Login 18er Bereich
"Wrong Turn" ist. Nachdem sich die Franzosen mit "Deep In The Woods" nicht gerade mit Ruhm bekleckerten, serviert Alexandre Aja einen knüppelharten Beitrag, der es in sich hat und wahrlich nichts für schwache Gemüter ist.

"Jeepers Creepers" wähnt, braucht "Haute Tension" nicht sonderlich lange, um in die Vollen zu gehen. Das gesamte Geschehen spielt in einer einzigen, düsteren Nacht - dementsprechend sind auch die
Ausleuchtungen und die Stimmung. Die Idylle, in der sich die beiden Studentinnen befinden, als sie die Familie der einen auf dem Land besuchen, wird im Nu eingerissen. Aja nimmt sich keine Zeit, um Charaktere vorzustellen (woraus dann auch leider folgt, dass uns die Toten relativ gleichgültig sind), sondern säht mit einer oft sehr experimentellen Musikbegeleitung Suspense. Man ahnt, dass etwas passieren wird. Nur was, ist die Frage...

der Tür etc.) angehäuft, noch besitzt der Film ein stupides Whosdunit-Ende. Ob final noch mal so deutlich
"The Texas Chainsaw Massacre" zitiert werden musste, ist allerdings mehr als fraglich und war wohl nur ein Zugeständnis an Gorehounds, die es nach der Auflösung noch einmal so richtig krachen sehen wollten.



rein verpackungstechnisch die bisher beste Version des Filmes dar und macht sich gerade durch das reflektierende Rasiermesser und den Blutspritzern auf dem Front-Cover besonders schön in der Vitrine. Auch auch das Innenleben kann sich sehen lassen, denn das anamorphe Widescreen-Bild fällt direkt zu Beginn schon durch die hervorragende Farbgebung auf, welche stets natürlich und sehr satt wirkt. Stilmittel bedingt unterlegt Regisseur Alexandre Aja das Bild dann noch mit einigen Farbfiltern, sodass die düstere und beklemmende Atmosphäre des Films meist eine kühle, grünlich schimmernde Note verliehen bekommt. Ein Film wie "High Tension", der überwiegend im Dunkeln spielt, schreit förmlich nach einem guten Kontrast und dieser enttäuscht uns nicht. Ganz im Gegenteil: Selbst die dunkelsten Szenen meistert der starke Kontrast perfekt und gibt sich äußerst detailliert in seiner Darstellung ohne erwähnenswerte Mängel. Ein weiterer Pluspunkt ist die überwiegend hervorragende Schärfe, die dieser Transfer zu bieten hat. Gerade die Detailschärfe befindet sich auf höchstem Niveau und liefert vor allem in Nahaufnahmen von Gesichtern eine durchweg perfekte Detailzeichnung. Einziger Kritikpunkt ist das leichte Bildrauschen im Hintergrund, welches gerade auf hellen Flächen etwas deutlicher zu erkennen ist, aber nie wirklich störende Ausmaße annimmt. Die Kompressionen arbeiten unauffällig im Hintergrund und weder Defekte noch sichtbare Artefaktbildung sind hier auszumachen. Wir bekommen also rundum einen sauberen und sehr detailfreudigen Transfer geboten, dessen einzige Schwäche das leichte, dennoch sichtlich vorhandene Bildrauschen im Hintergrund ist, weshalb die DVD ganz knapp an der Höchstnote vorbei schlendert.
Klangkulisse geboten. Gerade der Effektbereich wird hervorragend eingesetzt und es gibt keine Sekunde im Film, in dem nicht zumindest Umgebungsgeräusche aus den Rears schallen. Da wir es hier nicht mit einem hochexplosiven Actionfilm zu tun haben, macht der Großteil des Raumklangs der Score aus, dessen düstere Klänge sich wohlig auf alle Kanäle verteilen. Aber auch mit direktionalen Effekten wird nicht gespart und der kraftvolle Bass sorgt für den nötigen Druck und untermauert die ohnehin schon dynamische Effektlandschaft von "High Tension". Jedoch wirkten die nahezu identischen englischen und französischen Tracks im Frontbereich natürlicher als die deutsche Tonspur, die sich im Vergleich zu den beiden etwas gedrungen anhört. Auch der Bass ist prägnanter ausgefallen und die beiden ausländischen Tonspuren wirken zudem etwas lauter und weiträumiger als die deutsche Version. Es bleibt dem Zuschauer also die Wahl zwischen drei wirklich guten Dolby Digital-Spuren. Trotz der geringfügigen Abstriche kann die deutsche Tonspur aber immer noch als eine der besten Dolby Digital-Mixe bezeichnet werden, die man jemals bei einem Slasher zu hören bekommen hat. Kraftvoll, mit einem hervorragenden Einsatz der Effektlautsprecher und einem satten Bass. Wer es aber noch etwas wuchtiger haben will, sollte den Film auf Englisch oder in der französischen Originalfassung schauen. Deutsche Untertitel lassen sich optional hinzuschalten.
"Alien 1-4") für die Rolle als Marie im Gespräch war. Unterlegt wird das Interview mit einigen Filmausschnitten. Das Interview mit Maiween le Besco ist recht kurz ausgefallen und soviel hat sie auch gar nicht zu sagen. Es scheint, als habe sie die Rolle der Alex nur genommen um dem trist Alttag als Theaterschauspielerin zu entkommen. Philippe Nahon, der hier den Killer spielt, wollte erst gar nicht in "Haute Tension" mitspielen, da er nur ungern wieder in die Rolle eines Bösen schlüpfen wollte. Als er aber das Ende des Drehbuches kannte, stimmte er doch
zu. Insgesamt ist es mit knapp 5 Minuten das kürzeste Interview auf dieser DVD, da Phillippe aber unheimlich sympathisch wirkt, sind seine kurzen Statements über seine Rolle wirklich interessant geworden. Das Highlight ist aber das Interview mit Giannetto de Rossi. Trotz seiner Laufzeit von knapp 7 Minuten gibt der gebürtige Italiener nicht nur seine Kommentar zum eigentlichen Film ab, sondern schweift auch schon mal ab und erzählt witzige Anekdoten von Lucio Fulcis
"Zombi 2 - Schreckensinsel der Zombies". Bekannt wurde Giannetto de Rossi vor allem durch seine Masken zu diversen Zombiefilmen wie
"Geisterstadt der Zombies" oder aber auch
"Das Haus an der Friedhofmauer". Desweiteren war er aber auch an Filmen wie
"Rambo 3" oder
"Dune" beteiligt.
Menge, vor allem in einem Film, der neben seiner düsteren Atmosphäre von seinen harten Effekten lebt. Lustigerweise sind im Making of, einige der in Deutschland geschnittenen Szenen (siehe Beispielbild) in hervorragender Qualität zu sehen und wer noch etwas warten kann, darf sich am 27.01.2005 die völlig ungeschnittene Version zulegen, die McOne extra für Österreich und die Schweiz veröffentlicht. Zwar wird dies nur eine Singel-Disc sein, ist aber ansonsten absolut identisch und unterscheidet sich weder von der Bild- und der Tonqualität der deutschen Version. Wer dennoch nicht auf die Bonus-Disc und eine wirklich edle Verpackung verzichten will, sei folgendes empfohlen: Kauf euch einfach beide Editionen und packt die Uncut-DVD in die Digipack-Hülle, so habt ihr dann die ultimative Edition von "High Tension". Leider zwingt uns der Staat dank seines überholten Prüfungssystems immer zu solchen Doppelkäufen. Aber im Falle der deutschen "High Tension"-DVD würde sich das ausnahmsweise einmal lohnen, da es zur Zeit bis auf die französische DVD keine bessere Veröffentlichung des Titels gibt.































![]() | |
![]() | Druckbare Version |
![]() | High Tension (Austria Uncut-Version) |
![]() | LionsGate-DVD-Titel im Oktober |
![]() | ![]() |