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D 2008
Titel:Gruselkabinett 24 - Der Fall Charles Dexter Ward (Teil 1 von 2)
Originaltitel:Der Fall Charles Dexter Ward
Regie:Stephan Bosenius, Marc Gruppe
Buchautor:H. P. Lovecraft
Dialogbuch:Marc Gruppe
Sprecher:Ernst Meincke, Hans-Werner Bussinger, Cornelia Meinhardt, Andreas Mannkopff, Frank Schaff, Michael Pan, Torsten Michaelis, Julien Haggège, David Turba
Cover-Design:Firuz Askin, Alice Kaiser
Länge:74:26 Minuten
Vertrieb:Titania Medien
Freigabe:ab 15 Jahre
Bonus:-



Inhalt
Providence 1928:
Der junge Charles Dexter Ward verschwindet am 13. April spurlos aus der Nervenheilanstalt von Dr. Waite auf der Insel Conanicut. Sein Hausarzt Dr. Marinus B. Willet - ein guter Freund seiner Eltern - blickt zurück auf den äußerst befremdlichen Fall eines Wahnsinns, der offenbar aus der Beschäftigung des jungen Mannes mit der eigenen Familiengeschichte herrührte ...

Fazit
Eigentlich war es nur eine Frage der Zeit bis sich Titanias "Gruselkabinett" auch den genialen Erzählungen eines H.P. Lovecrafts annehmen würde. Mit der nunmehr 24. Folge ist es nun auch endlich so weit und man nahm sich die Erzählung "Der Fall des Charles Dexter Ward" zur Brust. Aufgrund der sehr umfangreichen Erzählung wurde die Geschichte auf zwei CDs aufgeteilt, so dass die Fortsetzung als Nummer 25 erhältlich ist. Alternativ besteht auch die Möglichkeit neben den Einzelveröffentlichungen über den Buchhandel einen Schuber mit beiden Folgen zu bekommen.
Aber zurück zum Hörspiel - das gleich vorweg - wieder hervorragend umgesetzt wurde. Der Handlungsbogen verläuft nicht gradlinig, sondern fängt mit einem Prolog im Jahre 1771 an, um direkt darauf in das Jahr 1928 zu springen. Hier wird quasi das Ende der Geschichte vorweg genommen, aber ohne auch nur etwas von dem Mysterium des Charles Dexter Ward zu verraten. Man erfährt lediglich wie Dr. Willet den in einer Nervenheilanstalt sitzenden Charles Dexter Ward besucht und ihn mit etwas konfrontiert, was erst im weiteren Verlauf der Geschichte in kleinen Stücken zusammengesetzt wird. Glänzend gelingt es der Produktion wieder, den Hörer über die gesamte Laufzeit bei der Stange zu halten. Zwar dient der erste Teil eher der Einführung der Charaktere, doch wurden alle Personen ohne Ausnahme interessant in Szene gesetzt. Man wird quasi in einen Hörspielsog gezogen, der das geniale Universum eines H.P. Lovecraft mehr als würdig in vertonter Form erscheinen lässt. Die Auswahl der Sprecher erfolgte wieder vorbildlich und hätte treffender nicht ausfallen können, wobei sich Cornelia Meinhardts Stimme nicht ganz dem Bild fügen möchte, das man sich als Hörer von der Person Emma Ward ausmalt. Ganz großes Ohrkino liefern Frank Schaff und Ernst Meincke in den Hauptrollen des Charles Dexter Ward bzw. Joseph Curwen und Dr. Willet. Gerade Frank Schaff kann durch seine Interpretation immer wieder für einen wohligen Schauer sorgen. Aber was wären die Sprecher ohne eine passende musikalische Unterstützung und entsprechenden Geräuschen, die den Szenen Leben einhauchen? Auch hier wurde alles richtig gemacht, um die Atmosphäre zu unterstützen. Die Illlustrationen des Covers weist in etwa die Richtung auf, in die die erste Hälfte dieses abermals gelungenen Hörspiels führt. Optisch fügt sie sich nahtlos in das Gesamtkonzept der Serie ein. Aber dass es noch besser geht, beweist die zweite Hälfte des Hörspiels. Dazu später mehr ...

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