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Death Rally

"Minenfeld auf dem Highway to Hell"

Death Rally

Remedy

Apogee

veröffentlicht: 06.09.1996 (DOS), 20.10.2009 (Windows)
Genre: Arcade-Autorennen
Altersfreigabe: USK 18
gespielt auf: PC (Windows XP)
Multiplayer-Modus: nur DOS-Version
Anforderung: 486er, 66 MHz, 8 MB RAM (DOS-Version)
Soundkarte: Direct Sound
Grafik: 640x480 (256 Farben)
Ende 1996, irgendwann in den Winterschulferien zwischen Weihnachten und Neujahr, sitze ich vor dem PC eines Freundes, einem blitzenden Pentium 90, sozusagen einer sehr guten gerüsteten Maschine für Computerspiele dieser Zeit. Nachdem ich das Durchspielen der 1-Level-Demo zu "The Need For Speed" soweit perfektioniert habe, dass ich es beinahe jedes Mal schaffe (keine leichte Aufgabe mit einer Dodge Viper!) und der Rechner für fähig befunden wurde, das wegweisende "Duke Nukem 3D" in hoher Auflösung abzufahren, fällt uns die Demoversion des Spieles "Death Rally" in die Hände. Remedy als Hersteller des Spiels ist zu dieser Zeit zwar nicht geläufig, der unabhängige Vertreiber Apogee aber umso mehr: Das texanische Label, das beliebte Spieleserien wie "Duke Nukem", "Commander Keen", "Wolfenstein" und "Cosmo Cosmic's Adventure" hervorbrachte, stand seit Anfang der 90er Jahre für hohen Spielspaß, technische Innovation und Liebe zum Produkt, welches man fast immer ausführlich in einer Shareware-Version testen konnte, bevor es zum Kauf ging.

"Death Rally" war 1996 keine Neuerfindung eines Genres, denn Arcade-Rennspiele aus der Vogelperspektive oder aus isometrischer Sicht gab es vor allem in den Anfangstagen von Rennsimulationen zuhauf, z.B. die Flucht mit dem Ferrari vor der Polizei in "Chicago 90" (1989), die spaßige Buckelpistentour in "Super Off Road" aka. "Ironman" (1990), die niedliche Mini-Rennserie über Phantasiestrecken in "Micro Machines" (1991) oder das comichafte "Overdrive" (1993).
Aber das Konzept so ausgeweitet und stilistisch einwandfrei umgesetzt wie "Death Rally" hatte es noch keiner.

Die CGI-Intro-Sequenz: Durch diese hohle Gasse muss er kommen!Das Hauptmenu in düsterem, metallischen Stil.

Das 3D-Intro zeigt düstere Straßen, durch die ein Sportwagen flitzt. Weitere gesellen sich zu ihm, um ein illegales Rennen zu veranstalten. Mit Sportsgeist ist es aber nicht weit her, denn es wird gedrängelt, geschoben und geschossen, bis nur noch eines der Vehikel übrig ist: jenes mit der waffenstärksten Zusatzausstattung. Und die findet man normalerweise in keinem Katalog gängiger Autohäuser ...

Es dürfte nach dieser Einführung nicht schwer zu erraten sein, worum es in "Death Rally" vornehmlich geht: um das Gewinnen von Rennen, ob nun durch Geschwindigkeit oder geballte Waffenkraft.
Mit Start des Spiels besitzt man das schwächste der insgesamt sechs Fahrzeuge, die man sich nach und nach kaufen kann: den untermotorisierten Vagabond (ein VW-Käfer), den man, sobald man die Möglichkeit hat, gegen den Dervish (Ford Pickup) oder den Sentinel (Peugeot 405) tauschen sollte. Später kommen noch das Muscle Car Shrieker (Chevrolet Camaro), der bullige Wraith (Porsche 911) und der futuristische Deliverator hinzu. Doch bevor man sich die leisten kann, muss man erstmal sein mickriges Startkapital vergrößern - natürlich durch eine gute Platzierung auf den insgesamt 19 Rundkursen, die in drei Schwierigkeitsklassen gefahren werden. Falls man die ersten paar Runden überhaupt überlebt, bekommt man am Ende, sofern man nicht Letzter wurde, sogar ein wenig Geld und ein paar Punkte in der Rangliste gut geschrieben. Die gilt es hochzuklettern bis auf Platz 1, um dort dann gegen den Endgegner, den fiesen Adversary mit seinem futuristischen Überschallmobil, anzutreten, der sicherlich nicht zimperlich mit seinem Herausforderer umgeht.

Nach ein paar Rennen im Upgrade-Shop: der Sentinel gehört mir bereits!Alle 3 Rennligen sind mit jeweils 4 Fahrern gefüllt.

Das Wesentliche des Spiels ist natürlich das Rennen, welches man aus einer schicken 3D-Vogelperspektive steuert. Beeindruckend für die damalige Zeit war nicht nur die realistische 3D-Umgebung, bei der man über höhere Objekte wie Bäume wegfliegt, sondern auch die Geschwindigkeit der Darstellung. Während also der Untergrund als statisches Bild vorbeizieht, bringen aufgesetzte Modelle Leben in die Szenerie. Nicht nur die perspektivische Verzerrung sorgt dafür, dass der Rennwagen manchmal hinter einem Haus verschwindet, es gibt auch Tunnel zu durchqueren, durch die man sozusagen blind manövrieren muss. Das Spiel wird bereits mit dem Einstiegs-VW derart schnell, dass man kaum Zeit hat, sich die pixeligen, irgendwie niedlichen 3D-Objekte abseits der Strecke anzuschauen.

Das Gameplay setzt dieser Rasanz die Krone auf, denn "Death Rally" steuert sich sehr einfach und macht damit dem Spielspaß mancher Konsolenproduktion Konkurrenz. Simulationsliebhaber mögen sich zwar über die zu gute Straßenlage der Flitzer beschweren - es gibt nur ein dezentes Heraustragen aus der Kurve bei zu schlechter Bereifung, kein Driften -, aber für die wurde dieser Genre-Meilenstein ohnehin nicht konzipiert. Während des Rennens sollte man nicht nur auf die perfekte eigene Spurlage acht geben, sondern auch darauf, was der Gegner macht. Der ballert bis zum letzten Schuss um sich, legt evtl. noch Minen auf die Fahrbahn und drängelt wie wild herum - im schlechtesten Falle sogar mit verstärkten Spitzen an seiner Front. Besonders in den hohen Schwierigkeitsgraden kann es dadurch vorkommen, dass aus dem eigenen Wagen mit Verbrennungsmotor schnell ein brennender Schrotthaufen wird.

Snake Alley ist eine sehr kurvige, aber auch breite Strecke.Arghh, eingekesselt von zwei Dervish und von hinten schubst ein Sentinel.

Nach dem Rennen setzt der gemütlichere, weil wirtschaftliche Aspekt ein: Die anfänglichen $495 haben sich hoffentlich durch einen Rennsieg vermehrt. Oder man hat die manchmal auf der Strecke liegenden Geldnoten eingesammelt? Oder einen Zusatzauftrag angenommen, wie das gezielte Ausschalten eines Gegners oder das Aufsammeln von Drogen? Möglicherweise kann man auch einen Bonus einsammeln, wenn man mehrere Rennen in Folge gewonnen hat oder sämtliche Gegner schrotten konnte. Wie auch immer, nun braucht man erstmal Zaster, denn die Reparatur der eigenen Karosse wird nicht billig. Fehlen die grünen Scheinchen und ist der Wagen nur noch ein Schrotthaufen, ist das Spiel automatisch beendet.
Außerdem will man noch etwas Geld in die verschiedenen Verbesserungen stecken: Weil ein Neuwagen erstmal zuviel kostet, investiert man in fettere Reifen (bessere Kurvenlage), eine dicke Panzerung oder einen verbesserten Motor. Bis zu 4 Upgrades pro Gruppe kann man vornehmen, an den Vagabond passen aber erstmal maximal zwei davon. Vor jedem Rennen kann man außerdem ein paar unerlaubte Hilfsmittel hinzukaufen: Die Sabotage lässt den Höchstplatzierten des Rangliste mit angeschlagenem Fuhrwerk starten, die Minen kann man schön aus dem Kofferraum schmeißen, um den Hintermann mit Feuerwerk abzulenken, mit den Spikes bekommt die Versicherung bei Auffahrunfällen mehr zu tun und der Raketentreibstoff hilft, das hellblaue Wägelchen in einen hellblauen Überschallstreifen zu verwandeln. Wenn dann noch etwas Zaster fehlt, kann man sich ja was beim gierigen Geldhai besorgen.

Devise: Zu Beginn die Gegner erstmal sich gegenseitig aufreiben lassen!Gewonnen! Und schnell noch einen Zuschauer gematscht.

Während der einfachste Schwierigkeitsgrad dafür sorgt, dass man relativ fix alle Gegner zerschießen kann, hat man in der höchsten Stufe des Spieles bereits Probleme damit, nach dem Rennen und der abschließenden Reparatur ein paar Dollar gut gemacht zu haben. Außerdem sind die Gegner dort trotz schwächeren Autos immer etwas schneller als man selbst.
Wer allerdings diesen Modus erfolgreich bestritten hat - und das ist eins der großen Schwächen des Spiels -, der kann nichts Neues mehr entdecken. Nach einer kurzen Zwischensequenz kann man lediglich ein neues Spiel erstellen und wieder von vorn beginnen, sein Auto aufzumotzen und an die Spitze der Rangliste zu gelangen. Das macht "Death Rally" über die Zeit etwas langweilig. Andererseits lädt es immer wieder mal für eine schnelle Runde ein, denn länger als 5 Minuten bewegt man sich selten auf den Rundkursen.

Die kunterbunte Grafik im etwas pixeligen, aber ausreichenden 256-Farben-Gewand muss natürlich für ein Spielprinzip dieser Art sein, denn eine zu realistische Darstellung würde nicht zum fiesen Spaß passen, der "Death Rally" ausmacht. Darüber hinaus verpasst Remedy seiner Software ein einzigartiges, stilsicheres Design: eine Mischung aus gerenderter Grafik und Comic-Verfremdungen. Dazu kommt eine ebenso simple wie intuitive Steuerung im Menu und während des Rennens und eine Menge Wortwitz, der sämtliche Texte über Tuning-Teile, die Rennen und die Spezialaufträge ziert. Auch bei den Gegnern beweist man Humor, denn unter den Rennfahrern befindet sich nicht nur das Apogee-Markenzeichen Duke Nukem, sondern auch eine Vielzahl von bekannten Persönlichkeiten bzw. Figuren, z.B. Clint West (Clint Eastwood, "Mit Vollgas nach San Fernando"), Mad Mac (Interner LinkMad Max), Greg Peck (Gregory Peck, "Die Kanonen von Navarone"), Cher Stone (Sharon Stone, "Schneller als der Tod") und Jane Honda (Jane Fonda, "Super Stunt - Die Draufgänger vom Dienst").
Die mitreißende Musikstücke, die sowohl im Spiel als auch im Menu ertönen und sehr vielseitig, aber immer rockig ausfallen, lassen sich mittlerweile im Internet als Mod-Dateien (im .S3M-Format) herunterladen. Genauso wie die Klangeffekte passen sie extrem gut zum Spiel. Beispielsweise werden sämtliche Aktionen im Menu mit Samples (z.B. auch einem höhnischen Gelächter) unterlegt. Im Spiel werden kurze Sprachsamples vom Kommentator des Rennens eingeblendet, man hört Reifen quietschen, die MGs und Minen explodieren satt und es lassen sich sogar die Motorengeräusche der einzelnen Fahrzeuge in ihren verschiedenen Ausbaustufen unterscheiden.

Diesel Joe liegt schon auf dem Autofriedhof, die anderen zwei sind auch bald dort.Mit dem Start gewinnt das Bild erst Farbe.

Dass Remedy einen so überrachenden Einstand hinlegen konnte, der mit der ungewöhnlich hohen Zahl von 85000 Verkäufen beziffert wird, kommt nicht von ungefähr: Die Softwareschmiede ging aus der seit Anfang der 90er Jahre aktiven Future Crew hervor, die zu den Vorreitern der PC-Demo-Szene zählte und mit "Second Reality" eine wegweisende Präsentation hervorbrachten.
Diese "Demos" waren keine Spiele oder Anwendungen, sondern animierte Computergrafiken, die von sehr versierten Hobby-Programmierern erstellt wurden, um die Möglichkeiten der Systeme aufzuzeigen bzw. Grenzen auszuweiten. Von einfachen Textanimationen aus den Anfangstagen der Cracker-Intros entwickwelten sich diese später mit tollen Effekten und Musiken verzierten Projekte zu einer eigenen Kunstform, die ganz besonders die Future Crew beherrschte. Die Einschränkungen der Hardware beflügelten die Programmierer damals, sehr effizienten Code zu entwickeln, was letztlich auch "Death Rally" zugute kam. Das ist nämlich selbst auf einem guten 486er Prozessor mit wenig RAM noch flüssig spielbar, was ebenfalls zur großen Verbreitung des Spiels beitrug.

Ich am Steuer des ultimativen Deliverator!Das entscheidende Rennen gegen den Adversary.

Der Veröffentlichung im Jahre 1996 folgte lange Zeit nichts, bis Remedy mit "Max Payne" erneut einen zum Klassiker avancierenden Titel im Gepäck hatten. Die Fortsetzung zu "Death Rally" ließ aber auf sich warten, dabei hätte das einfache Spielkonzept durchaus ein paar Aufbesserungen vertragen können. Im Herbst 2009 wurde dann für die immer noch große Fangemeinde eine Windows-Portierung geschaffen, die auch auf 64-Bit-Systemen und Windows Vista laufen soll. Damit ist es nun möglich, den alten DOS-Titel wieder ohne DOS-Emulator auf modernen Maschinen spielen zu können.
Die Portierung nahm übrigens ein Fan des Spiels vor, der allerdings den auf IPX basierenden Mehrspielermodus nicht mit anpassen konnte, so dass dieser nun entfällt. Dafür darf man sich drüber freuen, dass "Death Rally" nun in seiner Vollversion völlig kostenlos zum Download bereit steht. Außerdem ließ Remedy verkünden, dass ihnen ihre Marke noch etwas wert sei, was auf eine Fortsetzung hoffen lässt. Während Remedy also hoffentlich noch drüber nachdenkt, seinem "Death Rally" einen offiziellen Nachfolger zu verpassen, sind bereits ein paar ähnliche Ableger entstanden. "Bleifuß Fun" (1997) folgte mehr dem "Micro Machines"-Prinzip, aber DMA Design konnte das fesselnde Spielprinzip von "Death Rally" mit ihrem "Grand Theft Auto" (1997) auf eine neue Stufe heben. Außerdem ist für 2009 bzw. 2010 von EXOR Studios ein Spiel namens "Zombie Driver" angekündigt, das eine Mischung aus "Grand Theft Auto" und "Death Rally" werden könnte.

Noch ein Tipp: Wer die 2009er Windows-Version mit dem Kommandozeilen "-smooth" startet, kann im Rennen mit F12 bilineares Filtering einschalten. Das führt zu etwas weicheren Konturen, aber im Vollbildmodus (lässt sich mit Kommandozeilenparameter "-window" deaktivieren) sieht das Bild durch diese Interpolation auch sehr grob aus.

Die Startaufstellung wird nach der Platzierung in der Rangliste festgelegt.Ein Käfer hat unter der harten Konkurrenz aufgeräumt!

"Death Rally" macht einfach herrlich Spaß, weil es fies ist! Es ist außerdem schnell, wild, bietet sogar ein paar Möglichkeiten neben der Rennstrecke wirtschaftlich tätig zu werden und ist für jeden etwas, der auf Adrenalin-Schüben mit Arcade-Niveau aus ist. Eine große Fangemeinde ließ sich und lässt sich noch immer (bzw. durch die Neuauflage wieder) davon mitreißen. Lediglich die USK agiert mal wieder als Spaßbremse und lässt den relativ unblutigen Überraschungserfolg - mehr als ein paar rote Spuren von überfahrenen Zuschauer gibt es nicht zu sehen - erst ab 18 Jahren durch. Die Finnländer sehen das weniger kritisch und geben den Titel bereits ab 12 Jahren frei, während die sonst ebenfalls etwas pingelige BBFC auch denkt, dass "Death Rally" bereits für Jugendliche ab 15 Jahre ungefährlich ist.



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Was heute nur noch belächelt werden würde, war damals einfach Computer-Kunst: das fiese 3D-Intro.
Wer diesen Startbildschirm sieht, wird bald vom enormen Spielspaß gepackt werden.
Zu mehr als zu einem popeligen Vagabond hat's bei Spielbeginn nicht gereicht. Aber auch Farmer Ted fährt das Ding, also ist man nicht ganz chancenlos.
Die Gegner können je nach Rennen unterschiedliche Ausrüstungen haben. Hier hat Farmer Ted bereits die tödlichen Spikes - und die Blutkleckse lassen vermuten, dass er bereits harmlose Zuschauer am Streckenrand damit aufgegabelt hat.
Auch Iron John wird bald (ebenso wie der Zuschauer) ins Gras beißen, dann darf man sich auf einen höllischen Bonus für das Abwracken aller Gegner freuen.
Was nützt es, all die Geldboni am Streckenrand einzusammeln, wenn man Letztplatzierter wird? Genau, gar nix!
Mit 'nem Vagabond bereits die Medium-Liga versuchen? Das Spiel warnt davor ...
... und hätte man wir auf die Warnung gehört, würde man nun nicht brennend mit Totalschaden in der Prärie rumstehen.
Noch keinen Treffer eingesteckt, dafür aber schon Liz Arden in die Schrotpresse befördert - kein schlechter Schnitt!
Der Gegner hat manchmal auch Minen dabei, die er immer dann legt, wenn man nah genug an ihm dran ist. Kann man nur auf schnelle Reflexe hoffen ...
Man beachte den Unterschied: Dieses Bild ist im Originalmodus aufgenommen ...
... und dieses mit aktivierten, bilinearen Filtering (nur Windows-Version). Der Eindruck verbessert sich dadurch leider nicht.
Unbedingt das große Dollar-Symbol links einsacken, das gibt mächtig Schotter!
Auf dieser tropischen, engen Strecke ist das Gewinnen mit dem langsamsten Fahrzeug sehr einfach, aber wenn man erst mal die schnellste Karre besitzt, fühlt man sich hier wie ein Ball in einem Flipper-Automaten.
Eidolon steht in der letzten Renngruppe zur Verfügung und besitzt ein paar Seitenstreifen, die das Fahrzeug wie magisch beschleunigen.
Auftrag erfüllt: Die Pillen wurden eingesackt, das Rennen gewonnen, also lässt zwielichtige Typ ein paar Scheinchen springen. Sponsoring würd ich das aber nicht nennen.
Kleine Symbolkunde für das Spiel. Rechts sieht man alle Symbole, die man auf der Strecke aufgabeln kann. Diese tauchen zufällig auf und liegen meistens eine Runde lang herum, bis sie jemand aufsammelt oder sie einfach wieder verschwinden.
Gute Taktik: Zu Beginn erstmal zurücklehnen und gucken, wie sich die Computergegner die Kugeln und Minen um die Ohren hauen, dann aufholen und den Rest erledigen.
Der Turbo lädt sich langsam von selbst wieder auf, das Blitzsymbol rechts hilft aber, etwas schneller dran zu kommen.Darf ich mich mit einreihen?
Autsch! Mein brennendes Wägelchen ist an eine schwer einsehbare Stelle hinter den Wolkenkratzer gerutscht - es lebe 3D!
Auf der Strecke liegende Pilze sollte man nicht aufsammeln, sonst gibt es diesen coolen Welleneffekt, der das Steuern sehr schwer macht.
Wer als Duke Nukem spielt, darf sich auf eine höhere Standardpanzerung freuen. Hail to the King, Baby!
Jedes Upgrade besitzt einen eigenen Text. Reifen sind übrigens die wichtigsten Verbesserungen der eigenen Karre. Danach sollte man in die Schutzplatten investieren, damit nach dem Rennen das Reparieren nicht so teuer wird.
Alle Neune ... äh, Dreie! Wer sämtliche Mitstreiter wegsenst, kann nur noch gewinnen.
Dabei hilft natürlich der Schwarzmarkt mit diebischen Tricks. Die Sabotage sollte man später öfter nutzen, um den Gegner schneller zu durchlöchern und damit zu verhindern, dass er Punkte in der Rangliste bekommt.
Der Deliverator ist der feuchte Traum eines jeden Rennfahrers: flach, schnell, liegt in den Kurven wie Atze und verpasst dem Vordermann mit zwei Gatling Guns die letzte Ölung.
Wer Duke Nukem aus dem Verkehr ziehen will, muss sich schon anstrengen, denn der hat eine besondere Rüstung.
Die Rangliste nach den Rennen: grün sind die Rennen der einfachen Kategorie, blau die der mittleren Kategorie und braun bedeutet höchster Schwierigkeitsgrad.
Vollgas dank Beschleunigsstreifen. Nettes Feature sind übrigens die schwarzen Gummistreifen auf dem Asphalt, die bis Rennende bleiben.
Ups, ich hab den Mordauftrag versaut. Der Sponsor wird jetzt sicherlich sauer ...
Dark Rider zündet ein letztes Mal - diesmal zur Explosion des gesamten Motors.
Eine Zwischensequenz kündigt der Adversary, den Endgegner an. Leider kann man ab dieser Stelle des Spiels keine anderen Rennen mehr fahren.
Die Arena wird erst duch den Adversary freigeschalten.
Man hat 9 Runden Zeit, um den Gegner, der schneller ist als man selbst, auszuschalten. Leider verlangsamen die Streckenbegrenzungen die eigene Fahrt immer wieder.
Arg, der Adversary schmeißt mit Minen nur so um sich.
Remedy bedankt sich für die Fans, für die diese Wiederöffentlichung gedacht ist. Ich möchte mich bei Remedy für dieses tolle Spiel bedanken!



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