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D 2008
Titel:Macabros (Folge 2): Der Fluch der Druidin
Originaltitel:Macabros 2: Der Fluch der Druidin
Regie:Olaf Seidel, Andrea Braum, Patrik Bishay
Buchautor:Dan Shocker
Dialogbuch:Olaf Seidel
Musik:Patrik Bishay
Titelmelodie:Matthias Lemcke
Sprecher:Simon Gosejohann, Nandini Mitra, Helmut Krauss, Hans-Jörg Karrenbrock, Thomas Friebe, Bert Stevens, Sascha Rothermund, Jochen Döring, Konrad Halver, Patrick Bishay, Elisabeth Leistikow, Nassy Touliour, Olaf Seider, Brigitte Leistikow, Olaf Pessler
Cover-Design:Andrea Braum, Tim Rochels, Matthias Gassen
Länge:88:41 Minuten (ungekürzt)
Vertrieb:Hörspiele-Welt
Freigabe:k.A.
Bonus:
  • Booklet mit einem Glossar über die Folge, Vorwort von Patrik Bishay und eine Danksagung von Olaf Seider



Inhalt
Björn Hellmark erhält die Botschaft, vor Irland nach der Nordspitze Xantilons zu tauchen. Dort findet er zwei seiner wichtigsten Waffen: das "Schwert des Toten Gottes" sowie das "Buch der Gesetze". Bevor er jedoch diese beiden Gegenstände an sich nehmen kann, macht er die Bekanntschaft mit Molochos und anderen "Schwarzen Priestern". Außerdem tritt der Fluch von Kiuna McGullygosh in Kraft und wütet tödlich auf der Insel Inishkeere ...

Fazit
Käufer dürfte die Erscheinungsweise von "Macabros" etwas verwirren, gab es nach der ersten Folge doch gleich die Fünfte und mit "Der Fluch der Druidin" liegt nun erst die zweite Folge vor. Diese Vorgehensweise hatte rechtliche Gründe, die nun der Vergangenheit angehören und damit einer kontinuierlichen Weiterführung nichts mehr im Wege steht.
Wie auch schon die beiden vorangegangenen Folgen kann auch das neueste Abenteuer von Björn Hellmark völlig überzeugen. Die Geschichte wird plausibel weitererzählt und berichtet über den Fund von Hellmarks Waffen im versunkenen Xanthilon. Diese Reise in die Vergangenheit einer alten Kultur hat aber noch nichts mit der titelgebenden Druidin zu tun, denn Dan Shocker verknüpft gleich zwei Handlungsstränge zu einem. Während der erste Teilbereich um die Druidin im Horrorgenre angesiedelt wird, ist der zweite Handlungsstrang um Björn/Macabros im Fantasygenre zu finden. Beide Stränge werden gegen Ende der Geschichte aber vortrefflich zusammengeführt, wobei der Fluch der Druidin etwas zu kurz kommt und zu schnell durch Björn Hellmark abgehandelt wird.
Besonders gefallen kann die Einleitungssequenz, die für eine angenehme Gänsehaut sorgt. Zudem werden noch einige Hintergründe zu Xanthilon und Björns zweitem Ich "Macabros" aufgedeckt, was wiederum zu einem spannenden und ansprechenden Hörspiel aus dem "Macabros"-Universum führt.
Warum allerdings sich so viele Kritiken negative gegen Simon Gosejohann in der Titelrolle richten, bleibt mir ein Rätsel. Natürlich war er zu anfang etwas gewöhnungsbedürftig, vor allem, wenn seine Haupttätigkeit als Comedian noch im Hinterkopf hat, doch liest man die Romane aus den 70ern und transportiert sie in die heutige Zeit, weist Gosejohanns Stimme genau die richtigen Charakterzüge auf, die Dan Shocker in seinen Romanen in schriftlicher Form niederlegte. Für mich eine sehr überzeugende Leistung, die mit Sicherheit in kommenden Hörspielen weiter ausgebaut wird. Auch die restlichen Sprecher wissen zu überzeugen, wobei die Gewinnerin ganz klar Gisela Trowe in der Rolle der Druidin sein dürfte. Ihr merkt man förmlich das hinterlistige und böswillige in der kratzigen Stimme an.
Vom technischen Punkt betrachtet kann "Der Fluch der Druidin" ebenfalls in allen Belangen überzeugen. Der Soundtrack darf als sehr stimmig und passend bezeichnet werden und wird durch eine gelungene Geräuschkulisse abgerundet, die das Hörspiel in eine schaurige Atmosphäre hüllt. Und genau dies ist der große Vorteil der "Macabros"-Hörspiele, denn trotz einer für ein Hörspiel recht langen Laufzeit kommt keine Langweile auf. Die optische Covergestaltung wurde bis auf das Szenenbild nicht verändert, um mit den restlichen Hörspielen einen einheitlichen Look zu bilden. Als Bonus gibt es noch ein Booklet mit zwei Texten von Patrik Bishay und von Olaf Seider sowie ein Glossar zur Folge.

Auch mit der zweiten Folge "Der Fluch der Druidin" wurde alles richtig gemacht und man darf auf die kommenden Abenteuer von Björn Hellmark mehr als gespannt sein.

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