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D 2007
Titel:Die schwarze Sonne 04 - Vril
Originaltitel:Vril
Regie:Günter Merlau
Buchautor:Günter Merlau
Dialogbuch:Günter Merlau
Titelmelodie:Debbie Wiseman
Sprecher:Christian Stark, Harald Halgardt, Michael Prelle,Horst Stark, Stefan Brentle, Roland Floegel, Verena Unbehaun, Klaus Robra, Peter Woy, Peter Tabatt, Klaus Dittmann, Karl Staub, Philipp Otto
Cover-Design:Günter Merlau
Länge:75:53 Minuten
Vertrieb:LAUSCH
Freigabe:ab 16 Jahre
Bonus:-



Inhalt
1938 - Wewelsburg - Paderborn. Heinrich Himmler und Karl-Maria Willigut, auch Weisthor genannt, stehen kurz vor der Vollendung ihres "Projektes" dem manipulativen Einwirken auf das "Gitter der Wirklichkeit". Wer verbirgt sich hinter dem besessenen und machthungrigen Weisthor? Welche Bewandtnis hat der "Pfeil" und wie stehen die Ereignisse im Zusammenhang mit dem Bundesnachrichtendienst und die Gefährten Adam Salton und Nathaniel de Salis, die im Gebirge Tibets um ihr Überleben kämpfen?

Fazit
Ich muss gestehen, obwohl ich der Meinung war, der Handlung der dritten Folge von "Die schwarze Sonne" sehr gut folgen zu können, dass ein unterschwelliger Handlungsstrang unbemerkt meinen Gehirnwindungen entschwinden konnte. Erst als die vierte Folge im Player lag und ich abermals gebannt LAUSCHte, bemerkte ich dies. Also nochmals die vorangegangene Folge angehört und - tatsächlich - da war noch mehr, nämlich eine Handlung, die in der fiktiven Zukunft spielt. Somit ergeben sich drei Zeitebenen, die es zu verfolgen gilt und das Hören etwas erschweren. "Vril" setzt direkt an dem Punkt an, wo "Weißes Gold" endete. Salton und de Salis sind nach den Geschehnissen in Indien nach Tibet unterwegs. Angeschlagen und schwer gezeichnet vom letzten Kampf versucht Nathaniel etwas zu zerstören, von dem sein junger Freund noch nichts mitbekommen soll. Gleichzeitig nur einige Jahre später werden die Experimente der Nazis weiter erläutert und man trifft hier auf alte Bekannte, die sicher nichts Gutes im Schilde führen. Denn durch die Hilfe einer fremden Materie will man die Dimensionen sprengen. Ebenfalls noch weiter in der Zukunft, oder im Heute, versuchen sich BND-Mitglieder an den alten Nazi-Experimenten. Alles scheint auf eine absolut ungeheuerliche Sache hinzulaufen, doch inwieweit haben die Ebenen einen direkten Zusammenhang? Auch diese Folge lässt den Zuhörer weitestgehend im Dunklen stehen und vermag nur ein kleiner Lichtstrahl durch die Türritze zu sein. Wie üblich wird die Geschichte grandios umgesetzt, tolle Sprecher zeichnen wieder das Hörspiel aus, das mit einer gut abgestimmten Sound- und Effektkulisse aufwarten kann, die eine sehr dunkle Grundstimmung schafft. Gerade der Bezug auf authentische Personen wie Himmler oder Göring ist ein gewagter aber interessanter Aspekt, da die Nazis im Bezug auf Esoterik keine unbeschriebenen Blätter waren. Auch die Wahl des Handlungsortes Wewelsburg ist gelungen. Diese ist heute eine Jugendherberge mit angeschlossenem Museum und definitiv einen Besuch wert. Gegen Ende der CD sitzt der Hörer nur wieder da und muss sich auf die kommenden Abenteuer vorbereiten, um in der Hoffnung nach Antworten zu versinken. LAUSCH hat mit "Die schwarze Sonne" ein grandioses Universum geschaffen, das den Zuhörer förmlich in den Bann zieht und das schafft, was viele Hörspiele nicht schaffen: Man findet bei jedem Wiederhören etwas Neues in der Handlung. Anfangs wirkt dies etwas kompliziert, doch wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat, wird man belohnt.

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