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kleinen Arbeitersiedlung. Der dort praktizierende Arzt Dr. Peter Thompson steht vor einem Rätsel, vor allem da der Gutsherr des Ortes ihn bei seinen Ermittlungen massiv behindert. Thompson zieht seinen ehemaligen Lehrer Sir James Forbes zu Rate, der kurz darauf mit seiner hübschen Tochter Sylvia anreißt und direkt Zeuge eines makaberen Spaßes einiger Reiter vom Landsitz des Gutsherr Hamilton wird. Während einer Fuchsjagd stürzen sie auf ihren Pferden durch eine Begräbniszeremonie eines Dorfansässigen, wobei der Sarg zu Boden fällt und den Leichnam freigibt.
wollte. Nun wird er als Täter beschuldigt, aber selbst Sylvia ist sich sicher, dass es jemand anders war. Als der Mann sagt, dass es sein toter Bruder war, der Alice getötet hat, hegt der Professor einen grausamen Verdacht, der sich schnell bestätigen sollte, als sie die Gräber der verstorbenen öffnen und sämtliche Leiche verschwunden sind.
Zombie" von Victor Halperin tritt und noch heute als einer der wegweisensten Produktionen in seinem Genre gilt, auch wenn es hier "nur" um traditionellen Voodoo-Zombies geht, die als Sklaven für mindere Arbeiten missbraucht werden. Die meisten verbinden mit dem Wort "Zombie" aber nicht durch Zauber willenlos gemachte Menschen, sondern blutrünstige, nach Menschenfleisch lechzende Tote, die sich aus ihren Gräbern erheben um Jagd auf Lebende zu machen. Dass hierbei mit wenigen Ausnahmen nicht immer viel Wert auf Atmosphäre gelegt wurde, dürfte jedem klar sein und was in den 70er und 80er Jahren die Videotheken als Massenware überflutete, wird auch heute noch meist als Low-Budget-Produkt vermarktet und hat nur die Aufgabe, seine Vorgänger an Brutalität zu überbieten. Heute gibt es kaum noch atmosphärische Gruselfilme, die ohne Effekthascherei auskommen, was aber nicht unbedingt an fehlenden talentierten Filmemacher liegt, als vielmehr am übersättigten Publikum, die in all den Jahrzehnten immer abgestumpfter geworden sind und denen die Effekte mittlerweile wichtiger zu sein scheinen, als ein gutes Skript, bei dem man eventuell noch Nachdenken müsste. Das soll jetzt nicht heißen, dass alle Horrorfans zu dumm sind, es ist aber nun mal so, dass allein Hollywood dem Publikum suggeriert, dass
die Geschichte nicht gut sein muss, um ein Erfolg zu werden. Einfach den Film mit Action und Effekte zu bomben, dann passt das schon. Dies hat sich im Laufe der Jahre so stark ausgeprägt, dass es immer schwerer wurde dem zudem noch immer jünger werdenden Publikum einen kalten Schauer über den Rücken zu jagen.

die legendären "Hell Fire Clubs", deren Mitglieder, meist mächtige Aristokraten, zweifelhaften Vergnügen frönten und trotz der Not ihres Volkes ihren Wohlstand in vollen Zügen genossen. Bryan nennt sie hier einfach "Yound Blood", deren Anführer und Landsherr Baron Hamilton ein Voodoo-Priester ist, der es sich mit Hilfe finstrer Mächte zur Aufgabe gemacht hat, die Bewohner der kleinen Gemeinde im englischen Cornwall zu willenlosen Zombies zu machen, um diese dann in seinem Bergwerk schuften zu lassen.
Filmen nur dumm durch die Botanik laufen, egal ob es der Geschichte dienlich ist oder nicht. Die Symbolik der Ausbeutung des Arbeiters durch den Geld-Adel und den Aufstand der Unterdrückten gegen die Unterdrücker, wie es der Filmhistoriker Uwe Sommerlad schön formulierte, ist stets allgegenwärtig und die Zombies bekommt man hier eigentlich nur als Beilage, um den Zuschauer in den richtigen Augenblicken zu erschrecken und dies gelingt Gillings perfekt. Ganz nach dem Motto "weniger ist mehr" kommen die lebenden Toten nur dann zum Einsatz, wenn es der Geschichte dienlich ist und man verzichtet somit auf die Genre übliche Konfrontationen zwischen den Lebenden und den Toten.
"Nächte des Grauens" drehte. Dieses Konzept wandten die Hammer Studios nach "Rasputin - The Mad Monk" und "Dracula - Prince of Darkness" schon an. Bevor der Film jedoch in Produktion gehen konnte, sollten knapp 3 Jahre vergehen, in dessen Zeitraum der Film so einige Namensänderungen wiederfuhr und so wurde aus dem Arbeitstitel "The Zombie", dann "The Horror of the Zombies" bevor man sich 1965 für den passenden Titel "Plague of the Zombies" entschied und die Dreharbeiten im Sommer 65 in den Bray Studios begann. Dem deutsche Verleih schien wohl der Originaltitel nicht zu gefallen und eine wortwörtliche Übersetzung zu albern ("Pest der Zombies"), weshalb man ihn 1966 doch tatsächlich unter dem Titel "Striptease des Grauens" in die Lichtspielhäuser bringen wollte. Zum Glück entschied man sich aber noch rechtzeitig für den wesentlich besseren Titel "Nächte des Grauens".

der Rolles des bösen Gutsherrn zum ersten Mal in einem Film des britischen Studios zu sehen ist und später noch in "Wie schmeckt das Blut von Dracula?" und "Captain Kronos: Vampire Hunter" mitwirkte. André Morell gehörte zu einem der besten Darsteller die "Hammer" je unter Vertrag hatte und überzeugt in seiner Rolle als Sir James Fobes. Geboren war Morell 1909 unter dem Namen André Mesritz und spielte nach einigen Jahren Repertoiretheater in Filmen von Alfred Hitchcock, William Wyler und David Lean mit, bevor er
1958 die Titelrolle in Nigel Kneales Mehrteiler "Quatermass and the Pit", sowie als wohl bester Watson der Filmgeschichte in "Der Hund von Baskerville" an der Seite von Peter Cushing auftrat.

immer in Anbetracht des Alters zu überzeugen. Das anamorph abgetastete Widescreen-Bild bietet uns eine recht gute Schärfe, obgleich man sich eine etwas bessere Detail- und Kantenschärfe gewünscht hätte. Der Kontrast ist streckenweise gut, kränkelt jedoch am schwachen Schwarzwert, die einige Flächen grau erscheinen lassen. Die Farbsättigung hätte ebenfalls kräftiger sein dürfen, so wirkt das Bild insgesamt zu blass und noch dazu etwas zu weich. Dafür hält sich das Rauschen angenehm zurück und kann nur in wenigen Szenen durch etwas Blockrauschen im Hintergrund auffallen. Defekte und Verschmutzungen sind vorhanden, stören aber bis auf die ersten zwei Minuten (siehe Bilder oben) nicht im Geringsten. Allein der schwache Schwarzwert und die zu blassen Farben, verhindern eine höhere Punkteverteilung.
englische Fassung in puncto Sprachverständlichkeit überzeugen kann, da die Dialoge hierbei viel natürlicher klingen und in der deutschen Fassung zu Verzerrungen neigen.
Dafür klingt deutsche Ton nicht so dumpf wie die englische Spur, die noch dazu viel zu leise ist. Insgesamt sind beide Tonspuren dem Alter entsprechen gut und reichen vollkommen aus. Natürlich gibt es wieder optionale deutsche Untertitel.

































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