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Geschrieben von ingojira am 09.09.2014 um 14:09:

  Muschquito

Liebe Freunde des GEHEIMNISVOLLEn FILMCLUBS BUIO OMEGA,

ein Blick auf den Kalender bestätigt das Unglaubliche: es ist Hochsommer! Und deshalb wollen wir diese heißen Tage mit einem besonders heißen BUIO-Spitzenprogramm feiern. Ist es schon wieder das beste Programm des Jahres? Wir wissen es bald selbst nicht mehr. Ach, was soll man darüber nachdenken? Es muss ja weitergehen.

In einer Zeit in der Katzenbilder das Internet überfluten, möchten auch wir uns aus kommerziellen Gründen gern als Trittbrettfahrer erweisen und diesem unheiligen Trend folgen. Eins sollte allen klar sein! Ob Mietze oder Muschi, bei uns sind alle Kätzchen braun. Und wer könnte das Vergnügen leugnen, das man empfindet, wenn man Samtpfötchen bei der putzigen Jagd nach Brummern beobachten kann? Niedlich, aber auch ein wenig grausam. Wer sowas mag, sollte sich unser neuestes Galaprogramm MUSCHQUITO auf keinen Fall entgehen lassen. Wie immer steigt die Sause im unvergleichlichen Paradies des wahren Kinos, dem SCHAUBURG FILMPALAST (Horster Straße 6, 45897 Gelsenkirchen-Buer, www.schauburg-gelsenkirchen.de), dem Ort wo noch echte 35mm Film-Träume wahr werden. Wann? Natürlich am Samstag, den 20.09.2014.

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Joe D’Amato ist einer unserer Götter. Ihm verdanken wir unseren Namen und nach ihm haben wir unsere Ehrentrophäe, den „Joe“, benannt. Seine Filme beschreiben auf wunderbare Weise, was Exploitation ist. Sie sind billig gemacht, versprechen aber trotzdem unerhörte Attraktionen, die sie sogar meist servieren. Viel zu selten war Joe bisher bei uns zu Gast. Deshalb freuen wir uns umso mehr, eines seiner tollsten Werke wieder auf die Leinwand zu bringen. Es handelt sich um den spektakulärsten Teil seiner Reihe um die schöne Sensationsreporterin Emanuelle, dargestellt von der großartigen und niemals schmierigen Laura Gemser. Emanuelle ist auf der ganzen Welt unterwegs und blickt hinter verschlossene Türen, immer auf der Suche nach der Pulitzer-Story. Dekadente Parties, Nobelbordelle, Snuffereien und die Hochzeit mit dem König von Taka-Tuka-Land stehen diesmal auf dem Programm. Ständig wechselnde Orte, schöne Menschen, schockierende Schlaglichter und wirklich aufregende Erotik sorgen für ein wohliges BUIO-Gefühl. Verzuckert wird das Ganze von Nico Fidencos herrlichen Klängen. Unsere Begleiter auf dieser wilden Weltreise sind Paola Senatore, Lars Bloch, Roger Browne und natürlich Lauras Gatte Gabriele Tinti. Ein Traum!

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Und zum zweiten Film dann bitte die Fliegenklatsche rausholen.

Wer hasst sie nicht, diese dicken, grünen oder schwarzen Brummer? Sie sehen widerlich aus, machen eklige Geräusche und sind unhygienisch. Sie ernähren sich mit Vorliebe von Kot und Verwesendem und sind auch deshalb bei uns daheim nicht gern gesehen. Im dritten Teil seiner Tiertrilogie (nach dem Vogel mit dem Kristallgefieder und der Katze mit den neun Schwänzen) setzte der ehemalige Kinogigant und heutige Filmopi Dario Argento diesen Viechern ein Denkmal. Sein Giallo-Meisterwerk um einen geheimnisvollen Killer gehört zu den heiligen Gralen des BUIOlogischen Kinos. Wer kann schon von sich sagen, diese Ultra-Rarität in deutscher Fassung und 35mm im Kino gesehen zu haben? Mehr als 40 Jahre ist es her, dass sie das letzte Mal gezeigt wurde. Ein Genuss in Technicolor und Cinemascope, mit der aufwühlenden Musik von Ennio Morricone erwartet Euch. Ein hochspannender Gruselrätselkrimi all`italiana, einer der seltensten Filme auf diesem Planeten und Bud Spencer schaut auch noch vorbei. Das ist BUIO!

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Bucht auch Ihr diesen unschlagbar preiswerten Trip um die Welt auf der MS MUSCHQUITO. Als Reiseleiterin begrüßt auch die sympathische Laura. Aber bitte das Autan nicht vergessen. Oder hilft das nicht gegen Fliegen?

Wir freuen uns auf Euren Besuch!

Das Komitee des GEHEIMNISVOLLEn FILMCLUBs BUIO OMEGA

http://www.buio-omega.de

mailto:info@buio-omega.de



Geschrieben von heinz klett am 10.09.2014 um 21:31:

 

Sehr schön wird das!



Geschrieben von fuxkinski am 11.09.2014 um 07:50:

 

*schnüff* - leider ohne meine Anwesenheit, Frau hat Dienst.*schmoll*



Geschrieben von Windrose am 11.09.2014 um 09:22:

 

Zitat:
Original von heinz klett
Sehr schön wird das!


ja, tolle Filme



Geschrieben von DaRi73 am 13.09.2014 um 12:54:

 

ein sehr schönes Paket was da geschnürt wurde ... apropo Schnüre ... ich bitte doch darum, daß meine Hände während der Vorstellung des Filmes - über die Auslandsreise einer Reporterin - an den Lehnen gefesselt werden .... ihr größter Verehrer Erich H. weilt ja nicht mehr unter uns, aber ich kann seine Leidenschaft zu den Filmen verstehen bzw. teilen Augenzwinkern



Geschrieben von heinz klett am 13.09.2014 um 19:23:

 

Der olle Erich H. mochte ja auch sehr gern die/den Ajita Wilson. Ja, vielleicht war er doch kein so übler Typ?



Geschrieben von heinz klett am 18.09.2014 um 13:01:

 

So, noch zweimal schlafen. Dann!



Geschrieben von fuxkinski am 21.09.2014 um 12:01:

 

Da ich Lilith bei ihrer Freundin parken durfte, konnte ich dann doch kommen. Interessant wars : der d'Amato war echt hirnverbrannter Käse mit minimalster Handlung und null Auflösung - aber, und das finde ich hochinteressant, nicht langweilig - ich bin wahrlich überrascht, wie unterhaltsam der Käse war.
Beim Argento habe ich dagegen mit Sekundenschlaf zu kämpfen gehabt - den Film hatte ich vor Jahren mal gesehen (wo und wie weiß ich nicht mehr), vielleicht lags daran. Oder eher an dem Umstand, daß ich Giallos perse nicht so dolle finde. Die Auflösung (da war ich wieder komplett wach) war auf jeden Fall hanebüchener Kokolores.



Geschrieben von heinz klett am 21.09.2014 um 17:22:

 

Wie bitte? Ein Giallo mit hanebüchener Auflösung? Wo hat man denn schon mal so was gesehen?



Geschrieben von fuxkinski am 21.09.2014 um 19:20:

 

öhm, bei jedem?



Geschrieben von heinz klett am 21.09.2014 um 21:19:

 

Eben.



Geschrieben von Carsten am 22.09.2014 um 11:30:

 

Wie mir aber Samstag erstmals aufgefallen ist: der Argento nahm sich selbst stellenweise gar nicht mal so ernst und hatte sehr viele amüsante Momente. Daher nehme ich auch die Auflösung und das "medizinische Experiment" recht gelassen im Gesamtkontext.



Geschrieben von fuxkinski am 22.09.2014 um 16:42:

 

Vielleicht hat man mich missverstanden - ich fand den Argento nicht schlecht, nur bin ich etwas ungnädiger geworden, was die genreimmanenten Regeln des Giallos angeht. Die "Wissenschaft" die den Film schlußendlich seinen Namen gab, fand ich gar nicht so uncool, die Psychologie allerdings ist wirklich übelstes BILD-Niveau und da reagiere ich halt des Öfteren so.



Geschrieben von molotto am 24.09.2014 um 19:43:

 

Mit hätte der Argento auch besser gefallen, wenn er das Ende vom Gemser gehabt hätte: Alle finden sich im Fake-Buschdorf wieder, Bud macht noch schnell die Lampe aus und Argento und Mimsy laufen im Abendrot über den Strand und freuen sich. Danach viellicht sogar noch ein wenig unmotiviertes Gereibe in Mimsys Busch - fertig.


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