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Endless Horror

"Das Spiel aus einer anderen Welt"

Autor: John Shramko
veröffentlicht: 1993
Genre: Beat'em Up
Altersfreigabe: ungeprüft
gespielt auf: PC (DOS)
Multiplayer-Modus: nein
Anforderung: extrem gering
Soundkarte: nein
Grafik: EGA
Es kann nicht immer nur Gewinner geben, denn ohne Verlierer gibt es keine Gewinner. "Endless Horror" ist so ein Typus Spiel. Entwickelt wurde es 1993 in Eigenregie von John Shramko (das verrät das marginale Intro) und wohl gleich als Freeware der Spielerschaft zur Verfügung gestellt. Denn nur mit dieser Maßnahme und der Tatsache, dass der Titel nun mal reißerisch genug ist, um Freunde des pikanten Erlebnis anzulocken, konnte das Spiel ein paar Stunden Praxiserfahrung bekommen. Denn technisch wie auch inhaltlich hinkt "Endless Horror" dem gefühlten Entstehungszeitraum (Anfang bzw. Mitte der 80er Jahre) um einiges hinterher.


Die Geschichte dahinter ist schnell erzählt, passt sie doch auf einen einzigen Textbildschirm: Die Zukunft nach einer apokalyptischen Umweltkatastrophe, die die Ozonschicht auf ein höchst gefährliches Maß hat schrumpfen lassen, ist heiß, beschissen und trostlos. Unser Held (auch als solcher im Spiel bezeichnet) hatte nicht das Glück, von der Sonneneinstrahlung sofort eingeäschert zu werden, sondern muss sich nun mit seltsam mutierten Kreaturen rumprügeln, die die Straßen bevölkern und so ziemlich das einzige Leben darstellen, das sich noch auf dem verglühten Planeten befindet. Klingt nicht grade einladend, oder?

Das trifft leider auch fürs Spiel zu. Ganz im Stile eines Beat'em Up des Steinzeitalters treten zwei Strichmännchen - wer's nicht glaubt, schaue auf die Screenshots! - zum Kampf gegeneinander an. Vor dem statischen Hintergrund einer dunklen Gasse, an deren einer Häuserwand man doch die Worte "Smith's Drugs(tore)" erkennt, schlägt der Held sehr invariabel mit Hand oder Fuß zu und versucht damit sein Gegenüber abzudrängen, der mit grün bekotztem Strahl nach ihm züngelt und wie wild übers Bild zappelt. Nun kann man die 4 möglichen Tasten malträtieren, bis sich die Sehnenscheidenentzündung einstellt, aber davon wird der sehr simpel geführte Kampf nicht unbedingt einfacher. Denn Ziel ist es, den Mutanten in die Nähe zu locken, um ihm dort eins zu verpassen. Wie durch Zufall flitzt der aber vor und zurück und so ist jeder Treffer ein Glücksfall. Zumal auch hier auf meinem Testequipment nicht jeder Tastendruck automatisch in einen Schlag umgewandelt wird. Erwähnenswert wäre noch, dass im Hintergrund noch zwei fürchterliche bzw. fürchterlich gezeichnete Augen aus dem Dunkel hervorlugen, die nervös die Straße absuchen. Wenn dann der "Wretched Foe" - frei übersetzt der "erbärmliche Gegner" :-D - besiegt ist, fällt sein Kopf vom dünnen Körper und wird von diesem weggezogen. Zumindest das ist noch ganz witzig, aber trotzdem ist es nicht nötig zu erwähnen, dass der Spielspaß bereits nach der ersten Runde ziemlich im Keller ist. Leider ist die Superlative im Spielnamen wörtlich zu nehmen, denn das Spielchen beginnt danach von vorn, nur eben eine Runde weiter. Allerdings war mir nach 4 Runden nicht klar, ob sich bis auf die Position des Monsters im Hintergrund noch etwas geändert hat.


Grafisch wird wie erwähnt nur sehr Spartanisches geboten. Man begnügt sich mit 16 Farben, aber schon einer Auflösung von 640x400 Pixeln, was insgeheim dem Standardgrafikmodus entspricht, mit dem man sich damals als Programmieranfänger die ersten bunten Bildchen malte. Nichtmal der PC-Speaker wurde bemüht. Dadurch ist aber die Anforderung an den PC so gering, dass "Endless Horror" auf so ziemlich jeder Kiste bis runter zum acht-gebitteten 80086er flüssig laufen sollte, das entnahm ich zumindest einem kurzen Text zum Spiel. Und was hat das nun alles mit dem Anliegen dieses Artikels zu tun? Puh, schwierige Frage, aber der Name klang schon mal interessant und deswegen ist es mit hineingerutscht. Zumindest besitzt es ja - vorsicht, Wortspiel! - abschreckende Wirkung ....



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Diese kurze Texttafel zu Beginn erklärt das (überflüssige) Szenario
Der Kampf beginnt im <span onmouseover="Tip('HK 1978&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Originaltitel:&lt;/b&gt; Zui quan&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Alternativtitel:&lt;/b&gt; Challenge&lt;br /&gt;Drunk Monkey&lt;br /&gt;Drunken Fist&lt;br /&gt;Drunken Master&lt;br /&gt;Drunken Master - The Beginning&lt;br /&gt;Story of Drunken Master, The&lt;br /&gt;Drunken Monkey in the Tiger\47s Eye&lt;br /&gt;Eagle Claw, Snake Fist, Cat\47s Paw, Part 2&lt;br /&gt;Maître chinois, Le&lt;br /&gt;Superbomber mit der schnellen Faust, Der&lt;br /&gt;Jackie Chan - Der Superbomber mit der schnellen Faust&lt;br /&gt;Halleluja für 2 Schlitzohren, Ein&lt;br /&gt;Sie nannten ihn Knochenbrecher&lt;br /&gt;Cakar monyet dalam pandangam harimau&lt;br /&gt;Gyalia karfia stin Apo Anatoli&lt;br /&gt;Kotkan kynnet&lt;br /&gt;Mono borracho en el ojo del tigre, El&lt;br /&gt;Pijany mistrz&lt;br /&gt;Jui kuen');" onmouseout="UnTip();"><img src="/images/intLink.png" alt="Interner Link" class="wvl" /><a href="/dvd/review/1193,Drunken-Master---The-Beginning-Extended-Version">"Drunken Master"</a></span>-Stil
"Wretched Foe" scheint sich übergeben zu müssen ...
... worauf der Spieler zurückweicht
Vielleicht findet "Wretched Foe" auch nur das Spielprinzip zum Kotzen?
Er hat uns getroffen ... argghhhhh!
Ein weiterer Schwall in der langsam öde werdenden Umgebung
Sieg unserem Helden, der dem Gegner den Pixelkopf abgerissen hat
Die nächste Runde beginnt und lediglich das Hausmonster in der Mitte freut sich
Mit 16 Farben und nur einem Level verliert man schnell die Lust



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