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Geschrieben von Slayer666 am 04.04.2005 um 21:45:

 

Verdammt, wie komm ich da druff? großes Grinsen

Zu SCANNERS kann ich aber auch nicht sagen, dass er schlechter als sein Ruf wäre. War mir aber da auch gar nicht bewusst, dass er als KULTFILM gehandelt wird ...



Geschrieben von Doug am 04.04.2005 um 22:20:

 

Hi All!

"SCANNERS" hat mir nie gefallen. Ich denke es ist nur Kult wegen des explodierende kopf. Denke ich mindestens. und ich finde das gut oder schlecht, Cronenberg ist ein echte geschmack sache. Obwohl ich habe beide "Scanner Cop" Filme als sehr gute unterhaltung gefunden. Solide "B-Film" spaß!.

"The Fury" habe ich gesehen wann es ein neue film war. Ich war gerade 17 und ich war sehr beeindruckt obwohl ich habe nicht alle kapiert. Was mit was Kirk Douglas´s beruf war und wer war sein tatsachliche arbeitsgeber war und warum hat sein Sohn solche Krafte.
Und ich war merkwerdig genug als Jungemann das ich war SCHARF nach Amy Irving! Banane



Geschrieben von Schergenbjørn am 04.04.2005 um 22:26:

 

Na klar ist der Film Kult! Und zwar genau deswegen:


großes Grinsen



Geschrieben von Mr. Vincent Vega am 04.04.2005 um 22:27:

 

War Amy Irving nicht mal mit Brian DePalma verheiratet? Oder war das Nancy Allen, ich verwechsel die glaube ich immer. Aber Amy Irving hat doch noch mal ihren Part in "Carrie 2" gespielt, oder? Jedenfalls fand ich den geil (mal unabhängig vom Original betrachtet).

The Fury im Kino? Ich denke, da kommt der vielleicht um einiges besser. Verwirrend war er aber wirklich.
Na ich mag ja Cronenberg eigentlich (auch The Brood, "Parasite Murders", "Rabid" etc.), aber scanners wird wirklich wegen dem Kopfzerplatzen so kultig befunden.



Geschrieben von Doug am 04.04.2005 um 22:59:

 

Hey All!
Amy Irving war mitbdiese typ hier verheiratet! großes Grinsen


Und ja! Ich habe "The Fury " ins kino gesehen. Ich bin 43 years old!! Headbanger Banane Headbanger Banane Headbanger Banane



Geschrieben von Mr. Vincent Vega am 04.04.2005 um 23:05:

 

Stimmt ja, oh mein Gott. Das wusste ich mal. Irgendwann jedenfalls. Dann war das ja noch vor Kate Capshaw. Unglaublich. Na ja, da hast du ja sogar den Beweis. Das muss dir ja schwer das Herz gebrochen haben. großes Grinsen
Und die hatte nie was mit DePalma? Da war doch so eine Frau, die von einem Starregisseur zum nächsten wechselte, damals in den 80ern (Adrienne Barbeau mit carpenter war es nicht).
Aber das mit olle Spielberg hatte ich echt vergessen.



Geschrieben von Doug am 05.04.2005 um 09:09:

 

Mrs Brian De Palma!!!Roller





NANCY ALLEN!!!!! SABBER!!!! großes Grinsen
Aber der Arscloch am links kannst du einfach ignorieren!
Ich glaube er ist irrgend ein Scientologen oder etwas. großes Grinsen

Take care.

Doug



Geschrieben von Mr. Vincent Vega am 05.04.2005 um 12:56:

 

Na gut, dann weiß ich auch nicht. Also dann war Amy Irving mit Brian DePalma zusammen (nicht verheiratet) nachdem sie "Carrie" drehten. Dann kam sie halt mit Steven Spielberg zusammen. Und Spielberg hatt mal was mit Nancy Allen gehabt (durch "1941" Dreh), die dann mit DePalma zusammen kam. Irgendwie so war das. Hab aber auch keine Beweis gefunden, da bei IMCB etc. nur Ehen vermerkt sind.
PS: Also gegen Travolta kann man doch nix haben, oder? Foto ist dann wohl beim Blow-Out Remake/Sequel Dreh entstanden (fand ich auch gut).



Geschrieben von StH2003 am 15.07.2005 um 03:08:

 

Ich bin mal so frei, den Thread wieder auf Kurs zu bringen Augenzwinkern

2001: Finde, den kann man gar nicht überbewerten. Gefällt zwar vielen nicht, weil so langsam, aber ist schon ein Meisterwerk. Obwohl ich eigentlich kein großer Science Fiction-Fan bin, finde ich Buch und Film einfach großartig. Das rätselhafte Ende würde ich ähnlich wie Björn interpretieren.

A beatiful mind: Schlecht! Pseudo-intelektueller Langweiler, in dem der wissenschaftliche Hintergrund zurecht gebogen wird, damit Nash als guter Mensch erscheint. böse

Sixth Sense: Im Kino war ich auch total enttäuscht, da das Ende nicht wirklich überraschend war (wie im vornherein immer behauptet wurde). Inzwischen habe ich mich aber halbwegs mit dem Film angefreundet.

Fulci & Co: ich sag mal lieber nix... Augen rollen

Dreamcatcher: Sicher nicht eine der besten King-Verfilmungen. Aber zumindest ganz unterhaltsam.

Titanic fand ich überbewertet. Klar, tolle Effekte. Aber wenn die Rahmenhandlung schon vorhersehbar ist, muss da mehr kommen als die dicke Kate, die traurig ist, weil ihr reicher Mann der Bösewicht aus Demon Knight ist Headbanger und sich in den spuckenden und sprücheklopfenden (auch als das Schiff schon sinkt) Leo verknallt.

Das fünfte Element: Nach Léon hatte Luc Besson wohl einfach keine Lust mehr, tiefsinnige Filme zu machen. Dieser hier tut zwar so, ist aber nur bunter Unfug.



Geschrieben von Der_Hohepriester am 15.07.2005 um 08:39:

 

Für mich definitiv: Craven´s "Last House on the Left"

Und der filmische Murks bekommt jetzt auch noch ein Remake.... NAJA!


Gruß
Der_Hohepriester



Geschrieben von Mr. Vincent Vega am 15.07.2005 um 10:23:

 

Zitat:
Original von Der_Hohepriester
Für mich definitiv: Craven´s "Last House on the Left"

Und der filmische Murks bekommt jetzt auch noch ein Remake.... NAJA!


geschockt



Geschrieben von Der_Hohepriester am 15.07.2005 um 10:32:

 

Zitat:
Original von Mr. Vincent Vega
Zitat:
Original von Der_Hohepriester
Für mich definitiv: Craven´s "Last House on the Left"

Und der filmische Murks bekommt jetzt auch noch ein Remake.... NAJA!


geschockt


Was? großes Grinsen


Gruß
Der_Hohepriester



Geschrieben von Mr. Vincent Vega am 15.07.2005 um 10:40:

 

Von "filmischem Murks" ist "LHOTL" aber sehr weit entfernt oder?

Genial dreckige Backwood-Atmosphäre, Hammer-Soundtrack, schön-unsympathische Schauspieler (allen voran David Hess) und ein sehr intelligenter Craven-typischer Inhalt, denn "LHONTL" ist noch mehr als TCM oder Muttertag ein äußerst kritischer Kommentar auf das Zeitgefühl der 70er, sowohl politisch (Vietnam-Politik) als auch gesellschaftlich (sexuelle Revolution und Hippiebewegung). Guck dir dazu auch mal "American Nightmare" an.

Für mich ist "LHONTL" zwar ein etwas ungemütlicher, aber trotzdem faszinierender Film.



Geschrieben von Der_Hohepriester am 15.07.2005 um 10:48:

 

Also ich finde, in diese langweilige Gurke wird gerne mehr hineininterpretiert, als tatsächlich vorhanden ist...

Die Schauspieler sind schlecht,
die Handlung ist trivial
und die Atmosphäre ist (bis auf wenige Ausnahmen) gleich Null.

Ist aber nur meine subjektive Meinung...



Gruß
Der_Hohepriester



Geschrieben von thwag am 15.07.2005 um 12:02:

 

Hmm, zu dem Thema hier fallen mir spontan diese Titel ein:

VAN HELSING -- ein (meiner bescheidenen Meinung nach) wirklich furchtbares Machwerk ohne Charme, Witz und sonstigen Unterhaltungswert. Der ist ja von einigen Kritikern auch ziemlich hochgejubelt worden, was ich nie verstanden habe...

GLADIATOR -- Ok, der hat durchaus einige gute Sequenzen und auch einige sehr gute Darsteller vorzuweisen (Oliver Reed, Richard Harris, Derec Jacobi...). Trotzdem fand ich den damaligen Hype unangemessen, denn zu einem richtigen Klassiker fehlt da einiges. Das CGI-generierte Collosseum hat so seine Schwächen, die Story ist recht dünn und unausgegoren und letztendlich ist das alles nur ein dürftiger Abklatsch von Anthony Manns FALL OF THE ROMAN EMPIRE.
Und die alten Sandalenklassiker sind halt auch einfach charmanter anzuschauen...

DEMONI 1 & 2 -- Beide Filme konnten mich bislang nicht überzeugen... Ich bin zwar ein Fan von Dario Argento, aber die Tatsache, daß er diese Filme produziert hat, macht sie noch lange nicht gut. DEMONI 1 geht ja als trashiger Popcorn-Horror noch durch (und hat ja doch einige unfreiwillig komische Sequenzen), DEMONI 2 fand ich aber nur noch mies und leider auch recht langweilig. Na ja, Lamberto Bava hat halt wirklich nicht Papas Talent geerbt...

FULCI in den 80ern -- Eines vorweg: Ich finde Lucio Fulcis Filme aus den 60er/70er Jahren teilweise hervorragend, besonders seine Arbeiten auf dem Giallo-Terrain (UNA LUCERTOLA CON LA PELLE DI DONNA und NON SI SEVIZIA UN PAPERINO gehören zu meinen Lieblingsfilmen). Die Entwicklung, die Fulci dann im Verlauf der 80er Jahre eingeschlagen hat, ist allerdings schon ein bißchen entäuschend. Bis auf die berüchtigten Splatterexzesse und einen manchmal präsenten geschmacklosen Humor haben seine Filme aus dieser Zeit oft recht wenig vorzuweisen, sind mies inszeniert, mies besetzt und auch nicht frei von Langeweile (Atmosphärische Ausnahmen wie L'ALDILÀ oder PAURA bestätigen leider nur die Regel).
Ich fand es gerade bei Fulci immer traurig, daß so viele Leute ihn nur mit seinen Gore-Exzessen in Verbindung bringen und dabei seine wesentlich interessantere Giallo-Vergangenheit übersehen wird.



Geschrieben von Der_Hohepriester am 15.07.2005 um 12:25:

 

Zitat:
Original von thwag
VAN HELSING -- ein (meiner bescheidenen Meinung nach) wirklich furchtbares Machwerk ohne Charme, Witz und sonstigen Unterhaltungswert. Der ist ja von einigen Kritikern auch ziemlich hochgejubelt worden, was ich nie verstanden habe...

Ohja! Platte Dialoge, tiefenlose Charaktere und ein Dracula, scheinbar aus der Gay-Parade entsprungen.... SCHAUDERHAFT!

Ich liebe ja Trashfilme mit der vollen Inbrunst meines Herzens, aber dieses lieblose CGI-Spektakel ist schlichtweg blanker Mist!



Gruß
Der_Hohepriester



Geschrieben von StH2003 am 15.07.2005 um 22:26:

 

Zitat:
Original von Mr. Vincent Vega
Von "filmischem Murks" ist "LHOTL" aber sehr weit entfernt oder?
...Für mich ist "LHONTL" zwar ein etwas ungemütlicher, aber trotzdem faszinierender Film.


Mehr als das! LHOTL ist für mich einer der (psychisch) härtesten Filme überhaupt! Der wird auch immer in meiner DVD-Sammlung den Ehrenplatz
"Last Film links unten" großes Grinsen behalten.



Geschrieben von Mr. Vincent Vega am 15.07.2005 um 22:34:

 

Zitat:
Original von StH2003
Mehr als das! LHOTL ist für mich einer der (psychisch) härtesten Filme überhaupt! Der wird auch immer in meiner DVD-Sammlung den Ehrenplatz


Stimmt, ich musste mich damals nach dem ersten Sehen echt erstmal beruhigen, wobei ich auch noch ziemlich jung war.
Auj jeden Fall ist dieser Film nicht einfach nur ein drauflosgefilmter Alptraum, der einfach nur mit möglichst viel Gewalt provozieren will (was dem Film ja im allgemeinen vorgeworfen wird/wurde), sondern da sage ich einfach mal, obwohl es ein Debütfilm ist ("Together" mal außen vor gelassen), steckt hier schon mehr dahinter.
In erster Linie ist es ja auch die (perfekte) Abrechnung mit Cravens baptistischer Vergangenheit, was die extreme Blasphemie von "LHONTL" begründet.



Geschrieben von Der_Hohepriester am 15.07.2005 um 22:59:

 

Zitat:
Original von StH2003
Mehr als das! LHOTL ist für mich einer der (psychisch) härtesten Filme überhaupt!


Zitat:
Original von Mr. Vincent Vega

Stimmt, ich musste mich damals nach dem ersten Sehen echt erstmal beruhigen, wobei ich auch noch ziemlich jung war.


Wenn ich soetwas lese, frage ich mich aufrichtig, ob ich den selben Film gesehen habe...

Ich halte mich durchjaus nicht für abgestumpft und kann sogar mit meinen 28 Lenzen noch herzhaft bei einem Disneyfilm heulen wie ein Schloßhund.

Aber der besagte Film hat mich einfach nur angeödet. Plakativ und ohne jedweden Tiefgang habe ich ihn damals (lang ists her) empfunden. Für mich ist der Film dieselbe schundige Machart wie "I spit on your grave". Beide Filme vermochten mir nicht einmal ein Stirnrunzeln zu verursachen...

Umso mehr verduzen mich dann immer solch hochlobenden Äußerungen.... JUST CURIOUS!


Gruß
Der_Hohepriester



Geschrieben von Mr. Vincent Vega am 15.07.2005 um 23:40:

 

Jepp, das kann ich verstehen. Ich habe die selbe Meinung bei Machwerken jenseits jedweder Existenzberechtigung wie "I spit" (wobei ich noch darüber hinaus gehe und das auch bei Filmen, die eher in einer anderen Tradition stehen, wie z.B. "Maniac" oder "New York Ripper", behaupte).
Aber hier ist es doch komplett anders: Bei oben genannten Filmen haben "Drehbuchautoren" auf recht primitive Art und Weise eine "Story" gebastelt, nur um mit reißerischer Gewalt den schnellen Schmuddelkino-Dollar zu machen.

"LHONTL" wird durch seine Ästhetik oft in einem Atemzug mit "I spit" und Co. genannt. Inhaltlich aber ist der Film deutlich mehr (wie oben schon angesprochen). Wenn man aber partout mit dem Stil nicht klarkommt und auch keine Lust hat, zu interpretieren (was man hier aber garnicht mal muss), ist das auch ok und ich kann es nachvollziehen. "LHONTL" kann man durchaus nicht mögen, mir aber würde das sehr schwer fallen Augenzwinkern .


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