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| Die junge, hübsche Susan Hamilton führt am Tag ein wunderbar erfülltes Leben. Doch in jeder Nacht plagen sie immer die gleichen, dunklen Träume. Sie taucht dort in eine dunkle, unheimliche Welt ein, in der sie eine andere Person namens Karen ist. Karen ist das exakte Gegenteil von Susan. Doch Susan muss nicht nur das depressive Leben von Susan durchleiden, sondern sieht sich auch einer echten Gefahr ausgesetzt. Ein Serienkiller, den man nur den Night-Stalker nennt, scheint die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit zu umgehen. Und Susan/Karen scheint das nächste Opfer auf seiner Liste zu sein. |
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| Format | 1,78:1 (anamorph) |
| Norm | PAL |
| Ray Gower wählte für seinen Debütfilm ein sehr facettenreiches Bild, das durch diverse Stilelemente geprägt wurde. Sehr gut zu sehen ist das an den vorhandenen Farbfiltern, deren Einsatz aber der düsteren Atmosphäre zugute kommen. Zwar geht hierdurch die Natürlichkeit einiger Szenen verloren, doch wirken die Farben immer passend und sind zudem kräftig ausgefallen. Sehr helle Bereiche sind absichtlich stark übersteuert worden, womit deutliche Überstrahlungen verursacht werden. Dennoch wirkt der Kontrast sehr ausgewogen, wenn auch etwas eigen. Die Schärfe kann vor allem innerhalb Nahaufnahmen überzeugen, bei Totalen kann der Schärfegrad nicht gehalten werden, was letztendlich auch an dem vorhandenen Hintergrundrauschen liegt. Auch die Kantenschärfe ist nicht ganz optimal und wirkt gelegentlich etwas ausgefranst. Defekte sind keine innerhalb des anamorphen Transfers auszumachen und auch die Kompression arbeitet sehr solide, von kleineren Unruhen innerhalb homogener Flächen einmal abgesehen. Insgesamt ein angenehmer Transfer, der durch seine Eigenart sehr viel zur guten Atmosphäre beiträgt. | |
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| Formate | Dolby Digital 5.1 |
| Sprache | Deutsch, Englisch |
| Untertitel | Deutsch |
| Der Ton liegt in deutsch sowie in seiner englischsprachigen Originalversion jeweils in Dolby Digital 5.1 vor. Beide Tonspuren wissen zu überzeugen und können eine atmosphärische Klangkulisse ins Wohnzimmer zaubern, die dank gezielt eingesetzter Surround-Effekte für Spannung sorgt. Hinzu gesellt sich ein stimmiger Soundtrack, der sich auch über das gesamte Boxensystem legt und an den richtigen Stellen über eine gute Dynamik verfügt, die immer wieder den Subwoofer anspricht. Die Dialoge werden stets sauber ohne störende Nebengeräusche wiedergegeben, so dass es zu keinen Überlagerungen kommt. Im direkten Vergleich wirkt die Originalfassung etwas natürlicher, da der Lautstärkepegel ausgewogener klingt, während in der deutschen Synchronfassung die Stimmen etwas dominieren. Deutsche Untertitel stehen zudem zur Verfügung damit auch Freunde von Originalfassungen, die keine englischsprachigen Kenntnisse haben, auf diese zurückgreifen können. | |
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| Extras |
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| Verpackung | Metalpak |
| Das vorhandene Making of mit dem verheißungsvollen Titel "Out of the Shadows" wurde recht kurz gehalten und wechselt sich mit Interviews, Behind the Scenes-Material und Filmszenen ab. Trotz der kurzen Laufzeit wird ein recht breites Spektrum innerhalb der Produktion abgedeckt. Einzig die rosarote Brille bei einigen Interviewpartnern wirkt etwas störend. Zusätzlich gibt es noch den Originaltrailer und eine Trailershow. Wie man es vom Label gewohnt ist, werden auch deutsche Untertitel angeboten. Einen optischer Leckerbissen stellt das in der Erstauflage limitierte Metalpak dar. | |
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"Dark Corners" ergibt ins Deutsche übersetzt "dunkle Ecken". Und eben solche findet man auch im neuesten Film mit Thora Birch ( "The Hole"). Nur sollte man dies nicht wörtlich nehmen, denn der Begriff spielt auf die Psyche der Protagonistin an. Gleich zu Anfang werden dem Zuschauer zwei Handlungsebenen bereitgestellt, eine dunkel und verstörend und eine unbekümmert, hell und plausibel. Beide Handlungsstränge führen an ein Ziel, gehen aber völlig unterschiedliche Wege. Diese zu kombinieren und die damit verborgenen Zusammenhänge herzustellen, soll nun Aufgabe des Betrachters sein. Regisseur Ray Gower scheint ein Fan von David Lynch zu sein, denn die Lösung seines "Dark Corners" ist versteckt hinter einem Netz des Bizarren.Thora Birch verkörpert in einer Doppelrolle zwei Frauen, die sich nicht kennen und doch miteinander verbunden sind. Beide wissen aber aus ihren Träumen voneinander und halten die jeweils Andere für ein alternatives Ich. Während Susan Hamilton fast alles in ihrem Leben erreicht hat, ist es ihr nicht vergönnt, schwanger zu werden. Sie lebt in einem großen Haus zusammen mit ihren Ehemann und von Geldsorgen ist sie befreit. So kann sie sich auch mit ruhigem Gewissen in eine Hormonbehandlung begeben, um sich auch ihren letzten Wunsch zu erfüllen. Doch wären da nicht diese Alpträume, in der sie Karen Clark ist. Entgegen ihren kurzen blonden Haaren sind die von Karen lang und schwarz, so wie auch das Umfeld, in dem sie sich bewegt. Sie lebt in einer heruntergekommenen Behausung und arbeitet in einem Bestattungsunternehmen. Ohne ersichtlichen Grund wacht sie auf und kann sich an nichts erinnern, auch nicht, woher die blutigen Blessuren in ihrem Gesicht herkommen. Und während Susan in die dunkle Welt von Karen hinabgleitet, geschieht dies genau andersrum mit Karen. Die einzigste Verbindung besteht durch in einem unheimlichen Mörder in ihrer näheren Umgebung. Ist dieser der Schlüssel zu beiden Personen, der das Reale mit dem Fiktiven verbindet? Wer oder was existiert in einer Welt, die nicht das zu sein scheint, was sie vorgibt? Auch wenn dem Zuschauer immer wieder kleine Verdachtsmomente aufkommen mögen, Ray Gower (neben der Regie auch für das Drehbuch verantwortlich) hat seine Hausaufgaben gemacht und lässt sein Publikum immer tiefer in der Geschichte versinken. Kleine Hinweise werden zwar geboten, lassen aber nie eine vorzeitige Deutung zu. Gower fügt geschickt surreale Szenen in den Verlauf ein, so dass immer wieder makabere Momente daraus resultieren und dank einer passenden Sounduntermalung eine bedrückende Atmosphäre eingefangen wird. Dies betrifft nicht nur die dunkle Ebene, sondern auch das etwas fröhlichere Diesseits, was schon ein wenig zu Verwirrungen führt. Trotz allem Positiven kann die Auflösung nicht ganz das erfüllen, woraufhin der Film hingearbeitet hat. Sie ist ein wenig unpassend und sehr weit hergeholt, so dass man sich dem Ende mit offenen Fragen stellen muss. Das muss man nicht als schlecht ansehen, denn es erhöht die Chancen, dass man sich nach dem Film gedanklich noch ein wenig mit ihm beschäftigt. Der Zuschauer wird zum heimlicher Beobachter auf der Suche nach einer Lösung, die wohl jeder für sich selbst interpretieren wird. Für einen Debütfilm eine gelungener Arbeit, die aufgrund ihrer Andersartigkeit trotz kleiner Schwächen im Schlussteil eine gelungene Abwechslung im Genre darstellt. |
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![]() | Druckbare Version |
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![]() | "Dark Corners" mit Thora Birch Mystery-Thriller "Dark Corners" als Limited Edition |
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