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| Miramar Air Base in Südkalifornien. Hier ist "Fightertown" USA, hier schult die US Navy ihre besten Marineflieger. "Top Gun" heißt das harte Ausbildungsprogramm. Wer hier herkommt und durchhält, zählt zur Elite. Leutnant Pete "Maverick" Mitchell (Tom Cruise) und sein Freund, der Radaroffizier "Goose" (Anthony Edwards) wollen die Nr. 1 werden. Einer ihrer ernsthaften Rivalen ist "Iceman" Kazansky (Val Kilmer). Privat sammelt "Maverick" erheblich Punkte bei der schönen Charlotte (Kelly Mc Gillis), seine Ausbilderin in Astrophysik. Aber nicht alle Zeichen stehen für "Maverick" auf Sieg. Bei einem waghalsigen Scheinluftkampf gerät die F14-Tomcat außer Kontrolle. Die Besatzung kann sich nur noch durch Schleudersitz retten, doch "Goose" wird dabei tödlich verletzt. Jetzt will "Maverick" aufgeben. Charlotte und Commander Metcalf (Tom Skerritt) sind aber anderer Meinung und so bekommt er seinen große Chance. |
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| Format | 2,40:1 |
| Norm | 1080p / AVC |
| Sicherlich kein schlechter Transfer, den uns Paramount hier spendiert, aber auch bei weitem nicht so gut als dass man hier mehr als 4 Punkte vergeben dürfte. Das liegt vor allem an der stark wechselnden Qualität. Während Aufnahmen in einem Raum schöne Werte abliefern, teilweise sehr scharf und detalliert erscheinen, fällt die Schärfe ständig wieder ab und wirkt oftmals deutlich weichgezeichnet und gar nicht so scharf wie man es vielleicht erwartet hätte. Hinzu kommen die Luftkampfsequenzen, welche in puncto Brillanz noch einmal deutlich abfallen und dank einer ausgeprägten Körnung und deutlichen Verschmutzungen nur selten wirlich gut ausschauen. Vielmehr wirken die Farben sehr blass und der ansonsten gelungene Kontrast verliert an Boden. Ingesamt hätten wir uns hier etwas mehr Sorgfalt in der HD-Umsetzung gewünscht - machbar wäre es sicherlich gewesen. So hätte der Film trotz seines Alters für offene Münder sorgen können. | |
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| Formate | Dolby Digital 6.1 EX, DTS 6.1 ES (nur engl.), Dolby True HD 5.1 (nur engl.), Dolby Digital 2.0 (nur dt.) |
| Sprache | Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch |
| Untertitel | Ungarisch, Türkisch, Spanisch, Schwedisch, Portugiesisch, Polnisch, Norwegisch, Niederländisch, Griechisch, Französisch, Englisch für Hörgeschädigte, Englisch, Dänisch, Deutsch |
| An Tonspuren hat man nicht gegeizt, doch gebraucht hätte man diese Menge sicherlich nicht. Leider liegt die deutsche Synchronisation nur in Dolby Surround vor, während es selbst die französische und spanische Spachfassungen in Dolby Digital 6.1 EX gibt. Der englische Track ist gleich dreimal vorhanden und zwar einmal als DTS-ES 6.1, Dolby Digital 6.1 EX, sowie Dolby TrueHD 5.1. Während die deutsche Fassung vom Klang her kaum Highlights zu verbuchen hat und lediglich mit einer gute Sprachverständlichkeit und einem sauber klingenden Score aufwarten kann, überzeugen die anderen Tracks vor allem in den Luftszenen. Hier herrscht ein guter Dynamikumfang, der Subwoofer darf immer wieder reichlich Druck ausüben und man erzeugt doch tatsächlich ein stimmiges Mittendringefühl. Der Score trägt ebenfalls zur Räumlichkeit bei und zudem überzeugen gut platzierte Umgebungsgeräusche ebenso wie die hervorragende Sprachwiedergabe. Alle drei Tonformate der Originalfassung liefern schöne Werte ab, wobei der DTS-Track noch einmal etwas räumlicher wirkt. Für einen Film aus den 80er Jahren wirklich erstaunlich, was mit deutschen Untertiteln genossen werden kann. | |
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| Medium | HD-DVD 30 |
| Extras | - |
| Verpackung | Amaray HD-DVD-Case |
| Diese HD DVD bietet 30 GB Speicherplatz, aber gerade einmal knapp 19 GB werden wirklich für Bild und Ton genutzt. Somit wäre noch reichlich Platz für das komplette Bonusmaterial der Special Edition-DVD gewesen. Doch Extras sind leider Fehlanzeige, nicht einmal ein Trailer fand den Weg auf die Disc, abgesehen davon, dass das Pop-Up-Menü mehr als langweilig ausgefallen ist. Enttäuschend ... | |
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| Ich weiß nicht, was ich an "Top Gun" mehr bewundern soll: die schiere Brillianz der Oberflächlichkeiten, die hier in einer Hochglanzverpackung für Männer- und Frauenträume zusammengebraut wurde oder die Fähigkeit, eine stinksimple Story dermaßen mit Optik aufzuforsten, dass alle Welt dem Film auf Knien hinterherrutscht. Es ist allerdings optisch erlesen, was Tony Scott hier als seine "letzte Regie-Chance" angerührt hat. Rasante Flugszenen, knackige Typen, reichlich Konfliktpotential im Innenleben wie zwischen den aufrechten Flieger, strahlend blauer Himmel, gedämpfte lichtüberströmte Farben gegen strahlendweiß Uniformen, Tragik, Verzweiflung und Neuanfang. Für eine ebenso platte wie auf Autopilot funktionierende Mischung kommt natürlich Tom Cruise gerade recht, der "Everybodys Darling", den beide Geschlechter toll finden können, ein Gesicht, das zur Marke wurde, das jedoch seitdem den Fluch der papierdünnen plakativen Stories mit seiner bloßen Anwesenheit aufwiegt, weswegen ihm auch die schauspielerische Anerkennung bis zum St. Nimmerleinstag verwehrt bleiben wird, je intensiver er ihr nachhascht. Cruise war als Chiffre selten passender besetzt als hier, ein Strahlemann, dessen fokussiertes Sonnyboy-Leben aus der Bahn gerät, bei dem man aber nie Angst haben muss, dass sich Erfolg und Selbstbewusstsein nicht bis zu den Schlusstiteln wieder eingestellt haben. Allerdings konnte er (damals noch nicht der Superstar, zu dem ihn dieser Film machte) auch nie wieder auf einen so starken Supportcast setzen, der sich hier in kleinen und kleineren Nebenrollen erbricht. Anthony "ER" Edwards als Co-Pilot und Gewissen, Val Kilmer als Gegenspieler, Kelly McGillis als aus unerfindlichen Gründen Cruises Charme Erlegene, Meg Ryan als Mäusele, Tom Skerrit als väterlicher Chef und Michael Ironside als harten Trainer-Hund. Das ist nach dem Malen-nach-Zahlen-Prinzip schön klischeehaft aneinandergepappt, dass man schon keine Wetten auf den weiteren Handlungsverlauf abschließen darf, weil niemand dagegen einsteigt. Andererseits lädt der Plot (eher ein Plöttchen) auch zum hemmungslos-trivialen Versinken in diesem Überschlagsreißer ein, was dann ja auch alle gemacht haben. Scott hat das visuell auf Hochglanz poliert, kaum eine Szene, die nicht künstlich oder stilisiert wirkt, auf Aus- und Eindruck getrimmt. Und es funktioniert. Die Gefühlsmühle ist auf vollen Touren und wer die übersteht, kann sich immer noch an den Flugsequenzen sattsehen, deren Vielfalt noch eine ganze Armada anderer Filme versorgte. Wir haben schon lange das Handtuch geworfen, denn über "Top Gun" zu meckern, heißt mit Kanonen auf Spatzen zu schießen. Der Film ist immun gegen Löcher, denn er ist selbst ein einziges schwarzes Loch. Von daher kann er auf uns nur bedingt wirken, alle anderen dürfen weiter von der Pilotenkanzel träumen. Die HD DVD bietet solide Werte in Bild und Ton, dafür aber keine Extras. Am Speicherplatz wird es nicht gelegen haben, denn auf der Disc sind noch mehr als 10 GB Platz. Eigentlich schade, man hätte hieraus eine sehr schöne Special Edition zaubern können. |
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