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D 2006
Titel:Gruselkabinett 10 - Dr. Jekyll und Mr. Hyde
Originaltitel:Dr. Jekyll und Mr. Hyde
Regie:Stephan Bosenius, Marc Gruppe
Buchautor:Robert Louis Stevenson
Dialogbuch:Marc Gruppe
Sprecher:Claus Wilcke, Joachim Tennstedt, Hans-Werner Bussinger, Friedrich Schoenfelder, Torsten Michaelis, Herbert Schäfer, Charles Rettinghaus, Gisela Fritsch, Evelyn Maron, Lucas Mertens
Cover-Design:Firuz Askin, Alice Kaiser
Länge:75:40 Minuten (ungekürzt)
Vertrieb:Titania
Freigabe:ab 15 Jahre
Bonus:-



Inhalt
London 1888: Eine Bestie in Menschengestalt, die sich Edward Hyde nennt, verbreitet im Elendsviertel Whitechapel Angst und Schrecken. Niemals hätte der angesehene Anwalt Gabriel J. Utterson daran zu glauben gewagt, dass einer seiner besten Freunde, der Mediziner Dr. Henry Jekyll, in irgendeiner Beziehung zu den von Hyde verübten Untaten steht. Als er einem diesbezüglichen Hinweis nachgeht, kommt er einer tragischen Geschichte auf die Spur ...

Fazit
Die Geschichte um Dr. Jekyll und Mr. Hyde von Robert Louis Stevenson sollte eigentlich bekannt sein im Bereich der Schauergeschichten des 19. Jahrhunderts. In unzähligen Filmen, aber auch in einigen Hörspielen wurde die Geschichte erzählt. Wirkliches Problem der Geschichte ist, dass sie relativ vorhersehbar ist und man direkt erfährt, worum es eigentlich geht und was es mit der Person des mysteriösen Mr. Hyde auf sich hat. Auch wenn der Vergleich etwas unpassend gewählt ist, aber es ist wie mit einem Großteil der Pornofilme: Kennt man einen, kennt man fast alle. Dies waren sich die Leute von Titania wohl ebenfalls bewusst und erzählen die Geschichte nicht aus der bekannten Sicht von Dr. Jekyll, sondern aus der seines Advokaten. Und dies ist ein cleverer Schachzug, denn man baut wieder ein Mysterium um die Personen, dass Menschen, die vorher noch nicht in Berührung mit der Vorlage von Stevenson kamen, hier ein bis zum Schluss spannendes Hörspiel erhalten, das bis zur Auflösung in seinen Bann ziehen kann. Auch altbekannte Hasen werden mit dieser Sicht der Geschichte ihre Freude haben und sich mitreißen lassen. Auch der indirekte Verweis auf eine mögliche Interpretation in Richtung Jack the Ripper ist durchaus gelungen und regt die Fantasie des Hörers weiter an. Qualitativ ist das Hörspiel wieder mehr als gelungen und weist neben dem perfekten Einsatz von Effekten und Musik eine erlesene Auswahl von Sprechern aus. Gerade die Doppelrolle von Jekyll/Hyde ist mit Joachim Tennstedt treffend besetzt worden. Auch der indirekte Hauptpart von Dr. Jekylls Advokat Utterson, der zudem durch die Geschichte als Erzähler leitet, kann mit Claus Wilcke schon mehr als überzeugen. Aber auch der restliche Cast, der nur aus Synchronsprechern besteht, weiß zu gefallen. Die Covergestaltung ist auch wieder ein Hingucker geworden. Obwohl die antiquare Geschichte nicht sonderlich viel hergibt, dennoch aber zu den großen Klassikern der Schauerliteratur gehört, wurde durch die Umstrukturierung der Hauptpersonen ein weiteres Hörspiel geschaffen, das definitiv zu den Highlights der Serie zählt.

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