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Best Of Horror

Autor:Oliver Bartkowski
Autor:Oliver Bartkowski
Verlag:Cineworld
ISBN/EAN:-
erschienen:Dezember 2003

Sprache:Deutsch
Format:DIN C5
Seiten:160 Seiten, s/w
Interner Link"Der Exorzist", Interner Link"Halloween", Interner Link"Freitag der 13.", Interner Link"Bis das Blut gefriert" - das Horrorgenre hat in den letzten Jahrzehnten viele Meisterwerke hervorgebracht. Oliver Bartkowski, Autor der erfolgreichen Bücher "DVD Guide des phantastischen Films 1 & 2", stellt in diesem Buch 111 der besten Schocker der Filmgeschichte vor. 111 Klassiker, die jeder Filmfan gesehen haben sollte. 111 Filme in der Kurzvorstellung mit wissenswerten Angaben zu Besetzung, Handlung und technischer Ausstattung. Bartkowski widmet sich nicht nur den populären Meilensteinen des Genres, sondern auch unterschätzten Meisterwerken und kleinen Kultfilmen. Außerdem präsentiert das "Best of Horror" die derzeit erhältlichen und besten DVD-Versionen der 111 Horrorstreifen. Bild- und Tonqualität, Ausstattung und Zusatzmaterial werden Film für Film bewertet. Dieses Nachschlagewerk ist für Kenner und Horror-Neulinge gleichermaßen interessant. Gute Unterhaltung, gruselige Filmstunden und eine wohlige Gänsehaut sind garantiert!


(Inhaltsangabe der Veröffentlichung entnommen)
Oliver Bartkowski, der bereits die beiden Veröffentlichungen "DVD Guide des phantastischen Films 1 & 2" verfasste, verfolgt mit "Best Of Horror" abermals die eingeschlagene Richtung und stellt auf etwa 150 Seiten 111 der sehenswertesten Genre-Filme vor. Nun muss ich gleich vorwegnehmen, dass ich "DVD Guide des phantastischen Filmes" nur bedingt als lesenswertes Buch empfand, da diese konzeptlosen "Best Of"-Sammlungen nicht nur im Fernsehformat nerven, sondern auch in Buchform kaum Sinn machen.

Die Sache verhält sich bei "Best Of Horror" ein klein wenig anders, liegt doch eigentlich das Hauptaugenmerk auf den Filmen selbst, während der DVD-Auswertung schon optisch weniger Platz eingeräumt wird. So kann es vorkommen, dass Bartkowski auf Filme hinweist, die Ende 2003 längst noch nicht auf DVD erschienen waren bzw. immer noch nicht sind. Seinem persönlichen Geschmack kann ich nur beipflichten, stellt er doch ausschließlich Werke vor, die jedem Horror-Fan ohne Scheuklappen ein echter Gaumenschmaus sein müssten. Zwar sind vermutlich aus rechtlichen Gründen keine beschlagnahmten Titel vertreten - wobei man natürlich drüber streiten kann, ob bzw. welche Titel davon denn unbedingt mit rein müssten -, man wird dafür aber auf einige echte Perlen gestoßen, die man entweder lange nicht mehr gesehen oder vielleicht noch gar nicht in seiner Sammlung stehen hat. Als Mann des guten Geschmacks schießt sich Bartkowski dabei nicht auf möglichst blutige, möglichst bekannte oder möglichst aktuelle Titel ein, sondern bietet einen guten Überblick über sämtliche Perioden des Horrorfilms und seiner Spielarten, auch wenn der Beginn der Inhaltsangabe den Eindruck erwecken würde, hier würden abermals nur die Verkaufsschlager des Genres Erwähnung finden.

Leider, und das wertet "Best Of Horror" doch sehr ab, ist der Platz für die Besprechung begrenzt. Die wenigsten Vorstellungen bekommen mehr als eine Seite spendiert, wobei am Außenrand ein Covermotiv Platz finden muss und kurze Einordnung in Genre, Entstehungsjahr, Herkunftsland und weiteren üblichen Stabangaben vorgenommen werden. Somit müssen sich die drei Teile Handlung, Film (sprich: Meinung) und DVD zwei nicht sehr üppige Spalten teilen. Dass der Autor einiges an Hintergrundwissen besitzt und auch Spaß am Schreiben hat (ergo: der Käufer des Buches wird Spaß am Lesen haben), merkt man deutlich, nur sind seine kurzen Meinungen nicht ausreichend für diejenigen, die die Filme vielleicht schon kennen.
Auch die Bildauswahl kann nicht mit dem mithalten, was uns beispielsweise der MPW-Verlag so bietet. Lediglich ein paar Coverabbildungen stammen von alten Postern, während das meiste Vergrößerungen von DVD- und Videomotiven sind, die man etwas zu oft bereits als kleinere Version in der Besprechung abgebildet sieht.

"Best Of Horror" richtet sich mit kurzen Vorstellungen also an jene Leser, die auf den einen oder anderen Titel aufmerksam gemacht werden wollen, dabei aber keine längeren Abhandlungen oder Kritiken erwarten. Da es sich um ein "Best Of" handelt, sind natürlich keine Verrisse auszumachen. Die Schreibweise lässt sich gut und schnell lesen und macht in fast allen Fällen auch Lust auf den Film. Eine Fortsetzung des Buches mit weiteren 111 Filmvorstellungen ist bereits erschienen und sollte jene Werke aufarbeiten, die man hier vielleicht noch vermisst.


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