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| Zwölf Männer eines Forschungsteams verbringen den Winter 1982 mitten in der antarktischen Eiswüste. Doch ein kleiner Vorfall sorgt für große Aufregung: Ein aufgebrachtes schwedisches Hubschrauberteam vom Nachbarcamp versucht auf ihrem Gebiet, einen Husky zu erschießen, greift dabei das Forschungsteam an und wird von diesem niedergestreckt. Nachforschungen ergeben, dass die Schweden einen uralten Fund im Eis gemacht haben müssen, der eine bisher unbekannte Lebensform zutage förderte. Diese befindet sich nun auch auf dem eigenen Komplex, nistet sich unbemerkt in seinem Wirtskörper ein und wandelt diesen unmerklich zu eigenem Zellmaterial um. Bald ist sich niemand mehr sicher, wer nicht schon vom "Ding" angefallen und übernommen wurde und wem man noch trauen kann. Auf fremde Hilfe ist in dieser kalten Einöde nicht zu hoffen, es liegt nun an den Überlebenden der Station, das fremde Wesen ein für alle Mal zu zerstören und eine weitere Ausbreitungsmöglichkeit zu verhindern, welche tödliche Folgen für die gesamte Menschheit hätte. |
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| Format | 2,35:1 |
| Norm | 1080p / VC-1 |
| Der HD-Transfer liegt im Originalformat von 2,35:1 vor und wurde im VC-1-Verfahren codiert. In Anbetracht des Alters können wir uns auf einen mehr als gelungene Umsetzung freuen. Auch wenn gerade zu Beginn der Bildstand noch recht unruhig ausgefallen ist, hin und wieder mal einzelne Defekte auftauchen, werden selbst die größten HD-Skeptiker bei Sichtung des Transfers große Augen machen. Noch nie sah "The Thing" so brillant und scharf aus wie hier. Details, welche wir damals nur erahnen konnten, werden hier mit einer beachtlichen Tiefe und Plastizität wiedergegeben, dass es eine helle Freude ist. Die Konturen wirken knackig, ohne dabei Stufeneffekte zu zeigen und selbst in Totalen erleben wir ein sehr detailliertes Bild, von den Spezialeffekten gar nicht zu reden, welche endlich so richtig zur Geltung kommen, nichts von ihrem Reiz verlieren und schön ekelig wirken. Hin und wieder könnten einige Szenen zwar etwas schärfer wirken, im Großen und Ganzen gibt es aber nichts auszusetzen. Lediglich das schwankende Bildrauschen sticht etwas negativ hevor und zeigt sich vor allem in Außenaufnahmen sehr deutlich. Die Farbgebung wirkt sehr natürlich und satt und auch der Kontrast hinterlässt hervorragende Ergebnisse und zeichnet einen exzellenten Schwarzwert, ohne nötige Details in den vielen dunklen Szenen zu verschlucken. Kompressionsprobleme gibt es keine. | |
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| Formate | Dolby Digital Plus 5.1 |
| Sprache | Deutsch, Englisch, Spanisch, Italienisch, Französisch |
| Untertitel | Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte, Chinesisch (traditionell), Dänisch, Finnisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Norwegisch, Portugiesisch, Schwedisch, Spanisch |
| Der deutsche Track liegt löblicherweise in Dolby Digital 5.1 Plus vor, wirkt aber recht unspektakulär und bleibt meist sehr frontlastig. Lediglich der Score darf dezent aus den Rears hallen, ohne aber für eine wirkliche Räumlichkeit zu sorgen. Diese entsteht auch nur sehr selten und auf richtige Effekte müssen wir ohnehin verzichten. Dafür überzeugt die Sprachwiedergabe mit sauberen Dialogen. Der englische 5.1 Plus-Mix wirkt hingegen etwas natürlicher in den Stimmen, klingt im Vergleich zur deutschen Variante aber auch etwas dumpfer, darf bei Explosionen aber kraftvoller und räumlicher wirken. Insgesamt eine gute Abmischung, vor allem für einen 25 Jahre alten Horror-Klassiker, bei dem es nicht Gang und Gebe ist, dass der Score sauber und mit ausreichend Basseinsatz zur Geltung kommt, immer wieder mal gut ortbare Effekte ihren Einsatz finden und sich der 5.1-Mix auch hin und wieder mal direktional am Geschehen beteiligt. Zudem gibt es weitere Tonspuren und Untertitel. | |
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| Medium | HD-DVD 30 |
| Extras | sämtliches Bonusmaterial liegt in Standard Definition von 480p vor.
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| Verpackung | Elite HD DVD Case |
| Während die deutsche DVD nicht einmal einen Trailer zum Film bot, spendiert man uns bei dieser HD DVD fast das komplette Bonusmaterial der US-Collector's Edition, samt deutsche Untertitel (es fehlen lediglich die Produktionsnotizen und Cast & Crew-Infos). Deutsch übersetzt wird somit der Audiokommentar mit Regisseur John Carpenter und Hauptdarsteller Kurt Russell. Beide haben eine Menge Spaß, kommentieren das Geschehen ohne groß zu pausieren und bieten dabei sehr viel Hintergrundinfos zu den Darstellern, den Dreharbeiten, Effekten etc. Wirklich toll. Die nachfolgende Dokumentation "Der Terror nimmt Gestalt an" hat eine beachtliche Laufzeit von rund 80 Minuten und besteht zum größten Teil aus Interviewblöcken mit den Machern und Darstellern des Films. Wir bekommen hier eine Fülle von Informationen geboten, welche uns einen sehr tiefen und ausführlichen Einblick in die Entstehungsgeschichte des Films gewähren, ohne dabei auch nur für eine Sekunde in werbelastige Shows abzufallen. Hinzu kommen unzählige Bilder mit Produktionszeichnungen, Fotos der Dreharbeiten, der Location, Spezialeffekte, Storyboards und der Filmpremiere. Alles wurde unterlegt mit Texttafeln (leider nur in Englisch). Hinzu kommen Infos zur "Post-Produktion", Vergleiche zwischen Konzeptzeichnung und Storyboards mit den fertigen Sequenzen, sowie 4 Minuten an Outtakes. Zum Schluss gibt es noch den Original-Trailer zum Film. Das HD-Menü ist leider wieder sehr langweilig ausgefallen und zeigt nur das obligatorische Universal-Logo. Hält man sich zu lange im Hauptmenü auf, schaltet sich automatisch ein Bildschirmschoner ein. | |
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Wie sein Vorbild aus dem Jahre 1955 ist John Carpenters "The Thing" oder "Das Ding aus einer anderen Welt" ein zeitloser Klassiker und ein wahres Meisterwerk des Suspense- und Splatter-Kinos. Seiner Zeit mal wieder weit voraus schuf John Carpenter hier nicht nur ein Remake des Nyby-Klassikers "The Thing From Another World", sondern einen Kultfilm der 80er Jahre. Wie beispielsweise auch David Cronenberg mit "Die Fliege" schafft Carpenter es, seine Geschichte um eine bösartige außerirdische Lebensform, welche sich in die Körper der Menschen einnistet, einer neuen Generation schmackhaft zu machen, scheiterte damals aber kläglich an den US-Kinokassen. "The Thing" war ein gnadenloser Flop, erntete vernichtete Kritiken ein und hatte zum Kinostart 1982 Spielbergs "E.T." im Nacken. Doch für "The Thing" gilt das gleiche wie für viele von Carpenters Filmen: Sie ähneln einem guten Wein, der am Besten schmeckt, wenn er über die Jahrzehnte hinweg herangereift ist.Fast 30 Jahre später hat er eine größere Fanschar denn je, die Kritiker feiern ihn als Klassiker mit wegweisenden Spezialeffekten und aus heutiger Sicht scheint es allen unverständlich, warum dieser Film, der zudem noch mit einer Glanzbesetzung aufwartet, an den Kinokassen scheiterte. Es gibt nicht viele Remakes, die besser als das Original sind und Carpenters Science-Fiction-Horror-Vision gehört auf jedenfall dazu. Dabei ist es nicht zuletzt dem fantastischen Cast um Kurt Russell und Co. zu verdanken, sowie dem minimalistischen Score eines Ennio Morricone, dass dieses Werk so gut funktioniert. Mit großer Wahrscheinlichkeit würde heutzutage ein Film wie "The Thing" in dieser Form nicht mehr gedreht werden. Derbe und unglaublich grandiose Effekte, u.a. von Rob Botin ( "The Howling") und Roy Arbogast ( "Escape from New York"), ein düsteres Setting und eine klaustrophobische Atmosphäre machen diese Kammerspiel aus. Carpenter zieht alle Register seines Könnens und beweist, dass er zu einer der Besten, aber auch am meisten unterschätzten Regisseure Hollywoods gehört, dessen Filme erst in die Jahre kommen müssen, um akzeptiert zu werden.Die vorliegende HD DVD aus den Niederlanden überzeugt in allen Belangen und zeigt John Carpenters Klassikers im neuen Gewand. Interessant ist vor allem die Tatsache, dass der Film komplett in Deutsch vorliegt. Hätte die HD DVD den HD-Medienmachtkampf gewonnen, wäre sicherlich auch eine kleine Auflage unter die deutschen Ladentheken gekommen. So heißt es nun importieren und schauen, dass man noch eine Disc ergattern kann. Eine deutschsprachige Blu-ray ist derweilen nicht geplant. |
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