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D 2008
Titel:PSI-Akten 16 - Jäger der Finsternis
Originaltitel:Jäger der Finsternis
Regie:R & B Company
Buchautor:Simeon Hrissomallis
Dialogbuch:R & B Company
Musik:R & B Company
Sprecher:Samuel D. Willingham, Marco Ventrella, Nicolas Rousies, Barbara Stoll, Klaus Sonnenschein, Wolfgang Strauss, Dorothea Hugo, Kim Hasper, Simeon Hrissomallis, Boris Tessmann
Cover-Design:Timo Wuerz
Länge:40:47 Minuten
Vertrieb:R & B Company
Freigabe:ab 12 Jahren
Bonus:-



Inhalt
Steve, Jimmy und Nick beginnen ihre Ferien mit großer Langeweile. Um sich diese zu vertreiben, verbringen sie gemeinsam eine Nacht auf Schloss Hohenfels - einer alten und verlassenen Ruine, die schon lange niemand mehr aufsuchte. Diese Nacht soll ihr Leben verändern. Nochahnt niemand von den drei Freunden, welche Begegnung ihnen bevorsteht. Eine Begegnung der dämonischen Art.

Fazit
Mit der nunmehr 16. "PSI-Akte" geht man etwas andere Wege, was, wenn man den Inhalt betrachtet, zu der Vermutung führt, dass man die ansonsten in sich abgeschlossenen Geschichten zugunsten einer eigenständigen Serie kippt. So dreht sich das neue Konzept um drei Jungen, die quasi als neue Geisterjäger den Mächten des Bösen entgegentreten. Eine weitere Veränderung ist das Wegfallen des eigentlichen Erzählers, den Henry König in den ersten 15 Folgen geben durfte. Stattdessen übernimmt einer der drei Jungen den Part und führt so in das erste Abenteuer der Drei ein. Ziemlich unspektakulär beginnt die Geschichte inmitten der Sommerferien, die zwar mit schönem Wetter glänzen, aber auch mit Langeweile der drei Freunde gesegnet sind. Abhilfe soll ein Ausflug auf die nahe liegende Schlossruine des ehemaligen Fürsten von Hohenfels leisten, der man für einen gruseligen Campingausflug einen Besuch abstattet. Doch anstatt sich die Zeit mit Geistergeschichten zu verkürzen, beginnt die Turmuhr zu schlagen und unheimliche Erscheinungen wollen die Drei in ihren Bann ziehen. Alles deutet darauf hin, dass der vor langer Zeit gestorbene Fürst noch am Leben ist und einen Pakt mit dem Bösen geschlossen hat.
Die Geschichte ist sehr straff und innerhalb von knapp 40 Minuten erzählt, hält sich strikt an die beschriebene Handlung und langweilt nicht mit unnötigem Aufblasen des Skripts. Wobei man aber auch ganz klar sagen muss, dass die Geschichte auch nicht das Potenzial für eine längere Laufzeit hätte. Wirkliche Besonderheiten vermisst man allerdings etwas und das ganze Hörspiel unterhält auf einer soliden Ebene, die aber eindeutig auf eine jüngere Hörerschaft zielt. So überzeugen die drei Sprecher und liefern ein gute Leistung ab. Auch die restlichen Sprecher verrichten in ihren Rollen eine gute Arbeit. Gelungen ist auch der Einsatz der Musik und den Toneffekten, die immer wieder eine gruselige Stimmung zaubern. Grundsätzlich kann man mit dem ersten Abenteuer "Jäger der Finsternis" zufrieden sein, und man darf gespannt, ob sich das Konzept durchsetzten wird und man nun mit "Die drei ???" des Gruselhörspiels bereichert wird. Der mit diesem Hörspiel geebnete Weg ist schon mal die richtige Richtung, auch wenn dies einigen älteren Hörern erstmal nicht gefallen wird.

++++--







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