film.". Ich war sehr verwirrt und antwortete: "Das ist kein Drehbuch, sondern eine Novelle.". Und dann machte es Click in meinem Kopf. Nachts konnte ich nicht schlafen. Die Bilder des Films entstanden in meinem Kopf. Ich war wirklich am kämpfen mit mir. Ich sagte immer wieder "Nein". Ich muss meinen Kriegsfilm fertig schreiben. Aber die andere Hälfte meines Gehirns arbeitete bereits an "Scarlet Diva". Und ich ging hinunter und begann noch in der Nacht mit dem Schreiben. Einfach so, in einem Rutsch, das ganze Skript.
Eigentlich den kompletten Film. Alles in dieser Nacht. Es war für mich eine absolute Notwendigkeit. Es war für mich wie eine Therapie, um mich besser zu fühlen. Es musste einfach aus mir heraus. Ich war so besessen von dem Thema. Jeder sagt, dass der Film diese Besessenheit besitzt. Aber ich denke, dass ich das einfach machen musste, ohne jede Rücksicht.“

Frage: „Ist es eigentlich ein autobiografischer, ein authentischer Film?“

Asia Argento: „Ja. Der Film ist absolut autobiografisch. Auch wenn einige Dinge, die man im Film sieht, nicht bis ins Detail meinem wirklichen Leben entsprechen. Da gibt es schon Unterschiede. Ich musste gewisse Sachen in der Darstellung einfach überspitzen. So dass ich mich von ihnen lösen konnte. Ursprüngliche reale Personen sind im Film auf verschiedene Darsteller verteilt. Der Regisseur ist z.B. nur ein Charakter, den ich im realen Leben traf.
Es gibt daher viele verschiedene Figuren im Film aus meinem realen Leben. So gibt es den Produzenten, den Liebhaber, all diese verschiedenen Charaktere. Sie stellen alle monströsen Seiten der Menschen dar, die ich kennen lernte. Alles sicher keine netten Menschen.
Aber vielleicht lag das auch an meiner damaligen Opfer-Rolle. Ich fragte sie ob sie meine Killer sein wollten. Sie haben auch mit ihrer Mutter in dem Film zusammengearbeitet.“

Frage: „Wie war es die Regisseurin der eigenen Mutter zu sein?

Asia Argento: „Für mich war es einfach wichtig sie zu töten. Das war der Hauptgrund für ihren Auftritt in meinem Film. Nach dem Film, auch wenn es sich jetzt merkwürdig anhört, hat sich unsere Beziehung zueinander stark verbessert. Wir kamen uns wieder viel näher, nachdem ich sie getötet habe. Ich musste sie einfach töten, es war notwendig. Ich musste ihr zeigen, was sie mir damals angetan hat als ich klein war. Sie verurteilte mich und mein Verhalten. Und ich fühlte mich damals richtig schlecht. Mein Leben wurde davon gezeichnet. So wäre es jedem anderen ergangen. Jedem, der Beziehungsdramen zwischen Mutter und Tochter erleben musste. Für mich ist eine sehr schmerzvolle Erinnerung. Die Dinge beschämen mich heute noch. Ich musste das einfach alles noch einmal durchleben. Deshalb gibt es diese kleine Mädchen im Film, welches mich spielt. Es ist für mich ein persönliches Psychodrama. Meine Mutter ist im Film drogenabhängig, was sie in Wirklichkeit nicht war. Nicht dass das falsch verstanden wird. Nur bin ich schon immer sehr "straight" gewesen, sie war eher das Gegenteil. Sie war aber niemals eine Drogenabhängige. Sie war verrückt, aber nicht drogenabhängig.“

Frage: „ Es hat sicher die Beziehung zu ihrem Vater beeinflusst, als sie begannen mit ihm bei seinen Filmen zusammen zu arbeiten!?“

Asia Argento: „Ja, bei "Trauma" war ich 16 Jahre alt. Nun, es begann sich damals schon etwas zu verändern ...Wie soll ich das sagen? Ich hatte keine Angst vor ihm, aber er war mein Vater. Ich hatte großen Respekt vor ihm. Ich wollte ihm nichts von mir und meinen Problemen erzählen. Ich denke, er ist ein sehr intuitiver Typ und hat schon etwas gemerkt. Er merkte schon, dass ich ein Kind mit Problemen war. Es war für mich nicht leicht mit ihm. Er gab einige schwierige Szenen für mich.
In einigen Szenen wurde ich schändlich behandelt. Aber ich denke das es letzten Endes unserer Beziehung weitergeholfen hat. Wir haben schließlich ein sehr enges Verhältnis zueinander bekommen. Die meisten Leute werden nie so ein enges Verhältnis zu ihren Eltern haben.
Heute sind wir sehr eng befreundet. Aber ich bin immer noch meines Vaters Tochter. Sogar wenn ich selbst nun Mutter bin. Sie sagten, dass er sie stark unterstützt hat als sie mit "Scarlet Diva "begannen.
Wie war die Situation für sie? Wollten sie sich von ihm beraten lassen? Oder eher nicht? Wollten sie lieber alles alleine machen? Ja, genauso habe ich es gemacht. Er war sehr hilfreich beim Schreiben des Drehbuchs. Er war der einzige, dem ich das Skript überhaupt gezeigt habe. Niemand anderes bekam es zu Gesicht. Er hat mir sehr geholfen, durch seine Vorschläge, wie z.B.: "Die Szene funktioniert so nicht.". Einmal sagte er mir, dass Ende würde nicht funktionieren. Aber als er es dann sah, fand er es schließlich doch in Ordnung. Als ich dann aber mit der Vorproduktion begann,
sagte ich ihm, dass ihn nicht um mich haben möchte. Das war einfach wichtig für mich. Er kam auch nur 1-mal oder 2-mal am Film-Set vorbei. Es war auch gut so für mich. Mein Onkel war viel öfter anwesend. Mein Onkel ist ein sehr guter Produzent, sehr kreativ. Ich hatte lieber meinen Onkel dabei als meinen Vater. Aber einmal haben sie die Sittenrichter gespielt. Ich hatte eine ziemlich bestialische Szene. Und das war einfach zu viel für sie. Und sie sagten: "Muss das wirklich sein?". Ich antwortete: "Ja, ich brauche diese Szene einfach.". Es gibt da so eine Szene im Film mit einer Frau und einem Hund. Das ist aber schnell vorbei. Das war das einzige. Ich musste es einfach machen. Als ich jung war, sahe ich diese bestialische Szene in einem Video. Und es nahm mich damals sehr mit.
Für eine lange Zeit hatte ich diese Bilder in meinem Kopf. Etwas wirklich Zerstörerisches.
Ich musste das loswerden.“

Frage: „Haben sie sich jemals den ganzen Film zusammen mit ihrer Familie angesehen? War es hart für sie?“

Asia Argento: „Nein, aber meine Mutter schaut sich den Film andauernd an. Sie liebt ihn. Mit meinem Vater habe ich ihn nur einmal gesehen. Es war aber nicht die endgültige Schnittfassung. Es war eine der ersten Rohschnittfassungen, die wir anschauten. Ich war sehr aufgeregt und schüchtern. Aber mein Vater war sehr nett zu mir. Er sagte, dass er sehr stolz auf mich und meine Arbeit sei. Er denkt, dass es ein wichtiger Schritt war, und ein sehr ehrlicher Film sei. In dem Sinne wie ...wie sonst nur ein Kind ehrlich ist, bei dem was es zu dir sagt. Wenn sie "Scarlet Diva" nun sehen, sind sie zufrieden mit dem Ergebnis? Ja, ja doch ...Ich denke, der Film ist so ungefähr ...so ca. 75 % von dem was ich vorher im Kopf hatte. Das was ich mir damals beim Schreiben vorstellte. Das ist schon In Ordnung.
50 % wären für mich nicht ausreichend gewesen. Ja, ich bin schon stolz darauf. Obwohl alles für mich jetzt schon lange zurückliegt. Es ist schon fast Geschichte. Jetzt habe ich auch mehr Abstand dazu.
Heute kann ich viel besser damit umgehen als damals. Das war damals nicht der Fall, ich habe sehr gelitten. Als ich den Film promoten musste, besonders in Italien, da konnte ich mit vielen Fragen nicht besonders gut umgehen. Ich sagte immer, stellt eine persönliche Frage, denn es ist ein persönlicher Film. Ja, ich bin froh heute so darüber sprechen zu können.“

Frage: „Die italienische Presse ist mit ihnen nicht gerade zimperlich umgegangen. Sie waren fast schon gemein zu ihnen, oder?“

Asia Argento: „Ja, da ist wahr. Sie waren gemein. Das war hart für mich. Es gab einige Leute, die den Film verstanden hatten. Aber das waren nur einige wenige Insider. Der ganze Rest war mehr. Und das hat mich am meisten getroffen. Sie haben den Film einfach nur abgelehnt. Sie konnten damit einfach nichts anfangen. Ich war wirklich in einer tiefen Depression. Sogar noch schlimmer als vor dem Film.
Und dann habe ich den Vater meines Kindes kennen gelernt. Es ging mir dann schon etwas besser.
Als ich anschließend in Frankreich war, war es völlig anders. Die ganze Presse war so interessiert und freundlich zu mir. Ich konnte es kaum glauben. Alle liebten den Film. Leute, die ich sehr respektierte.
Und als der Film dann in Frankreich veröffentlicht wurde, lief er wirklich sehr gut in den Kinos.
Ich dachte, dass ich nun wieder Regie führen kann. Wenn der Film ankommt, bin ich glücklich.
Denn dieser Film hat eine lange Geschichte hinter sich. Er wurde auf vielen Festivals auf der ganzen Welt gezeigt. Und jetzt ... Es war mein Traum, dass der Film in den USA erscheint. Weil ich dachte, dass Frankreich und die USA das richtige Publikum dafür wären. Besonders hier in New York gibt es sicher Leute, die ihn verstehen. Gerade weil das Verständnis für den Film in Italien überhaupt nicht vorhanden war. Ich hätte sonst bestimmt nie mehr daran gedacht, noch einmal Regie zu führen.
Wir sprachen über schockierende Szenen, die geschnitten werden sollten. Aber es gibt genug schockierende Szenen im Film, die ihnen wichtig waren. Die sie unbedingt zeigen wollten.
Wie stufen sie die Reaktionen darauf ein. Wollten sie die Leute schockieren? Ich verstehe das nicht so ganz. Ich wollte die Leute nicht schockieren. Ich wollte nur die Wahrheit zeigen. Da ich als Schauspielerin schon oft genug lügen musste, Sätze erzählen musste, an die ich nicht glaubte.
Und ich tat so vieles in Filmen, was wirklich nur Schwindel war. Es war okay, aber ich hatte immer dieses Ideal von einem ehrlichen Film im Kopf. Insbesondere nach all diesen manipulierten Sachen.
Ich wollte einfach einmal die Wahrheit erzählen. So viele Leute, mit denen ich schon gearbeitet hatte.
Ich hatte die Fantasie von einem Film, der nah an der Wahrheit sein sollte. Denn selbst die beste Lüge kann die Wahrheit nicht verbergen. Das ist eine unvermeidliche und schmerzvolle Erfahrung.
Aber nicht um das Publikum zu schockieren. Sondern um dem Publikum die Wahrheit vor Augen zu führen. Einfach damit sie lernen mit der Wahrheit umzugehen. Ihr Problem, wenn sie die Wahrheit schockierend finden. Wenn die Wahrheit aber zu mehr Liberalismus führt, ist es gut. Mann sieht im Film ein auffälliges Tattoo auf ihrem Körper.“

Frage: „Können sie uns etwas mehr über den Engel erzählen?“

Asia Argento: „Ja, als ich das habe machen lassen, war ich gerade 17 Jahre alt. Ich habe es eigentlich an dieser Stelle, weil ich nicht wollte, dass mein Vater es zu sehen bekommt. Da er gegen Tattos war.
Deshalb habe ich es an dieser Stelle gemacht. Ich dachte ich könnte es gut mit einem Badeanzug am Strand verstecken. Immerhin konnte ich es 2 Jahre vor meinem Vater verstecken. Eines Tages erzählte ich es ihm und er war ziemlich entsetzt. Er sagte zu mir so etwas in der Art wie, dass er es aber verstünde, da ich ja nur mit solchen durchgeknallten Typen rumhänge. Und er meinte, dass ich damit nun im Zirkus auftreten könnte. Na ja, so war es. Das Motiv stammt von einem Maler namens Paul Delvo. Die Frau mit den Flügeln und das andere. Es ist aber nichts Symbolisches. Es ist im Gegensatz zu anderen Dingen von mir nicht symbolisch. Ich bin ja durchaus eine sehr spontane Persönlichkeit. Und ich denke nicht immer vorher über alles nach was ich tue. Manchmal tue ich es einfach und gut. Und so war es auch mit diesem Tattoo.

Frage: „Würden sie den Zuschauern von "Scarlet Diva" gerne noch etwas sagen?

Asia Argento: „Ja folgendes: sie brauchen kein Mitleid mit mir haben. Ich bin nicht das einsamste Mädchen auf der Welt. Jeder ist verwundert darüber. Ich bin nicht mehr einsam, ich war es vielleicht einmal. Ich bin kein Opfer. Ich versuchte nur die Wahrheit zu erzählen. Seien sie nicht schockiert. Es ist nur die Wahrheit. Es ist nur ein Drehbuch. Es ist nur das wahre Leben. Das ist alles. Es ist ein sehr persönlicher Film. Nicht mehr und nicht weniger.“
Thema: Do you like Hitchcock?
scarlet diva

Antworten: 6
Hits: 2.658
12.10.2007 14:21 Forum: Europloitation


Ich weiß, dass Argento's Filme der letzten Jahre stark geteilte Meinungen hervorrufen. Das wird wahrscheinlich bei "Do you like Hitchcock?" nicht anders sein (falls den überhaupt jemand geguckt hat !?). Aber Argento's Hommage an Alfred Hitchcock ist einfach klasse. Hier wurden zig Elemente der Hitchcock-Klassiker geschickt miteinander verbunden, ohne dass die Eigenständigkeit komplett verloren geht.
"Do you like Hitchcock?" ist mit Sicherheit kein Horrorfilm, eher ein gut gemachter Thriller. Am ehesten kann man ihn noch mit "Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe" vergleichen. Freilich nur von der Atmosphäre her, die Story ist eine ganz andere. Dennoch gibt es auch hier zwei oder drei härtere Szenen, bei denen man ganz deutlich die Handschrift von Dario erkennt.

8,5 / 10
Thema: LAND OF THE DEAD
scarlet diva

Antworten: 95
Hits: 52.630
12.10.2007 14:19 Forum: Jetzt im Kino


Romero's Zombie-Trilogie ist damals komplett an mir vorübergegangen. Erst einige Zeit danach habe ich mich mit den Filmen beschäftigt, wobei ich den dritten Teil favorisiere. Im Vorfeld zu "Land of the Dead" hatte ich mir natürlich die alten Schinken nochmals intensiv angesehen und war dementsprechend gespannt, erwartete jedoch auch nicht allzu viel.
Das Endergebnis hat mir dann jedoch wirklich gut gefallen, wenn auch das letzte Sahnehäubchen irgendwie fehlte. Natürlich war Asia Argento ein zusätzlicher Anreiz, zumal eine Zusammenarbeit zwischen Romero und Argento (sonst jedoch mit Dario) immer interessant ist. Romero ist es gelungen, seine Zombie-Saga ins neue Jahrtausend zu transportieren, ohne großartige Schäden anzurichten. Die alte Stimmung kommt weitestgehend auf, auch wenn an manchen Stellen mehr Atmosphäre und weniger Effekte nicht geschadet hätte. Insgesamt aber ein wirklich feines Gemetzel.

8 / 10
Thema: [USA] Code 1: "The Stendhal Syndrome" Special Edition von Blue Underground
scarlet diva

Antworten: 4
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12.10.2007 14:17 Forum: DVDs aus aller Welt


Hab die DVD auf der Börse in Münster jetzt das erste Mal zum Verkauf gesehen. Ist rein äußerlich sehr nett aufgemacht, aber 30 Euro ist mir dann doch erstmal ein wenig zu teuer.
Thema: Preview: MOTEL (VACANCY) - Trailer, Poster & Infos
scarlet diva

Antworten: 6
Hits: 7.670
12.10.2007 14:15 Forum: Jetzt im Kino


MOTEL hat eine schon oft strapazierte Geschichte, nur diesmal noch mit dem Zusatz der Snuff-Filmerei. Ein Streifen, wie er mit einer leicht anderen Thematik schon zigmal dagewesen ist. Leidlich spannend, handwerklich absolut okay, mehr aber auch nicht.
Allerdings war es nett, Kate Beckinsale mal endlich wieder in einer "normalen" Rolle zu sehen. Mit solchen Darstellungen gefällt sie mir um einiges besser als in Streifen wie "Underworld". Frank Whaley hatte ich noch als Drummer in Oliver Stone's "The Doors" in Erinnerung. Den Bösewicht nimmt man ihm nicht so ganz ab.
MOTEL ist kurz und knapp gehalten und erscheint eigentlich kürzer als 85 Minuten. Dadurch kommt die Rahmenhandlung viel zu kurz, Beweggründe der einzelnen Personen werden so gut wie gar nicht erläutert. Das Ende zielt mal wieder deutlich auf einen zweiten Teil. Ob der allerdings kommt, ist meiner Meinung mehr als fraglich und auch mehr als unnötig.

Fazit : 6 / 10
Thema: [USA] Code 1: Heavy Metal Horror "Black Roses" erscheint am 25.9.07 bei Synapse Films
scarlet diva

Antworten: 2
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17.09.2007 03:18 Forum: DVDs aus aller Welt


Ein Mischmasch aus Metal und Horror !? Genau mein Ding ! Freude
Thema: Argento's Trauma / Aura
scarlet diva

Antworten: 7
Hits: 3.124
16.09.2007 02:06 Forum: Europloitation


TRAUMA war der erste Film Dario Argentos in dem seine Tochter Asia die Hauptrolle spielte. Wie Asia in späteren Interviews dann gerne äußerte ... irgendwas schien ihr Vater gegen sie zu haben. Denn schließlich ließ er sie in allen Filmen entweder schwer verletzen oder vergewaltigen oder dem absoluten Psycho-Terror aussetzen. Auch in TRAUMA sieht sie sich wieder einem fürchterlichen Alptraum ausgesetzt. Doch es sind erstmal die Anderen, die im wahrsten Sinne des Wortes den Kopf verlieren. Und in diesen Momenten hat der Streifen auch einige nette Ekelszenen parat ... und was nicht richtig gezeigt wird, das wird der Phantasie überlassen, was auch völlig reicht.
TRAUMA ist ein klasse Psycho-Horror-Film ... zwar nicht vergleichbar mit Meisterwerken wie "Suspiria", aber auf seine Weise nicht weniger gut gemacht.
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