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D 2007
Titel:Die schwarze Sonne 03 - Weißes Gold
Originaltitel:Weißes Gold
Regie:Günter Merlau
Buchautor:Günter Merlau
Dialogbuch:Günter Merlau
Titelmelodie:Debbie Wiseman
Sprecher:Christian Stark, Harald Halgardt, Konrad Halver, Michael Prelle, Dorothea Hagena, Stefan Brentle, Klaus Robra, Peter Noy, Philipp Otto
Cover-Design:Günter Merlau
Länge:66:45 Minuten (ungekürzt)
Vertrieb:LAUSCH
Freigabe:ab 16 Jahre
Bonus:-



Inhalt
Nur mit knapper Not sind Adam Salton und Nathaniel de Salis der unbarmherzigen Arabella March nach Indien entkommen. In Bombay treffen sie auf eine alte Bekannte Nathaniels - Helena Blavatsky, die Begründerin der Theosophischen Gesellschaft. Die geheimnisvolle Frau und Nathaniel scheint ein Geheimnis zu einen - das Wissen um den Heiligen Speer - den Artefakt, das Adam nach wie vor verschlossen bleibt. Als sich aber in den geheimen Tunneln der Parsen ein schwerwiegender Unfall ereignet, ist es an Adam, das Schlimmste zu verhindern. Ihm bleibt nur noch wenig Zeit - doch die Zeit ist nur ein Gefäß ...

Fazit
"Die schwarze Sonne" darf als Serie betrachtet werden, die keinem wirklichen Muster folgt. Dies fällt direkt auf wenn man sich Folge Drei mit dem Titel "Weißes Gold" zu Gemüte führt. Jede Folge an sich ist etwas komplett anderes und folgt keinem geebneten Pfad und dennoch fügen sich die Abenteuer von Adam Salton und Nathaniel de Salis zusammen. War die erste Folge eine interessante Aufarbeitung eines Stokerschen Themas und wirkte die Zweite in etwa wie die Interpretation des Films Interner Link"Die Liga der außergewöhnlichen Gentleman" geht LAUSCH mit dem dritten Abenteuer der beiden Detektive abermals eine andere Richtung. Gerade mit diesem Hörspiel betritt man den Pfad zwischen Fakten und Fiktion in aller Deutlichkeit auch wenn die Geschichte anfangs etwas verworren wirkt, da man sich zeitgleich auf zwei Ebenen bewegt. Einmal werden die Geschehnisse des vergangenen Abenteuers weitergeführt und zudem wird man durch einen Zeitsprung in das Nazi-Deutschland katapultiert. Was die beiden Zeitebenen zu bedeuten haben, wird in dieser Episode nicht wirklich geklärt und man lässt den Zuhörer etwas allein zurück, um dies im darauf folgenden Teil zu klären. Doch ist dies grundsätzlich gelungen und man konzentriert sich mehr auf die weitere Ausarbeitung der beiden Hauptcharaktere. Gerade in Bezug auf Nathaniel de Salis werden einige Überraschungen geboten. Es ist schon eine gelungene Verquickung von historischen Ereignissen und Phänomenen, die dem Gedankenkanal von Autor Günter Merlau entspringen und man kann nur hoffen, dass diese Quelle an Ideen vorerst nicht zu versiegen droht. Wobei in Betracht auf den Handlungsverlauf und dem Serientitel doch irgendwie die Richtung angedeutet wird, den die Serie zu gehen scheint. Aber lasset uns gebannt weiterLAUSCHen.

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