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D 2006
Titel:Gruselkabinett 14 - Die Blutbaronin
Originaltitel:Lasst die Toten ruhen
Regie:Stephan Bosenius, Marc Gruppe
Buchautor:E. B. S. Raupach
Dialogbuch:Marc Gruppe
Sprecher:Inken Sommer, Uwe Büschken, Adrianne Borbach, Ingeborg Lapsien, Jürg Löw, Tanja Geke, Heinz Ostermann
Cover-Design:Firuz Askin, Alice Kaiser
Länge:74:35 Minuten (ungekürzt)
Vertrieb:Titania Medien
Freigabe:ab 15 Jahre



Inhalt
Burg Csejte um 1600: Baron Ferenc Nàdasdy trauert, obwohl er mittlerweile ein zweites Mal verheiratet ist, noch immer seiner toten Frau Elisabeth Bàthory nach. Nacht für Nacht sucht er ihr Mausoleum auf und hadert mit seinem Schicksal. Ein Zauber könnte ihm die Geliebte ins Leben zurück bringen. Die weise Magierin warnt jedoch inständig vor diesem unheiligen Werk, denn es könnte Tod und Verderben über die Seinen bringen ...

Fazit
"Die Blutbaronin" ist die Hörspielversion nach der Kurzgeschichte "Lasst die Toten ruhen" von Ernst Benjamin Salomo Raupach. Qualitativ ist das Geschehen um die Blutgräfin Elisabeth Bàthory wieder höchstes Niveau. Dieses Hörspiel kann zwar nicht vollends überzeugen, liegt aber dennoch weit über Mittelmaß. Zuerst denkt man bei dem Titel, falls man die Story von Raupach nicht kennt, an eine Vertonung der Geschichte der wahren Bàthory, die als Blutgräfin in die Weltliteratur einging. Hier empfehle ich einen Blick auf Wikipedia, wo man sich über das sadistische und grausamen Leben Bàthorys informieren kann. Raupach selber nahm zwar den Handlungsort und auch die Namen der wirklichen Personen, stellt die Bàthory aber zu Lebzeiten als angesehene und liebevolle Person dar, die erst nach ihrer Erweckung aus dem Totenreich zu einem Monster wurde. Die Problematik, die sich hier einstellt, ist jene, dass nichts Unverhofftes geschieht und man direkt zu Anfang das eigentliche Ende schon erahnen kann. Die Geschichte ist im Grunde eine Vampirerzählung, doch wird nicht auf spitze Eckzähne und andere typische Vampirelemente eingegangen. Man wird nur mit der Nachtaktivität und den grausamen Taten konfrontiert. Diese passieren aber auch leider nur im Hintergrund und man erfährt nur über dritte Personen davon. So ist der Spannungsbogen doch eher etwas dürftig. Die Rollen wurden wieder vortrefflich ausgewählt und jede Stimme passt zu ihrem Charakter. Besonders das Dämonische in der Stimme von Viola Sauer als Elisabeth Bàthory hat es mir angetan. Ein großes Lob für die Covergestaltung, die durch ihre roten Töne sehr gelungen ist.

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