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D 2007
Titel:Gruselkabinett 21 - Der Hexenfluch
Originaltitel:Hexenfluch, Der
Regie:Stephan Bosenius, Marc Gruppe
Buchautor:Per McGraup
Dialogbuch:Marc Gruppe
Sprecher:Marianne Wischmann, Edith Schneider, Anja Stadlober, Klaus-Dieter Klebsch, Cathlen Gawlich, Uli Krohm, Marianne Groß, Melanie Hinze, Daniel Werner, Friedel Morgenstern, Lutz Riedel, Aljoscha Fritzsche
Cover-Design:Firuz Askin, Alice Kaiser
Länge:61:23 Minuten (ungekürzt)
Vertrieb:Titania Medien
Freigabe:ab 15 Jahre
Bonus:-



Inhalt
Rhode Island, USA, 1962: Der Rachedurst des Geistes der auf dem Scheiterhaufen verbrannten Hexe Katrina van Kampen ist auch nahezu dreihundert Jahre später noch nicht gestillt. In einer schaurigen Halloween-Nacht sehen sich die beiden letzten Nachkommen des damaligen Hexenjägers, zwei pensionierte Lehrerinnen, im beschaulichen Städchen Newport einer tödlichen Gefahr gegenüber ...

Fazit
Mit der neuen Episode "Der Hexenfluch" begibt sich Titania mit ihrer Gruselkabinett-Serie auf neues Terrain. Anders wie die vorangegangenen Hörspiele vertont man mit der Geschichte von Per McGraup keinen literarischen Klassiker im eigentlichen Sinne, der ebenso wie schon "Spuk in Hill House für die Serie eher aktuell erscheint. Doch gerade diese Untermischung eines frischen Stoffes hebt die Folge wieder besonders hervor. Angesiedelt im Jahre 1962 erleben die Schwestern Abigail und Emily Harper in der Nacht von Halloween ihren persönlichen Schrecken. Sie beide sind die letzten Nachfahren des Hexenjägers Junker Harper. Als dieser vor langer Zeit die angebliche Hexe Katrina van Kampen aus verschmähter Liebesmüh auf dem Scheiterhaufen verbrennen lässt, erhebt diese in den letzten Minuten ihres Lebens einen Fluch, der die gesamte Sippe Harper treffen soll. Dies geschah in der Nacht von Halloween und seit jeher sterben an diesem besagten Abend immer wieder Familienmitglieder auf unnatürliche Weise. Abigail selbst hält alles für dumme Zufälle, nur ihre Schwester ahnt, dass hinter dem Aberglauben weit mehr steckt als nur dummes Gewäsch. Als die beiden zur Familie Andrews gerufen werden, um Kindermädchen für die kleine Charlotte zu spielen, scheint sich der Fluch ein letztes Mal zu erfüllen. Oder ist doch alles nur ein ausgeklügeltes Spiel? Schließlich hatten die beiden alten Damen am Vortag ein Radiointerview über ihre Ahnen gegeben.
An der Inhaltsangabe lässt sich erkennen, dass der Autor Per McGraup mehrere Möglichkeiten für sich ausklügelte, um die Geschichte spannend zu halten. Dass dies ebenso bei der Vertonung höchste Priorität hatte, beweisen die beiden Köpfe hinter Titania, Marc Gruppe und Stephan Bosenius, wieder mit einem hervorragenden Gespür für Spannungserzeugung und einen dramatischen Handlungsaufbau. Auch die Auswahl der Sprecher ist wieder sehr gelungen und wartet mit namhaften Synchronsprechern auf, allen voran natürlich Marianne Wischmann und Edith Schneider, die deutlich mit ihren Rollen Spaß hatten. Ebenso darf eine musikalische Untermalung nicht fehlen, die sich hervorragend anzupassen weiß. Ganz klar ist "Der Hexenfluch" ein Highlight unter den Gruselkabinett-Highlights.

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