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Evil Dead - Hail To The King

"Clatto Verata N... Necktie... Nickel..."

Evil Dead - Hail To The King

Heavy Iron

THQ

veröffentlicht: 2001
Genre: Action-Adventure
Altersfreigabe: ab 16 Jahre
gespielt auf: PC (CD-ROM)
Multiplayer-Modus: nein
Anforderung: (empfohlen) 400 MHz Pentium 2, 96 MB RAM, 3D-Hardware-Beschleunigung, DirectX 8, ab Windows 95
Soundkarte: ja
Grafik: 640x480 Pixel
Manche Spieleumsetzungen haben es von Anfang an schwer. Besonders wenn es um die Umsetzung eines Klassikers geht, der beinahe schon legendären Status in Fan-Kreisen besitzt. Denn was ist das Publikum empfindlich, wenn nicht gar überkritisch, wenn es beispielsweise um eine Bibelverfilmung geht. Oder wie würde man wohl reagieren, würde ein Comic-Künstler ein namhaftes Portrait der Kunstgeschichte auf das zeitgemäße Medium transferieren? Sicherlich voreingenommen, wenn nicht gar höchst ablehnend und überaus skeptisch.


Mit dem 1978 ins Leben gerufenen "Evil Dead"-Mythos sollte das eigentlich besser gelingen, denn der war bereits als Film eine lebendige Comic-Vorlage, die sich mit ein wenig Interaktivität wunderbar auch im Heimspielsektor zum Erfolg bringen lässt. Dass das 1984 auf dem C64 unter dem Namen "The Evil Dead" noch nicht klappte, ist den höchst bescheidenen audiovisuellen Möglichkeiten der damaligen Technik zu verdanken, die zwar für einige Arcade-Klassiker sorgte, im Horror-Bereich aber wenig gezielten Grusel hervorrufen konnte. Dafür war die in Vogelperspektive präsentierte Klötzchengrafik ebenso wie das Spielprinzip noch zu austauschbar. Im Jahre 2000 sollte das aber eigentlich schon ganz gut gelingen, muss man den Horror-Anteil im Spiel doch nicht mehr nur der eigenen Phantasie überlassen, sondern kann auf ausgefeilte Grafiken, Musikstücke und Action-Skripte zurückgreifen.

Noch einmal kurz zurück zur Historie der Vorlage: Autor und Regisseur Sam Raimi, sein späterer Stammdarsteller und "Ash"-Ikone Bruce Campbell und Produzent Robert Tapert hausten irgendwann 1978 für etwa eine Woche mit ihrer 8mm-Kamera irgendwo auf einer einsamen Farm, um den Grundstein zu legen, der noch unter dem Titel "Within The Woods" veröffentlicht wurde. Mit einem bescheidenen Budget von 1600 US-Dollar gelang natürlich kein Kinodurchbruch, aber das Vorhaben, damit hausieren zu gehen und Gelder für die eigentliche Produktion einzustreichen, gelang, so dass bereits 1979 die Dreharbeiten zum Hauptfilm begannen, der heute (nicht nur) unter Horror-Fans als einer der wegweisendsten seiner Zeit gilt: "The Evil Dead", im Deutschen besser bekannt als Interner Link"Tanz der Teufel".


Weil das Computerspiel auf der Geschichte der Filmtrilogie (das Showreel "Within The Woods" mal nicht mitgezählt) aufbaut, diese aber nur sehr knapp im Schnelldurchlauf während des Intros Revue passieren lässt, soll hier noch einmal kurz die Trilogie inhaltlich zusammengefasst werden:
Fünf Freunde wollen für ein Wochenende das Großstadtleben hinter sich lassen und mieten sich dafür in eine spottbillige Hütte im Wald ein. Das Anwesen ist zwar nicht sehr einladend und die Möglichkeiten, hier in der Nähe etwas zu unternehmen ebenfalls gering, aber man wird es sich schon gemütlich machen. Im Keller finden Ash und Scotty ein uraltes Buch, welches mit unerforschten Zaubern und Formeln übersät ist. Nur zum Spaß halten die Fünf eine Séance ab, erwecken damit aber etwas lang Totgeglaubtes, mit teuflischem Zorn Erfülltes wieder zum Leben. Die Bestie lauert fortan vor der Hütte und wird niemanden mehr aus dem Wald entlassen. Es versucht mittels uralter Mächte an die Seelen der Menschen zu gelangen, die es unwissentlich herbeigerufen haben. Einen nach den anderen wird dämonisiert. Bald sieht sich Ash als letzter Sterblicher einer Welle von Gewalt und Wahnsinn gegenüber gestellt, der er kaum noch entkommen kann.
Im Nachfolger (Interner Link"Tanz der Teufel II - Jetzt wird noch mehr getanzt") scheint die Welt vom Einfluss der schwarzen Macht befreit zu sein, denn Ash verlässt im Morgengrauen als einziger Überlebender apathisch das Haus. Doch wie aus dem Nichts schießt die gestaltlose Kraft aus dem Dickicht und holt sich sein letztes Opfer. Seine besessene Hand kann Ash nicht retten und muss sie deswegen amputieren, aber zumindest kommen ihm die ursprünglichen Besitzer der Hütte zu Hilfe. Doch auch für sie wird es zu einem Kampf gegen den Einfluss des Buches Necronomicon, den scheinbar kein Mensch gewinnen kann. Letztlich findet sich Ash durch einen Zeitsprung im Mittelalter wieder, wo er sich der letzten Kreatur der Hölle stellen muss.
Dort schließt die Geschichte des dritten Teils namens Interner Link"Die Armee der Finsternis" an, wenn auch nicht ganz so nahtlos wie es beim Übergang vom Original ins erste Sequel geschah. Ash, der mittlerweile eine Motorsäge an seinem Armstumpf trägt, landet mit seinem Oldsmobile wieder im frühen Mittelalter und kann dort nur knapp der Hinrichtung als Kriegsgefangener entgehen. Um zurück in seine Zeit zu gelangen, muss er für den Schlosszauberer das Buch Necronomicon besorgen, das gut verwahrt in den Tiefen der schwärzesten Wälder liegt. Nicht nur Ashs Anreise ist abenteuerlich, auch die Rückkehr mit dem Buch in der Hand wird zur gefährlichen Hetzjagd, denn ein Flüchtigkeitsfehler hat die Armeen der Toten auferstehen lassen, die nun unaufhaltsam auf die Bastion der Menschen zustürmen, um diese ein für alle Mal zu vernichten und das Land fortan vom Chaos regieren zu lassen. Nur mit Hilfe der Technik des 20. Jahrhunderts gelingt es den Burgherren irgendwann, die Armee der Untoten vernichtend zu schlagen.


Um zurück zum Eigentlichen zu kommen - warum eigentlich eignet sich die Reihe "The Evil Dead", die bereits 1993 ihren vorläufigen Abschluss fand, so sehr für eine Umsetzung als Computerspiel? Sie verkörpert den "modernen" Horror-Film wie keine Zweite. Sowohl unglaublich spannende Gänsehautszenen als auch übertrieben blutige, fast schon karikierte Elemente finden sich hier wieder, die trotz allem von einem vergleichsweise starken und damit fesselnden Hintergrund gebunden sind. Die Figur Ashs wurde zeitig als ein Charakter herausstilisiert, der eine wundersame Wandlung vom Verlierer zum selbstsicheren Helden vollzog. Zwar musste er in jedem Film eine Menge einstecken, brilliert dabei aber mit einer gehörigen Portion Humor und etablierte Oneliner, die selbst die Entwickler des Muskelprotz-Shooters "Duke Nukem" noch beeindruckten. In der Welt von "The Evil Dead" ist durch die vielfältigen Stimmungs- und Zeitsprünge beinahe alles erlaubt, was es den Autoren des Computerspiels leicht machen sollte, die Geschichte sinnvoll weiterzuführen, ohne mit der Grundidee zu brechen. Und nicht zuletzt ist die Aktivität des Protagonisten ein Garant dafür, dass es auch in der Software actionreich hergeht.

Auf diversen DVD-Veröffentlichungen von "Tanz der Teufel" Teil 1 und 2 durfte man sich vorab bereits einen Eindruck machen und versichern, dass die Entwickler der Heavy Iron Studios jenen Nerv der Filme auch treffen. Der Werbeeffekt sorgte zusätzlich für einen Anstieg der Erwartungshaltung bei den potenziellen Zockern. Das Resultat aber ...


... war nicht minder vernichtend. Einhelliger Meinung verkündeten sowohl Presse als auch Fans, dass "Evil Dead - Hail To The King" höchstens mittlere Ansprüche erfüllen kann.
An der Hintergrundgeschichte sollte es nicht liegen, denn diese ist eine klare Weiterführung (oder besser gesagt: Aufwärmung) des bereits Bekannten. Aus Gründen der Vergangenheitsbewältigung reisen Ash und seine S-Mart-Kollegin Jenny zurück an den Schauplatz des ersten Kontakts mit den Dämonen. Sie finden alles so vor, wie sie es damals überstürzt verlassen hatten. Leider steht auch das Tonbandgerät mit den teuflischen Beschwörungen noch parat, welches von Ashs abgetrennter, böser Hand aktiviert wird. Bevor sich Ash versehen kann, ist seine Freundin von den kandarischen Mächten in die Tiefen der Wälder verschleppt worden und der Horror beginnt erneut. Später gelangt man über ein Zeittor zurück auf die Burg ins Jahr 613, wo die Dämonen bereits ihr Unwesen treiben. (Ich nehme an, es handelt sich hier eher um das Jahr 1613, denn die dargebotenen Kulissen und die riesige Burg passen kaum ins 7. Jahrhundert). Auch dort sieht sich Ash mit Gefahren konfrontiert, die sein Vorstellungsvermögen übersteigen. Aber Ash wäre nicht Ash, hätte er nicht stets die passenden Einfälle und Sprüche parat.


Die Umgebung der Hütte mit dem brasselnden Lagerfeuer und den zerschlagenen Fenstern, durch die der Wind pfeift, entspricht genau dem, was ich erwartet hatte. Man schnappt sich eine Axt und schon steht der erste Gegner vor uns, den man in bester Survival-Horror-Manier zerhackstückt. Leider offenbart sich hier bereits die erste große Schwäche des Spiels: die Deadites, also besessene Kreaturen. Diese passen nicht richtig ins Schema, weil sie die lästige Angewohnheit haben, sich hin und wieder aus dieser Dimension wegzuportieren, um kurz darauf an beliebiger Stelle wieder zu erscheinen. Zudem ist es nervig, dass einige dieser Kreaturen ständig neu auftauchen, so dass sich besuchten Kartenteile nicht endgültig von ihnen säubern lassen, um fortan in Ruhe die Örtlichkeiten nach Gegenständen oder Puzzles zu untersuchen. Wie oft rennt man von Punkt A nach B, um dort einen Gegenstand anzuwenden, auf halbem Wege aber von den immer weniger bedrohlich wirkenden Standardmonstern überfallen zu werden? Irgendwann muss einfach Schluss sein, zumal die Gegnerschar sich durch ihre fortwährende Reproduktion zur lästigen Randerscheinung macht.


Die Angreiferschar besteht aus etwa einem Dutzend verschiedenen Typen, z. B. fliegenden Fledermaustotenköpfen oder Pfadfindern, die auch Pfeil und Bogen zur Hilfe nehmen. Besonders im zweiten Teil stehen aber auch ein paar Boss Fights, also Kämpfe gegen einzigartige Gegner, bevor. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie meist eine etwas andere Vorgehensweise als das simple Draufhauen benötigen, in manchen Fällen sogar nur durch indirekte Gewalteinwirkung getötet werden können. Neben bösen Zauberern und einer alten Hexe im Hillbilly-Anwesen treffen wir u. a. auf unser teuflisches Abbild, welches ebenso wie Ash mit einer Kettensäge kämpft, und auf eine alte Bekannte, die wir 1981 bzw. 1982 im Keller des Hauses eingeschlossen haben. Dort läuft übrigens immer noch der Projektor und das Blut fließt abermals die Scheibe herunter - mit ein wenig Zutun von Ash.


Nichtsdestotrotz sind einige Boss-Kämpfe unglaublich einfach zu bewältigen, während andere die Lebensenergie stark minimieren. Zur Regeneration tragen Medipacks und Essensreste bei, die sich entweder bei besiegten Monstern oder in kleinen Verstecken finden lassen bzw. später sogar mit einem Konverter aus einigen anderen Utensilien herstellen lassen. Nutzen sollte man diese immer, denn abspeichern lässt sich nur an bestimmten Punkten des Spiels und auch nur, wenn man eine Filmrolle besitzt. Glücklicherweise ist beides nie weit voneinander entfernt.
Die Kettensäge bietet sich in den häufisten Fällen als Standardproblemlöser an. Einzig die Tatsache, dass das Ding Sprit verbraucht, lässt den Spieler immer wieder auf das weitere Arsenal zurückgreifen. Das enthält die Axt, falls mal die Munition knapp wird, ansonsten aber auch eine Pistole, der "Boomstick" (eine abgesägte Schrotflinte) und ein Gewehr, welches wie alle anderen Waffen auch stets locker in einer Hand gehalten und abgefeuert wird. Im zweiten Teil der Geschichte kann man sogar noch Aufrüstsets für die Schusswaffen ergattern, mittels derer sich garstige Sachen wie Nägel oder Salzbrocken verschießen lassen, was die Durchschlagskraft immens erhöht und nebenbei das sehr simple Plopp-Geräusch um einen donnernden Knall bereichert.


So rennt man also durch die dunkle Welt, die im ersten Kapitel aus der finsteren Waldhütte und deren direkter Umgebung besteht. Nach Süden geht es zur zusammengebrochenen Brücke, die sich wie eine zusammengekrümmte Hand auf beiden Seiten aufbäumt. Da nützt das Oldsmobile natürlich nichts, zumal Jenny die Schlüssel einstecken hat. Angrenzend daran befindet sich das Zeltlager der Wolverine-Pfadfinder, die aber alle zu den Untoten übergetreten sind. In einer Mine trifft man sogar auf deren Anführer, der auch nicht allzu gut auf uns zu sprechen ist. Weiter westlich befindet sich eine alte Farm, auf der uns verrückte Hillbillies und ihre ebenfalls befallenen Schweine einen warmen Empfang bereiten. Das komplette Haus ist übersäht mit Leichenresten, die aus Tonnen herausragen und den gesamten Fußboden in Blut tränken. Zweifellos wird hier der brutalste Anblick des Spieles geboten, der aber vielleicht wegen seines verhältnismäßig geringen Einsatzes doch noch zur 16er Freigabe reichte. Lediglich die alte, aber untote Dame auf dem Dachboden ist zuvorkommend und scheint zu verstehen, dass Ash hier ist, um eine Aufgabe zu lösen: die verschwundenen Seiten des Necronomicon wiederzufinden, um die grausamen Vorgänge zu stoppen. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg ...


Und der ist zusätzlich beschwerlich. Das bereits angesprochene Problem der immer wieder auftauchenden Gegner ist das kleinere Übel, vielmehr stört die Kollisionsprüfung, also jener Teil des Spieles, der feststellt, ob man durch ein Hindernis durchlaufen kann oder nicht. Diese ist bei "Evil Dead - Hail To The King" höchstens mittelmäßig ausgefallen, da man durch die kerzengeradenen Abgrenzungen, beispielsweise vom Weg zum Wald, nie das Gefühl hat, sich wirklich frei in der Spielwelt bewegen zu können. Stets bleibt man an Rändern hängen, die eigentlich gar nicht existieren sollten. Sie machen deutlich, dass jede Szenerie lediglich mit kleinen begehbaren Bereichen ausgestattet worden ist, während der Rest schlichtweg zum Anschauen gedacht ist.


Aber selbst das führt nicht weit, denn entweder hängen einem schon wieder Gegner im Nacken oder die Technik gebietet den optischen Reizen Einhalt. "Evil Dead - Hail To The King", veröffentlicht im Jahr 2000, könnte auf die Effekte von 3D-Beschleunigern zurückgreifen, ist grafisch aber trotzdem höchstens Mittelmaß. Dass die Auflösung mit 640x480 Pixeln fest voreingestellt ist, lässt sich noch verschmerzen, aber dass Hintergründe immer wieder stark verpixeln und JPEG-Artefakte aufzeigen, gehört nicht in eine professionelle Produktion. Der Grafikstil ist vergleichsweise einfach, weil viele Details als flache Texturen auf flachen Objekten erkennbar sind, aber auch weil die Bewegung der Figuren und ihre Proportionen lachhaft ausfallen. Das gilt ebenfalls für die gerenderten Szenen, die zwar etwas weicher und damit besser aussehen, aber z. B. keine Lippenbewegungen bei den Figuren zulassen. Somit sind Zooms auf die Gesichter eher Ausnahmefälle, wurden aber nicht gänzlich herausgenommen. Wenn man dann die Pappkameraden reden hört, aber nicht sieht, macht das einen sehr unfertigen Eindruck.


Zumindest aber - und das ist ein schlauer Schachzug - hat man Bruce Campbell für Ashs Stimme gewinnen können. Nicht nur das, auch die ihm in den Mund gelegten Worte passen hundertprozentig zu ihm. Besonders im zweiten Teil hat das Spiel den Humor auf seiner Seite, wenn sich Ash einige Wortgefechte mit Figuren aus der Vergangenheit liefert. Campbell hat es einfach drauf! Die Deutschen gucken dabei leider in die Pixelröhre, denn an eine Eindeutschung wurde nicht gedacht, obwohl Ronald Nitschke (sprach Ash in "Die Armee der Finsternis") doch irgendwie engagierbar sein müsste. Leider vergaß man völlig deutsche Untertitel für die Texte, so dass es am Booklet bleibt, die wichtigsten Informationen mit auf den Weg zu geben. Das gelingt recht gut mit einer Fülle an Tipps, Illustrationen und Texten zum Spiel selbst, die über die eigentliche Spielerklärung hinausgehen. Dort erfährt man vom "Finishing Move", also wie man einen Dämon mit der Kettensäge festhält, um ihm dann einen Gnadenschuss zu verpassen und einen Oneliner hinterherzurufen. In der Realität wird man das aber sehr selten anwenden können.

Gerätselt wird nur wenig, weil "Evil Dead" mehr Survival-Horror als Adventure ist. Ash macht das in einer "Schlüssel"szene sehr deutlich, indem er einen Öffnungsmechanismus einfach zerstört, anstatt dem (vermutlich) ausgeklügelten System auf die Schliche zu kommen. Schwächen offenbaren sich leider auch hier, z. B. das pixelgenaue Anvisieren einiger Hotspots. Vorm verschütteten Stollen sollte man deshalb etwas Geduld haben, bis man die Schaufel zum Graben ansetzen kann.


Insgesamt ist spielerisch einiges im Argen. Zwar kann Ash die gesamte Situation immer wieder auflockern und mit der Zeit kommt man sogar über die Schwächen in Steuerung und Grafik hinweg - die festen Kameraperspektiven wechseln zu langsam oder zu schlecht in Randbereichen und lassen das Zielen in Kämpfen zu einer haarigen Angelegenheit werden -, aber die Entwickler können nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie eine kultige Idee durch technische Unzulänglichkeiten als auch durch das von "Resident Evil" und Konsorten abgekupferte Prinzip sehr lieblos behandeln. Von spannenden Momenten kann wegen der gezielt komischen Auslegung nur selten die Rede sein, ebenso wenig leider von Motivation beim Durchspielen, was relativ schnell geht.
Weder kommt der tolle Score, der nur kurz in einigen Momenten erklingt und schnell wieder abgewürgt wird, richtig zum Zuge, noch lässt sich sonderlich viel aus den tollen Sets zaubern, die zu statisch sind und meist nur zum Durchlaufen animieren. Selbst der Horror- oder auch Splatter-Anteil kann nicht vollständig überzeugen. Eine blutige Kettensäge und Skelette sind häufig das Maximum der Gewaltspirale, die ruhig etwas mehr ins Übertriebene laufen könnte.


Man merkt sehr deutlich, dass Film und Videospiel doch zwei verschiedene Welten sind, die nur selten gut zusammenpassen. Während das Anschauen der Trilogie jedes mal von Neuem aufregend und unterhaltend ist, stellen sich bei diesem Spiel hier bereits nach einer halben Stunde die ersten Ermüdungserscheinungen ein. Eine gute Idee zu vermarkten, reicht offensichtlich nicht aus, es muss auch ein atmosphärisches, spannendes Spielprinzip ran, welches "Evil Dead - Hail To The King" trotz einiger kultiger Vermerke, die für Fans interessant sind, nicht besitzt.



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Ash und Linda, in dieser Pose bekannt aus <span onmouseover="Tip('USA 1993&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Originaltitel:&lt;/b&gt; Army of Darkness&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Alternativtitel:&lt;/b&gt; Tanz der Teufel III: Armee der Finsternis&lt;br /&gt;Army of Darkness, The&lt;br /&gt;Army of Darkness: Evil Dead 3&lt;br /&gt;Army of Darkness, the Ultimate Experience in Medieval Horror&lt;br /&gt;Bruce Campbell vs. Army of Darkness&lt;br /&gt;Captain Supermarket&lt;br /&gt;Evil Dead 3&lt;br /&gt;Medieval Dead, The&lt;br /&gt;Armèe des ténebres&lt;br /&gt;Totentanz der Teufel 3, Der');" onmouseout="UnTip();"><img src="/images/intLink.png" alt="Interner Link" class="wvl" /><a href="/dvd/review/468,Armee-der-Finsternis-Die">"Die Armee der Finsternis"</a></span>
Gewöhnungsbedürftiger Anblick eines Dämonen in der Hütte
Auf dem Weg zum Pfadfinderlager
Wir benötigen alle 5 fehlenden Seiten des Necronomicon, um hier wieder verschwinden zu können
In dieser beliebten Szene läuft das Blut gleich über die Mattscheibe
Wir sind im Mittelalter gelandet
Endgegner sind meist etwas raffinierter in ihren Angriffstechniken
Unser Waffenarsenal ist bereits beträchtlich aufgestockt und einige Waffen modifiziert
Bekloppte Hillbilly-Zombies wollen uns ans Hirn
Einige der gerenderten Sequenzen sehen leider sehr schlecht aus
Das Necronomicon
Ein alter Bekannter: Ashs abgeschlagene Hand
Der Start in der altbekannten Hütte in der Wildnis
Vor der Hütte begegnen uns schon die ersten Dämonen, die leider immer wiederkehren
Ein schwebender Geist, lästig, aber schnell erledigt
Das Problem mit dem Buick und der Brücke <span onmouseover="Tip('USA 1981&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Originaltitel:&lt;/b&gt; Evil Dead, The&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Alternativtitel:&lt;/b&gt; Tanz der Teufel 1&lt;br /&gt;Tanz der Teufel: The Evil Dead - Part 1&lt;br /&gt;Book of the Dead&lt;br /&gt;Casa, La&lt;br /&gt;Opéra de la terreur, L\47&lt;br /&gt;Evil Dead - Posesión infernal&lt;br /&gt;Evil Dead, the Ultimate Experience in Grueling Horror, The&lt;br /&gt;Into the Woods&lt;br /&gt;Katarameno Asma, To');" onmouseout="UnTip();"><img src="/images/intLink.png" alt="Interner Link" class="wvl" /><a href="/filmbericht/47,Tanz-der-Teufel">kennt</a></span> man, oder?
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In dieser Hütte hat man die Bedeutung von "Gastfreundschaft" irgendwie falsch verstanden
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Auf dem SchrottplatzSkelettkampf im Irrgarten
Ein dämonischer Baum, der hier im Gegensatz zu den Filmen Gestalt annimmt
Das bereinigte Pfadfinderlager
In dieser Höhle erwartet uns nichts Gutes!
Auf dem Friedhof, direkt vor der Kapelle
In der Kapelle trifft man auf einen alten Bekannten
Dies soll wohl den Keller der Hütte nachstellen, auch wenn er sich nicht dort, sondern unter der Kapelle befindet
Etwas unübersichtlicher Kampf ...
... gegen eine alte Freundin, die man besser schon vor langem um die Ecke gebracht hätte.
Wir stehlen uns selbst das Buch - bitte wie?
Dieses arme Mütterchen hat es faustdick hinter den vertrockneten Ohren
Die letzten Sonnenstrahlen des orientalischen Schauplatzes werden von Skeletten gestört
Der Weg nach links zur Burg ist (noch) nicht frei
Diese kleinen Fieslinge sind wegen ihrer geringen Größe schwer zu kriegen
Einer der friedlichen Händler
Einige Rätzsel werden mit CGI-Zwischensequenzen belohnt, die insgesamt aber der Spielegrafik sehr ähnlich sind
Schalter- und Zahnradrätsel - wie öde!
In diese Feste ist die Wurzel allen Übels versteckt
Dämonische Rädelsführer während einer Zeremonie
Ein Sprung durchs Zeitportal
Ein weiterer Zwischengegner ...
... und noch einer, nun nur etwas gewaltiger
Die Bibliothek! Wir sind kurz vorm Ziel.
Evil Ash hält unsere Freundin gefangen. Er soll seine Abreibung bekommen!



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