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Official Splatter Movie Guide, The

Autor:John McCarty
Autor:John McCarty
Verlag:St. Martin's Press
ISBN/EAN:0-312-02958-5
erschienen:August 1989

Sprache:Englisch
Format:Paperback, A5
Seiten:185 Seiten, s/w

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"The Official Splatter Movie Guide" is a splatter aficionado's dream come true. John McCarty, author of the classics "Splatter Movies: Breaking The Last Taboo Of The Screen", examines more than 400 of the most gory, bizarre, violent films ever to assault the silver screen - from mainstream hits like "Aliens" and "Friday the 13th" to such obscure classics as "Dr. Butcher, M.D.", "Hatchet For The Honeymoon", and "Theatre Of Blood". The capsule reviews provide cast lists, plot summaries, and expert evaluations, written with a dash of humor and a serious eye to the splatter moviegoer's demands. If you're a fan, a splatter professional, or just looking for a good movie, this handy book will tell you which ones to trust - and which ones to watch out for!


(Inhaltsangabe der Veröffentlichung entnommen)
Macht es Sinn, sich für ein englischsprachiges Buch zu interessieren, das mit einem Alter von mittlerweile über 15 Jahren nicht eigentlich schon veraltet ist? Im Falle von "The Official Splatter Movie Guide" schon, denn beim Durchlesen fällt auf, wie wenig Interessantes in der Richtung seit 1989 passiert ist. John McCarty, der in seinem vorangegangenen "Splatter Movies: Breaking The Last Taboo Of The Screen" das blutige Genre analytisch aufrollte, gibt hier eine Übersicht über 400 ausgewählte Filme, die alle eins gemeinsam haben: Ihr Gewaltanteil ist durchweg hoch oder es wird in einigen Szenen ordentlich gesplattert. Der Ansatz, sich einfach verschiedene Filme herauszusuchen und diese kurz vorzustellen, schlägt bei vielen Büchern fehl, weil einfach das System dahinter nicht erkennbar ist oder die Art, wie wichtige Titel nur kurz angerissen und eher unsinnige Filme lang und breit aufgeführt werden.

Hier überwiegt der positive Eindruck, dass McCarty ein Mann des Faches ist, der weiß, worüber er spricht. Im Vorwort gibt er an, den Begriff "splatter movie" mit seinem Buch geprägt zu haben, aber auch einige andere Gedanken sind interessant für ihre Zeit und heute nach wie vor gültig. Das große Plus des Buches liegt in der unterhaltsamen Schreibweise der meist kurz gehaltenen Texte, die sowohl Inhaltsangaben als auch Hintergrundinformationen und kurze Beurteilungen umfassen. Kennt man die Titel schon, hat man Lust, sie noch einmal anzuschauen, aber auch Werke, die bisher das DVD-Zeitalter verschlafen zu haben scheinen, wurden aufgegriffen und werden dadurch vielleicht dem einen oder anderen von euch ins Gedächtnis zurückgerufen. Auch die Bewertung einzelner Titel ist interessant, denn mancher Film hat seine Qualitäten erst in den letzten 15 Jahren dem Publikum gegenüber herausarbeiten können und würde heute sicherlich eine andere Kritik erfahren, die im übrigen nicht ausschließlich von John McCarty stammt, sondern auch von den drei Co-Autoren John Brent, Ken Hanke und Dan Krogh, die allesamt bereits journalistische Arbeiten in dieser Richtung veröffentlicht haben. Wir bekommen hier auch eine bunt gemischte Filmauswahl aufbereitet, denn von italienischen Zombie- und Giallo-Perlen über Herschell Gordon Lewis und die amerikanische B-Movie-Splatter-Schmiede bis hin zu ungewöhnlichen Titeln wie Interner Link"Gremlins" oder auch Mainstream-Action wie der Interner Link"Death Wish"-Reihe ist so ziemlich alles vertreten, was sich (nicht ausschließlich) durch explizite Gewaltdarstellung einen Namen machen konnte.

Da ist es nicht weiter schlimm, dass kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben werden kann, denn sicherlich fallen jedem Splatter-Fan noch mindestens 10 Titel ein, die im Buch keine Nennung finden. Beispielsweise die Palette asiatischer Produktionen bleibt weitestgehend verborgen, wo doch auch hier sehr heftige Arbeiten entstanden. Auf Abbildungen innerhalb der kompakten Besprechungen wird verzichtet, es finden sich aber drei Zusammenfassungen von mehr oder weniger spektakulären Bildern im Buch. Trotzdem eine lohnenswerte Angelegenheit, die man auch in kurzen Etappen durchlesen kann, da kein direkter Zusammenhang zwischen den einzelnen Filmkritiken besteht.


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