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Zimmer 1408



USA 2007
Originaltitel: 1408
Regie: Mikael Håfström
Darsteller: John Cusack, Samuel L. Jackson, Jasmine Jessica Anthony
Vertrieb: Senator / Universum
Vergleich: Dir. Cut - Kinofassung
Schnitte / Zeit: 19 / 7:51 Min.

Verglichen wird der Director's Cut (107:48 Min.) mit der Kinofassung (100:01 Min.), beide vorhanden auf der deutschen 3-DVD von Senator. Die Unterschiede liegen meist im Detail, vor allem aber im alternativen Ende des Director's Cut, das sehr viel düsterer ausfällt als das Ende, das man im Kino sehen durfte. Außerdem scheint es so, als ob ein paar wenige Szenen fürs Kino entschärft wurden, z.B. die Ansicht von einigen Leichen. Alle Zeiten beziehen sich auf den Director's Cut.
  • 0:20:19
    Der Director's Cut zeigt das Foto eines Selbstmörders in der Badewanne (1 Sek.), während bei der Kinofassung nur wenige Frames von Olin dafür eingesetzt werden (0,5 Sek.).
    Differenz: 0.5 Sek.
  • 0:20:31
    Ein sehr kurzer Schnitt, wie Enslin in der Akte herumblättert.
    -0.5 Sek.
  • 0:20:32
    Abermals der Tote in der Badewanne auf dem Foto.
    0.5 Sek.
  • 0:25:20
    Ein übel zugerichteter Toter, den man später oft im Film antrifft, auf einem Foto (2 Sek.), während die Kinofassung dieses Detail ausspart und dafür der vorangegangenen Szene 6 Frames zugibt.
    Differenz: 1.5 Sek.
  • 0:25:30
    Abermals der Tote in der Badewanne (1 Sek.), der in der Kinofassung schon zuvor herausgenommen wurde. Diese zeigt stattdessen herausgerissene Seiten des Buches.
    kein Zeitunterschied
  • 0:43:48
    Es fehlt in der Kinofassung, wie der Irre auf der anderen Seite Fensters auf Enslins Doppelgänger einschlägt und dieser zu Boden geht.
    2.5 Sek.
  • 0:43:51
    Kurz nach der letzten Veränderung kommt bereits die nächste: Der Irre holt einmal mehr mit dem Hammer aus, verfehlt Enslin aber.
    1 Sek.
  • 1:02:49
    Eine kurze Aufnahme aus der Ferne, wie Enslin durch den Lüftungsschacht kriecht.
    1 Sek.
  • 1:02:51
    KF: Enslin krabbelt weiter im Schacht entlang. (1,5 Sek.)
    DC: Enslin fällt fast durch eine Gitteröffnung nach unten aus dem Lüftungsschacht. Unter ihm spielt sich eine Erinnerung von ihm ab, bei der er mit seinem Vater diskutiert. Die Diskussion dreht sich vermutlich darum, dass Enslin gerade seine Frau verlassen hat, nachdem beide ihr Kind verloren haben. Es artet in einen Streit aus. (35 Sek.)
    Differenz: 33.5 Sek.
  • 1:03:29
    Jetzt folgt der Hitchcock'sche Kameraeffekt, bei dem die Perspektive im Lüftungsschacht sich verschiebt. Diese Szene kam im Director's Cut bei Minute 63:22 vor.
    -3 Sek.
  • 1:03:31
    Enslin kriecht weiter durch den Lüftungsschaft und findet einen bereits stark verwesten, staubigen, männlichen Leichnam mit einer Brille. Auf einmal wacht der Tote auf und verfolgt Enslin. Der kann seinen Verfolger nur scheinbar abschütteln, denn er soll nochmal von ihm überrascht werden. Diese Szenen fehlen in der Kinofassung, die erst wieder einblendet, wenn der Kopf des Untote hinter einer Ecke hervorschnellt und er sich Enslin nähert. Der Zuschauer der Kinofassung vermutet somit hinter dem Untoten ein eher zufälliges, plötzkiches Auftauchen, ähnlich wie es bei anderen Selbstmödern durchweg im Film vorkommt.
    69.5 Sek.
  • 1:12:50
    Hier ist die Ansicht des Bildes (2,5 Sek.) im Director's Cut etwas expliziter zusammengeschnitten: Die Kinofassung vermeidet den kompletten Schwenk über das Bild und damit auch die Ansicht einer nackten Brust. Sie entfernt sich gegenüber dem Director's Cut auch ein wenig vom Bild.
    kein Zeitunterschied
  • 1:19:10
    Enslin öffnet sein Postfach bei der Post und holt die Sendungen heraus. Ein Mitarbeiter am Schalter spricht ihn auf sein Buch an und dass er es sehr gruslig fand. Enslin hört ihm zwar zu, erwidert aber nichts und geht mit der Pfeife im Mund aus dem Laden. In einem Restaurant öffnet er seine Post, darunter eine Geburtstagsgrußkarte. Er scheint etwas zu vermissen, weil er zurück zur Poststelle geht und in sein leeres Schließfach schaut. Auch der Mann am Schalter kann ihm bei der Suche nicht weiterhelfen.
    80 Sek.
  • 1:21:11
    Enslin ruft bei seinem Agenten an und erzählt, dass er kurz davor ist, ein neues, nach seiner Ansicht großartiges Buch zu veröffentlichen. Sein Agent freut sich mit ihm und ermutigt ihn, es schneller zu beenden. In der nächsten Szenenabfolge besucht Enslin seinen greisen Vater im Altersheim, der sich kaum regt. Er erzählt seinem Vater, dass er ein neues Buch geschrieben hat, das ihm sogar gefallen könnte. Kurz kommt sein Vater zur Besinnung und nennt seinen Sohn beim Namen.
    163.5 Sek.
  • 1:25:44
    KF: Enslin rastet aus und schreit mehrfach: "Ich war draußen!" (4,5 Sek.)
    DC: Hinter Enslin öffnet sich eine Schranktür. In dieser lodert ein Feuer. Enslin schaut hinein und sieht dort einen Kindersarg, vermutlich den seiner verstorbenen Tochter. (53,5 Sek.)
    Differenz: 48 Sek.
  • 1:32:55
    Die Kinofassung zeigt in dieser Vision nur zwei der drei Opfer des Zimmers, die sich allesamt selbst umgebracht haben. Es fehlt die Frau mit den aufgeschnittenen Pulsadern an den Handgelenken.
    0.5 Sek.
  • 1:32:57
    Zwar zeigt die Kinofassung nun das dritte Suizidopfer, lässt aber die Szene der aufgeschlitzten Handgelenke zum Schluss aus.
    1 Sek.
  • 1:33:40
    Im Director's Cut sieht Enslin sein sich eben erhängendes Ebenbild frontal im Spiegel baumeln.
    1 Sek.
  • 1:37:45
    Der Director's Cut zeigt das tragische Ende, die Kinofassung endet dagegen positiv für Enslin:
    KF: In dem Moment, in dem Enslin die Besinnung wegen des Brandes zu verlieren droht, retten ihn zwei Feuerwehrmänner aus den Flammen. In einer kurzen Zwischenszene sitzt der Hotelmanager Olin in seinem Büro, trinkt etwas von seinem teuren Wein und beglückwünscht Enslin in Gedanken zu dessen Tat, das Zimmer niederzubrennen. Enslin wacht im Krankenhaus auf und kann erst gar nicht glauben, dass er es wirklich geschafft hat, dem Zimmer zu entkommen, da dieser Moment ihm bekannt vorkommt (seiner erstes vermeintliches Ausbrechen aus der Situation). Später ist er wieder mit seiner Frau zusammen und zieht aus seiner alten Wohnung aus. Dabei entdeckt sie das Diktiergerät. Es funktioniert noch und die Schlussszene zeigt einen wenig erstaunten Enslin, der bei der Wiedergabe der Kassette nicht nur sich, sondern auch seine verstorbene Tochter hört. (194 Sek.)
    DC: Enslin stirbt in den Flammen. Zur Beerdigung erscheint Olin, der Enslins Frau eine kleine Schachtel mit einigen persönlichen Sachen übergeben möchte, darunter das Diktiergerät. Doch Enslins Frau möchte damit nichts mehr zu tun haben. Also steigt Olin ins Auto, öffnet die Kiste und spielt das Diktiergerät ab. Er hört neben Enslin auch seltsame Stimmen, die er nicht deuten kann. Ein Schreckmoment lässt den Zuschauer glauben, dass der Spuk des Zimmers noch längst nicht vorbei ist. (265 Sek.)
    Differenz: 71 Sek.


Matthias Paul



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