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Hellraiser Chronicles, The (First edition)

Autor:Peter Atkins, Clive Barker, Stephen Jones
Autor:Peter Atkins, Clive Barker, Stephen Jones
Verlag:Titan Books
ISBN/EAN:1-85286-423-0
erschienen:Mai 1992

Sprache:Englisch
Format:Paperback, A4
Seiten:96 Seiten (farbig)

Bestellmöglichkeit
In the beginning was: "Hellraiser"
"The best horror film ever to be made in Britain" - Melody Maker
"Intelligent and brutally imaginative" - Los Angeles News

Then: "Hellraiser II: Hellbound"
"A first rate exercise in horrifying tone" - Gorezone
"Actually surpasses the original" - Daily News

Now to coincide with the release of "Hellraiser III: Hell On Earth" comes this first-ever companion to all three films, inspired by the creations of the master storyteller Clive Barker.


(Inhaltsangabe der Veröffentlichung entnommen)
Den Anlass zur Veröffentlichung dieses Buches im Mai 1992 war die wenige Monate bevorstehende Kinoaufführung des Interner Linkdritten Teils der Interner Link"Hellraiser"-Serie. Darauf weist bereits die Inhaltsangabe hin, in der euphorische Kritikerzitate zu Teil 1 und Teil 2 gefolgt werden vom Hinweis auf die neueste Zelluloid-Errungenschaft. "The Hellraiser Chronicles" ist also weithin erkennbar ein geschickt platziertes Produkt der Marketingmaschinerie.

Auf die Relevanz guter Vermarktung geht "Hellraiser"-Autor und -Regisseur Clive Barker in seinem mit Gedanken zur Serie und deren Entwicklung versehenen Vorwort ein. Wortgewaltig, aber nicht minder deutlich lässt er sich darin über die schlechte Kategorisierung seines Filmes Interner Link"Nightbreed" durch den US-Verleih 20th Century Fox aus. Auch zu den beiden Fremdverfilmungen Interner Link"Underworld" und Interner Link"Rawhead Rex", die seinen literarischen Vorlagen entstammen, findet er klare, ablehnende Worte, waren sie es doch, die ihn dazu bewegten, bei seinem Folgeprojekt gleich selbst die Regie zu übernehmen. Heraus kam sein wegweisender Independent-Film Interner Link"Hellraiser", zu dessen Inspiration und Rezeption er im Vorwort einige Worte verliert. Dieser 8-seitige Text ist auch der Interessanteste des gesamten Buches, obwohl Barker seine Gedanken wegen der Textkürze jeweils nur anreiβen kann.

Die drei Folgekapitel, ein Kapitel pro "Hellraiser"-Film, stellen die wichtigsten Figuren anhand von Zitaten und passender Bebilderung vor. Mindestens eine Seite der Doppelseite pro Figur wird für ein groβformatiges, hochwertiges Portrait verwendet. Obwohl "Hellraiser"-Verfilmungen stets Wert auf gute Mono- und Dialoge legten, lesen sich die Zitate etwas bemüht, falls man nicht die jeweilige Filmszene vor Augen hat. Jedem dieser drei Kapitel ist übrigens eine Inhaltsangabe zum Film vorangestellt.

Das abschließende Kapitel "Creating The Cenobites" beleuchtet vor allem die Effektarbeit von Bob Keens Image Animation. Keen zeigt sich enthusiastisch betreffend seiner Arbeiten an Interner Link"Hellraiser III: Hell On Earth" und erklärt sich die Hingabe der Fans zur Serie folgendermaßen: "I suppose that is possibly because it [Hellraiser] is one of the last great horror movies that hasn't been milked to death." - Die Geschichte sollte zeigen, dass er Unrecht behält.
Weiterhin werden Darsteller wie Doug Bradley zitiert, welche die bis dato aktuellste Verfilmung in den höchsten Tönen loben. Nicht nur deswegen liest sich das Abschlusskapitel wie ein ausstaffierter Pressetext.

"The Hellraiser Chronicles" ist zweifelsfrei erstklassig bebildert und enthält u.a. Abbildungen unveröffentlichter Szenen oder frühe Storyboard-Skizzen. Allerdings lassen das einfache, Platz verschwendende Layout und die übergroße Schriftart das lediglich 96 Seiten starke Paperback-Buch wie eine bunte Broschüre erscheinen: chic anzusehen, aber etwas gehaltlos.
Von einer Chronik erwartet man Hintrgrundinformationen, Anekdoten und reichhaltige Interviews - kaum etwas davon wird in "The Hellraiser Chronicles" geboten. Damit schneidet es schlechter ab als so manch halbherzig geschriebene MPW-Publikation vergangener Tage. Bis auf Barkers Einleitung ist "The Hellraiser Chronicles" in leicht verständlichen Englisch geschrieben.


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