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D 2008
Titel:Die schwarze Sonne 08 - Das verlorene Paradies
Originaltitel:Das verlorene Paradies
Regie:Günter Merlau
Buchautor:Günter Merlau
Dialogbuch:Günter Merlau
Musik:Debbie Wiseman, Günter Merlau, Raymond Hessandrini
Sprecher:Christian Stark, Harald Halgard, Konrad Halver, Stefan Brentle, Reinhilt Schneider, Jürgen Holdorf, Dorotea Hagena, Wolf Frass, Gwenyth Dimonyo, Kurt Glockgin, Phillip Otto, Konradin Kunze, Uwe Hügle, Achim Buch, Roland Floegel, Peter Tabatt
Cover-Design:Günter Merlau, Sabine Weiss
Länge:65:02 Minuten (ungekürzt)
Vertrieb:LAUSCH
Freigabe:ab 16 Jahren
Bonus:
  • Booklet



Inhalt
Helena Blavatsky und Mac Gregor Mathers, die Begründer des theosophischen Ordens "Hermetic Order of the golden Dawn" haben bei einem okkulten Ritual einen hohen Preis für das Erlangen von "Einsichten" gezahlt. Nathaniel und Adam müssen nun den gestohlenen Artefakt wiederbeschaffen, sonst droht eine Katastrophe von globalem Ausmaß.
40 Jahre zuvor versucht Arthur Salton das Auftauchen merkwürdiger Trümmer in Beziehung zu seiner sonderbaren, zweiten Existenz zu setzen. Die nahende Auseinandersetzung mit Arabella March wirft ihre Schatten voraus. Sind die drohenden Ahnungen von Arthur unbegründet, oder bahnt sich eine Schreckensserie von ungeahnter Tragweite an?

Fazit
Mittlerweile geht "Die schwarze Sonne" zum achten Mal über dem Horizont auf. Erstmalig in der Geschichte werden keine weiteren Mysterien eröffnet, sondern man fängt an, das komplexe Gebilde aus Verschwörungen und Lügen der tatsächlichen Wahrheit gegenüberzustellen. Viele Einzelheiten der vorherigen sieben Folgen werden zueinander geführt, wobei immer noch genügend Platz für weitere Handlungsstränge offen bleibt, um auch noch das kleinste Loch im Kreis der verschiedenen Zeitebenen innerhalb der folgenden Veröffentlichungen zu schließen. Auch wenn "Das verlorene Paradies" schon die richtigen Ansätze liefert, dauert es wohl noch etwas, bis das letzte Puzzleteil zusammengesteckt ist. Nicht ohne Grund ist die Reihe das komplexeste Gebilde auf dem Hörspielsektor. Dies sorgt dafür, dass es unmöglich ist mitten in die Handlung einzusteigen. Förmlich wird man gezwungen beim ersten Hörspiel anzufangen, um die Ausmaße der Geschehnisse überhaupt zu begreifen. Und selbst wenn man jede einzelne Folge nacheinander gehört hat, braucht es nur eine Unachtsamkeit und wichtige Details gehen verloren. Dies ist zugleich großer Vorteil der Serie, denn selbst bei mehrmaligen hören kommt keine Langeweile auf. Es ist einfach unglaublich, was Günter Merlau mit dieser Serie geschaffen hat. Kein leichter Stoff für das Hörspiel zwischendurch, dafür jedoch eins mit Anspruch für das Gehör.

"Das verlorene Paradies" berichtet von Ereignissen, die man bereits vermutet hat, denn Adam erfährt von Nathaniel, dass er ihn schon aus einem vergangenen Leben kenne. Beide begeben sich in ein altes Theater, in dem Nathaniel hofft weitere Erkenntnisse aus der Vergangenheit zu erfahren, doch stattdessen entgehen die beiden nur knapp einem Mordanschlag. Immer mehr Lügen lassen die beiden Freunde dicht am Abgrund der Verzweiflung bewegen. Doch auch auf anderen Zeitebenen fügen sich die Puzzleteile zu einem Ganzen, bei dem vor allem die mysteriöse Arabella March ihre Fäden spinnt.

Nach Ende der Folge wird man als Hörer neue Erkenntnisse gewonnen haben, die sogar den gesamten Verlauf der vorherigen sieben Folgen verändern. Man darf wirklich gespannt sein, wie das geplante baldige Ende alle Bereiche mit ihren Ebenen zusammenführen wird. Zumindest darf man schon einmal sicher sein, dass Günter Merlau und das LAUSCH-Team noch die eine oder andere Überraschung für die Fans bereithalten werden.
Von technischer Seite präsentiert sich "Das verlorene Paradies" in gewohnt hoher Qualität mit hervorragenden Sprechern. Egal, ob Christian Stark und Harald Halgardt in den Hauptrollen oder der restliche Cast mit Szenegrößen wie Konrad Halver oder Reinhilt Scheider, sie allen machen eine überaus gelungene Figur, die zusammen mit der akustischen Gestaltung und dem ansprechendem Drehbuch zu einem perfekten Einklang verschmelzen, was wiederum zu einem besonderen Hörerlebnis heranreift. Nicht ganz so gelungen zeigt sich wieder die Illustration der Covergestaltung. Sicherlich gibt sie der Serie eine persönliche Note, doch möglicherweise ist sie nicht ansprechend genug, um eine noch größere Hörerschaft zu erschließen. Sei's drum, dafür sind schließlich Rezensionen gedacht, die wie im Fall von "Die schwarze Sonne" trotz schwächerer Covergestaltung auf eine tolle Produktion aufmerksam machen. Wieder ein Volltreffer aus dem Hause LAUSCH!

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