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der Vergangenheit liegen und der mit modernsten Waffen in die Neuzeit getragen wurde. Auf der einen Seite eine Gruppe mondäner Vampire, denen sich die gefährlich schöne Kriegerin Selene (Kate Beckinsale) unter der Führung des machthungrigen Kraven (Shane Brolly) angeschlossen hat - auf der anderen Seite eine Bande brutaler Werwölfe, deren Anführer Lucian (Michael Sheen) kompromisslos Jagd auf Blutsauger macht. Ausgetragen wird der zermürbende Kampf nicht mit Holzpflöcken oder Kreuzen, sondern mit Kugeln aus Silbernitrat oder ultraviolettem Licht. Doch das Gleichgewicht der verfeindeten Lager schwankt, als ein gewöhnlicher Mensch zwischen die Fronten gerät. Selene wird Zeugin, als die Werwölfe mit Michael Corvin (Scott Speedman) ohne Grund einen Mensch aus Fleisch und Blut ins Visier nehmen. Doch selbst nachdem sie Michael vorübergehend in Sicherheit bringen kann und sich wider Willen in diese mysteriöse Schlüsselfigur zu verlieben beginnt, kann sie nicht verhindern, dass Michael von einem Werwolf infiziert wird. Und während das Duell der Nachtgeschöpfe im Untergrund der Stadt eskaliert und mit dem mumifizierten Viktor (Bill Nighy) ein übermächtiger Vampirfürst erweckt werden muss, beginnt Selene die schrecklichen Hintergründe der Fehde zu erahnen...
einer knappen Drehzeit von zwei Monaten ein qualitativ ähnlich hochwertiges Produkt, das aussieht, als ob es vier Mal so viel gekostet hätte.
Die Idee zwei Horrormythen in einem Film zu verarbeiten stimmt skeptisch, erwartet man doch eine unausgegorene Actionorgie. Dennoch gelingt es Wisemann zusammen mit Kevin Grevioux und Danny McBride (beide Stuntman und in Nebenrollen zu sehen) mit dem von Menschen unbeobachteten Krieg zwischen Vampiren und Werwölfen eine interessante, abwechslungsreiche Geschichte zu erzählen, die bis zum Beginn dieses Konflikts zurückreicht und reifer als die "Blade"-Plots daherkommt. Der besondere Reiz ist während zunehmender Filmdauer das Verschwimmen der Grenze zwischen Gut und Böse, so dass es schwer fällt Sympathien für eine Seite zu hegen. Um der heutigen Zeit gerecht zu werden sind neben moderner Waffentechnik und schnellen Autos auch Laptops zu sehen, die beiden angestaubten Legenden (sieht man mal von "Blade" ab) neues Leben einhauchen.
Partner durchstreift sie die Nacht, um Werwölfe auszuschalten und stößt in einer U-Bahn-Haltestelle schon bald auf zwei Exemplare. Ohne überstrapazierten Einsatz von Stilmitteln bekriegen sich die beiden Rassen fast 10 Minuten lang mit allerlei Schusswaffen. Während Selene meist beidhändig Silber verschießt, überraschen die Werwölfe mit neuartigen Kugeln, die mit ultravioletter Strahlung gefüllt sind. Der Munitionsverbrauch ist hoch, es wird in Deckung gegangen, ausgewichen, nachgeladen und geschossen als gäbe es kein Morgen. Und das, obwohl sich gerade mal vier Charaktere bekämpfen. Im Verlauf des Kampfes sind auf beiden Seiten Opfer zu beklagen. Nebenher entdeckt die Jägerin, dass die Anzahl der Werwölfe sich in der Kanalisation beträchtlich vergrößert hat.
ziehen ihre Fäden jedoch nach wie vor im Hintergrund und schließen sich untereinander zusammen. Während die Werwölfe (teils Kostüm, teil CGI) sich mehrmals im Film optisch überzeugend verwandeln (beliebig und nicht nur zu Vollmond) bleiben die Vampire stets in ihrer menschlichen Hülle und nehmen nicht die Gestalt einer Fledermaus an.
Angaben machen, aber innerhalb des Vampirclans konspirieren Figuren, die sich mit dem Feind verbünden und ihre eigenen Ziele verfolgen. Wie sich herausstellt verbindet beide Wesen ein uraltes Vorkommnis, das den Idealismus Selenes in den Grundfesten erschüttert. Doch was hat es mit dem für tot gehaltenen Werwolfanführer Lucian auf sich, der Corvin dringend für seine Experimente benötigt?
Fluss rast, durchaus auf der Höhe der Zeit sind. Wer übrigens eine "Romeo & Julia"-Komponente zwischen Selene und Michael erwartet, wird enttäuscht sein, wird diese doch nur oberflächlich angerissen (Wofür ich dankbar bin). Während Scott Speedman als Gejagter und Gebissener sich im Verlauf des Films immer besser zurechtfindend und zum Ende hin eine überraschende Verwandlung vollzieht, gefällt neben der attraktiven Kate Beckinsale, Bill Nighy als Vampiroberhaupt Victor. Besonders dieser hat final so einige Überraschungen zu bieten.
undurchschaubar und sexy (jedenfalls Kate Beckinsale). Der Plot ist wesentlich mehr als eine zusammengeschusterte Geschichte aus alten Mythen, sondern fügt den Legenden neue Ideen hinzu. Da der Film in sich zwar geschlossen ist, das Ende eine Fortsetzung aber anbietet, darf man auf eine weitere, erfolgreiche Vampirtrilogie hoffen. Da der Deal angeblich schon vor dem Kinostart beschlossene Sache war (aufgrund der vielen positiven Stimmen auf dem Filmfest in Toronto), Kate Beckinsale weiteren Abenteuern offen gegenübersteht und nach dem erfolgreichen Start (spielte schon am ersten Wochenende sein Budget wieder ein) auch die Produzenten überzeugt sein dürften, wird man die Fans hoffentlich nicht lange warten lassen.
Wie auch bei den anderen Columbia-DVDs fällt hier die recht schwache Bildschärfe auf, die gerade im Bereich Detailschärfe einiges zu wünschen übrig lässt. Und jetzt muss man sich einmal wieder vor Augen halten, dass der Film Top-Aktuell ist. Selbst in Nahaufnahmen wirkt alles noch viel zu weich. Der Kontrast und die Farben hingegen können mehr als nur überzeugen. Da uns der Film in einem düsteren Look präsentiert wird, sind die Farben kühl, blass und tendieren ins bläuliche. Dieses Stilmittel passt aber hervorragend und trotz einem sehr dunklenKontrast überzeugt dieser, ohne uns etwas vorzuenthalten.
für diese Produktion mangelhafte Schärfe gerade noch 5 Punkte. Dabei muss man sagen, dass wir hier aber beide Augen zugedrückt haben und hoffen, dass man in Zukunft diese mängel beseitigt.
Ausschnitte aus dem Film zeigt. Ein typisches Hollywood Making of eben. Die "Creature Effects" enthält Interviews mit Wiseman und Creature Designer Patrick Tatopoulous. Man erfährt hier, dass Wiseman nicht alle Werwölfe als CGI-Effekt entstehen lassen wollte, sondern auch Menschen in Kostümen vor die Kamera stellte. Kurz, jedoch recht interessant. "Sight and Sound" braucht niemand und ist nur eine Montage verschiedener Filmszenen, die mit Musik unterlegt wurden. "Die Stunts" sind ein sehr interessantes Feature und zeigt uns zwei Szenen in denen keine CGIs zum Einsatz kamen. So z.B. der Sprung Selenes auf den Boden. Auch wird hier auf das Training eingegangen, welches Kate absolvieren musste. Insgesamt mit knapp 48 XXX nette Extras, die aber durchaus umfangreicher hätten ausfallen können.































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