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D 2003
Titel:Edgar Allan Poe 02 - Die schwarze Katze
Originaltitel:Schwarze Katze, Die
Regie:Christian Hagitte, Simon Bertling
Buchautor:Edgar Allan Poe
Dialogbuch:Christian Hagitte, Simon Bertling
Musik:Christian Hagitte, Simon Bertling
Titelmelodie:Heinz Rudolf Kunze
Sprecher:Ulrich Pleitgen, Anna Thalbach, Till Hagen, Thomas Danneberg, Yara Blümel, Jürgen Wolters
Cover-Design:Simon Marsden
Länge:52:53 Minuten (ungekürzt)
Vertrieb:Lübbe Audio
Freigabe:k.A.
Bonus:-



Inhalt
Das Sanatorium verlassen, wandelt der Mann ohne Gedächtnis und Erinnerungen durch die Landschaft auf der Suche nach einer Bleibe und nach sich selbst. In einem abgelegenen Hotel findet er Unterschlupf. Um an ein Zimmer zu gelangen benötigt er einen Namen. Doch wie lautet seiner? Seine Gedanken verfolgen die letzten Augenblicke. Der Besitzer des Hotels besitzt einen zahmen Raben und der Name des Hotels fällt ihm sogleich ein. Daraus erfindet er kurzerhand den Namen Edgar Allan Poe. Bei einem Erkundungszug im Hotel erblickt er das Bild eines schönen Mädchens, der Schwester des Wirtes, die so berichtet dieser, schon vor langer Zeit verstorben sei. Doch das Bild haftet sich in Poes Gedanken fest. Er kennt es und es lässt ihn nicht mehr los. Als er sich abends schlafen legt, schwinden ihm die Sinne und er findet sich wieder als trunksüchtiger Ehemann der Schwester seiner vom Balkon gestürzten Verlobten. Diese brachte eine schwarze Katze in die Ehe. Poe, eigentlich tierlieb, fühlt sich von der Katze verfolgt. Irgendwie kommen ihm die Gedanken, dass die Katze ihn töten will. Um dies zu verhindern versucht er sich ihr zu entledigen. Dies scheint einfacher gesagt als getan und er verfällt dem Alkohol noch mehr. Seine Frau wendet sich ab von ihm und versucht der Katze zu helfen. Bei einem erneuten Versuch, der Katze das Leben zu nehmen, tötet er im Affekt seine Frau. Um nicht zum Schafott geführt zu werden, vertuscht er den Mord und mauert die Leiche seiner Frau im Keller ein. Seiner Sache sicher lässt er sogar die Polizei ins Haus, die nach der Verschwundenen sucht. Und plötzlich hört man ein entsetzliches Miauen aus der Wand. Poe wacht wieder aus seinem Alptraum auf. Welche Bewandtnis hatte dieser? Was will ihm sein Unterbewusstsein sagen? Nach einem Briefwechsel mit seinem ehemaligen Arzt Dr. Tempelton soll Poe an diesem Ort, dem Hotel, bleiben, da ihm hier sein Unterbewusstsein etwas mitteilen möchte. Doch ist die Angst vor dem Unbekannten zu groß. Poe will weg, am besten hinaus auf das Meer, dort wo ihn seine Vergangenheit nicht einholen kann.

Fazit
Wie es sich gehört, beginnt "Die schwarze Katze" da wo "Die Grube und das Pendel" aufhörte. In sehr hoher Qualität produziert basiert die Geschichte in der Rahmenhandlung nur lose auf die Erzählung vom wirklichen Edgar Allan Poe. Im Gegensatz zur ersten Folge fehlt es hier an mystischen Elementen. Wesentlich ruhiger wird ein Ehedrama inszeniert das sehr vorhersehbar ist und nur durch die Katze selber eine Gewisse Spannung aufkommen lässt. Die Geschichte läuft vor dem geistigen Auge ab und man wartet nur darauf, welche Aktion Poe mit der Katze als nächstes durchführt. Diese sind recht brutal erzählt und werden mit einer hervorragenden Soundkulisse unterlegt. Auch die Sprecherschaft weiß deutlich zu gefallen, allen vor natürlich Ulrich Pleitgen, der den Verfall zum wahnsinnigen Alkoholiker prächtig rüberbringt. Auch wenn diese Neuinterpretation der schwarzen Katze nicht die Stimmung der ersten Poe-Folge halten kann, liegt sie noch deutlich über anderen Hörspielen und man will unbedingt wissen, was als nächstes geschieht.

++++--







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