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Geschrieben von Mr. Vincent Vega am 07.09.2005 um 16:15:

 

Zitat:
Original von Schergenbjørn
Obwohl die DVD mehr oder weniger an dieser Stelle boykottiert wird, will ich dennoch etwas davon in den News lesen, Rajko.


Wird gemacht, Chef!


Aber ich schaffs erst ein wenig später ...



Geschrieben von melbone am 19.05.2006 um 15:22:

  RE: Tiersnuff

Da ich ein großer Tierfreund und Vegetarier bin kann ich sowas wo Tiere getötet werden ( auch in Filmen) überhaupt nicht gutheißen !!!
Die Tiere werden in der "realen" Welt schon genug von irgendwelchen grausamen Menschen gequällt und geschlachtet da muss man sowas nicht auch noch in Filmen zur Schau stellen,das ist absolut geschmacklos!!! böse
Naja ich hab natürlich für "Weg mit dem Dreck" gestimmt
ich sehe mir lieber an wie Menschen gefoltert und umgebracht werden als wie wo Tiere leiden müssen..



Geschrieben von mosher am 19.05.2006 um 15:30:

  RE: Tiersnuff

Zitat:
Original von melbone
ich sehe mir lieber an wie Menschen gefoltert und umgebracht werden als wie wo Tiere leiden müssen..


Respekt

zu geil, der Satz großes Grinsen (ist überhaupt nicht gegen Tierliebhaber - aber der Satz für sich allein genommen,...zu geil!)



Geschrieben von melbone am 19.05.2006 um 17:43:

  RE: Tiersnuff

Zitat:
Original von mosher
Zitat:
Original von melbone
ich sehe mir lieber an wie Menschen gefoltert und umgebracht werden als wie wo Tiere leiden müssen..


Respekt

zu geil, der Satz großes Grinsen (ist überhaupt nicht gegen Tierliebhaber - aber der Satz für sich allein genommen,...zu geil!)


um eins klar zu stellen ich bin jetzt kein Menschenverachter oder so
aber wenn ich mir so bilder und berichte ansehe wie die Menschen die tiere so bestialisch umbringen...dann krieg ich einfach nen hass auf die böse

filme in denen menschen getötet werden werden verboten und beschlagnahmt
echt lächerlich Roller
und das schlachten der tiere wird erlaubt..
das ist echt unnormal und krank Zunge raus
deswegen sehe ich mir in filmen lieber an wie menschen umgebracht werden
aber nicht falsch verstehen ist nichts gegen alle menschen Augenzwinkern



Geschrieben von Schergenbjørn am 19.05.2006 um 18:04:

  RE: Tiersnuff

Zitat:
Original von melbone
um eins klar zu stellen ich bin jetzt kein Menschenverachter oder so
aber wenn ich mir so bilder und berichte ansehe wie die Menschen die tiere so bestialisch umbringen...dann krieg ich einfach nen hass auf die böse

das ist echt unnormal und krank Zunge raus

deswegen sehe ich mir in filmen lieber an wie menschen umgebracht werden

Du schaust dir Filme an, in denen Menschen umgebracht werden? Ich dachte "Snuff" sei nur ein Mythos?!? geschockt



Geschrieben von madness am 20.05.2006 um 10:11:

 

Bestimmt ist an dem Mythos auch was dran,es gibt einfach zuviele kranke menschliche Gehirne.

Aber ich bin auch der Meinung,lieber sollen sich die Menschen gegenseitig abmetzeln und die Tiere in Ruhe lassen.



Geschrieben von mosher am 20.05.2006 um 14:17:

 

Hier geh es ja nun um Tiersnuff. Und wenn man dann Vergleiche zu Artverwandtem zieht (beispielsweise Tiere durch Menschen ersetzt), dann müsste es sich dabei konsequenter Weise ebenfalls um Snuff handeln. Insofern ist Björn's Anmerkung schon richtig. Wer hier davon spricht, dass er sich lieber leidende/sterbende Menschen anschaut als entsprechende Tiere, der müsste im Grunde damit "real" sterbende Menschen meinen. Ansonsten würde man Äpfel mit Birnen vergleichen.

Und für diejenigen, die nur mal so nebenbei erwähnen wollten, dass sie grundsätzlich nicht darauf stehen, wenn Tiere abgeschlachtet werden (ob jetzt als Snuff oder als Spezialeffekt): Nun ja, es gibt sicherlich nen Haufen Leute, denen die Vorstellung eines Films, in dem Menschen gequält werden, suspekt ist Augenzwinkern
Diese würden dann das Argument, es werden ohnehin genug Tiere getötet, zurecht auf Menschen übertragen. Denn davon sterben auch täglich ne Menge...



Geschrieben von melbone am 20.05.2006 um 14:37:

 

Zitat:
Original von mosher
Hier geh es ja nun um Tiersnuff. Und wenn man dann Vergleiche zu Artverwandtem zieht (beispielsweise Tiere durch Menschen ersetzt), dann müsste es sich dabei konsequenter Weise ebenfalls um Snuff handeln. Insofern ist Björn's Anmerkung schon richtig. Wer hier davon spricht, dass er sich lieber leidende/sterbende Menschen anschaut als entsprechende Tiere, der müsste im Grunde damit "real" sterbende Menschen meinen. Ansonsten würde man Äpfel mit Birnen vergleichen.

Und für diejenigen, die nur mal so nebenbei erwähnen wollten, dass sie grundsätzlich nicht darauf stehen, wenn Tiere abgeschlachtet werden (ob jetzt als Snuff oder als Spezialeffekt): Nun ja, es gibt sicherlich nen Haufen Leute, denen die Vorstellung eines Films, in dem Menschen gequält werden, suspekt ist Augenzwinkern
Diese würden dann das Argument, es werden ohnehin genug Tiere getötet, zurecht auf Menschen übertragen. Denn davon sterben auch täglich ne Menge...


Das stimmt nicht
ich habe gesagt das ich lieber sehe wie Menschen in Filmen ermordet werden-IM FILM!!!
heisst nicht das ich sowas im "realen" leben gerne sehe

Und das täglich ne menge Menschen auf der welt sterben das kannst du ja wohl nicht mit den Tieren vergleichen;die Menschen werden ja nicht wie die tiere gefangengehalten,gequällt und am lebendigen leibe geschlachtet und es wird ja auch nicht das fleisch der menschen verkauft und gegesssen..
also da liegt schon ein gewaltiger unterschied



Geschrieben von mosher am 20.05.2006 um 14:56:

 

Zunächst einmal habe ich ja nicht dich speziell gemeint. Dann habe ich nix davon gesagt, dass sich irgendjemand gerne im realen Leben irgendwelche Folterungen anguckt. Nochmal: Es geht hier um SNUFF, das bedeutet - ob Mensch oder Tier - die im Film gezeigte Gewalt hat tatsächlich stattgefunden und ist kein Spezialeffekt.

Und dazu, dass man die beiden Sachen nicht vergleichen kann, möchte ich zunächst einmal sagen, dass ich ja nicht derjenige war, der mit dem Vergleich angefangen hat. Dennoch finde ich, kann man das sehr wohl vergleichen. Was rechtfertigt denn fiktive Gewalt an Menschen? Unterhaltung zum Beispiel - und für Tiere gilt das dann nicht? Seltsam. Und dass Tiere auf andere Art und Weise getötet werden, ist auch kein Argument. Ganz zu schweigen davon, dass die Behauptung, Menschen würden nicht brutal gefoltert, äußerst gewagt ist.

Dass du, als jemand, der womöglich eine Affinität zu Tieren besitzt, wenig begeistert bist, wenn du Tiere im Film leiden siehst, ist nachvollziehbar. Aber eine Mutter, die ihren Sohn bei einem Verkehrsunfall verloren hat, wird sich auch nicht so gerne Cobra 11 angucken.

Ich will damit nur sagen, dass es immer Leute gibt, die etwas ablehnen. Der eine würde sich nie einen Splatterfilm ansehen, was für den anderen wiederum völlig normal ist. Aus der Sicht des ersten gehören damit brutale Videos verboten. Da fühlt sich der zweite aber ans Bein gepinkelt.

Man sollte endlich mal damit aufhören, immer alles nur von seinem Standpunkt aus zu bewerten. Auch damit bist übrigens nicht du persönlich gemeint. Ich kann auch sehr gut ohne Tiersnuff leben. Aber ich finde es immer etwas daneben, wenn bestimmte Argumente immer nur in die eine Richtung, nämlich zugunsten der eigenen Meinung, genannt und für andere Felder ausgeblendet werden.



Geschrieben von Goku14 am 21.05.2006 um 19:59:

  RE: Tiersnuff

Zitat:
Original von melbone
Da ich ein großer Tierfreund und Vegetarier ....




*räusper*

Find Tiersnuff nicht toll, denke gibt genug Möglichkeiten, Gewalt darzustellen ohne sie auszuüben aber ich würde deswegen solche Filme wie CH nicht meiden. (Kommt natürlich immer auf die art an, ob nun jemand auf eine Ratte tritt oder ein Elefant im Close up zubereitet wird)

mfg



Geschrieben von StH2003 am 21.05.2006 um 22:25:

  RE: Tiersnuff

Lachsack Nettes Bild, das schick ich gleich mal meiner Schwester. Roller
Zitat:
Original von Goku14
Find Tiersnuff nicht toll, denke gibt genug Möglichkeiten, Gewalt darzustellen ohne sie auszuüben aber ich würde deswegen solche Filme wie CH nicht meiden.

Ich für meinen Teil würde "nicht toll" durch "scheiße" ersetzen und "deswegen" stark betonen.



Geschrieben von Mr. Vincent Vega am 21.05.2006 um 22:28:

  RE: Tiersnuff

Zitat:
Original von StH2003
Ich für meinen Teil würde "nicht toll" durch "scheiße" ersetzen und "deswegen" stark betonen.


Dito. Ich sehe den Tiersnuff in Filmen wie CH aber offensichtlich noch einen Tick problematischer als manch andere hier.



Geschrieben von Schergenbjørn am 21.05.2006 um 22:39:

 

Ja, das tust du! großes Grinsen



Geschrieben von ThE-CuBe am 26.05.2006 um 12:08:

 

Im Punkt Tiersnuff an. Ich möchte hier sicher nicht einen auf Moralapostel machen, aber das was z.B. bei Cannibal Holocaust gezeigt wird ist so ziemlich das Verabscheuungswürdigste was ich mir vorstellen kann. Soetwas sollte nicht den Weg in die Kunst des Filmemachens finden. Der Regesseur gehört in meinen Augen an den Pranger und ich frage wie man als Schauspieler überhaupt soweit gehen kann. Ich hab den Film einmal gesehen und werde mir weder diesen noch irgentein anderes Kannibalenmachwerk ncoheinmal ansehen.



Geschrieben von Schergenbjørn am 26.05.2006 um 15:12:

 

AMEN!

Ist ja erstaunlich, daß alle den Tiersnuff verabscheuen, sich den oder die Filme aber dennoch anschauen. Wozu ist das dienlich? Nur um zu behaupten, daß man ihn gesehen hat, um dann die Moralkeule zu schwingen? Es soll mir keiner erzählen, daß er nicht wußte, daß es diese Szenen gibt, die werden schon seit fast 30 Jahren thematisiert.

Wenn ich in Erfahrung bringe, daß ein Film gewisse Sachen beinhaltet, mit denen ich überhaupt nicht leben kann, dann halte ich davon Abstand. So geht es mir mit diversen "Shockumentaries" à la GESICHTER DES TODES 2000 etc. Das, was ich darüber gehört habe, reicht mir und ich werde mir den Scheiß sicherlich nicht anschauen. Vielleicht sollten sich zukünftige Interessierte sich daran ein Beispiel nehmen, bevor ihr Weltbild zerrüttet wird.



Geschrieben von Mr. Vincent Vega am 26.05.2006 um 15:16:

 

Zitat:
Original von Schergenbjørn
AMEN!

Ist ja erstaunlich, daß alle den Tiersnuff verabscheuen, sich den oder die Filme aber dennoch anschauen. Wozu ist das dienlich? Nur um zu behaupten, daß man ihn gesehen hat, um dann die Moralkeule zu schwingen?


Oder um sich vielleicht vor dem (garantierten) Argument zu schützen, auf Grundlage von Unwissenheit darüber zu urteilen. Augenzwinkern



Geschrieben von Schergenbjørn am 26.05.2006 um 15:52:

 

Ha, das könnte ich doch glatt stehen lassen, aber in diesem Fall ist es ja doch etwas anders. Da die meisten Tiersnuff-Gegner (ich bin kein Befürworter dessen, falsl das jemand glauben sollte) ohnehin in der gleichen Form diskutieren, egal ob gesehen oder nicht, macht das den Brei auch nicht mehr fett. Nur die wenigsten schaffen es anscheinend, etwas differenzierter und objektiver über diese(n) Film(e) zu urteilen, denn sie bestehen ja nicht nur aus "Tiersnuff". Die Reduzierung darauf wird den Filmen nicht gerecht.
Und Filmemacher oder Schauspieler an den Pranger zu stellen, weil sie das gefilmt haben, ist ja erstmal völliger Schwachsinn. Da gerade bei CANNIBAL HOLOCAUST an authentischen Schauplätzen gedreht wurde und auch die Indios echt waren, ist es nur natürlich, daß diese dann auch mal Tiere schlachten, um sie zu essen. Daß das Draufhalten der Kamera für die meisten wider des guten Geschmacks steht, will ich ja gar nicht leugnen. Ich könnte mir auch was Angenehmeres vorstellen. Aber ich finde, daß diesen Szenen ein zu hoher Stellenwert eingeräumt wird. Aber dieses Thema kann man endlos fortführen.



Geschrieben von Lobo-mau am 26.05.2006 um 23:06:

 

Zitat:
Original von Schergenbjørn
Und Filmemacher oder Schauspieler an den Pranger zu stellen, weil sie das gefilmt haben, ist ja erstmal völliger Schwachsinn. Da gerade bei CANNIBAL HOLOCAUST an authentischen Schauplätzen gedreht wurde und auch die Indios echt waren, ist es nur natürlich, daß diese dann auch mal Tiere schlachten, um sie zu essen. Daß das Draufhalten der Kamera für die meisten wider des guten Geschmacks steht, will ich ja gar nicht leugnen. Ich könnte mir auch was Angenehmeres vorstellen. Aber ich finde, daß diesen Szenen ein zu hoher Stellenwert eingeräumt wird. Aber dieses Thema kann man endlos fortführen.


Obwohl ich ein großer Fan des Films bin - das weisst du ja auch -, muss ich deiner Argumentation trotzdem widersprechen.
Es ist richtig, dass Deodato -teilweise- Tiertötungen aus dem realen Leben der Indios abfilmte. Allerdings darf man nicht vergessen, dass Deodato die Widerlichsten für seinen Film selbst inszenierte. Ich erinnere da mal an die Schildkrötenszene. Die wurde nicht von den Indios geschlachtet und auch nicht, um sie zu essen. Sie wurde allein um des Filmes willen umgebracht. Und genau das ist das Verwerfliche und zugleich auch Wirksame des Films.

Die mediale Ausbeutung realer Gewaltszenen zu kritisieren und gleichzeitig selber einzusetzen ist eigentlich schon ziemlich perfide. Aber damit hat Deodato ja heute noch zu kämpfen.



Geschrieben von Schergenbjørn am 27.05.2006 um 02:15:

 

Tja, jetzt wo du es sagst, in der Tat. Der Ablauf der Schildkrötenszene war mir jetzt gar nicht mehr so bewußt. Jedoch wurde diese auch verzehrt. Zumindest hat das Deodato gesagt, und man sieht ja auch, daß die was futtern. Die Ironie an der Sache ist ja, daß Deodato selber unter Beweis stellt, was er mit seinem Film kritisieren will: Daß Menschen der Sensationslust verfallen sind und (fast) alles tun, was nötig ist.
Jess Franco behauptete in einem Interview, daß Deodato wortwörtlich über Leichen ging. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, daß Menschen einen realen Tod fanden. Ironischerweise (mal wieder) stand er glaub ich wegen sowas vor Gericht. Er mußte den Richtern/Staatsanwälten haarklein den Effekt mit dem gepfählten Mädchen erklären, um sie davon zu überzeugen, daß es auch einer war.
Aber gerade diese Umstände machen meiner Meinung die Magie und die Faszination des Filmes aus: das Verschwimmen der sicheren Grenzen von Fiktion und Realität.



Geschrieben von Lobo-mau am 27.05.2006 um 13:16:

 

Zitat:
Original von Schergenbjørn
Tja, jetzt wo du es sagst, in der Tat. Der Ablauf der Schildkrötenszene war mir jetzt gar nicht mehr so bewußt. Jedoch wurde diese auch verzehrt. Zumindest hat das Deodato gesagt, und man sieht ja auch, daß die was futtern.[/B]

Die Darsteller sagen da allerdings etwas anderes. Insbesondere die sich im Wald übergebende Darstellerin -Francesca Ciardi, wenn ich mich nicht irre- ist da etwas anderer Meinung großes Grinsen

[quote]Die Ironie an der Sache ist ja, daß Deodato selber unter Beweis stellt, was er mit seinem Film kritisieren will: Daß Menschen der Sensationslust verfallen sind und (fast) alles tun, was nötig ist.


Genau das ist es ja, was an dem Film so fasziniert.

Zitat:
Jess Franco behauptete in einem Interview, daß Deodato wortwörtlich über Leichen ging. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, daß Menschen einen realen Tod fanden. Ironischerweise (mal wieder) stand er glaub ich wegen sowas vor Gericht. Er mußte den Richtern/Staatsanwälten haarklein den Effekt mit dem gepfählten Mädchen erklären, um sie davon zu überzeugen, daß es auch einer war.


Es gab sehr viele Menschen, die Deodato Morde in Kolumbien vorwarfen. Bekräftigt wurde davon allerdings nichts. Vor Gericht musste Deodato die damaligen Schauspieler vorführen, um zu beweisen, dass sie eben nicht tot sind. Schwierigkeiten soll es da insbesondere mit der Gepfählten gegeben haben, da man sie nach den zahlreich vergangenen Jahren wohl nicht so einfach wiederfinden konnte. Wobei es generell in Frage steht, ob es jemals eine Gerichtsverhandlung gab. Bisher gab es noch keine stichhaltigen Nachweise dafür (Zeitungsasuschnitte oder dergleichen).

Angeblich hat Deodato in Kolumbien ja auch Einreiseverbot. Er würde angeblich dort ins Gefängnis gesteckt, würde er versuchen wieder ins Land zu kommen. Hört sich alles eher nach Sensationslust an. So wirklich mag ich da nicht dran glauben.

Zitat:
Aber gerade diese Umstände machen meiner Meinung die Magie und die Faszination des Filmes aus: das Verschwimmen der sicheren Grenzen von Fiktion und Realität.


Ich kann dahingehend nur noch einmal das Buch "Eaten Alive" empfehlen. Ich weiss nicht, ob du es schon hast, aber der Text von Lloyd Kaufman (ja, genau der) zu CH ist sehr interessant. Dann gäbe es noch das "Meat is Murder"-Buch, das zwar bei den Kritikern durchfällt, zu CH aber einiges interessantes zu berichten weiss. Das Buch "Cannibal Holocaust" setze ich hier einfach mal als Standardlektüre voraus großes Grinsen


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