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D 2007
Titel:Gruselkabinett 22 - Der fliegende Holländer
Originaltitel:Der fliegende Holländer
Regie:Stephan Bosenius, Marc Gruppe
Buchautor:Heinrich Heine
Dialogbuch:Marc Gruppe
Sprecher:Simon Jäger, Nicolas Artajo, Wolfgang Condrus, Tommy Morgenstern, Thomas Nero Wolff, Uli Krohm, Roland Hemmo, Dascha Lehmann, Barbara Adolph, David Nathan, Heinz Ostermann
Cover-Design:Firuz Askin, Alice Kaiser
Länge:52:53 Minuten (ungekürzt)
Vertrieb:Titania Medien
Freigabe:ab 15 jahre
Bonus:-



Inhalt
Bis in alle Ewigkeit verflucht, muss das Geisterschiff des fliegenden Holländers die Weltmeere auf der Suche nach der ersehnten Erlösung der Mannschaft durchstreifen. Unheil droht demjenigen, der des rotglühenden Dreimasters in stürmischer Nacht angesichtig wird. Verderben hingegen wird dem zuteil, der sich mit dem verfluchten Kapitän des Seglers einlässt ...

Fazit
Das neueste Hörspiel, welches uns Titania in ihrer Reihe Gruselkabinett ins Ohrkino bringt, ist die klassische Mär vom fliegenden Holländer nach einer Geschichte von Heinrich Heine. Wie üblich wird ein qualitativ hochwertiges Hörspiel in Szene gesetzt, das mit hervorragenden Sprechern, sehr gelungener Musik und entsprechenden Effekten zu überzeugen weiß. Für die Geschichte selbst trifft dies leider nicht zu, da zu wenige Elemente vorhanden sind, die auch nur ansatzweise gruselig sind. Viel mehr ist "Der fliegenden Holländer" ein dramatischer Akt der Schauerromantik, der nicht wirklich in den gesamten Verlauf der Gruselkabinett-Reihe hineinpassen möchte. Möglicherweise beabsichtigte Heine, als er die Geschichte niederschrieb, auch eher eine dramatische Aufarbeitung einer Liebe, die zum Scheitern verurteilt ist. Wie schon weiter oben beschrieben, lädt diese vorhersehbare Handlung nicht wirklich zum Gruseln ein, wobei gerade die Anfangsszene mit dem erstmaligen Auftauchen des Holländers sehr stark in Szene gesetzt wurde und das Highlight der Geschichte darstellt. Für die musikalische Untermalung wird klassische Musik bereitgestellt, so dass auch ein Hinweis zur Oper von Wagner gegeben wird. Passende Effekte sorgen zudem für einen gewissen Spannungsbogen. Mit David Nathan in der Titelrolle kann man zudem punkten, da er eine sehr dramatische Aufarbeitung der Rolle liefert. Sehr schön und auch treffend ist das Cover, welches auch zu den Besten der Serie gehört. Schade nur, dass die Geschichte nur so wenig hergibt. Gegenüber vielen anderen Hörspielen hat aber auch "Der fliegenden Holländer" weit die Nase vorn, für ein Titania-Gruselkabinett ist es aber nicht weit vorn genug, so dass es nur zu gutem Durchschnitt reicht.

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