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D 2007
Titel:Caine 04 - Dunkelheit
Originaltitel:Dunkelheit
Regie:Günter Merlau
Buchautor:Patrick Grieser
Dialogbuch:Günter Merlau
Musik:Mnemic
Sprecher:Torsten Michaelis, Lutz Riedel, Klaus Sonnenschein, Peter Groeger, Claudia Urbschat-Mingues, Karl Schulz, Günter Merlau, Bernhard Völger, Gerald Paradies, Wolfgang Bahro, Andreas Sparberg, Martin Sabel, Janet Sunjic, Patricia Nigiani
Cover-Design:Günter Merlau
Länge:57:23 Minuten (ungekürzt)
Vertrieb:LAUSCH
Freigabe:ab 16 Jahre
Bonus:
  • Musikstück "The eye on your back" der Gruppe MNEMIC



Inhalt
Die Ereignisse in Cisco spitzen sich zu. Steven Caine wird von den Kyan’kor auf ihren Heimatplaneten gebracht, wo schreckliche Geschehnisse den mächtigen Setho und seinen Gefolgsmann Torrkan beunruhigen. Gleichzeitig wird Kilkenny, der bärbeißige Cop, zum wiederholten Male vom FBI in seinen Ermittlungen gestoppt, bis er am eigenen Leib erfahren muss, wer hinter den geheimnisvollen Entführungen steckt ...

Fazit
Die Geschichte setzt sich nahtlos fort und dem Zuhörer wird die Charakterisierung von Caine noch mehr verdeutlicht. Dem zu Anfang der Serie herzlosen Auftragskiller wird nun eine verletzliche Persönlichkeit auferlegt, die mit der Vorgehensweise seines zum alter ego gewordenen Geisthelfers Kartaan zu tun hat. Spätestens nach der Vergewaltigung aus Folge 3 hadert er nun mit seinem Schicksal, das ihn sogar nach Kyan'kor bringt, wo er schon von einer dämonischen Bestie erwartet wird. Fragen werden wieder zuhauf aufgeworfen, auf die es jetzt noch keine Antworten gibt. Aufklärung gibt es zumindest schon mal im Fall der verschwundenen Personen aus dem Häuserblock. Diese scheinen entführt worden zu sein und für eine noch ungeklärte Sache der Aganoi zu stehen, was schließlich in einem sehr gemeinen Cliffhanger endet. Direkt möchte man weiterhören, muss sich aber gedulden bis weitere Folgen im Herbst erscheinenden.
Dies liegt auch an der Präsentation von LAUSCH, die wieder ein außergewöhnlichen Klangerlebnis zauberten. Gerade die in der Story verwurzelten Geschichten innerhalb der Geschichte sind gelungen und werden durch die harten Soundsamples der Gruppe Mnemic gekonnt verknüpft. Zwar wirken die schnellen Szenenwechsel oft zu schwer um das Hörspiel nebenbei zu hören, doch das macht den Reiz aus, dass man geistesgegenwärtig sein muss, um der Handlung zu folgen. Erleichtert wird es zudem durch die wie immer gern gehörte Sprecherauswahl. Allen voran der Hauptpart von Cain, gesprochen von Torsten Michaelis, der wieder eine wortbrachiale Leistung an den Tag legt. Gerüchten zufolge soll er ja nicht immer mit der Wortwahl der Autoren zufrieden sein. Aber was wäre Cain ohne seine rohe Sprachthematik?
Als Bonus wird wieder ein kompletter Song von Mnemic mitgeliefert, die jedem Freund harter Musik gefallen wird. Das Artwork des Covers wirkt trotz seiner relativen Einfachheit wieder sehr stylisch und fällt ins Auge. Was bleibt noch zu sagen außer: Lasst es bald Herbst werden, um weitere Einzelheiten des aufgebauten Rätsels zu lösen.

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