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Thema: KAPIRANHA
Harald Blixen

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15.04.2014 08:26 Forum: Der geheimnisvolle Filmclub BUIO OMEGA


Vielleicht war es auch die Luke in LOST? Da gibt's immerhin auch viel Wasser. Oder war es gar Lucky Luke?
Thema: KAPIRANHA
Harald Blixen

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KAPIRANHA 04.04.2014 08:21 Forum: Der geheimnisvolle Filmclub BUIO OMEGA


Gibt's a Piranha oder gibt's ka Piranha? verwirrt
Die Auflösung erfolgt demnächst hier...
Thema: BOXENLUDER
Harald Blixen

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BOXENLUDER 05.03.2014 08:19 Forum: Der geheimnisvolle Filmclub BUIO OMEGA


Liebe Freunde des GEHEIMNISVOLLEn FILMCLUBS BUIO OMEGA,


das Jahr 2014 scheint für die Emanzipationsbewegung ein ganz großes zu werden, denn nachdem bisher nur Herren wie Onkel Hoeneß oder Atze Brauner in Zusammenhang mit den bösen Schweizer Steuer-CDs auftauchten, ist nun endlich die Gleichberechtigung von Mann und Frau wieder hergestellt. Niemand anderes als Super-Emma und Moralistin der Nation Alice S. hat mit ihrer selbstlosen und mutigen Aktion „Frauen sparen auch Steuern“ wieder für einen Gleichstand zwischen den Geschlechtern gesorgt. Wir applaudieren dieser Großtat und feiern sie sogleich mit unserem Männer–gegen-Frauen-Galaprogramm BOXENLUDER. Am Samstag, den 15.03.2014 wird der SCHAUBURG FILMPALAST(Horster Straße 6, 45897 Gelsenkirchen-Buer, www.schauburg-gelsenkirchen.de) einen Kampf erleben, wie es ihn seit dem legendären Kampf von Muhammad Ali gegen George Forman nicht gegeben hat. Auf geht’s zur ersten Runde!

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Ladies first!
Wer erinnert sich nicht an Charles Nizets schönes Insel-Abenteuer? Keine Angst, dieser großartige Film des Jahres wird nie wieder bei uns laufen! Aber wir haben das Original zum Remake gefunden. Bereits 17 Jahre bevor Nizet auf Bootsfahrt ging, begab sich Schmier-Urgestein W. Merle Connell in die Wüste. Anders als sein belgischer Plagiator führte Connell mehr als 5 Damen in die Sonne und steckte sie nicht in Leder- sondern Fell-Gewänder. Ansonsten ist die Story ähnlich: drei Männer geraten nach einem Flugzeugabsturz auf eine Insel, die von druidischen Amazonen bevölkert wird. Natürlich werden die Herren gefangen gesetzt. Aus Abneigung wird jedoch bald schon Anziehung. Oder warum beginnen sich einige der Steinzeitdamen plötzlich schön zu machen? Als auch noch Steinzeitmänner auf Frauenfang über die Holden herfallen und fleischfressende Pflanzen und Dinosaurier um die Ecke schauen, schlägt die Stunde der Helden aus der modernen Welt. Connells Damen-Drama ist natürlich nicht so schlüpfrig wie Nizets Graupensuppe, allerdings reizt er die erotischen Möglichkeiten des Stoffes für sein frühes Entstehungsjahr soweit es geht aus. Aus heutiger Sicht sind es besonders die großartigen Dialoge über Männer und Frauen, die den Film auszeichnen. Was da an Chauvinismus geboten wird, ist schon beachtlich. Selbst Sätze die damals pro-feministisch erschienen sein mögen, sind heute nur noch unverschämt zu nennen. Angereichert wird der Spaß mit preiswerten und unbekannten Mimen (wobei die Damen wahrscheinlich aus Provinz-Schtripschuppen abgeworben wurden), schönen Kostümen, feinem Make-Up (Dreitagebärte werden kostengünstig mit Kaffeesatz aufgetupft), Sauriern aus Hal Roachs TUMAK-Archiv und ein paar geheimnisvollen Nacktbadeszenen in einem See, der an einem deutschen Laubwald gelegenen ist. Als der Film nämlich 11 Jahre nach seiner Entstehung bei uns zur Uraufführung gelangte, wurde er um ein paar „heiße“ Szenen ergänzt. Natürlich hatten sich die Frisuren seit den frühen 50ern verändert und auch die Kostüme sahen nicht aus, wie die der Original-Druidinnen. Nichtsdestotrotz übernahmen fremde Damen die ollen Rollen. Es ist schon absurd, wenn sie sich mit den Namen aus dem Originalfilm anreden, ohne die geringste Ähnlichkeit mit den Echten zu haben. Ein tolles, extrem kurzweiliges BUIO-Vergnügen, das diesen Monat zum allerletzten Mal zur Aufführung gelangen wird. Leider ist die Kopie schon in Zersetzung übergegangen. In wenigen Monaten wird sie in sich zusammenschrumpelt sein. Eure allerletzte Chance, diese Perle zu erleben.

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Gong zur zweiten Runde. Jetzt stehen die Männer im Ring.
Nürnberg ist weltbekannt für seine Rostbratwürstchen. Und für seine braune Vergangenheit. BUIOlogen verbinden mit der Franken-Metropole eher eine der ganz großen Filmkatastrophen. Die Rede ist vom einzigen Actionfilm, der jemals innerhalb der mittelalterlichen Stadtmauern gedreht wurde. Das Spektakel um Boxkämpfe, Karate, Drogen und Sex glänzt mit einer der denkwürdigsten Besetzungen aller Zeiten. In der Hauptrolle erlebt man den „Schönen René“ Weller persönlich. Der zweifache europäische Boxmeister, Ex-Knacki, Playboy, Sänger, Zeitungbote und Goldschmied erfreut mit einer Laienperformance von selten gesehener Präzision. Leider wurde er – wie auch alle anderen Mitwirkenden – später nachsynchronisiert, so dass wir auf seine Originalstimmer verzichten müssen. Ihm zur Seite stehen die ebenfalls nicht gerade für ihr Schauspieltalent bekannte Bea Fiedler und der deutsche Kickboxmeister Peter Althof. Der Film ist einer der seltenen Glücksfälle der Filmgeschichte, in denen aus einer Aldi-Tüte mieser Zutaten ein köstliches Fastfood-Menü entstanden ist. Und seien wir doch mal ehrlich, wer möchte schon Austern, wenn er Pommes mit Mayo haben kann? Präsentiert wird dieses legendäre Film-Wrack von unseren Freunden vom KommKino, die im Besitz der einzigen überlebenden 35mm-Kopie sind. Normalerweise wird dieser Schatz nur einmal im Jahr bei einer Freilichtaufführung in Nürnberg hervorgeholt, aber für Euch haben sie eine Ausnahme gemacht, den Filmtresor geöffnet und präsentieren René und seine Freunde weltexklusiv auf der großen Schauburg-Leinwand. Wir hoffen, dass ihr das zu würdigen wisst.

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Frauen, Männer und Boxer werden Euch einen BUIO-Samstag bescheren, den Ihr so schnell nicht vergessen werdet.


Wir freuen uns auf Euren Besuch!

Das Komitee des GEHEIMNISVOLLEn FILMCLUBs BUIO OMEGA
Thema: Keine kurze 15!
Harald Blixen

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Keine kurze 15! 04.02.2014 08:37 Forum: Der geheimnisvolle Filmclub BUIO OMEGA


Liebe Freunde des GEHEIMNISVOLLEn FILMCLUBS BUIO OMEGA,

du liebe Güte! Kann es denn wahr sein? Jetzt treiben wir diesen Schabernack doch wirklich schon 15 Jahre! Damit war nicht zu rechnen, als wir im Februar 1999 zum ersten BUIO einluden. Ein Wunder, dass überhaupt Besucher kamen. Etwa 30 waren es, die dem MELONENWALZER beiwohnten, einige kommen bis heute. Dass es uns immer noch gibt, verdanken wir zwei Faktoren. Da ist einmal unser lieber Schauburg-Mogul Michael M und sein tolles Team um Theaterleitungs-Tycoon Ralf K. Ohne diese Menschen, wäre unser kleines Fanprojekt unmöglich. Wir sind sehr stolz, dass wir in einem so herrlichen Kino sein dürfen und auch noch so willkommen sind.
Und dann seid es natürlich Ihr, die Ihr uns brav die Treue haltet. Wenn am Samstagmorgen die Lichter im Saal erlöschen, der Projektor zu rattern beginnt, und Ihr mit großen Augen, einem Lachen, Lächeln, Staunen, Gruseln oder auch mal Gähnen oder Schnarchen gebannt vor der Leinwand sitzt, dann geht uns immer wieder das Herz auf und wir sind glücklich, dass es BUIO gibt.
Feiert also bitte mit uns am Samstag, den 15.02.2014 im SCHAUBURG FILMPALAST (Horster Straße 6, 45897 Gelsenkirchen-Buer, www.schauburg-gelsenkirchen.de) den 15. BUIO-Geburtstag. Feiert unseren Mogul, feiert den BUIOlogischen Film, feiert Euch selbst und vielleicht auch ein wenig uns, wenn es heißt KEINE KURZE 15. Natürlich reichen wir nach dem Kino wieder unsere patentierten Lecker-Schmeckerlis und es gibt auch wieder unsere mittlerweile weltbekannte Geburtstagstorte. Kommen, sehen, staunen, essen!

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Wie es Tradition ist, handelt es sich bei dem ersten Geburtstagsfilm um ein Werk, das wir vom BUIO-Komitee uns selbst schenken. Ein Film, den wir gerne mal auf der großen Kinoleinwand sehen wollen. Diesmal haben wir einen der schönsten Fantasy-Abenteuer-Filme aller Zeiten ausgewählt. Er hat all das, was uns zu den BUIOs gemacht hat, die Ihr kennt: Monster, Action, Schauspielergiganten und eine Filmmusik, die zu den aufregendsten gehört, die jemals geschrieben wurden. Die Menschen, die sich hinter diesen Sensationen verbergen sind Herbert Lom, Charles H. Schneer, Bernard Herrmann und der erst kürzlich verstorbene Gott des analogen Spezialeffektes Ray Harryhausen (in beliebiger Reihenfolge, damit es nicht so einfach ist), der hier seine vielleicht seine größte Leistung vollbrachte. Ein Film für uns, Euch und alle, die erleben wollen, was den Unterschied zwischen beseeltem und seelenlosem Kino ausmacht. So wollen wir‘s!

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Nach der Pause besuchen wir eine Film-Wunderwelt, wie man sie sich heute nicht mehr vorstellen kann. Das jemals so etwas über die Kinoleinwände flimmerte, wird kein Nachgeborener für möglich halten. Und doch präsentieren wir den Beweis. Euer Wunschfilm war genau der richtige. Der Wunderfilm des vorletzten BUIO-Jahres. Er liefert Horror, Sex, Komödie (naja, vielleicht) und Wahnsinn. Ein in der deutschen Version komplett synthetisches Werk, entsprungen dem genialen, aber kranken Gehirn eines deutschen Film-Frankensteins. Zusammengesetzt aus Teilen eines schlimmen Ami-Schinkens und deutschen Zutaten, die in Münchener Partykellern zusammengekurbelt wurden. Spitze und steile Zähne wechseln sich auf der Leinwand ab und am Schluss tritt auch noch eine dämonisch lachende Omma auf. Die Internet Movie Database gibt der US-Fassung 2,9 Punkte, absolut verdient. Die deutsche Mutation müsste 12 von 10 Punkten erhalten. Ein sensationeller und alptraumhafter Grusel-Cocktail, zum letzten Mal auf der BUIO-Leinwand.

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Geburtstag hat man nur einmal im Jahr. Macht mit, dann seid Ihr dabei.
Prost Laola Prost


Wir freuen uns auf Euren Besuch!

Das Komitee des GEHEIMNISVOLLEn FILMCLUBs BUIO OMEGA


http://www.buio-omega.de
mailto:info@buio-omega.de
Thema: Ennio Morricone in Köln
Harald Blixen

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04.02.2014 08:31 Forum: Der geheimnisvolle Filmclub BUIO OMEGA


Sagt mal, warum seid ihr denn so fixiert auf Italowesternmucke? Von Morricone gibt es doch auch wundervolle Giallomusik.
Thema: JAGDREVIER
Harald Blixen

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14.01.2014 08:20 Forum: Der geheimnisvolle Filmclub BUIO OMEGA


@Schwillicoyote: Sehr schön! Ein wahrer Fan macht es nicht vom Programm abhängig, ob er kommt oder nicht. Das gefällt mir. Applaus
Thema: JAGDREVIER
Harald Blixen

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08.01.2014 22:32 Forum: Der geheimnisvolle Filmclub BUIO OMEGA


Leckofanni! Was für ein anbetungswürdiges Programm! Pam Grier und Michael Dudikoff und dazu noch die Buio-Premiere von Herrn Neumann. Das wird ein grandioser Samstag. Applaus
Thema: JAGDREVIER
Harald Blixen

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JAGDREVIER 08.01.2014 22:27 Forum: Der geheimnisvolle Filmclub BUIO OMEGA


Liebe Freunde des GEHEIMNISVOLLEn FILMCLUBS BUIO OMEGA,

ach, wie schön war es damals auf Videothekentour zu gehen. Immer auf der Suche nach antiken, raren Kassetten. „Expedition“ nannten wir das. Unser JAGDREVIER war das ganze Ruhrgebiet, am liebsten die ganz miesen Vororte und Außenbezirke - am besten ganz weit draußen. Irgendwann hatte man eine Spürnase entwickelt, wo man am Besten fündig werden konnte. An jenen Orten gab es die ältesten und schäbigsten Videotheken unter der Sonne. Mit zitternden Fingern öffnete man die Tür und betrat ein Wunderreich. Welch herrliche Perlen man da entdecken konnte. Jetzt musste man nur noch den Menschen hinter der Theke überzeugen, einem die gehobenen Schätze auch zu verkaufen. Leider gelang dies nicht immer. „Neeee, der geht noch sehr gut!“ war ein oft gehörtes Kaufverbot. Wenn man dann abends nach Hause kam, im Arm eine Kiste mit neuen Preziosen, dann fühlte man sich beinahe wie Howard Carter, als er das Grab Tutenchamuns gefunden hatte. In Erinnerung an diese glorreichen Tage, möchten wir am Samstag, den 18.01.2014 den SCHAUBURG FILMPALAST (Horster Straße 6, 45897 Gelsenkirchen-Buer,
http://www.schauburg-gelsenkirchen.de) zu Eurem JAGDREVIER machen. Wir haben für Euch einige wunderbare BUIO-Perlen ausgegraben, mit denen das neue Jahr perfekt beginnen kann.



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Begeben wir uns zunächst in den schlimmsten Stadtteil New Yorks, wo schon Trash und seine Riffs-Kumpels ihr Unwesen trieben. Wir schreiben die ganz frühen 80er Jahre. In einem einsamen Polizeirevier kämpfen die Beamten auf verlorenem Posten. Diese letzte Bastion des Gesetzes ist umgeben von Dreck und Gesindel. Als auch noch Cops ermordet werden, versucht sich der neue Revierleiter eine Medaille zu verdienen. Der Killer soll mit der Brechstange gefunden werden. Es kommt zu ungerechtfertigten Übergriffen und sogar Mord, was bei den Bronxianern zu Unmut und Gegengewalt führt. Dieser realistische Zelluloid-Kracher zeigt die Bronx, wie sie früher war und wie wir sie lieben: rauh, schmierig, heruntergekommen. Eine deftige Mischung aus Sozialstudie und Exploitation, ganz im Stil der 80er Jahre. Und mit einer bunten Besetzung zwischen Starkino und BUIOlogie. "Söldner" Ken Wahl, "Coffy" Pam Grier, "Lou Grant" Ed Asner und Blauauge Paul N. präsentieren sich in diesem mitreißenden Film von ihrer besten Seite. Wir zeigen den Film in der ungekürzten Kinofassung.



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Verlassen wir den Big Apple und begeben wir uns direkt in die Sümpfe Louisianas. Dort hält eine Gruppe „guter“ Amerikaner Menschenjagden ab. Die rechtsradikalen Herren haben außerdem ein Problem mit der Senatskandidatur des schwarzen Politikers Richards. Der Mann muss weg! Und mit ihm seine ganze Familie. Zum Glück gibt es Max Hunter, Richards besten Freund. Hunter ist ein Elitekämpfer, ein Meister des Mann-gegen-Mann-Kampfes. Doch auch Hunter kann die Katastrophe nicht verhindern. Schon bald ist er selbst das von den Ami-Nazis durch den Matsch gehetzte Wild. Diese Perle aus der Cannon-Schmiede machte Michael Dudikoff endgültig zum Superstar. Der Kampf-Bubi gibt hier mächtig Gas. Ihm zur Seite steht der unvergessene und leider viel zu früh verstorbene Steve James, ohne den kein Cannon-Film komplett wäre. Als Anführer der Braunen brilliert John P. Ryan, der seinen Mitstreitern beinahe die Show stiehlt. Dazu gibt es dufte geschockt er Mucke von George S. Clinton und Regie von Ninja-Meister Sam Firstenberg. Das ist große BUIO-Unterhaltung.



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Erst ein Besuch im Bronx-Revier, dann eine aufregende Sumpf-Jagd. Mit diesen Verlockungen läuten wir mit Euch das neue Jahr ein.

Wir freuen uns auf Euren Besuch!



Das Komitee des GEHEIMNISVOLLEn FILMCLUBs BUIO OMEGA
Thema: Scarlett O'Hura
Harald Blixen

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17.12.2013 21:58 Forum: Der geheimnisvolle Filmclub BUIO OMEGA


Ich kann leider nicht kommen. traurig

Momentan bin ich im Umzugsstress und muss am Samstag kräftig renovieren. Dabei habe ich auf den Scarlett-Film schon seit 5 Jahren volle Kanne Bock drauf. So lange im voraus werden die Weihnachtsprogramme traditionell geplant.
Thema: Scarlett O'Hura
Harald Blixen

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Scarlett O'Hura 12.12.2013 00:21 Forum: Der geheimnisvolle Filmclub BUIO OMEGA


Liebe Freunde des GEHEIMNISVOLLEn FILMCLUBS BUIO OMEGA, früher versammelte sich zur Weihnachtszeit die gesamte Familie vor dem Fernseher, um für vier Stunden in die Technicolor-Welt von VOM WINDE VERWEHT abzutauchen. Clark Gable und Vivian Leigh im Farbenrausch, große Gefühle, faszinierende Bilder, epische Erzählung. Das war schön, aber es ist leider Vergangenheit. Als Ersatz für dieses anheimelnde Kuschelevent, haben wir uns dieses Jahr zum Feste etwas ganz Besonderes ausgedacht. Wenn am Samstag, den 21.12.2013 der weihnachtlich herausgeputzte SCHAUBURG FILMPALAST(Horster Straße 6, 45897 Gelsenkirchen-Buer, www.schauburg-gelsenkirchen.de) in festlichem Glanze erstrahlt, wird Margaret Mitchells unsterbliche Schöpfung SCARLETT O’HURA endlich auf die große Leinwand zurückkehren, um Euch alle auf die kommende Festtage einzustimmen. Und nicht nur das. Nach dem kinematographischen Hochgenuss erwartet Euch unser mittlerweile klassisches Weihnachtsfest, mit leckeren Speisen, Spiel und Spaß. Damit möchten wir uns bei Euch für Eure Treue bedanken. Bringt also ein wenig Zeit mit und feiert mit uns den Ausklang eines schönen BUIO-Jahres.

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In der ersten Abteilung widmen wir uns dem Familiennamen der titelgebenden Dame und spüren seinen Ursprüngen im alten Rom nach. Das vorliegende Zelluloid-„Vergnügen“ blickt hinter die Kulissen eines von Dekadenz geprägten Herrscherhauses. Die Gattin des debilen Kaisers Claudius vertreibt sich die Langeweile als Liebesdame in einem Bordell. Aber auch bei Hofe geht es unsittlich zu. Wer hier eine Fortsetzung der Ausschweifungen des Tinto Brass-Monumentalkrachers CALIGULA erwartet, wird vermutlich sehr schnell enttäuscht sein. Handelt es sich hierbei doch um eine Komödie des kleinen Sergio-Bruders Bruno. Bruno war nicht gerade für seine Subtilität berühmt und speiste seinen Ruhm vor allem aus den Polizeifilm-Parodien um den Schmuddelbullen Tony Marroni. Entsprechend klamaukig geht es auch hier zu, allerdings auch recht geschmacksunsicher und sehr, sehr splatterig. Das Finale zeigt Bilder, die man so noch nie in einer Komödie gesehen hat. Unfassbar! An Bord dieser schmierigen Galeere rudern beliebte Mimen wie Vittorio Caprioli, Bombolo, Sal Borghese und der wunderbare Tomas Milian, natürlich in stilechter Lockenperücke. Messalina wird wie in CALIGULA von der sehr attraktiven Anneka di Lorenzo gegeben. Die Musik zu diesem vorweihnachtlichen Vergnügen schrieben die beliebten Oliver Onions. Auch die deutsche Fassung weiß zu gefallen. Hier werden ehrwürdige Synchronsprecher wie Peter Schiff, Manfred Lehmann, Peer Augustinski und Wolfgang Völz zu einigen wirklich vulgären Aussprüchen genötigt. Mit Geld. Deshalb bitte kein Mitleid.

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Im zweiten Streich wird es gruselig. Als eine Gruppe von Fotomodellen auf eine alte Burg kommt, um dort Bilder für die Titelbilder von Horror-Romanen zu schießen, fällt einer nach dem anderen einem geheimnisvollen Mörder zum Opfer. Ist es vielleicht der wiederauferstandene Scharlachrote Henker, der einst in den unterirdischen Folterkammern Damen und Herren auf fürchterliche Art und Weise zu Tode folterte? Ach, was für ein herrlicher Film ist Massimo Pupillo hier gelungen. Besser geht es nicht. Die Damen sind wundervoll, die Musik bezaubernd und Mickey Hargitay, der ungarische Muskelprotz und ehemaliger Ehemann von Herrn Webers Liebingsactrice Jayne Mansfield, gibt in der Titelrolle dieser Perle aus dem Jahre 1965 alles. Und vielleicht noch ein bisschen mehr. Wenn er im knallengen Henkerswams durch die Folterkammer wirbelt, bleibt kein Auge trocken. Mit so viel Liebe hat nicht einmal der gute Herbert Fux an der Streckbank gekurbelt. Wie sagte einst ein bekannter Filmregisseur? „Dezenz ist Schwäche!“ Recht hatte er. Unterstützt wird das irrsinnige Treiben durch eine exquisite Synchro, die dem Ganzen den letzten Schliff verpasst. Auf Video war das Spektakel sämtlicher Folterszenen entledigt, bei uns gibt es selbstverständlich die ungekürzte Fassung zu sehen. Vielleicht der perfekte BUIO-Film und einer der Höhepunkte des Jahres. Einer unserer ganz persönlichen Lieblinge.

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Weihnachten mit Messalina, Mickey, netten Leuten, Geschenken und feinem Essen, so was kann man nicht an jeder Ecke bekommen. Aber bei uns!

Wir freuen uns auf Euren Besuch!
Das Komitee des GEHEIMNISVOLLEn FILMCLUBs BUIO OMEGA
Thema: Schali Braun
Harald Blixen

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09.11.2013 17:23 Forum: Der geheimnisvolle Filmclub BUIO OMEGA


Nix da mit Schals Aznavour! Ich bevorzuge den Drei-Groschen-Opa Schals Bronson.
Thema: Schali Braun
Harald Blixen

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07.11.2013 19:20 Forum: Der geheimnisvolle Filmclub BUIO OMEGA


Mann, Mann, Schwilli! Ich sehe es genau umgekehrt. Film Nummer 2 sieht man doch sofort. Der springt direkt ins Auge. Aber der erste? Grübel, grübel.

Lieber Erwin Köster, vielen Dank für den tollen Youtube-Clip. Schön und geschmacklos.

Irgendwie kam mir kürzlich der Gedanke, dass man zu Schali Braun auch gut ein Fortsetzungsprogramm mit dem Titel Nigger Schali machen könnte. Zu hart?
Thema: Schali Braun
Harald Blixen

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Schali Braun 06.11.2013 20:22 Forum: Der geheimnisvolle Filmclub BUIO OMEGA


Liebe Freunde des GEHEIMNISVOLLEn FILMCLUBS BUIO OMEGA,

der kleine, rund gezeichnete Junge mit dem tollen Pullover und der extravaganten Frisur war zu Kletts Schulzeiten Kult. Archie Strauch aus seiner Klasse konnte ihn super gut nachzeichnen, besonders den Pullover. Wenn am Sonntag die Filme oder die Folgen der Serie im Fernsehen zu bestaunen waren, saßen alle Kinder gebannt vor der Röhre. Die tolle Musik und die Abenteuer des Wunderbeagles haben uns ganz besonders gefesselt. Leider ist Herrn Brown mittlerweile arg in Vergessenheit geraten, so dass wir dringlich Abhilfe schaffen müssen! Dazu öffnet am Samstag, den 16.11.2013 der SCHAUBURG FILMPALAST (Horster Straße 6, 45897 Gelsenkirchen-Buer, www.schauburg-gelsenkirchen.de) zur SCHALI BRAUN-Matinee seine Tore. Auch der unter dem Pseudonym Christian Keßler M. A. (www.christiankessler.de) bekannte und beliebte Filmgelehrte Kommissar Ernst tritt für Euch wieder vor den roten Samtvorhang und erfreut mit seinen lehrreichen Vorträgen. Euch erwarten zwei unvergleichliche Filmvergnügen, die auch die Buben und Madeln aus der Erdnusswelt des Charles M. Schulz fasziniert hätten. Leider hätten sie es nie sehen dürfen, außer die kecke Luzy natürlich.

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Beginnen möchten wir mit dem Kleidungsstück, das dem Jungen mit dem Pullover seinen Vornamen gab: dem Schal. Dieser wird in dem hier vorliegenden Zelluloidspektakel allerdings zweckentfremdet. Statt bei Kälte für ein mummelig-warmes Halsgefühl zu sorgen, dient er dem Ausleben mörderischer Gelüste. Noch schrecklicher: ein kleines Mädchen wird Zeuge des Würgemordes an seiner lieben Mutti. Fortan ist sie auf der Flucht vor dem Meuchler. Die Polizei ist beiden auf der Spur und auch die Unterwelt mischt kräftig mit. Aber wie kann es gelingen, die kleine Claudia vor den gierigen Klauen des Mutterkillers zu retten? Inszeniert wurde dieser düstere Wien-Krimi von Ex-Herzensbrecher und Heimatfilmstar Adrian Hoven. Adrian war damals schon auf dem Weg in ganz neue Gefilde und lieferte als Produzent schon bald mit BUIO-Klassikern wie HEXEN BIS AUFS BLUT GEQUÄLT Kinoware, die seinem Herzen scheinbar näher war als der alte Schmalz. In der italienisch-deutschen Koproduktion vereint sich vor der Kamera gleich eine ganze Schar illustrer Mimen. Folco Lulli gibt den Kommissar, Harald Juhnke (geht’s noch un-wienerischer?) spielt den Inspektor. Carl Möhner (mit der Stimme von Rainer Brandt!) macht für uns den Bösen, Naschy-Maus Helga Liné ist die tote Mami und Adrian selbst spielt einen Halbwelt-Fürsten. Ein wenig verschenkt wirkt nur Wallace-Monstermann Ady Berber als Polizist. Herrlich allerdings ist die kleine Susanne Uhlen in ihrem Schauspieldebut. Sie spielt das gehetzte und verfolgte Kind sehr überzeugend und ganz ohne Kitsch. An der Kamera verausgabte sich Hans Jura, der einige der stimmungsvollsten Wien-Bilder seit dem DRITTEN MANN liefert, Kanalisation inklusive. Ein sehr spannender und extrem atmosphärischer Krimi, der zu Unrecht völlig in Vergessenheit geraten ist.

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Nach dem Schali kommt das Andere. Und zwar ganz, ganz dicke. Auf einer Plantage der amerikanischen Südstaaten geht es sehr übel zu. Der Sklave Drum, dessen Vati man schon aus einem anderen Film kennt, kann der Hölle der Baumwollfelder entkommen. Er ist seinem Master bei einem Boxkampf ins Auge gesprungen und darf sich nun als Haussklave nützlich machen. Als besondere Belohnung bekommt er sogar eine Frau geschenkt. Doch das kleine Paradies ist in Gefahr, denn miese Elemente wollen ihm die Glückssuppe versalzen. Und dann ist da noch des Masters durchtriebenes Töchterlein. Sie hat eine Schwäche für muskulöse Arbeitssklaven und schätzt deren besondere Vorzüge - und das in jeder Hinsicht. Ganz besonders der gutgebaute (und bestückte) Drum hat es ihr angetan. Das alles kann natürlich nicht lange gut gehen und schon bald erheben sich die Sklaven gegen Ihre Unterdrücker... Wie man bereits vermuten darf, handelt es sich bei diesem Werk nicht unbedingt um einen langweiligen Kulturfilm über die Gewinnung des wichtigsten Rohstoffs der Textilindustrie. Wir finden, das ist auch gut so. Hier haben wir es mit "Exploitation" in ihrer reinsten Form zu tun. Politisch absolut unkorrekt, schmierig und knüppelhart. Wir versprechen Euch Dialoge, bei denen sich Gutmenschen die Fußnägel hochstellen. Das ist Kino, wie es heute völlig unmöglich wäre. In den 70er Jahren jedoch sorgten Werke dieser Art für Furore und füllten auch die Säle der großen Filmpaläste. Auf der Leinwand suhlen sich für Euch der erst kürzlich leider verstorbene Box-Champion Ken Norton. Vielleicht kein toller Mime, aber dafür eine eindrucksvolle Erscheinung. Peckinpah-Kumpel Warren Oates in einer seiner seltenen Hauptrollen - und was für eine Darbietung!. Außerdem mit dabei sind Yaphet Kotto und die schnuckelige Pam Grier. Regie führte ursprünglich Western-Urgestein Burt Kennedy. Allerdings bekam er vom Produzenten einen Tritt in den Allerwertesten und Steve Carver (THE ARENA, MCQUADE - DER WOLF) machte die Sache fertig. Wahrlich nichts für Pfarrerstöchter, für richtige BUIOs allerdings ein ganz feines Fünf-Sterne-Menü.

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Ob dem kleinen Charlie unser SCHALI BRAUN gefallen würde? Zweifel sind angebracht.

Wir freuen uns auf Euren Besuch!
Das Komitee des GEHEIMNISVOLLEn FILMCLUBs BUIO OMEGA
Thema: FELL-CHUN-GEN
Harald Blixen

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FELL-CHUN-GEN 06.10.2013 21:05 Forum: Der geheimnisvolle Filmclub BUIO OMEGA


Liebe Freunde des GEHEIMNISVOLLEn FILMCLUBS BUIO OMEGA,

im Wohnzimmer der Omma von Ingojira und Klett hing ein Gemälde. Es zeigte einen bärtigen Herrn mit einem Helm aus Gold. Ein Portrait. Es war ein „echtes“ Bild, so richtig gemalt mit Ölfarbe. Erst später erfuhren wir, dass es sich dabei um eine gemeine Fälschung handelte. Das Original hing im Museum in Berlin und war von Rembrandt. Omma hatte das Bild von einem Hobbykünstler bekommen, der gerne Bilder berühmter Kollegen nachmalte. Wir fanden das Bild trotzdem toll. Und weil auch Fälschungen manchmal eine ganz eigene Strahlkraft haben, möchten wir Ommas Goldhelmmann unser nächstes Galaprogramm widmen. Lasst Euch nicht abschrecken, wenn am Samstag, den 19.10.2013 der garantiert originale SCHAUBURG FILMPALAST (Horster Straße 6, 45897 Gelsenkirchen-Buer, www.schauburg-gelsenkirchen.de) zur Fälscherwerkstatt wird. FELL-CHUN-GEN heißt unsere neueste Sause und wird Euch davon überzeugen, dass auch „unecht“ schön sein kann.

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Bevor es in die Nachmacherecke geht, geht’s erst mal um Fell. Schönes, flauschiges Tierfell. Und um ein paar Federn. Ob Puma, Bär, Bussard oder Ratte, hier ist für jeden Phobiker was dabei. Der von William Girdler im Jahre 77 inszenierte Schocker schildert was passiert, wenn die Ozonschicht weiter schwindet. In den höheren Regionen der Erde mutieren Tiere durch die nun ungebremst auf sie einwirkenden Sonnenstrahlen zu Mordbestien. Eine Gruppe von Bergwanderern gerät mitten in diese Hölle und wird einer nach dem anderen zum Futter für die Viecher. Girdler, der im Jahr zuvor schon Tier-Horror-Erfahrung mit dem Welterfolg GRIZZLY sammeln konnte, vereinte eine B-Film-Traumbesetzung vor der Kamera. Christopher George und seine Gattin Lynda, Richard Jaeckel, Michael Ansara, Walter Barnes und der unvergessene Leslie Nielsen als selten fieser Drecksack verausgaben sich zu unserem Vergnügen. Dufte Musik von Lalo Shifrin, schöne Tierkampfstunts und Effekte der Marke „Handgemacht“ runden dieses große Action-Grusel-Vergnügen ab. Nach Jahren mieser und miesester VHS- und DVD-Veröffentlichungen gibt es den Film bei uns endlich einmal wieder in schönstem Cinemascope zu sehen.

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Das zweite Schmankerl des heutigen Vormittags ist eine sehr harte Packung. Realistischerweise müsste man den Film gnadenlos in der Rubrik „unguckbar“ abbuchen. Wer sollte sich so etwas freiwillig zu Gemüte führen? Die Antwort werdet Ihr Euch mit Eurem Besuch selbst geben. Und dazu gratulieren wir Euch! Blicken wir kurz zurück in die frühen Siebziger. Helmut und Renate wollen sich einen richtig schönen Kinoabend machen. Aufgeregt betrachten sie die Poster und Aushangfotos im Schaukasten. Helmut: „Da! Das ist bestimmt super! Die anderen von denen waren auch klasse!“ Renate: „Ja, besonders der eine, wo die da die Bohnen fressen und die Mönche verkloppen! Da gehen wir rein.“ Zwei Stunden später, wieder vor dem Kino. Helmut: „War irgendwie seltsam. Der Dicke war gar nicht so dick wie früher.“ Renate: „Ach, der hatte nur etwas abgenommen.“ Helmut: „Der Blauauge sah auch komisch aus.“ Renate: „Ich hab‘ nix gemerkt.“ Helmut: „Ob die das überhaupt waren?“ Renate: „Na klar. Den Dicken hab‘ ich sofort an der Stimme erkannt!“ Helmut: „Ja, stimmt. Hast Recht.“ Wie vielen arglosen Zuschauern mag es 1973 genau so ergangen sein? Besonders übel war, dass es sich bei den Hauptdarstellern in dieser Spencer-Hill-Ploitation nicht einmal um die Original-Plagiate Coby-Smith handelte, sondern um die noch einmal ungleich untalentierteren Nobodies Scott und Harris, die mit wahren Namen Terracina und Bilbao hießen. Was BUIO-Liebling Antonio Margheriti geritten haben mag, diese Graupensuppe zusammenzukochen, wird sein Geheimnis bleiben. Vielleicht wollte er einfach mal nach Hongkong, wo der Film spielt. Außerdem ermöglichte der Drehort einige Kung-Fu-Szenen, was den Wert an der Kinokasse beträchtlich steigerte. Warum schaut man sich so was heute noch an? Warum zeigt man es, und dann auch noch als Hauptattraktion? Ganz einfach, weil der Film spitze ist! Natürlich nicht für das, was man auf der Leinwand sieht, sondern für das, was die deutsche Fassung daraus gemacht hat. Verantwortlich für Buch und Regie war niemand geringeres als BUIO-Superheld Rainer Brandt. Wie so oft bei laschen Filmen (beispielsweise SUPERMÄNNER GEGEN AMAZONEN) ließ Rainer alle Zurückhaltung fahren und reimte was das Zeug hält. Irrsinnige Dialog-Kapriolen, die den Film in den BUIO-Olymp katapultieren. Natürlich wird der Dicke von Wolfgang Hess gesprochen, Rainer selbst macht das Blauauge und auch sonst ist die ganze Brandt-Gang an Bord. Ein Riesenspaß für Feinschmecker. Und wenn der Film zu blöd wird, kann man immer noch die Augen zu machen und ein Hörspiel genießen. Nach über 40 Jahren wird der Film endlich auf das Publikum treffen, das er verdient.

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Leslie Nielsen unter Bussarden und Spencer und Hill nicht in Hongkong. Ganz was Feines!
Wir freuen uns auf Euren Besuch!

Das Komitee des GEHEIMNISVOLLEn FILMCLUBs BUIO OMEGA
PS: Lustigerweise erwies sich vor ein paar Jahren auch der echte „Mann mit dem Goldhelm“ als falscher Rembrandt und fristet nun im Magazin des Museums ein Schattendasein. Ob man daraus etwas lernen kann?
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Thema: Joedler
Harald Blixen

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13.09.2013 22:15 Forum: Der geheimnisvolle Filmclub BUIO OMEGA


Am 1.9. bin ich erneut Vater geworden. fröhlich Meine Frau und der kleine Racker sind wohlauf. Baby Alles ist bestens verlaufen. oller Hüpfer

Ich werde leider nicht zum Joedler kommen können, sondern mich mit Nachwuchspflege beschäftigen. Ich bin aber zuversichtlich, dass ich es dieses Jahr noch zu Buio Omega schaffen werde. Vielleicht klappt's im Oktober? Mal schauen.

Viele Grüße
Harald Blixen
Thema: Joedler
Harald Blixen

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Joedler 11.09.2013 20:45 Forum: Der geheimnisvolle Filmclub BUIO OMEGA




Liebe Freunde des GEHEIMNISVOLLEn FILMCLUBS BUIO OMEGA,


Damals, in den 70er und frühen 80er Jahren waren Ingojira und Klett oft in den Bergen. Meistens in Österreich, dem Land von Kaiserschmarrn und Salzburger Nockerln. Schön war es auf dem Bauernhof, wo man herrlich in der Scheune tollen konnte, oder man huschte in den Kuhstall und durfte die Kälbchen streicheln. Am Wochenende war dann im Scheunentheater hinterm Gasthof des Ortes Bauerntheater. Stücke wie „Kuhfladen schmecken nicht besonders“ oder „Der Alois und seine Ochsen“ standen auf dem Spielplan. Das Kuhfladen-Spektakel reizte uns natürlich sehr und noch heute können wir uns an den Schluss erinnern. Der Pfarrer hatte den Wilderer gerade erst im Weihwasser ertränkt, da kam die Walburga in die Kirche und ließ aus heiterem Himmel ein Geräusch erschallen, dass uns alle elektrisierte: einen JOEDLER der Sonderklasse Eins plus mit Sternchen! Den Pfarrer traf der Schlag und der Gerechtigkeit war Genüge getan. Ein herrliches Finale für ein etwas mageres Bühnenerlebnis. Um uns nach fast 40 Jahren bei der leider unbekannten Darstellerin der Walburga zu bedanken, präsentieren wir Euch am Samstag, den 21.09.2013 in unserem eigenen Theaterstadl, dem zünftigen SCHAUBURG FILMPALAST (Horster Straße 6, 45897 Gelsenkirchen-Buer, www.schauburg-gelsenkirchen.de) ein Bühnenprogramm, das sich gewaschen hat. JOEDLER entführt Euch für vier Stunden in die BUIO-Wunderwelt, wo sich auch Fuchs und Hase gern mal „Gute Nacht!“ sagen würden. Seid’s dabei, Buam und Madeln.

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Zunächst geht die Joedelreise in Gefilde, die etwas südlich der Alpen liegen. Aber auch im Stiefelland ist’s schön, bzw. könnte es so schön sein, wenn es nicht Pete mit seiner Bande asozialer Jugendlicher gäbe. Sie haben die Stadt fest im Griff mit Überfällen, Einbrüchen, Schlägereien und der einen oder anderen Vergewaltigung. Verständlich, dass die Kripo damit nicht einverstanden ist. In der Hauptrolle dieses heftigen Krimi-Dramas erleben wir Andy-Warhol-Superstar Joe Dallesandro. Der schon in TRASH, FLESH oder den tollen Italo-Versionen von DRACULA und FRANKENSTEIN so herrlich aufspielende Joe zeigt sich hier von seiner dreckigsten Seite. Ein übler Kerl, bei dem Skrupel oder Moral nur selten aufblitzen. Zur besseren internationalen Vermarktung stellte man ihm US-Urgestein Martin Balsam als desillusionierten Inspektor zur Seite. Und als gütiger Sozial-Pfarrer darf 50er Jahre Herzensbrecher Rossano Brazzi auch noch mal ran. Die Kutte bleibt natürlich diesmal an! Der in seiner Grundtendenz vielleicht sogar ernst gemeinte Film, wird durch übertriebene Ruppigkeit und eine nicht gerade zurückhaltende Synchro zum Schmierspektakerl der Sonderklasse. Wir zeigen den Film zum ersten Mal in Deutschland in seiner ungekürzten Fassung, die etwa 15 Minuten länger läuft, als die alte deutsche Videofassung und sogar die Laufzeit der Kinofassung um etwa 5 Minuten übertrifft.

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Und schon geht es in die Alpen! In die Schweiz, um genau zu sein. Dort ereignen sich seltsame Dinge. Kopflose Bergsteiger hängen in der Wand und unheimliche Nebel steigen auf. Wer oder was versteckt sich darin? Welche geheime Macht übernimmt die Gedankenkontrolle über die Bewohner des kleinen Ortes? Antworten, die nur dieser großartige Science-Fiction-Horrorklasssiker aus dem Jahre 1958 gibt. Geschrieben wurde er von Hammer-Meisterautor Jimmy Sangster. Mit Minibudget hauptsächlich im Studio entstanden, verströmt der Film auch nach 45 Jahren noch große Spannung. Bis zur letzten Minute ist nichts vorhersehbar. Tolle Charaktere, wie die telepathischen Schwestern (Janet Munro und Jennifer Jayne), ein unverwüstlicher, wunderbarer Held, dargestellt durch US-Import Forrest Tucker und vor allem unvergessliche Monster, machen diese britische Grusel-Perle zu etwas ganz Besonderem. Regisseur Quentin Lawrence, der ansonsten hauptsächlich an Fernsehproduktionen beteiligt war, machte das Beste aus seinen mageren Mitteln. Mit diesem Film schaffte er es sogar den jugendlichen John Carpenter so stark zu beeindrucken, dass er später selbst einen Nebel-Film drehte. Das große Finale wird Euch allen in Erinnerung bleiben! Wenn plötzlich mörderische Tentakeln aus dem Nebel schnellen und dann die dazugehörigen Monster hervor gekrochen kommen, werdet Ihr Euch auch im Jahre 2013 noch die Augen reiben! Versprochen! So etwas gab es nie wieder. Ein Genuss, den man nur richtig auf der großen Leinwand erleben kann.

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Wenn unser JOEDLER durchs Kino schallt, dann sollte man auf der Hut sein! Ob italienische Jungkriminelle oder schweizer Ungetüme,... mit beiden ist nicht zu spaßen!


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Das Komitee des GEHEIMNISVOLLEn FILMCLUBs BUIO OMEGA
Thema: HARRISBURG
Harald Blixen

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16.07.2013 09:14 Forum: Der geheimnisvolle Filmclub BUIO OMEGA


Puh, wieder so ein Video, das man sich nicht bis zum Schluss anschauen kann. Ich dachte, solche Dinger postet nur der Erwin Köster. Von dir, lieber Schwilli, hatte ich das nicht erwartet.
Thema: HARRISBURG
Harald Blixen

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12.07.2013 20:46 Forum: Der geheimnisvolle Filmclub BUIO OMEGA


Haha, ich lach mich kaputt. Was der Klett so alles behauptet! Köstliche Vorstellung. Der Affe, die Feuerwehr, das Klo, die Verwechslungen, ... diese Herbert Fux Film war wirklich einer der ganz, ganz großen Buio-Höhepunkte. Augenzwinkern
Thema: HARRISBURG
Harald Blixen

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11.07.2013 11:15 Forum: Der geheimnisvolle Filmclub BUIO OMEGA


Der zweite Film ist gemäß imdb-Wertung einer der besten fünf Buio-Filme, die wir je im geheimnisvollen Filmclub Buio Omega gezeigt haben. Applaus
Thema: HARRISBURG
Harald Blixen

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HARRISBURG 11.07.2013 10:53 Forum: Der geheimnisvolle Filmclub BUIO OMEGA




Liebe Freunde des GEHEIMNISVOLLEn FILMCLUBS BUIO OMEGA,

die Oldies unter uns werden sich mit Gruseln an den Reaktorunfall im Atomkraftwerk von HARRISBURG erinnern. 1979 war das. Und damit genau 46 Jahre nach der Geburt eines Mannes, der zu den Giganten der BUIOlogie gehört. Wo da der Zusammenhang besteht? Im Namen natürlich! Die Rede ist nämlich von niemand Geringerem als unser aller Liebling BRAD HARRIS. Der Action Titan feiert dieser Tage tatsächlich schon seinen 80. Geburtstag. Und deshalb haben wir ihm unser Sommerprogramm gewidmet. Und das heißt…, na, HARRISBURG eben. Brad wird im Geiste bei uns sein, wenn einer seiner allerbesten Filmknüller über die Leinwand flimmert. Und das ist natürlich nur die Hälfte unserer großen Juli-Gala. Tut Euch selbst etwas Gutes und rettet Euch am Samstag, den 20.07.2013 vor den schädlichen Strahlen der Sonne in den Kühlen und gemütlichen Bauch der Mutter aller Kinos. Der unvergleichliche SCHAUBURG FILMPALAST (Horster Straße 6, 45897 Gelsenkirchen-Buer, www.schauburg-gelsenkirchen.de) wird einmal mehr zu einem Ort wahrer Kinoträume werden. Und wenn unser Filmgelehrter Christian Keßler M. A. (www.christiankessler.de), seine wohlige Stimme durch das Mikrophon erschallen lässt, dann ist eigentlich im Juli schon Weihnachten.

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Das Geburtstagsfest beginnt mit einem Abenteuerspektakel aus dem Jahre 1964. Unter der Regie von BUIO-Superstar Gianfranco Parolini, tummelt sich die Elite des deutschen Kinos dieser Tage in asiatischen Gefilden. An der Spitze unser lieber Brad, der natürlich auch wieder die Actionszenen choreographiert hat. Es brillieren außerdem Horst Frank und der herrlich tuntige Gianni Rizzo, der in fast allen Filmen unseres Paros aufgetreten ist. Außerdem sind der schöne Paul Hubschmid, Marianne Hold, Chris Howland und natürlich die Gattin von Produzent Wolf Hartwig, die unvermeidliche Dorothee Parker an Bord. Als Clou gibt sich auch die legendäre Jolante Klimbim in einer kleinen Frührolle die Ehre. Da heißt es: „Augen auf!“ Paro hat das kunterbunte Cinemascope-Spektakel in gewohnt knalliger Manier inszeniert. Die Geschichte ist echtes, naives Groschenroman-Gold, und am Schluss gibt es eine tolle Pampelacken-Klopperei mit Brad und Horst. Da bleibt kein Auge trocken. Die dufte Musik stammt aus der Feder von Winnetou-Komponist Martin Böttcher und trägt viel zum Wohlfühlfaktor des Films bei. Ein richtig schönes Stück deutsch-italienischer BUIO-Kunst und gerade richtig, um den liebenswertesten Muskelmann der Welt hochleben zu lassen.

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Nach dem Harris geht es auf die Burg. Die hört auf den schönen Namen Aurocastro und liegt am Meer. Sie ist das Ziel einer abenteuerlichen Reise durch ein mittelalterliches Italien. Vittorio Gassmann spielt einen verarmten, aber sehr stolzen und nach ritterlichem Ehrencodex lebenden Ritter, der mit einer Gruppe wüster Gestalten auf dem Weg nach Aurocastro ist. Was Regie-As Mario Monicelli im Jahre 1966 ersonnen hat, gehört zu den ganz großen Klassikern des italienischen Kinos. Wer glaubt, Italo-Komödie sei entweder Spencer und Hill oder Franco und Ciccio, der wird hier eine große Überraschung erleben. Der Film ist wunderschön, sehr lustig aber nicht albern, derb, stellenweise überraschend hart und sogar poetisch! Die Darstellerliste liest sich wie der feuchte Traum eines jeden BUIOs: Gian Maria Volonté, Catherine Spaak, Folco Lulli, Enrico Maria Salerno und sogar Horror-Ikone Barbara Steele. An der Kamera stand Bildmagier Carlo di Palma, die Musik schrieb Maestro Carlo Rustichelli. Hinzu kommt eine ausgezeichnete deutsche Synchronisation und fertig ist ein wirklich unvergessliches Erlebnis. Manch einer sieht den Film als Vorgänger von Monty Pythons DIE RITTER DER KOKOSNUSS. Das stimmt nur zum Teil. KOKOSNUSS ist so englisch, wie dieses Meisterwerk italienisch. Ein Traum von einem Film, der für jeden etwas bietet: Komödie, Abenteuer, Horror. Hier ist alles drin. Einfach wunderbar.

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Ein BUIO-Gott trifft auf den allerbesten Ritter aller Zeiten. Und gemeinsam feiern sie auf der HARRISBURG Geburtstag. Will man da dabei sein? Man muss!

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