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Die Bewohner der Elm Street haben ihn vergessen - viele davon dank eines Medikaments, das Träume verhindert - und können ihn daher im Schlaf nicht mehr fürchten. Doch das Narbengesicht hat eine Idee, wie er die Leute an sich erinnern kann: indem er den maskierten Serienmörder Jason Voorhees (Ken Kirzinger) in die Elm Street schickt, um dort für Angst und Schrecken zu sorgen.
macht, haben bereits Al Adamsons "Draculas Bluthochzeit mit Frankenstein", Charles Bartons "Abbott und Costello treffen Frankenstein", Kimiyoshi Yasudas "Zatoichi meets the One Armed Swordman" und Ishirô Hondas "King Kong vs. Godzilla" gezeigt. Welche Filmfiguren in "Freddy vs. Jason" nicht gut aufeinander zu sprechen sind, dürfte jedem schon beim Titel klar sein: Zwar sind die jeweiligen Filmreihen von Freddy Krueger und Jason Voorhees unter anderem Namen gestartet, nämlich "A Nightmare on Elm Street" und "Freitag der 13.", jedoch sind gerade ihre
Vornamen im Fandom unwiderruflich mit den Filmen verknüpft, weniger der komplette, ausgeschriebene Titel. Da in der Videothek später eh nach dem "neuesten Freddy-Streifen" gefragt wird, haben es die Produzenten den Videothekaren diesmal gleich leichter gemacht. "A Nightmare on Friday the 13th" heißt schlicht "Freddy vs. Jason".
Jason und Freddy schon ausgehalten haben, sind viele Traditionen entstanden, aber auch viele Fehler begangen worden. Und in dem vorliegenden Teil versucht Ronny Yu einen Drahtseilakt: Beiden Figuren genug Raum für ihre eigenen, individuellen Stil zu geben und dabei die bisherigen Filme schön berücksichtigen. Diese Formel geht in den ersten Minuten auch durchaus auf. Robert Englund als Freddy Krueger spricht den Prolog, der seine Figur für alle jene, die in den Achtzigern zu jung für die "Nightmare"-Filme waren, noch einmal erklärt. Dazwischen sehen wir Ausschnitte der delikatesten Morde aus der Filmreihe. Doch sobald Ronny Yu Jason gegen Filmmitte eine neue Schwäche andichtet, nämlich einer panischen Angst vor dem Element H2O, wird's unangenehm. Haben wir Jason doch eher als vergnügten Planschemann in Erinnerung, der gerne mal mit der Machete bewaffnet aus dem Crystal Lake, ganz in der Nähe seines Jagdreviers, auftauchte und seiner Mordroutine nachkam. Nun soll Jason plötzlich ein Schwimmflügelträger sein? Nicht mit uns, Mister Yu.

entdecken. Besonders in den Szenen der Opferclique wird deutlich, wie fad der Film doch eigentlich ist. Waren früher jene Filme wenigstens noch debil-lustig, so sind die "Sex, Drugs & Rock 'N' Roll"-Szenen mit den tief dekolletierten Teenagern heute nur noch dümmlich. Aber schließlich gibt es ja Erlösung in Form der beiden Titelhelden. Müsste man deren Auftreten in diesem Teil mit einem der direkten Vorgängerfilm vergleichen, so ähnelt "Freddy vs. Jason" am ehesten "Freddys New Nightmare", in dem eine selbstreflektive Idee ähnlich humorlos und geradlinig wie hier ausgefaltet wird. Von einer selbstironischen Farce á la "Jason X" fehlt hier jede Spur. Man sollte ebenfalls bemerken, dass dies eher ein "Nightmare on Elm Street"-Film ist, so erzählt er doch eher die Geschichte Freddy Kruegers, der aufgrund dessen, dass seine Legende in Vergessenheit geraten ist, jegliche übermenschliche Kraft verloren hat. Erst, wenn die heutige
Jugend wieder Glauben an den Freddy-Spuk gewinnt und Angst vor ihm hat, wird Freddy die Macht zuteil, sich wie früher in deren Träumen offensiv herumzutrollen. Dafür manipuliert er die Träume von Säbelstampfer Jason, der für genug Schrecken sorgen soll, bis Freddy wieder auf dem Dampfer ist. Wir sehen: Protagonist ist Freddy, Jason ist bestenfalls seine Marionette. Eher ein Gaststar im achten Freddy-Film.
unmöglich geworden ist, bricht das titelgebende Duell an sich los. In einem farblich verfremdeten Labor bis hin zum Showdown am geliebten Crystal Lake entfacht Ronny Yu ein Schlachtfest, völlig konzentriert auf die beiden Opponenten, dass in seiner Schnelligkeit und aberwitzigen Brutalität eher einem Videospiel gleicht als einem ernsthaften Horrorfilm.
übrig, jedoch interessiert uns das Schicksal der fliehenden Kiddies kaum. Der Zuschauer möchte die beiden Filmlegenden gegeneinander fighten sehen. Man hat weniger den Anspruch, einen Film zu sehen, sondern eher ein Wrestlingmatch. Jedoch selbst das wird uns leider ein wenig vermiest. Ronny Yu inszeniert "David gegen Goliath Teil 2" und zeigt einen oft unbeholfenen, mit weniger Screentime als Freddy ausgestatteten Jason. Das Finale mag dann sicherlich noch ein wenig Spaß machen, aber hätte man die ganze Chose ironisch aufgebrochen, so hätte der geneigte Kinogänger deutlich mehr Spaß an dem Gezeigten.

Schärfe auf. Wo jedoch Filme wie "Underworld" wirklich durchgehend zu unscharf waren, fällt dies hier meist nur in den Totalen auf. Hier wirkt das Bild einfach zu detailarm, wobei z.B. Nahaufnahmen der Gesichter meinst recht detailliert wieder gegeben werden. Hier hätten wir uns einfach etwas mehr gewünscht und auch die Kantenschärfe macht sich hin und wieder durch unschöne Doppelkonturen bemerkbar. Am Rest vom Bild gibt es eigentlich kaum etwas zu meckern. Der Kontrast ist hervorragend geworden und offenbart uns jedes Details, obwohl der Film überwiegend im Dunkeln spielt. Die Farben wirken satt und kräftig und da der Regisseur hier oft mit Filtern spielt, werden viele Szenen entweder in einem künstlichen Rot, Grün oder gar Blau wieder gegeben. Rein optisch kleine Highlights im Film sind z.B. die Szene, in welcher Freddy zum ersten Mal gegen Jason im Heizwerk kämpft oder der geniale Moment als Freddy aus dem Wasser springt. Bildrauschen fällt so gut wie gar nicht auf und selbst die Kompressionen leisten hervorragende Arbeit, wobei man nur bei einem geringen Sichtabstand etwas Blockrauschen im Hintergrund festellen kann. Wir vergeben daher 5 Punkte für eine fast perfekten anamorphen Transfer, dem etwas mehr Schärfe gut getan hätte. Noch anzumerken sei, dass neben der Widescreen-Fassung noch eine Vollbild-Version des Films mit auf der DVD ist, welche sich durch zusätzlichen Platzbedarf zum Glück nicht negativ aufs Bild auswirkt.
kräftiger Dolby Digital 5.1 EX Mix geboten, der neben der hervorragenden Dynamik und Räumlichkeit auch durch einen wuchtigen Basseinsatz überzeugen kann. Die Effektlautsprecher werden perfekt genutzt und sind die meiste Zeit im Einsatz. Ob Umgebungsgeräusche, Musik Sore oder die bombastischen Surroundefekte, diese Abmischung ist ein Genuss für die Ohren. Noch dazu kommt eine perfekte Sprachverständlichkeit und ein Tiefenbass, der einen in vielen Szene in den Sessel drückt. Für einen Film diesen Genres wirklich unglaublich.
Scenes inklusive dem alternativen Anfang und Ende. Im Ganzen ist das, was uns hier erwartet, recht unspektakulär und die meisten Szenen sind uninteressant und würden den Film nur unnötig in die Länge ziehen. Das Alternative Ende (siehe Bild) ist ebenfalls recht unspektakulär, weshalb man mit dem Jetzigen recht zufrieden sein kann. Hier sieht man wie die beiden Überlebenden im Bett liegen und ein wenig ihren Trieben nachgehen, als aus dem Finger von Ken Kirzinger Freund plötzlich Klingen wachsen und ein breites Grinsen über seine Lippen kommt. Trotzdem schön, dass man uns diese Szenen nicht vorenthält und zudem hat man sie die Mühe gemacht, sämtliches Material in DVD-Qualität drauf zu packen und sogar mit einem 5.1-Ton zu versehen.
wir die frühe Entwicklungsphase bis hin zum ersten Dreh anschauen, ebenso die Stuntarbeit und die Spezialeffekte werden durchleuchtet. 5 kurze Dokus, die zwar nie sonderlich lang sind, jedoch recht interessant ausfallen. Das Featurette über die Stunts ist hierbei das Längste und Ausführlichste von allen. Leider gibt es hier bei keine "Play All"-Funktion. Unter Visual Effects Featurettes finden wir 12 kurze Featurettes, die insgesamt knapp 30 Minuten gehen und uns sämtliche visuelle Effekte im Film vorstellen und erläutern. Ein ebenfalls recht interessantes Feature, welches man sich komplett oder nach un nach anschauen kann. Danach folgt eine umfangreiche Bildergalerie mit insgesamt 555 Bildern. Davon sind die meisten "Storyboard"-Bilder und der Rest Bilder vom Set, Make-Up, Artworks etc. Pre-Fight Press Conference zieht das "Clash of the Gigants"-Thema etwas durch den Kakao. Dieser knapp 4minütige Clip zeigt und Freddy und Jason bei einer Pressekonferenz, wie wir sie von einem Boxkampf oder anderen Pressekonferenzen her kennen. Moderiert wird das Ganze von dem bekannten Ringsprecher Michael Buffer, bevor beide sich den Gragen der Reporter stellen. Wirklich zum Totlachen komisch und eine gute Idee. Weiter geht es mit 8 TV-Spot, dem Original Kinotrailer, sowie dem Musikvideo "How Can I Live" von III Nino. My Summer Vacation - A Trip to Camp Hacknslash ist ein kurzer Einblick von knapp 4 Minuten in die Weltpremiere von "Freddy vs. Jason" in Austin (Texas). Hier lies man extra für die Premiere eine Camp im 70er Jahre Stil erbauen und versorgte die Gäste den ganzen Tag über mit diversen Attraktionen wie z.B. ein Wet-T-Shirts Wettbewerb (*lecker*), bevor der Film in einem großen Freilichtkino gezeigt wurde. Unter More from New Line finden wir 4 Trailer von weiteren Filmen aus dem Hause New Line. Das schöne daran ist, dass sämtliche Trailer in einem anamorphen Widescreen-Transfer vorliegen und in Dolby Digital 5.1 abgemischt wurden. So etwas ist sehr selten und daher umso löblicher.




































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