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"Pulp Fiction" und dem
etwas zu dialoglastigen
"Jackie Brown" hoch, so dass er schon etwas ganz Besonderes präsentieren musste. Mit "Kill Bill" verwirklichte er letzten Endes seine persönliche Hommage an das Eastern-Kung-Fu-Kino der 60er und 70er Jahre, dem er schon in der ersten Szene mit dem Logo der Shaw Brothers, das wohl prägendste Studio dieser Ära, Tribut zollt. So einfach wie der Titel ist auch der in Eastern oft verwendete Plot "Wunsch nach gnadenloser Rache" um die Black Mamba (Uma Thurman, wegen ihrer Schwangerschaft verschob Tarantino den Dreh extra um Jahre, bis sie wieder in Form war), die während ihrer Hochzeit vom Deadly Viper Assassination Squads nebst Ehemann, Priester und Trauzeugen getötet wurde und aus dem Koma erwacht ist, um ihre ganz persönliche Shitlist, auf der an letzter Stelle der titelgebende Bill (David Carradine) stehen wird, abzuarbeiten. Von ihm bekommt man im ersten Teil freilich, abgesehen von seinen Händen noch nichts zu sehen, so dass allein schon aus diesem Grund die Spannung auf den zweiten Teil gewaltig ist.


zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Locationerklärungen, sowie der bekannten "Red Apple"-Werbung und dem Kofferraummotiv, absieht. Hier erweist er sich als Kenner jeglicher Kultfilme, denen er ausführlich seine Referenz erweist, um schon zu Beginn ein hohes Tempo vorzulegen. Jedes Kapitel besitzt seinen eigenen Stil, angefangen beim noch recht realitätsnahen, ersten Racheakt im Haus von Vernita Greens (Vivica A. Fox) bis zum abstrakten, bluttriefenden, aber schlichten Anime mit Italowesternmusikbegleitung zur Filmmitte hin, hat hier jeder Part seine eigene Stimmung und Atmosphäre, über der Tarantinos Einfallsreichtum kreist.
wie amüsante Idee, so erweist sich in einer späteren Episode, in der die Black Mamba aus dem Koma erwachend, einem nekrophilen Vergewaltiger die Unterlippe abbeißt als ein wenig befremdend und schrill, schon fast als ein Zugeständnis an den Mainstream, um ihn mit grotesken Einfällen zu unterhalten.
"Battle Royale" kaum und erinnert thematisch an
"Fudoh") gegen Black Mamba, die im Finale eine an Bruce Lees Trainingsanzug in "Game
of Death" erinnernde Kluft trägt, antritt und ihr sogar Respekt zollt. Übrigens der wohl am besten choreographierte, nicht aber am besten gefilmte Kampf, den wohl Uma Thurman und Lucy Liu zu verbuchen haben. Ihre leider viel zu kurze und unspektakuläre Konfrontation, verpackt Tarantino, schon fast einem Gemälde gleichend, in eine Winterlandschaft, von der das rote Blut sich wie ein klarer Kontrast abhebt, wobei er aber nicht vergisst, diesmal richtig platziert, einen Funken Humor mitschwingen zu lassen. Als große Schwäche erweisen sich, zumindest in der deutschen Synchronisation, die Dialoge, die bei weitem nicht die Klasse seiner früheren Werke erreichen, obwohl solch ein
Mammutdialog über eigentlich triviale Dinge mehrmals deutlich auszumachen ist, dabei aber seine pointenreiche Klasse vermissen lässt. So ist der Auftritt Michael Parks, der hier seine Rolle aus
"From Dusk Till Dawn" wieder aufleben lässt, für Kenner ein nettes Wiedersehen, doch der darauf folgende Dialog mit Sohn Nr.1 am Tatort dröge und ohne Klasse, hinterlässt schon fast den Eindruck von Füllmaterial, um die Mammutlänge zu erreichen.
Stümpfen und aufgeschlitzten Bäuchen. Augäpfel werden herausgerissen und Wasserbecken verwandeln sich in einen blutigen See, während der Boden sich langsam in einen roten Teppich der Gewalt verwandelt. Ohne Rücksicht auf Verluste hält Tarantino ins Geschehen, dem sich kein Zuschauer entziehen kann, sofern er den Kinosaal nicht verlässt und nutzt die vom chinesischen Regisseur Chang Cheh erfundene Technik, die
Schauspieler mit Blut gefüllten Kondome auszustatten, ekstatisch. Zu Beginn noch in Farbe, später mit S/W-Filter, vermittelt besonders das Finale, in dem Black Mamba gegen die "Crazy 88 Fighter" (imho waren es weniger) antritt, ein kurioses Bild der plakativen, comichaften Gewaltdarstellung des ehrwürdigen Easternkinos, so dass insbesondere Genrefans hier der Speichel auf die Hose tropfen dürfte, auch wenn Tarantino sich bei der Choreographie oft etwas zu modernen Elementen wie hektischer Schnitttechnik und Close Ups bedient, die keinesfalls zur sonst recht altmodischen Inszenierung zählen.


hoch. Genrekenner werden aber sicher noch viele weitere Musikstücke wieder erkennen, die mir, abgesehen von Daryl Hannahs Pfeifen des "Twisting Nerve" Themes, obwohl oft schon mal gehört, weitestgehend verschlossen blieben, ihren Zauber trotzdem entfalten konnten.
zielstrebig, sticht sie, fast immer in weiß gekleidet, nicht nur optisch aus dem Film heraus. Dagegen wirken Vivica A. Fox und Julie Dreyfus schon fast wie eine nette Salatbeilage während eines Drei-Gänge-Menüs. Unvergesslich bleibt, selbst für mich als Easternallergiker, der Cameo der lebenden Legende Sonny Chibas als Schwertmeister, der mit seinem/seiner unglaublichen Charisma und Präsenz selbst mit Unkenntnis beschlagenen Zuschauern schnell klar macht, dass er jemand ganz besonderes ist, während er nebenher noch asiatische Tugenden vermittelt.
seine Verschachtelung interessant, ist ansonsten nur ein simpler Racheplot, bei dem jedes Opfer vorher seine Geschichte bekommt und wenig später gerichtet wird. Doch trotz dieser Geschichten will kein so rechtes Interesse für die Figuren aufkommen, die scheinbar in ihrem Zustand konserviert bleiben und keine Entwicklung vollziehen. So präsentiert Tarantino zwar ungemein viel Eyecandy, das den Zuschauer beim Kinobesuch hinwegfegen dürfte, aber näher betrachtet, auch aufgrund fehlender Dialogklasse wenig Substanz unter dieser hübschen Oberfläche besitzt, was einen, wenn auch entfernten Vergleich mit der gängigen Mainstreammethode "Optik herrscht! Wer braucht schon Tiefe..." zulässt.
"U-Turn") gelang dem berechnenden Quentin Tarantino ein visuelles Meisterwerk, das bei seinen eingefleischten Fans sicherlich für Verzückung sorgen dürfte und viele verschiedene Stile zu einem Gesamtwerk zusammenführt. "Kill Bill" ist von Anfang bis Ende eine, mit authentischen Sets versehene Hommage ans asiatische Kino, wobei ich das Flair von Italowestern, wie auch den Zauber und die Einzigartigkeit der Vorbilder aber weitestgehend vermisst habe. Trotz seiner optischen Superlative wie den Schwertkämpfen ist dieses ambitionierteste Werk gleichzeitig sein schwächstes, dem ich eventuell Zugeständnisse bezüglich der Gewinnspanne erst nach Kenntnis des zweiten Teils unterstellen möchte, da einige Szenen ein wenig wie Füllstoff wirkten und längere Dialoge nicht die Ausgefeiltheit seiner früheren Werke besaßen.
jedoch in einigen Sequenzen etwas zu steil wirkt, dies ist jedoch mehr ein Stilmittel Tarantinos als ein Fehler der DVD. Die Detail- und Kantenschärfe ist ebenfalls sehr gut, obgleich letzteres durch Nachschärfung etwas flimmert. Das Rauschen wurde hervorragend eliminiert und greift nur minimal die Detailschärfe an. Fehler in den Kompressionen waren keine auszumachen, ebenso wenig wie Defekte oder Verschmutzungen. Verdammt gut das Ganze.
lauter und ist im Hochtonbereich etwas klarer, ansonsten wie immer kein Unterscheid zur Dolby Digital-Variante.































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