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Aliens versus Predator 2

"Im Weltall hört dich keiner putzen"

Aliens versus Predator 2

Monolith

Sierra On-Line

veröffentlicht: 10.11.2001
Genre: First-Person-Shooter
Altersfreigabe: USK18
gespielt auf: PC (ab Win 95)
Multiplayer-Modus: bis zu 32 Spieler (TCP/IP, LAN)
Anforderung: Pentium III, 128 MB RAM, DirectX 8.0, 4x CD-ROM
Soundkarte: ja
Grafik: 640x480x16bit - 1280x960x32bit


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Beim Stichwort Filmversoftung kriecht es den meisten Gamern eiskalt den Rücken runter. Meisten kommt dabei nämlich nur eine mitleidige Lizenzgurke heraus, die eher dazu dient, den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen und sie als Dank dafür eine Runde lang zu quälen; zumindest so lange bis der Spieler entnervt von alleine aufgibt. Doch wie ist es mit einer Comiclizenz, die wiederum auf Filmen basiert? Schon in den 80ern geisterte durch die Gehirne von Hollywoods Drehbuchautoren, dass man die Geschicke der zwei bis dato beliebtesten Filmmonstren miteinander verknüpfen könnte. Auf der einen Seite waren die von H. R. Giger genial designten Raubtiere aus DEM Weltall, in dem dich keine Sau schreien hört. Dem gegenüber stand der Predator, der stets gut gelaunt mal auf Terra vorbeischaut, den Erdlingen die Haut vom Leibe zieht oder das Rückgrat aus dem Torso zuppelt, um sich diese Trophäen sogleich an die Raumschiffwand zu pinnen. Jeder sollte ein erfüllendes Hobby haben. Schon am Ende von Interner Link"Predator 2" entdeckt Danny Glover im Raumschiff des Jägers den Schädel einer Alien-Drohne. Allerspätestens da machte es auch bei den Comicschaffenden "Klick" und eine regelmäßig erscheinende Heftreihe unter dem Namen "Alien versus Predator" erschien in den USofA.

Richtig, diese 28 jährige Arnie-Kopie spielen wir.Super, schon wieder keinen Porno im Speicher.

Da in dem Thema auch eine Menge Potential für Videogames steckt, erschien 2001 aus dem Hause Monolith die Ego-Shooter Perle "Aliens versus Predator 2"; oder kurz: AvP2. Monolith zeichnete in der Vergangenheit durchweg für sehr gute Shooter-Kost verantwortlich. Außer "No One Lives Forever", "Tron 2.0" und "F.E.A.R." gingen auch die "Condemned"-Spiele auf deren Kerbholz. Dabei bewiesen Monolith, dass sie nicht nur über eine gehörige Portion schwarzen Humor verfügen, sondern auch wissen, wie sie dem Spieler gehörig Schrecken einjagen können. Dieser Ruf begründet sich letztlich auf "AvP2".

Und ihr seid sicher, dass das Shell-Aral 5 ist und wir noch Sprit kriegen?!Lagebesprechung auf dem Mutterschiff

Sodenn zurück zum Anfang!
Im Grunde bietet "AvP2" gleich drei Spiele auf einmal. Erst mit dem Abschluss aller drei Parteien - Marine, Predator und Alien - offenbart sich die gesamte Geschichte. Dabei sind die Menschen wie in den Filmumsetzungen, die lose auf den seit Beginn der 90er erscheinenden Comics basieren, nicht viel mehr als Schlachtvieh. Gemäß dem Motto "Survival of the fittest" steigen wir im ersten Teil des Games in die Uniform einer der wandelnden Zielscheiben, genauer gesagt in die von Frosty, Marine der Erdstreitkräfte.

Es beginnt natürlich - wie sollte es auch anders sein - mit der Ankündigung eines Routineeinsatzes. Die Marines sollen auf dem Planeten LV-1201 nach dem Rechten sehen. Mit der Forschungskolonie ist vor einigen Wochen der Kontakt aus unbekannten Gründen (HA!) abgebrochen. Doch schon beim Anflug geht einiges schief. Im Sturm ist das Landeziel kaum auszumachen, der Anflugvektor ist falsch, die Pilotin setzt das Shuttle um ein Haar an eine Felswand und kann gerade so noch die Kiste ohne eine Bruchlandung zu Boden bringen. Wer bis hier her noch über Horrorfilmklischees gelacht hat und meint, die Story könne ihn nicht mehr wirklich überraschen, der liegt zwar goldrichtig, vergisst aber, dass gefühlte dreiundtrölfzigmillionen feindlich gesonnene Aliens und Predatoren zwischen den Spieler und dem Kampagnenende im Weg stehen werden. Die dunkle Atmosphäre, die flackernde Taschenlampe, der stets Geräusche von sich gebende Bewegungssensor und der gruselige Klangteppich aus Hintergrundgeräuschen und Soundtrack tun ihr übriges, den Weg durch die Levels so unangenehm wie möglich zu gestalten. Erzählt wird die Geschichte in Zwischensequenzen zu Beginn und Ende eines Levels und über Datapads, die Nachrichten der ehemaligen Bewohner beinhalten.

Wenn es nicht weiter geht nach Luken Ausschau halten, die man aufschweißen kann!Hallo, ich bin ihr neuer Avon-Berater.

Um das Geschehen etwas aufzulockern hat Frosty einige Gadgets ohne deren Einsatz er oftmals feststecken würde. Da wären zum einen ein Hacking-Tool und ein Schweißbrenner, komplettiert durch ein Nachtsichtgerät und einen Schulterscheinwerfer, die aber nur für kurze Zeit ihren Dienst verrichten können bis sich die Batterie wieder aufladen muss. Das führt, wenn man nicht aufpasst, mitunter dazu, dass man in einem engen unbeleuchteten Gang steht, etwas hinter sich fauchen hört, sich umdreht und nur noch die Fratze eines Alien sieht bevor es finster wird. Ab dann erleuchtet nur noch das Mündungsfeuer die Szenerie. Wer den Herzkasper in einer solchen Nostromo-Gedächtnisszene überlebt hat, darf voranschreiten zum nächsten Hinterhalt. Zumindest verfügt der Spieler über ein ansehnliches Arsenal an Argumentationsverstärkern. Neben den Klassikern Messer, Pistole und Shotgun stehen u. a. noch die aus den Filmen bekannte Pulse Rifle, eine Gatling und ein Granatwerfer zur Verfügung. Besonders die Schrotflinte lädt zum ausgiebigen Zerteilen der schleimigen Aliens ein. Die zerbröseln nämlich gerne in mehrere Teile wenn man auf sie schießt. Aber aufgepasst: Wer statt der bananenförmigen Riesenbirne nur das eine oder andere Gliedmaß amputiert sollte sich nicht beruhigt zurücklehnen. Die Viecher sind nämlich so beratungsresistent wie Zombies und kriechen weiter auf euch zu. Auch wenn das Säureblut nur so spritzt bleibt die Levelstruktur intakt. Für solche Effekte war die Technik damals einfach noch nicht weit genug fortgeschritten. Allerdings sollte man in die Säurepfützen auch nicht gerade mit den neuen Lackschuhen reintreten.

Schatz, du strahlst ja so!Autsch, ob's dagegen auch was von Ratiopharm gibt?!

Wie zu erwarten ist Frosty - und damit der Spieler - das Mädchen für alles. Immerzu darf er sich allein voranwagen, um in verlassenen Gebäuden und Tunneln den Strom wieder anzustellen, das Landungsfeuer in Gang zu bringen oder um Kameraden rauszupauken. Warum nur zum Geier stellen sich die KI-Kameraden auch nur so blöd an sich von den Außerirdischen an die Wand schleimen zu lassen? Wie in Interner Link"Aliens" sehr gut demonstriert, spinnen auch die Wesen im "AvP2" einen spinnennetzartigen Kokon um die Opfer, damit Facehugger ohne Blessuren die Brut im Leib der Menschen ablegen können. Nähert man sich dann einem Gefangenen, kommt es durchaus vor, dass der eine oder andere darum bettelt von seinem Leid erlöst zu werden, oder ein Alien platzt durch den Brustkorb und beschert einen wunderbaren "John Hurt-Moment". Ob die wohl alle auch die "Suppe" hatten?

Die Quicksave-Taste wird für die etwa 5 Stunden dauernde Kampagne der beste Freund werden, denn die ist so ziemlich das Einzige, was die Nerven etwas beruhigt. Nachdem eines der Teams vollständig aufgerieben wurde, stoßen die überlebenden Marines auf den Forscher Dr. Eisenberg und seine Miliz unter General Rykov. Eisenberg führte im Auftrag der Firma Experimente an Aliens durch. Irgendwie entkamen die Mistviecher aber und machen seitdem die Gegend unsicher. Da aber der Inhalt von Eisenbergs Forschung nicht ans Licht der Öffentlichkeit gelangen darf, gerät Frosty in den Laboren in einen Hinterhalt. Die folgenden Levels sind der entspannte Teil der ersten Kampagne, da man hier fast nur gegen Menschen kämpfen muss.

Arschgesichter unter sich ...Predaliens treiben sich auch noch herum.

Als die Flucht aus dem Forschungkomplex gelingt, muss nur noch ein Shuttle organisiert werden, welches die Marines zum Mutterschiff im Orbit bringt. Leichter gesagt als getan, da einem nun wieder die Aliens auf den Pelz rücken. Zudem lassen die Geräusche vermuten, dass auch ein Predator nicht weit sein kann. Sodenn darf der Spieler sich in den folgenden Levels sogar durch einen Ausläufer des Aliennestes kämpfen und schlüpft dabei in einen Exosuit, der dank Raktenwerfer, Maschinengewehr und Flammenwerfer fast schon locker-flockige Partystimmung beim Rösten des außerirdischen Gekröses aufkommen lässt. Letzten Endes sieht man sich plötzlich einer Königin gegenüber - und ... man hat nur eine Pistole zur Hand?! Zwar liegen Waffen im Raum verteilt, um die aber in die Griffel zu bekommen muss man erst einmal lange genug überleben. Wenn auch das ausgestanden ist, heißt es Beine in die Hand nehmen, da Atombomben dem Nest ein vorzeitiges Ende bescheren sollen. Beim Abflug darf man sich zurücklehnen und die Show genießen. Herrlich!
Man freut sich geradezu, dass die elenden Dreckviecher, die einem ständig Schrecken eingejagt haben, atomisiert werden ... natürlich nur virtuell. Beim Spielen kamen garantiert keine Aliens zu Schaden!

Der Kammerjäger ist gut beschäftigt.Ein guter Tag zum Sterben.

Etwas anders sieht das Gameplay beim schwer gepanzerten Predator aus, unserem Crocodile Dundee aus den Weiten des Alls. Der grünblütige Buddy ist gelernter Jäger und achtet darauf, dass das Wild nicht dem Baumbestand schadet. Dummerweise sind damit nicht nur Aliens gemeint, sondern auch wir. Sodenn darf sich der Predator durch die Reihen seiner Feinde schlachten, um Trophäen zu sammeln und seine Ehre zu erhöhen.

Zur Seite stehen ihm dabei u. a. seine Faustklingen, eine Kampfstab-Speer-Kombination, ein Nagelgewehr mit dem sich Köpfe an die Wände tackern lassen, ein rasiermesserscharfer Diskus, ein Netze verschießendes Gewehr und die Schulterkanone. Dazu ermöglicht ihm das Visier seiner Maske an Feinde heranzuzoomen und in verschiedene Sichtarten wie Infrarot zu wechseln, um Feinde besser ausmachen zu können. Wenn es ihn doch einmal erwischt hat kann sich der Predator selbst heilen. Alle Aktionen verbrauchen Energie, die er mit einem weiteren Werkzeug jederzeit wieder aufladen kann.

Oah, grün macht mich total aggressiv!Der Energieumwandler in Aktion.

Zu Beginn schleichen wir uns als Predator wie im Interner Linkersten Teil der Filmreihe zunächst einmal durch den Urwald des Planeten und machen uns unsichtbar, da sich auch jede Menge Menschen unvorsichtigerweise hier aufhalten. Wir nutzen die Chance zum Testen der Ausrüstung. Infrarot an. Zoom auf dreifache Stufe, das Nagelgewehr ausgepackt, angelegt und -hoppla!- der Forscher sieht nun ein wenig kopflos aus. Der Körper klatscht zu Boden und der Predator lässt ein hämisches Lachen ertönen. Gemütlich gehen wir zum Leichnam und pflücken den Kopf von der Wand. Beim Sammeln von Trophäen schreit der Predator übrigens jedes Mal genüsslich. Zwar ist es nicht notwendig sich der Trophäenjagd zu widmen, aber es sorgt dafür, sich besser in die Rolle des Panzers auf zwei Beinen hineinzufühlen.

Die Story des Predators beginnt etwas vor der des Marine und überschneidet sich das erste Mal mit dieser als er wie Frosty gefangen genommen in den Laboren von Dr. Eisenberg endet. Scheinbar hat General Rykov 19 Jahre zuvor knapp die erste Begegnung mit dem Jäger überlebt und will es ihm heimzahlen. Bevor Rykov aber bekommt was er will können wir uns befreien und sinnen auf Rache. Zunächst muss die Ausrüstung gesucht und dann ein Ausweg aus der Forschungseinrichtung gefunden werden. Hin und wieder bekommen wir es nicht nur mit Menschen und Aliens, sondern auch mit Kampf-Androiden zu tun, die deutlich mehr aushalten als ihre Pendants aus Fleisch und Blut bzw. Säure.

Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist ... weiß-blau!Ein enger Gang, schlecht beleuchtet ... natürlich flößt mir das Vertrauen ein.

Nach seiner Flucht zieht es den Predator in das Aliennest. Im Gegensatz zum Marine braucht man als Predator seine Feinde nicht zu fürchten. Zum einen hält er eine Menge aus und zum anderen können sich die Aliens durch die verschiedenen Sichtmodi nicht verstecken. Die automatisch zielende Schulterkanone erleichtert die Schlachtarbeit ebenfalls erheblich. Die Aliens werden sogleich im Dutzend von den Wänden und der Decke geschossen. Unaufhaltsam verfolgen wir Rykov in seinem Exosuit durch das Nest, finden ihn letztlich in einer großen Kammer und stellen unsere Ehre wieder her.

Im Aliennest.Sieg! Vier Touchdowns in einem Spiel!

Doch wie zum Geier konnten die Aliens überhaupt erst aus dem Forschungskomplex entschlüpfen? Die letzten Antworten auf offene Storyfragen erfahren wir in der letzten Kampagne. Wir krümmen uns zusammen und finden uns in einem Ei wieder. Als Facehugger weich verpackt in einer Frachtbox sollte die Reise zu einem anderen Planeten gehen. Dass es wirklich kein gutes Personal heutzutage mehr gibt beweist die Frachtercrew, die die Box mit unserem Ei nicht richtig verstaut hat. Ein Vibrieren geht durch das Raumschiff und die Box fällt zu Boden. Bei entferntem Deckel öffnet sich unser Ei und wir entschlüpfen durch einen Lüftungsschacht nach draußen.

Solle mer'n reinlasse?!Als Alien werden die Feinde hübsch umrahmt.

Bei der Steuerung kommt eine besondere Eigenschaft der Aliens zum Tragen: Die können die Wände und die Decke entlanglaufen. Mit gehaltener Shift-Taste krallt sich unser Facehugger an der Oberfläche fest und wir können uns überall hinbewegen. Lediglich zwei kleine Pfeile am Bildschirmrand geben ungefähr an, wo man sich befindet. Zu Beginn sollte man langsam machen, um sich besser einzugewöhnen. Nach kurzer Zeit huscht man aber geschickt über die Wände. Und noch etwas fällt auf: Alle Lebewesen haben eine Art Korona. Da Aliens keine Augen haben nehmen sie potentielle Feine oder Opfer anhand ihrer Pheromone wahr. Menschen leuchten daher blau, Predators grün und andere Alien-Drohnen rot. Nur die vermaledeiten Androiden übersieht man gerne, da sie keine Pheromone ausstrahlen.

Auf unserem Weg durch die Korridore erblicken wir endlich ein geeignetes Opfer auf dessen Haupt wir uns setzen können. Wichtig ist, dass wir dabei nicht beobachtet werden, da man sonst das Feuer eröffnet. Nachdem wir brav unser Ei im Körper des Soldaten abgelegt haben, reifen wir heran und dürfen uns, als es etwas zu eng im Leib wird, in die Freiheit beißen. Gesagt, getan und wir erleben unseren ganz persönlichen Auftritt durch die "John Hurt-Pforte".

Die Folgen von Oralverkehr sollten nicht unterschätzt werden.An Arteriosklerose stirbt dieser Patient schonmal nicht mehr.

Noch sind wir relativ ungeschützt und brauchen dringend etwas zu futtern. Daher schleichen wir uns an den Wärtern ungesehen vorbei und halten uns an den Haustieren für die Versuche gütlich. Endlich sind wir zur Drohne herangewachsen und sind zunächst über unser Arsenal enttäuscht. Mit den Klauen zuschlagen, einen dornigen Schwanz, mit dem wir zustechen können, und das Zweitgebiss, das hervorschnellend Köpfe durchschlagen kann. Andererseits, wer hat schon ein Alien mit Shotgun gesehen?! Nach einem ersten Test unserer Waffen an den umstehenden Menschen wird klar: Ein Alien braucht nicht viel um gefährlich zu sein. Also flitzen und schleichen wir in den folgenden Levels durch die Gänge, huschen hinter Gegner, lassen uns auf die Opfer fallen, befreien andere Drohnen und erkennen, dass WIR für das Debakel in der Forschungsstation verantwortlich sind.
Sichtlich stolz auf unsere Missetaten vereiteln wir auch noch einen Gegenschlag der Menschen und befreien die entführte Königin. Na, wenn das keinen Ritterschlag wert ist.

Als Alien sollte man keinen Ekel vor Gehirn haben.Ich allein bin ja schon die Pest, aber mit ein paar Freunden wird's erst eine richtige Party.

Insgesamt fallen die letzten beiden Kampagnen etwas kürzer aus bzw. lassen sich flotter durchspielen, da der Angstfaktor nahezu weg fällt. Dafür bieten die unterschiedlichen Blickwinkel und das abwechslungsreiche Gameplay eine Menge Spaß für insgesamt 12 bis 13 Spielstunden. Wer danach noch nicht genug hat kann sich im Multiplayer gegen Freunde beweisen. Wer bei der mittlerweile arg angestaubten Grafik Augenkrebs befürchtet kann beruhigt sein, denn ein Nachfolger mit dem Titel "AvP: Colonial Marines" ist bereits in der Mache.
2002 erschien ein Add-On von Third Law Interactive, das aber qualitativ nicht an das Hauptspiel anknüpfen konnte und dementsprechende Wertungen kassierte. Das Spiel erschien in Deutschland in zwei Fassungen. Einmal in der unzensierten englischen Version (USK 18) sowie in einer stark zensierten deutschen Version (USK 16). "Die deutsche Version des recht derben Spiels ist nicht empfehlenswert. Neben sämtlich entfernten Gewalteffekten und der wirklich miserablen deutschen Synchronisation, wurde teilweise sogar die Übersetzung verhunzt." (Schnittberichte.com)

Stillleben.Lang lebe die Königin!

Insgesamt weiß "AvP2" die Atmosphäre der Filmvorlagen sehr gut einzufangen. Das beginnt bei den Texturen der Levels, die beispielsweise an die Korridore der Nostromo aus Interner Link"Alien" erinnern oder den Soundeffekten von Türen, Gewehren, Aliens, Predatoren und Knöpfen, die 1:1 aus den Filmen übernommen wurden, und setzt sich mit bluttriefenden Wänden, gehäuteten, kopfüber hängenden Menschen und der düsteren Ausleuchtung fort. Überall begegnen Reminiszenzen an die cineastischen Vorbilder. Im Grunde ist die Geschichte eine Verbeugung vor dem zweiten Interner Link"Alien"-Film, in dem die Firma versucht lebende Exemplare auf Kosten der Marines zu bergen und dem ersten Interner Link"Predator"-Film. Damit ist "AvP2" jedenfalls eine bessere Umsetzung des Themas geworden als die Interner LinkFilmversionen der AvP-Comics, die sich leider sehr weit von der Vorlage entfernt haben.

Fans von Shootern, Horrorgames oder der Filme sollten auf jeden Fall einen Blick riskieren ... und frische Unterwäsche bereit legen.



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Der Weltraum - <span onmouseover="Tip('USA 1987-1994&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Originaltitel:&lt;/b&gt; Star Trek: The Next Generation&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Alternativtitel:&lt;/b&gt; Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert&lt;br /&gt;Star Trek: TNG');" onmouseout="UnTip();"><img src="/images/intLink.png" alt="Interner Link" class="wvl" /><a href="/dvd/review/140,Star-Trek---The-Next-Generation-Season-1">unendliche Weiten</a></span> und 1000 Möglichkeiten abzukratzen.
Der Exosuit in den trendy Herbstfarben verkaufte sich nicht so gut wie erhofft.
Das Marine-Rotlichtviertel ist jeden Abend gut besucht.
Das aus dem Film <span onmouseover="Tip('USA 1986&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Originaltitel:&lt;/b&gt; Aliens&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Alternativtitel:&lt;/b&gt; Aliens&lt;br /&gt;Aliens - Die Rückkehr: Special Edition&lt;br /&gt;Alien 2&lt;br /&gt;Aliens - Scontro Finale');" onmouseout="UnTip();"><img src="/images/intLink.png" alt="Interner Link" class="wvl" /><a href="/filmbericht/91,Aliens---Die-Rueckkehr">"Aliens"</a></span> bekannte Landungsschiff ist auch mit von der Partie.
Wenn man schon zu Beginn des Spiels durch den Hintereingang rein muss, flößt das enorm Vertrauen ein.
Das Hacking Tool in Aktion.
Tick, Trick und Track lassen sich neuerdings schwer hängen.
<i>Chuck Norris</i> war auch da.
Bungee ohne Seil - nun wissen wir warum man das seinlassen sollte.
Ich WILL da NICHT rein!
Dem Raum hat ein Oberlicht einfach noch zur Perfektion gefehlt.
Meistens spielt man Kammerjäger.
Hin und wieder findet man Kram, den man sich näher anschauen kann.
Angenehm wenn die Viecher erst einen langen Gang entlang rennen müssen. Das macht das Zielen leichter.
Ebenfalls aus <span onmouseover="Tip('USA 1986&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Originaltitel:&lt;/b&gt; Aliens&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Alternativtitel:&lt;/b&gt; Aliens&lt;br /&gt;Aliens - Die Rückkehr: Special Edition&lt;br /&gt;Alien 2&lt;br /&gt;Aliens - Scontro Finale');" onmouseout="UnTip();"><img src="/images/intLink.png" alt="Interner Link" class="wvl" /><a href="/filmbericht/91,Aliens---Die-Rueckkehr">"Aliens"</a></span> bekannt: das APC zum Transport von Marines.
Der hätte besser die Raucherhinweise auf den Zigaretten gelesen BEVOR es ihn zerlegt hat.
Der Eingang zum Aliennest macht richtig Mut.
"Es hat mich vollgeschleimt ..." - "Prima, heb mir was auf!"
Standardsituation: Ich allein mit dem dunklen Gang und der flackernden Lampe.
Manchmal ist's im Spiel auch etwas dunkler als gewohnt.
Ohne schleimige Eier, denen Facehugger entschlüpfen, wär's einfach kein richtiges Alien-Game.
Verschlossene Türen halten die Viecher leider des öfteren nicht wirklich am Eindringen ab.
Staying alive!
DER beißt nicht mehr zu!
Unser alter Ego "Frosty" bei der Arbeit.
Diese Schacht bekommt man in allen drei Kampagnen zu Gesicht.
Ehrlich, ich hab versucht ihn abzuknallen, aber die Programmierer haben mich nicht in den Raum gelassen.
Frosty trifft den Predator. "Hallo Predator!"
Ich fand ja schon immer, dass die Perücken aus dem 16. Jahrhundert scheiße aussehen.
Eins, zwei oder drei - ob ihr richtig steht merkt ihr wenn das Licht ausgeht.
Diese Facehugger hab übrigens ich freigelassen um Rykovs Gesindel kalt zu stellen. Gemein, oder?
Die Kavallerie ist da.
Die Settings mögen trostlos erscheinen, aber das trifft den Stil der <span onmouseover="Tip('UK 1979&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Originaltitel:&lt;/b&gt; Alien&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Alternativtitel:&lt;/b&gt; Alien 1&lt;br /&gt;Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt');" onmouseout="UnTip();"><img src="/images/intLink.png" alt="Interner Link" class="wvl" /><a href="/filmbericht/85,Alien---Das-unheimliche-Wesen-aus-einer-fremden-Welt">"Alien"</a></span>-Filme 1a.
Aufrag: die Kerle ausradierenUnd wieder einmal darf man allein in die Höhle des Löwen. Danke schön!
WAHHHHHHHH!
Über TUI buche ich nie wieder!
"Boah, hab ich Achselgeruch."
Im Exosuit darf man sich endlich auch als Marine mal ein bisschen sicher fühlen.
Die Aliens haben den Gebäudekomplex nahezu komplett in einen Hive umgewandelt.
Traut euch raus, ihr Missgeburten! Ich hab nämlich ein Feuerzeug!
Ich soll die Königin mit meinem Messer plätten? Was rauchen die Programmierer den ganzen Tag?Ein Gesicht wie es nur eine Mutter lieben kann.
Alle Wege führen nach LV-1201
Als Facehugger kommt man selbst durch die schmalste Ritze.
Nein, das ist nicht die Szene aus <span onmouseover="Tip('USA 1980&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Originaltitel:&lt;/b&gt; Empire Strikes Back, The&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Alternativtitel:&lt;/b&gt; Star Wars: Episode V - The Empire Strikes Back&lt;br /&gt;Krieg der Sterne: Episode V - Das Imperium schlägt zurück&lt;br /&gt;Star Wars: Episode V - The Empire Strikes Back&lt;br /&gt;Star Wars V: The Empire Strikes Back&lt;br /&gt;Imperio contraataca, El');" onmouseout="UnTip();"><img src="/images/intLink.png" alt="Interner Link" class="wvl" /><a href="/filmbericht/101,Imperium-schlaegt-zurueck-Das">"Das Imperium schlägt zurück"</a></span> als der Falke aus dem Asteroiden flieht.
Man sollte wenigstens einmal im Leben ein bahnbrechendes Ergebnis vorzuweisen haben.
Bin da-haa - wer noch?
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Als Alien hat man zuweilen die seltsamsten Standpunkte.
Der grüne Schimmelfleck auf der rechten Seite ist ein PredatorDass ich auch immer die Schlüssel vergesse ...
Meine Damen und Herren: die erste Fotographie eines Schwarzen Lochs!
Dieser werte Herr sprengt sich gleich in die Luft. Er ist aber kein Taliban.
Da schaute er in die Röhre ...
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Der bereits erwähnte Schacht aus Alien-Sicht.
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God shave the Queen.
Ein schleimiges Loch im Berg, aus dem es dampft?! Ich bin zuhause!
Letzte Gelegenheit um eine Lebensversicherung abzuschließen.Das Remake vom <b onmouseover="Tip('UK, USA 1980&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Originaltitel:&lt;/b&gt; Elephant Man, The&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Alternativtitel:&lt;/b&gt; Elefantenmensch, Der');" onmouseout="UnTip();">"Der Elefantenmensch"</b> konnte nicht ganz überzeugen.
Willkommen im Dschungel Camp.
Predatoren können sehr weit springen.
Und noch einer. Langsam ist der Planet aber voll.
General Rykov, der alte Spanner, beobachtet den anfliegenden Predator.
Ich hab 'ne Stunde darauf gewartet, dass sich <i>Leonardo di Caprio</i> am <b onmouseover="Tip('UK, USA 2000&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Originaltitel:&lt;/b&gt; Beach, The');" onmouseout="UnTip();">Beach</b> blicken lässt ...
Der ganze Planet hat Schimmelbefall.
Auch der Predator muss in den Forschungskomplex.
Das ist kein Clippingfehler, der Kopf wurde nur mit einem Speer an die Kiste genagelt.
Nein, liebe USK, mir ist da nur eine Dose Tomatensoße aufgegangen.
Wer die Filme kennt weiß: Ah, da hat er einen Androiden zerschnibbelt.
"Was spielsten da?" - "Space Invaders, wieso?"
DAS bedeutet Krieg!
Selten eingesetzt: die Netzpistole.
Dieses Symbol in der Mitte bedeutet, dass man hier etwas benutzen oder aufheben kann.
Ich schalt auf infrarot und schieß die Menschlein tot.
Wenn Piloten mit der Kanzel durch die Wand wollen ...
In diesem Sichmodus geht es den Aliens komfortabel an den Kragen.
Ähm, wohin nun? Des öfteren sucht man den Ausgang aus der Misere.
Dieses Predalien macht's nicht mehr lange.
Juhu, der Clan des Predators sorgt für etwas Unterstützung.
OK, raus mit der Sprache! Wer hat schon wieder den Predator nicht weggeräumt?
Im Alienhive wird's richtig bizarr.
Für irgendwas ist das Ding da gut.
Spiel hier nicht die Drama-Queen!
Ende der Predator-Kampagne



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