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D 2007
Titel:Macabros (Folge 5): Die Schreckensgöttin
Originaltitel:Macabros 5 : Die Schreckensgöttin
Regie:Olaf Seidel, Andrea Braum
Buchautor:Dan Shocker
Dialogbuch:Olaf Seidel, Andrea Braum
Musik:Patrik Bishay
Titelmelodie:Matthias Lemcke
Sprecher:Simon Gosejohann, Nandini Mitra, Helmut Krauss, Hans-Jörg Karrenbrock, Olaf Seidel, Alexandra Mager, Konrad Halver, Tom Jacobs, Fabian Harloff, Olaf Pessler, Edda Fischer, Gisela Trowe, Oliver Theile, Stefan Brückner
Cover-Design:R.S. Lonati, Andrea Braum
Länge:76:52 Minuten (ungekürzt)
Vertrieb:Hörspiele-Welt
Freigabe:k.A.
Bonus:
  • Booklet mit einem Glossar über die Folge, Vorwort von Dan Shocker und eine Inhaltsangabe zu den bisherigen Teilen



Inhalt
Mitten auf dem Trafalgar Square in London, am hellichten Tage, wird ein Mann von einem Hund mit einem menschlichen Totenschädel angefallen und so schwer verletzt, dass er ins Krankenhaus muss.
Als dieser Höllenhund nur einen Tag später den Kunstmaler Edgar Laughton angreift, ist Björn Hellmark gerade noch rechtzeitig zur Stelle. Er kann die Bestie töten, doch wo liegt die Verbindung zwischen diesem ungewöhnlichen Ereignis und dem noch viel unglaublicheren Verschwindens des Künstlers, der dreißig Jahre weg gewesen war, und dann urplötzlich ohne jede Erinnerung an diese Zeit wieder aufgetaucht ist? Björn forscht nach und stolpert kopfüber in die Welt der Schreckensgöttin.

Fazit
Bevor man sich wegen der Veröffentlichungspolitik wundert: Die von Hörspiele-Welt benutzte Reihenfolge hat einen leider berechtigten Hintergrund, u.a. warum nach der Folge 1 nun die Nummer 5 erscheint. Da es ein paar lizenzrechtliche Probleme mit einigen Folgen aus der Ur-Serie von Europa gibt, werden diese erst im Jahr 2008 veröffentlicht. Um einen verständlichen Übergang zu schaffen, wurden Elemente aus den Folgen 2 bis 4 schon einmal etwas vorweggenommen. Nun aber zum Hörspiel selber.
Wie auch schon die erste Folge wird es allein durch die Wahl des Hauptsprechers zweigeteilte Meinungen geben. Um ehrlich zu sein, dachte ich auch an einen schlechten Scherz als ich den Namen Simon Gosejohann das erste Mal in Verbindung mit "Macabros" hörte. Doch schon bei "Der Monstermacher" merkte man das Potential, das in der stets süffisanten Art von Gosejohanns Stimme liegt. Noch geblieben ist das Bedrohliche, das in den Europa-Hörspielen zugegen war, doch durch die Art der Aussprache wird dies etwas abgeschwächt und wirkt zeitgemäß auch etwas cooler. Aber wirklich vergleichen möchte ich die beiden Hörspielserien von "Macabros" nun wirklich nicht. Nimmt man sich aber die literarische Vorlage Dan Shockers einmal genauer unter die Lupe, wird man feststellen, dass es genau diese Charakterisierung war, die Simon Gosejohann an den Tag legt. Zwar ist seine Sprachqualität beispielsweise noch weitestgehend die eines professionellen Sprechers unterlegen, aber man merkt die Steigerung in seiner Stimme. In ein paar Folgen wird er eventuell sogar mit dem Ur-"Macabros" Douglas Welbat genannt werden. Der restliche Sprecher-Cast kann auch sofort überzeugen und die Rollen sind sehr gut rüberbringen. Ein besonderes Highlight ist die musikalische Untermalung der Geschichte. Je nach Szene gibt es eine passende Soundkulisse - so muss Kino für die Ohren sein. Das Artwork mit seiner Originalzeichnung kann ebenfalls auf Anhieb gefallen und wartet mit einem richtig schönen Nostalgieeffekt auf. Zieht man einmal nach zwei "Macabros"-Hörspielen der Neuzeit eine Bilanz, lässt sich eigentlich nur sagen, dass man alles richtig gemacht hat bei den vorhandenen beiden Folgen. Bleibt die Hoffnung, dass man nicht wieder so lange warten muss bis sich Björn Hellmark in sein nächstes Abenteuer stürzt.

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