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D 2006
Titel:DreamLand-Grusel 04 - Der Freak von Soho
Originaltitel:Der Freak von Soho
Regie:Thomas Birker
Buchautor:A.F. Morland
Dialogbuch:Thomas Birker, Joschi Hajek, Christian Daber
Musik:Tom Steinbrecher, Mario Cuneo
Titelmelodie:Carsten Bohn
Sprecher:Christian Rode, Henry König, Miriam Seibert, Heidi Schaffrath, Konrad HAlver, Joschi Hajek, Andreas von der Meden, Katharina Nollau, Sandra Strauch, Bernhard Hoecker, Björn Schwenzer, Claudio "Hank" Vorlauf
Cover-Design:Daniel Theilen
Länge:77.45 Minuten (ungekürzt)
Vertrieb:DreamLand Production
Freigabe:ab 16 Jahre



Inhalt
Bernhard Todd heißt der Topautor Englands, sein neuestes Werk "Der Freak von Soho" ist seit Wochen an der Spitzenposition der "Bestseller Charts". Sein Buch ist so spannend und lebendig geschrieben als wäre es wirklich geschehen. Urplötzlich wird aus Fiktion, schreckliche Wirklichkeit und Bernhard Todd muss feststellen, dass die Figuren, die er bisher als erfunden hielt, wirklich existieren und er weiß, wer als nächstes zu Tode kommt. Ein Kampf gegen die Zeit entbrennt und niemand will ihm glauben ...

Fazit
Mit der vierten Folge der DreamLand-Gruselserie wird eines deutlich: Sie setzt sich von der immer gern als vergleich genommenen Neon-Gruselserie von Europa ab und geht eigene Wege. Die Geschichte um den Freak von Soho, nach einer Geschichte von A.F. Morland, ist minimal schlechter als die letzten beiden Folgen, weist dafür aber einen sehr guten Sprecherstandard auf. Hauptproblem ist die doch starke Vorhersehbarkeit der Geschichte, die keine wirklichen Überraschungen offenbart. Zwar wird durch den Einsatz bestimmter Geräuscheffekte und einer guten musikalischen Untermalung ein wenig Spannung aufgebaut, diese kann aber nicht über die gesamte Laufzeit gehalten werden. Ein großes Lob allein gehört aber schon Joschi Hajek, der dem Freak eine sehr diabolische Stimme schenkt. Schade, dass man kein Mysterium um den Freak aufgebaut hat, so direkt in die Geschichte einsteigt und die Chance der unheimlichen Bedrohung, die allein von Hajeks Stimme ausgeht, etwas verschenkt. Nüchtern gesehen verbleibt aber eine typische Geschichte, die einen Retrolook aufweist, die Erinnerungen an die gute alte Romanzeit der 70er Jahre aufkommen lässt, was aber auch nicht verwundert da ein Roman der Vampir-Horror Serie der Geschichte zu Grunde lag. Neben besagten Hajek wurde wieder eine wirklich gute Auswahl an Sprechern getroffen, wie Heidi Schaffrath und Miriam Seibert sowie Henry König als Ehepaar Todd. Und der zum Stammsprecher avancierende Christian Rode bringt seine Erzählerrolle hervorragend rüber. In einer Gastrolle wird diesmal der bekannte Comedian Bernhard Hoecker eingesetzt, der einen Mordzeugen zum Besten geben darf. Einen wirklich gelungenen Schlussgag ist Andreas von der Meden gegönnt, daher nicht frühzeitig das Hörspiel beenden. Zudem darf, wie es sich für DreamLand mittlerweile gehört, eine Bonussektion nicht fehlen, in der diesmal ein Interview mit Claudio "Hank" Vorlauf zu finden ist, sowie ein Trailer des kommenden Hörspiels "Mind", das schon richtig Lust auf mehr macht. Interessierte sollten hier mal auf der Internetseite www.mind-hoerspiel.de vorbeisurfen. Wenn die angekündigten Hörspiele der DreamLand-Gruselserie weiterhin diesen Produktionsstandard halten und mit tollen Geschichten überzeugen, dann werden wir sicherlich noch einige schöne Gruselstunden verbringen dürfen.

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