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D 2005
Titel:DreamLand-Grusel 01 - Kampf der Vampire
Originaltitel:Das Grab des Vampirs
Regie:Thomas Birker
Buchautor:H.G. Francis
Dialogbuch:Thomas Birker, Joschi Hajek
Musik:Tom Steinbrecher
Titelmelodie:Carsten Bohn
Sprecher:Christian Rode, Kerstin Dreager, Fabian Harloff, Peter Joseph Schmitz, Rainer Schmitt, Konrad Halver, Gisela Trowe, Henry König, Katharina Nollau, Roy Settle, Angie Bell, Anne Kirchberger, Thomas Birker
Cover-Design:Daniel Theilen
Länge:74:43 Minuten (ungekürzt)
Vertrieb:DreamLand Production
Freigabe:ab 16 Jahre
Bonus:
  • Interview mit H.G. Francis



Inhalt
Nach einem schrecklichen Schicksalsschlag werden zwei Männer durch einen Fluch zu Vampiren und bekämpfen sich seither über Jahrhunderte bis in unsere Zeit. Auf dem Schloss Alphonse de Mareins geraten auch die beiden Deutschen Yvonne Bergmann und Tim Bötcher in den Strudel des Bösen. Können sie das Geheimnis aus der Vergangenheit lösen oder werden sie und die anderen Besucher des Schlosses ebenfalls zu Opfern der beiden blutrünstigen Vampire?

Fazit
Für die erste Veröffentlichung der DreamLand-Gruselserie wurde eine Geschichte des Vaters der Original-Gruselhörspielserie von Europa ausgesucht: H.G. Francis gibt sich die Ehre und verschafft uns den "Kampf der Vampire". Und genau wie damals schafft er es mit seiner Geschichte zu gefallen. Erinnerungen an die Wortduelle von Eireen Fox (Brigitte Kollecker) und Tom Fawley (Horst Frank) aus der Europa-Gruselserie werden wach, wenn sich Yvonne Bergmann (Kerstin Dreager) und Tim Bötcher (Fabian Harloff) gegenseitig die Sprüche um die Ohren werfen. Hinzu gesellt sich dann der ansteigende Spannungsbogen, der nur gelegentlich unterbrochen wird. Hier wären diverse Kürzungen von Vorteil gewesen, da einige Passagen etwas aufgebläht wirken und die Vampirgeschichte nicht das Volumen für über 70 Minuten Spielzeit aufweisen kann. Dennoch wird man prächtig unterhalten und für ein kleines Label, das hier seinen Einstand gibt, ist es schon eine tolle Leistung. Dies ist sicherlich auch der guten Auswahl an Sprechern zu verdanken. Kerstin Dreager, Fabian Harloff, Peter Joseph Schmitz und auch Christian Rode als Erzähler machen eine sehr gute Arbeit. Einzig Konrad Halver wirkt mit seiner Rolle als französischer Inspektor etwas unrealistisch, da man ihm seinen Dialekt nicht abnehmen möchte. Bemerkenswert ist auch die Atmosphäre, die geschaffen wurde, was auch daran liegt, dass man den alten Hörspiele der 80er Jahre eine Huldigung ausspricht indem man wieder "back to the roots" geht und keine weitere Hollywood-Hörspielproduktion ins Leben ruft. Ohne große Effektkulisse kann man sich so direkt auf das Hörspiel konzentrieren. Die Covergestaltung gefällt mir sehr gut, obwohl gerade hier einige diese zu kritisieren meinten. Da mir zuerst die Folgen 2 und 3 der DreamLand-Gruselserie zur Verfügung standen, kann ich hier schon mal einen Vergleich ziehen, der die Steigerung nach oben anzeigt, denn die Hörspiele werden von Folge zu Folge besser. Zudem gibt es sogar Bonusmaterial in Form eines kleinen Interviews mit H.G. Francis. Dies hätte ruhig etwas ausführlicher sein können, da der Mann sicher viel zu erzählen hat.

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