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D 2003
Titel:Edgar Allan Poe 01 - Die Grube und das Pendel
Originaltitel:Grube und das Pendel, Die
Regie:Christian Hagitte, Simon Bertling
Buchautor:Edgar Allan Poe
Dialogbuch:Christian Hagitte, Simon Bertling
Musik:Christian Hagitte, Simon Bertling
Titelmelodie:Heinz Rudolf Kunze
Sprecher:Ulrich Pleitgen, Viola Morlinghaus, Till Hagen, Joachim Kerzel, Klaus Jepsen, Michael Arnold, Andrè Sander, Frank Briegel, Peter Groeger, PennyShepherd
Cover-Design:Simon Marsden
Länge:59:03 Minuten (ungekürzt)
Vertrieb:Lübbe Audio
Freigabe:k.A.
Bonus:-



Inhalt
Wer ist der Mann ohne Gedächtnis und Identität? Von Alpträumen geplagt erwacht er in einem Sanatorium für Geisteskranke. Man möchte ihm helfen, ihm zu seinem alten Ich zurück zu begleiten. Doch nach einer Ohnmacht findet er sich in einem spanischen Kloster wieder. Er weiß nicht, was er hier soll und wie er hierher kam. Auch hier versucht man ihm zu helfen, ihn zu pflegen, jedoch stimmt etwas nicht. Bei einem Erkundungszug durch den Klostergarten findet er eine abgetrennte Hand. Doch niemand glaubt ihm und führt es auf seine Kopfverletzungen zurück. Schwester Berenike versucht ihn zu pflegen und ihn auf andere Gedanken zu bringen, doch will sich kein beruhigendes Gefühl einstellen. Nach einem Gespräch mit dem Abt des Klosters möchte er so schnell wie möglich verschwinden, wird aber in eine Falle gelockt. Seinen Sinnen wieder mächtig, liegt er gefesselt auf einer Bahre, über ihm das messerscharfe Pendel, welches sich langsam auf seinen Körper zu bewegt ...
Ruckartig wacht er auf und befindet sich noch immer im Sanatorium, aber man ermöglicht ihm zu gehen, mit den Worten, dass seine Träume die Antworten auf das verlorene Gedächtnis sind.

Fazit
Hier haben wir die erste Folge einer neuen Reihe, die auf Erzählungen von Edgar Allan Poe basiert. Also das wirklich schöne Coverdesign von Simon Marsden betrachtet und schon wird die CD in den Player geschoben und man wartet auf die Dinge die da kommen. Und sie kommen schnell, denn man wird direkt in das Geschehen hineingezogen. Sofort wird die merkwürdige Stimmung innerhalb des Sanatoriums eingefangen. Und auch der Zeitsprung ins spanische Kloster passt sich direkt der Spannung an und man ertappt sich förmlich selber bei der Frage, was da wirklich vorgeht und wer der Mann ohne Gedächtnis ist. Ein weiterer Pluspunkt ist die wirklich schöne Musikkulisse aus klassischen und choralen Gesängen. Auch die Sprecher sind sehr gut gewählt und gerade mit Ulrich Pleitgen in der Hauptrolle hat man ein richtiges Ass im Ärmel. Die Geschichte selbst basiert nur lose auf Poe und reist das Original nur kurz an bzw. basiert darauf. Der größte Teil ist neu erdacht, fügt sich jedoch mit den Ideen Poes vorzüglich zusammen. Als komplettes Werk gesehen ist die erste Folge durch ihre zwei Handlungsebenen etwas verworren und der Zuhörer bekommt auch nur kleine Antworten auf seine sich stellenden Fragen. Dies ist ein gelungener Schachzug der Autoren, die durch die düstere Atmosphäre der ersten Folge einen Kauf der zweiten unumgänglich machen. Der einzige Kritikpunkt ist das in meinen Augen unübliche und dem Geschehen gänzlich unpassende Titelstück von Heinz Rudolf Kunze. Aber es ist zu verschmerzen da man ein sehr gutes Hörspiel auf die Beine gestellt hat. Ganz klar ein hervorragender Auftakt.

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