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realisieren, scheinen mittlerweile wirklich angesagt zu sein. Und um ehrlich zu sein, haben auch die deutschstämmigen Brüder Peter und Michael ihre Hausaufgaben gut gemacht. In einem atemberaubenden Tempo zitieren, parodieren und verbeugen sich die beiden vor allem, was im Metier des Zombiefilms Rang und Namen hat: Hier ein wenig
"Dawn Of The Dead", dort einen Spritzer
"Evil Dead". Hauptsächlich Romeros Trilogie der Untoten stand Pate und sogar "Matrix" kriegt sein Fett weg. So zu sagen ist alles drin was Genrefreunden Spaß bereitet. Ein wenig unausgegoren hingegen scheint der Alien-Subplot zu munden, der ab der zweiten Hälfte das Geschehen dominiert.
vom Laptop eingefügt, garniert mit Leuten, die die Schauspielerei wohl nicht als ihre Passion bezeichnen können. Selbst wenn zum Beispiel der Darsteller des Marion, Mungo MacKay, sich durch Präsenz in anderen Produktionen als Berufsakteur bezeichnen möchte, so möchte man angesichts seines unterkühlten Spiels des Öfteren daran zweifeln, dass hier ein nächster potenzieller B-Film-Mime à la Bruce Campbell vor der Linse herumhampelt. Zum Rest des Cast kann auch nur befürwortet werden, dass hier eindeutig der Trash-Charme des Films unterstrichen wird. Die Dialoge der Genre stereotypischen Schablonencharaktere passen lässig ins Geschehen und halten sich sklavisch an ausgetrampelte Exploitation-Pfade: Minimalistisch aufs Grundgerüst reduzierte Schwafeleien nach bekannt erprobten Einzeilern wie zum Beispiel: "Wir müssen sie bis zum Letzten bekämpfen!" - "Woher weißt du das?" - "Ich bin nicht verrückt und keiner glaubt mir!". Doch im stilistisch fotografierten FX-Overkill eingebettet funktionieren die verbalen Déjà Vu-Erlebnisse recht gut, ohne wirklich negativ aufzufallen.
semiprofessionelle, coole Atmosphäre zu tauchen. So rühmen sich die Beteiligten auf der offiziellen Website des Flicks mit einer Vielzahl der digitalen Effekte. Und das sei ihnen auch vergönnt, da dies wirklich gut gelungen ist. Negativ hingegen fällt das wilde Hommage-Potpourri auf, das wenig Freiraum für neue Ideen und den gewissen Touch von Eigenständigkeit aufkommen lässt. Hüpfende Zombiefische und der launige "Spielbergs 'Close Encounters' hat uns angefixt"-Subplot sorgen mehr für Verwirrung beim Zuschauer, als dass ein stimmiges Gesamtbild neue Genre-Impulse suggerieren könnte.
"Braindead" oder
"Dellamorte Dellamore" kann hier leider nicht die Rede sein. Allein da "Undead" im letzten Viertel seine Slapstick-Momente hinter sich lässt und sich voll auf Ernsthaftigkeit und eine apokalyptische Romero-Szenerie umschaltet. Da hilft auch keine Kreativität der Waffenwahl nach
"From Dusk Till Dawn"-Rezeptoren mehr. Der Einsatz der Musik weist teilweise dezent auf gesetzte
Spannungsmomente hin, wobei einige holperige Passagen vom Score geradezu komplett verhunzt werden. Extrem nervenaufreibend, wenn nackte Protagonisten ohne weitere visuelle Highlights durchs Dunkel schleichen und uns das Orchester weiß machen möchte, dass wohl jetzt morbide bis depressive Endzeitstimmung angesagt sei. Hier hätten ganz klar heiter beschwingte Töne ein ganz anderes, ja sogar absurd unterhaltsames Bild ergeben. Sei's drum!
"Zombie Attack" oder der überbewerteten Hommagerie
"The Dead Hate The Living"), kann der Genremix der Spierigs durchaus gut punkten und beschert einem besonders durch eine Unmenge an lustigen Splattereinlagen, sowie einer Geschwindigkeit, die einem dem Atem raubt, dem Zuschauer anderthalb Stunde Achterbahnvergnügen. "Von Fans für Fans" steht hier ganz klar auf der Fahne!
Films: Nach neuerlichen liberalen Wertungskriterien in deutschen Landen, die selbst Goreraketen wie
"Final Destination 2" oder
"Wrong Turn" eine Jugendfreigabe bescheinigten, erstaunt die Entscheidung "Undead" auch in Teeniegefilden feil zu bieten, doch sehr gewagt. Hier wird zerteilt, zermatscht und in Köpfe geschossen, dass es nur so kracht. Selbst eingestreute Zombiefressgelage präsentiert uns die deutsche Uncut-DVD-Auswertung durch I-ON New Media. Unbestätigten Gerüchten zufolge soll die FSK-Prüfung am 1. April eingereicht worden sein und auch als solche verstanden retourniert worden sein. Was jetzt wirklich dran ist, konnte leider bis jetzt nicht von der Redaktion in Erfahrung gebracht werden. Ach ja, schon mal einen Flugzeugzusammenprall mit direktem Personenschaden gesehen?
ein bläulicher Mond über den gesamten Settings und im etwas weichen Kontrast gehen einige Details unter. Trotzdem beschreibt der Gesamteindruck eine sehr einheitlich wirkende Szenerie, die nicht zu stark abgewandelt wurde, als dass sie schon als Kunstfilm gewertet werden könnte. Auf der technischen Seite wird eine meist gute Schärfe geboten, die aber auch ein deutliches Bildrauschen in den helleren Szenen abbildet. Die Kompression bleibt im grobkörnigen Material weitgehend stabil, leichte Artefakte um Objekte sind in anspruchsvollen Szenen aber immer wieder erkennbar und vermischen sich mit dem Rauschen, so dass bei genauerer Betrachtung schon einige Details verloren gehen können. Nachzieheffekte sind nicht ersichtlich, ebenso wenig wie Defekte, so dass man insgesamt von einem guten Bild mit leichten Schwächen im Ausgangsmaterial sprechen kann.
eine ordentliche Verarbeitung. Nicht nur der dynamische, Fantasy artige Orchestersoundtrack hilft den Rear Speakern zum häufigen Einsatz, auch die Effektpalette reicht vom unheimlichen Ambiente über im Raum verteilten Dialogen bis hin zu tonal bewegten Kometen. Der englische Originalton ist sogar noch ein wenig besser ausbalanciert als die dt. Synchronisation, die ein wenig an den mittelmäßigen Sprechern kränkelt. Beispielsweise Marion und der Sheriff sind im Original wesentlich lässiger vertont, die hektische Streiterei im Bunker wird durch die etwas behäbiger abgemischten dt. Stimmen sogar ein wenig nervig. Außerdem fehlt es der dt. Version etwas an druckvollem Bass im Vergleich zum Original. Nehmt einfach mal den Niedergang der Strahlen in der 15. Minute zur Hand. Trotzdem sind beide Tonarten wohlklingend und rauschfrei, der dt. Stereoton wirkt sogar etwas direkter als sein 5.1-Pendant, lässt aber die Effekte vermissen. Zum besseren Verständnis stehen deutsche und englische Untertitel zur Verfügung.
das Textinterview mit den Regisseuren stellt einiges zu den Produktionsgegebenheiten und den Intentionen der Macher klar. Danach gibt's aber nur noch Trailer und einen Weblink, für den Filminteressierten gänzlich uninteressant.































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