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USA 2003
Originaltitel:Peter Pan
Länge:108:47 Minuten (geschnitten)
Freigabe:ab 12 Jahre
Regie:P.J. Hogan
Buch:P.J. Hogan, Michael Goldenberg, J.M. Barrie
Kamera:Donald McAlpine
Musik:James Newton Howard
SFX:Tony Centonze
Darsteller:Jason Isaacs, Jeremy Sumpter, Rachel Hurd-Wood, Ludivine Sagnier, Olivia Williams, Richard Briers, Harry Newell, Freddie Popplewell, Lynn Redgrave, Rupert Simonian, Don Battee, Samuel Brown, Theodore Chester, Steven Dix, Harry Eden, Lachlan Gooch, Patrick Gooch, Carsen Gray, George MacKay, Sophie Wyburd
Vertrieb:Columbia
Norm:PAL
Regionalcode:2
Bildformat:2.40:1 (anamorph)
Tonformat:Dolby Digital 5.1 EX
Sprache:Deutsch, Englisch
Untertitel:Deutsch, Englisch
Specials:
  • Original Trailer (2:20 Min.)
  • Trailershow:
    • Spider-Man 2 (1:59 Min.)
    • Soccer Dog (0:40 Min.)
    • Hook (1:59 Min.)
    • Stuart Little (1:40 Min.)
    • Jumanji (2:44 Min.)
  • Bei den Darlings:
    • Alternatives Ende (4:30 Min.)
    • Peter und sein Schatten (1:19 Min.)
    • Entfallene Szene (3:51 Min.)
    • Nana, der tierische Star (2:48 Min.)
  • Im Nimmerland - Wald:
    • Die Entdeckungsfahrt durch den Wald (0:57 Min.)
    • Glöckchen und ihr Feenstaub (4:38 Min.)
    • Ich glaube doch an Feen! (1:31 Min.)
    • Prinzessin Tiger Lily (1:00 Min.)
  • Die Schwarze Burg:
    • Einblicke in die Burg (1:11 Min.)
    • Das Geheimnis vom Fliegen (6:07 Min.)
    • Hinter die Kulissen der Meerjungfrauen (2:09 Min.)
  • Auf Hooks Piratenschiff:
    • Entert das Schiff (1:00 Min.)
    • Aus der Sicht von Kapitän Hook (6:21 Min.)
    • Piraten gegen verlorene Jungs (2:07 Min.)
    • Singende Piraten (1:18 Min.)
  • Das Geheimverteck:
    • Peters Unterirdisches Reich (0:53 Min.)
    • Peter Pans Vermächtnis (11:02 Min.)
    • Hochherrschaftliche Versprecher (2:06 Min.)
    • Am Set mit den Verlorenen Jungs (2:04 Min.)
Wendy (Rachel Hurd-Wood) ist nicht nur eine hinreißende Geschichtenerzählerin, sondern auch eine tadellose große Schwester für ihre beiden kleinen Brüder. Doch ihre übergroße Phantasie sorgt für Verstimmung bei ihrem Vater, der sie ermahnt, langsam erwachsen zu werden.
Doch eines Nachts taucht ein fliegender Junge in ihrem Schlafzimmer auf, Peter Pan (Jeremy Sumpter), dem sie beim Einfangen und Annähen seines Schattens hilft. Pan nimmt sie und ihre Brüder mit in das Nimmerland, wo Peter mit seinen Freunden, den verlorenen Jungs lebt. Peters Erzfeind dort ist der grausame Pirat James Hook (Jason Isaacs), der ihn hasst wie die Pest. Mit ihrem Erzähltalent wird Wendy wie eine Mutter für Peter und die Jungen, doch das macht sie auch für Hook interessant. Doch der Aufenthalt in Nimmerland lässt die eigentliche Welt langsam vergessen, Mutter und Vater - und auch Wendy muss sich bald entscheiden, ob sie immer dort bei Peter bleiben oder ob sie sich für das Erwachsenwerden entscheiden will ...
"Ich glaube doch an Feen ... ganz fest!" Peter Pan & die Verlorenen Jungs

Es ist nicht immer schön, erwachsen zu werden. Das ist die Botschaft von J.M.Barries "Peter Pan". Und ich möchte hinzufügen: Wenn man es erst mal ist, dann wird es verdammt schwer, sich zwischendurch, und sei es nur für ein paar Stunden, mal wieder als Kind zu fühlen. Sollte das aber ein Film schaffen, so wie P.J. Hogans aktuelle Verfilmung, dann hat man etwas Wertvolles gefunden.

Und wie selbstverständlich nimmt man dann zur Kenntnis, dass mit solchen Verfilmungen heutzutage kein Staat mehr zu machen ist, selbst wenn man 100 Millionen Dollar investiert hat, um einen (beinahe) buchgetreuen Pan auf die Leinwand zu bringen. Doch für meinen Teil ist die Adaption ungemein gelungen. Hogan nimmt Barrie beim Wort und inszeniert den Film mit einem Verve und Charme, der seinesgleichen sucht. Jeden Cent kann man auf der Leinwand sehen und auch wenn das aus dem Boden gestampfte Nimmerland natürlich zum großen Teil am Computer entstanden sind, liegt der Trick in der Verwendung der FX, die stets nur den Rahmen für die mitreißende Geschichte bilden und nie selbstzweckhaft die Story ersticken können.
Diese wiederum folgt dem klassischen Plot, in dem Wendy, eine Geschichtenerzählerin an der Kante zur Pubertät, Peter, dem fliegenden Jungen, beim Einfangen seines Schattens hilft und daraufhin von ihm samt Brüdern ins Nimmerland mitgenommen wird, wo es Indianer und Piraten gibt, allen voran den bitterbösen Hook, der Peter vernichten will. Desweiteren werden aufgeboten: ein riesiges Piratenschiff, eine verkommene schwarze Festung, die wilden, verlorenen Jungs, Tausende von geflügelten Feen, ein riesiges Krokodil, welches Hook seine Hand abgebissen hat und in dessen Bauch eine Uhr tickt und jede Menge Eyecandy.

Mit der Inszenierung Nimmerlands ist ein Traum wahrgeworden. Zwar sind die Sonnenaufgänge golden, die Wolken deutlich wattegleich und die Sonne hat ein Gesicht, doch das gehört eben zu einem Märchenland, in dem bei Peters Rückkehr eben Eiszeit herrscht und der Frühling erst einkehrt, wenn auch er anwesend ist. Der Flug durch ein winterlich verfremdetes viktorianisches London wird zum puren Rausch durch ein Universum voller Sterne und Galaxien. Mitreißen lassen ist die Devise, mitfühlen, dabei sein. Und um so schöner gerät so die schon altertümlich angehauchte Geschichte, die eben nicht den üblichen Hollywoodgenrekonventionen folgt, sondern ihrer ureigensten abstrusen Logik, auf die sich jeder Zuschauer einlassen muss. An Feen muss man glauben, Fingerhüte sind Küsse und umgekehrt, mit wunderbaren Gedanken kann man fliegen. Lektionen und Botschaften sind natürlich inbegriffen, aber die entwickeln sich natürlich aus der Geschichte und den Charakteren, die tatsächlich bis in kleine Nebenrollen durchgestylt wurden.
Peter, der Junge, der nicht altern wollte, sucht hier eine buchstäbliche Mutter, die eigentlich eine Gefährtin sein soll, die das kann, was er nicht kann. Seine Bande, die verlorenen Jungs, sind seine Kinder, für die er einsteht. Doch obwohl dieses Verhalten etwas Elterliches hat, liegt sein Hauptaugenmerk auf dem Spaß, der über aller Verantwortung steht, ergänzt durch eine Spur Arroganz und Übermut. Trotzdem lässt Hogan Platz für Sehnsüchte nach etwas anderem, dass man sich jedoch nicht erfüllen will: Realität, richtige Verantwortung.
Seine Nemesis, Hook, ist dagegen so unglücklich, wie Peter selbst glücklich. Tief in ihm sitzt ein ähnliches Verlangen nach Nähe und einer Begleiterin, doch die schicksalhaften Rollen spielen beide bis zuletzt. Auch Hook, von Jason Isaacs mit beachtlicher Düsternis, doch nicht ohne Sympathie gespielt, muss am Ende einsehen, dass er nicht aus seiner Haut kann und das kostet ihn dieselbe. Wendy wiederum, ist der charakterliche Dreh- und Angelpunkt: ein Mädchen an der Grenze zur Frau, wie ihre Eltern und ihre Tante ihr bereits einimpfen wollen, doch noch mit jugendlich-kindlichem Trotz gesegnet. Für den ganzen Film ist sie hin- und hergerissen zwischen Verantwortung in der einen und der anderen Welt und der Möglichkeit sich die kindlichen Träume noch einmal erfüllen zu können.
Das Ende ist sowohl happy wie auch unhappy, denn Peter wählt trotz Wendys Treueschwur, ihn immer zu lieben, in seiner selbstgewählten Isolation, um als Beispiel für alle Kinder zu gelten. Wendy selbst bekommt viele neue Geschwister, der Weg in die Mütterlichkeit ist bereitet. Hook dagegen, das Sinnbild des Negativismus und Nihilismus scheitert an der eigenen Perspektivlosigkeit.
Bis dahin allerdings hat Hogan ganz neues Territorium in punkto Chemie zwischen seinen Protagonisten erforscht, würzt die Geschichte mittels weniger moderner Züge mit präsexueller Anziehung. Die latent erotische Spannung zwischen Wendy und Peter (die Darsteller bieten eine absolute Traumvorstellung) ist so hoch, dass man damit eine Batterie finnischer Saunen beheizen könnte. Präsentiert wird das mittels einer märchenhaften Leichtigkeit, die jüngeren Kindern einen Heidenspaß machen sollte, auch wenn es in den Kämpfen recht deftig zur Sache geht. Die hat man wiederum in der deutschen Kino-Fassung um volle sechs Minuten entschärft und so um einige Piratentode, harte Kampfszenen und die komplette Meerjungfrauensequenz erleichtert. Das Ergebnis ist ein zugänglicherer Film, weniger düster. Er wurde so nicht komplett entstellt oder entschärft, doch bisweilen leidet die innere Logik der Geschichte unter den Schnitten, was vor allem Älteren auffallen dürfte. Dass man die Gnadenlosigkeit Hooks jedoch minimiert hat, bringt der Figur mehr Liebenswürdigkeit entgegen, als Erwachsenen lieb sein dürfte. Die komplette Fassung dürfte auch für Erwachsene, die sich auf die Geschichte einlassen können, ein Traum sein.
Trotzdem ist der Film bisweilen angreifbar, in seinen althergebrachten Rollenklischees und, durch eine zynische Brille gesehen, übertrieben bunten Bildern. Eher misslungen sind jedoch nur zwei Dinge: die Wiedererweckung Glöckchens mittels Glaubensschwur aller Beteiligten (wie weilend im Theater und in der ganz alten Fassung zum Mitmachen anregend) ist deutlich zu lang geraten und Ludivine Sagnier als Glöckchen selbst muss allzusehr durch ihre Rolle als Fee grimassieren. Obwohl mit Spaß an der Rolle fällt es trotzdem negativ aus, dass man ihr keinen Dialog gegeben hat, so dass sie zumindest für das Publikum unhörbar agiert. Trotzdem ist diese Fassung deutlich besser als Spielbergs im Übermaß um Phantasie bemühte Quasi-Fortsetzung "Hook", die zwar eine interessante Prämisse bieten konnte, aber spätestens im Nimmerland bei der Einführung der verlorenen Jungs in das übliche spielbergsche Territorium abrutschte, komplett mit Selbstreferenzen, Goonies-liker Figurenzeichnung und dem üblichen Skateboardkitsch, während mit der üblichen Vater-Sohn-Baseballmetapher der letzte Hauch Originalität verweht.
Hogans Pan ist die visuelle Umsetzung des Originals, soweit das eben möglich war und kommt in seiner ungefähren Werktreue dem "Herrn der Ringe" ziemlich nahe. Letztendlich zählt nur die Wirkung und die sorgte für ein paar wunderbare Gedanken. Fürs Fliegen sollte das reichen.

Die deutsche Columbia-DVD bietet gleich mehrere Punkte zur Kritik, um genau zu sein gleich drei: Fassung - Bild - Extras. Aber bevor wir die drei Punkte in Angriff nehmen, kommen wir erst einmal zu dem erfreulichen Teil der DVD: dem Ton. Die vorliegende 5.1 EX-Abmischung ist einfach fett, anders kann man diese perfekte Abmischung nicht beschreiben. Dialoge wirken sehr natürlich und die Rearspeaker sind fast ständig im Einsatz und sorgen für einen hervorragenden Raumklang. Hier werden haufenweise direktionale Effekte geboten und auch der zusätzliche Back-Center kommt oft zur Geltung. Die Musik wurde ebenfalls sauber auf alle Kanäle gelegt und wirkt sehr dynamisch und klar. Hier kann man wirklich nichts Negatives finden und wer einmal so richtig tief in eine Fantasiewelt eintauchen will und sich als Wegbestreiter Pans die Kanonenkugeln um die Ohren pfeffern lassen will, kommt nicht dieser nahezu perfekten EX-Abmischung vorbei. So etwas sauberes und kraftvollse gab es selten und wird auch in Zukunft leider kein Standard werden.
Dies war es dann jetzt auch die positiven Dinge über die DVD. Kommen wir nun zur Bildqualität. Diese ist zwar nicht schlecht, aber mit Ruhm bekleckert man sich hier mit Sicherheit nicht. Es ist wieder einmal die bescheidene Bildschärfe, die uns zur Kritik aufrufen lässt. Wie so oft bekommt es Columbia einfach nicht auf die Reihe, ihre an sich guten Transfers mit einer passenden Detailschärfe auszustatten. Zwar ist dies immer noch keine Katastrophe, aber für eine neue Produktion hätte man deutlich mehr herausholen können, als ein augenscheinlich weiches und detailarmes Bild. Dafür ist der Kontrast aber hervorragend geworden und die Farbgebung ist sehr knallig und bunt ausgefallen, so wie es sich für einen "Peter Pan" gehört. Bildrauschen ist kaum auszumachen und Defekte oder Verschmutzungen fallen ebenfalls keine auf. Die Kompressionen leisten eine gute Arbeit und fallen zu keinem Zeitpunkt negativ auf. Eigentlich kein Grund diesen anamorphen Transfer runter zu machen und in der Tat, das extrem weiche Bild trübt den Sehgenuss nicht und lässt den Film dadurch teilweise sogar noch mehr nach einem Traum ausschauen. Dies war in der Intensität aber nicht gedacht und im Kino sah es auch anders aus. Zum anderen lässt Columbia doch tatsächlich 2 Gigabyte (!!!) völlig unbenutzt auf der DVD und schraubt die Bitrate auf knapp 3,5 Mbit/Sek. runter. So etwas ist uns bisher noch nicht unter die Augen gekommen und kann nur noch mit Kopfschütteln entgegengenommen werden.
Als nächstes kommen wir zum Bonusmaterial. Dieses hätte auch umfangreicher ausfallen dürfen, bietet augenscheinlich eine Menge Film-Dokumentationen, die aber kaum länger als ein paar Minuten sind und in 5 Kategorien aufgeteilt wurde. "Bei den Darlings" ist der erste Punkt und beinhaltet das "Alternative Filmende", welches unverständlicherweise aus dem Film geflogen ist. Hätte man dieses drin gelassen, wäre eine perfekte Brücke zu Spielbergs "Hook" geschlagen worden. Weiter geht es mit einer "entfallenen Szene" und einem kurzen Feature mit dem Titel "Peter und sein Schatten", welches gerade mal knapp über 1 Minute geht. Die nächsten 3 Minuten gehören dem Hund bei "Peter Pan". In der kurzen Doku "Nana, der tierische Star" erfahren wir mehr über die Tierdressur in dem Film. Zwar immer noch zu kurz, aber interessanter als die vorherige Dokumentation.
"Im Nimmerland-Wald" heißt der nächste Menüpunkt, worunter wir vier weitere Mini-Featurettes finden. "Die Entdeckungsfahrt durch den Wald", "Glöckchen und ihr Feenstaub", "Ich glaube doch an Feen!" und "Prinzessin Tiger Lily". Mit einer Laufzeit von insgesamt gerade mal 8 Minuten sind diese Dokus ein Witz. Kurze Einblicke hinter die Kulissen, ein paar Statements der Darsteller, fertig. Die mit knapp 5 Min längste Doku "Glöckchen und ihr Feenstaub" ist dann gleich auch die beste und bietet einen netten Einblick in die Effektarbeit. "Die Schwarze Burg" bietet erneut 3 Dokumentationen. Zu aller erst bekommen wir knapp 1 Minute "Einblicke in die Burg", danach verrät man uns in 6 Minuten "Das Geheimnis vom Fliegen" (wieder einer der interessanten Extras, obgleich immer noch viel zu schlicht) und zum Schluss führt man uns "Hinter die Kulissen der Meerjungfrauen" und das ganze zwei Minuten lang. Auf "Hooks Piratenschiff" bekommen wir auch nicht viel mehr geboten. "Entert das Schiff", "Aus der Sicht von Kapitän Hook", "Piraten gegen verlorene Jungs" und "Singende Piraten" heißen die Specials, von denen lediglich das knapp 7minütige "Aus der Sicht von Kapitän Hook" wirklich überzeugen kann. Der letzte Menüpunkt "Das Geheimversteck" beinhaltet die 4 Mini-Dokus: "Peters Unterirdisches Reich", "Peter Pans Vermächtnis", "Hochherrschaftliche Versprecher" und "Am Set mit den Verlorenen Jungs". Hier wird uns mit "Peter Pans Vermächtnis" die längste Doku dieser DVD geboten. Sage und schreibe 10 Minuten lang wird die Entstehungsgeschichte Pans aufgerollt. Präsentiert wird diese Doku von der Herzogin von York, Sarah Ferguson, die in "Hochherrschaftliche Versprecher" zeigen darf, dass auch Adlige nicht perfekt sind. Zum Schluss bleiben eigentlich nur noch ein paar Trailer, sowie der Originaltrailer zu "Peter Pan".

Wer wieder für 2 Stunden Kind sein möchte, kommt an "Peter Pan" einfach nicht vorbei und auch wenn die DVD bildtechnisch nicht perfekt und das Zusatzmaterial ein Witz ist, bekommen wir soundtechnisch voll was auf die Ohren. So, da wir aber gesagt haben, dass es drei negative Dinge an der DVD gibt, wollen wir euch das Ärgerlichste überhaupt nicht vorenthalten. War "Peter Pan" wie oben bereits erwähnt im Kino für eine FSK6-Freigabe stark geschnitten, gab die FSK die ungeschnittene Fassung ab 12 frei. Wie auch schon bei "Bad Boys 2" schreibt Columbia also "EXTENDED EDITION" auf die DVD und somit sollte die DVD ungeschnitten sein. Tja, weit gefehlt. Denn anstelle das US-Master zu nehmen, bediente man sich der UK-Fassung und somit ist der Film immer noch um 2 Sek. gekürzt und zwar als Hook Peter Pan eine Kopfnuss gibt. Lachhaft, dass man in England so etwas kürzt und schlimm, dass die Majors sich heute keine Mühe mehr machen, drauf zu achten, was man den Käufern für eine Fassung bietet. 2 Sekunden hin oder her, verkaufen tut sich der Film sowieso. Leider haben die Firmen ja auch recht, denn wo ein Erwachsener zur US-DVD greift, wollen unsere Kinder nicht erst Englisch lernen bevor sie den Film zu Gesicht bekommen. Von daher sprechen wir in diesem Fall immer noch eine Kaufempfehlung aus, aber nur den Kindern zu liebe ...


Film+++++-
Bild++++--
Ton++++++
Bonus++----


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