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D, UK, JP, AUS, USA 2003
Originaltitel:Terminator 3 - Rise of the Machines
Alternativtitel:T3
aka. T3: Rise of the Machines
aka. Terminator 3
aka. York Square (fake working title)
aka. Terminator 3 - Aufstand der Maschinen
aka. Macchine Rebelli, Le
Länge:105 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Jonathan Mostow
Buch:John D. Brancato, Michael Ferris, Tedi Sarafian
Kamera:Don Burgess, Ben Seresin
Musik:Marco Beltrami, Blue Man Group, Brad Fiedel
SFX:Robert DeVine
Darsteller:Arnold Schwarzenegger, Nick Stahl, Claire Danes, Kristanna Loken, Matthew Bonnar, David Andrews, Alana Curry, Timothy Dowling, Brian Sites, Chris Hardwick, Mark Hicks, Mark Famiglietti, Jerry Katell, Matt Gerald, Pia Lindström, Eric Ritter
Vertrieb:Columbia
Norm:PAL
Regionalcode:2
Bildformat:2.40:1 (anamorph)
Tonformat:Dolby Digital 5.1, DTS 5.1
Sprache:Deutsch, Englisch
Untertitel:Deutsch, Englisch, Türkisch
Specials:
Disc 1:
  • Kommentar 1: Regisseur Jonathan Mostow, Arnold Schwarzenegger, Nick Stahl, Claire Danes und Kristanna Loken
  • Kommentar 2: Regisseur Jonathan Mostow
  • Trailer:
    • Terminator 3 - Rebellion der Maschinen (Teaser)
    • Terminator 3 - Rebellion der Maschinen (Kinotrailer)
    • Terminator 3 Video Game Trailer
    • Terminator 3 PC Game Trailer
    • S.W.A.T.- Die Spezialeinheit
    • 3 Engel für Charlie - Volle Power
    • Bad Boys 2
    • Returner - Kampf um die Zukunft
    • The 6th Day
Disc 2 (Bonus Disc):
  • Filmdokumentation (13:02 min.)
  • Entfallene Szene: " Sgt. Candy " (1:51 min.)
  • Gags & Outtakes (3:02 min.)
  • T3 Visuelle Effekte:
    • Einleitung (2:37 min.)
    • Kran-Verfolgungsjagd (7:49 min.)
    • T-X Körperverwandlung (8:02 Min.)
    • Zukunfts-Szene "Krieg" (8:42 Min.)
    • Crystal Peak (9:25 Min.)
    • Gestalten Sie ihre eigenen Visuellen Effekte
    • C.R.S.-Kommandozentrale (0:08 Min.)
  • Skynet Datenbank
  • Terminator-Zeitleiste
  • Vergleich Storyboard / Endgültige Fassung (3:29 Min.)
  • Dressed To Kill - Die Kostüme im Film (2:12 Min.)
  • T3 Action - Fanartikel (7:04 Min.)
  • Making of "Video Game" (8:57 Min.)
  • Hidden Features
Zehn Jahre sind seit den Ereignissen in "Terminator 2" vergangen und John Connor lebt inzwischen als praktisch Identitätsloser ein ruheloses Leben. Der prophezeite Tag des jüngsten Gerichts verstrich ereignislos, doch Connor (Nick Stahl) fühlt sich dennoch nicht sicher. Und tatsächlich wird in einer Nacht wieder ein hochspezialisierter Terminator, der T-X (Kristanna Loken) aus der Zukunft kommend auf ihn angesetzt. Gleichzeitig kommt ein weiterer Typ des alten T-Modells (Arnold Schwarzenegger) zu seinem Schutz an. Als alle zusammentreffen, macht John gerade die Bekanntschaft mit einer seiner alten Schulkameradinnen, Kate Brewster (Claire Danes), die ihn auf seiner Flucht mit dem Terminator begleitet. Der hat schlechte Nachrichten für die beiden: der Tag des jüngsten Gerichts steht kurz bevor. Sehr kurz, denn es bleiben nur noch wenige Stunden bis zum finalen Atomkrieg, angestiftet durch das Programm Skynet. Und Kates Vater wird es unwissentlich in Gang setzen...
Am Ende bleiben Überraschung und Erleichterung. Überraschung, dass die Filmemacher sich zu einem Schluss bekannt haben, der den seligen düsteren 70ern alle Ehre machte, was heutzutage schon als "riskant" bezeichnet werden darf. Erleichterung darüber, dass der Drops jetzt gelutscht ist. Nach drei Durchläufen desselben Plots, der nur in Nebensträngen variiert wurde, kann für einen vierten Teil nicht wieder auf dieselbe Storyline zurückgegriffen werden. Denn mit diesem dritten Teil ist die maximale Ermüdung erreicht.
Trotzdem ist es schwer, zu beurteilen, ob man nun einen guten oder eher den schlechtesten Terminator-Teil gesehen hat, davon abhängig, aus welchem Sichtwinkel man das Ergebnis betrachtet. "Terminator 3" ist nicht so schlecht, wie ihn die Die-hard-Cameron-Fans machen wollen, er ist nicht zu albern, zu fehlerhaft, aber er ist auch nicht so gut, wie er hätte sein können. Weil niemand gegen Camerons Schatten antreten wollte. Oder konnte.

Auch im dritten Durchlauf haben wir es mit einem endlosen Showdown zu tun, der mit dem Vorspann beginnt und mit dem Abspann endet, bestehend aus all den Elementen, die die Terminator-Saga so gut und erfolgreich gemacht haben. Ja, da wurden die Vorgänger studiert, durchleuchtet und auf Qualitäten abgetastet. Best of both Films - das erklärte Ziel. Und Mostow und sein Team hauen kräftig drauf, präsentieren tonnenweise Action, legen ganze Straßenzüge in Schutt und Asche und belegen einmal mehr, dass eine crashige Autojagd auch im Pixelzeitalter noch gut ausschauen kann. Dazu kommt reichlich düstere Vorbestimmung, die alle Mahner Lügen straft, die behaupten, Camerons finsterer Ton hätte sich in Luft aufgelöst. Natürlich kann man sich bei all der Zitiererei ruhig mal einen Scherz mit den Mechanismen der Saga erlauben, doch alle geplanten Lacher bleiben immer in den Parametern der Vorgaben, nichts fällt komplett aus dem Rahmen. Und deswegen allein akzeptieren wir diesen dritten Aufguss auch nur, eben weil der Wiedererkennungswert so hoch ist."T3" ist Retro-Kino der besten Art. Filmische Ausschweifungen sind zwar Gang und Gebe, aber die Möglichkeit, sich problemlos ein bis zwei Jahrzehnte zurückfallen zu lassen, hat man selten im Kino und dass so große Zeitphasen zwischen den Filmen liegen, merkt man ihnen nicht an.

"Einfach das nächste Kapitel der Saga erzählen", war Mostows erklärtes Ziel und das hat er tatsächlich geschafft, in einer Materialschlacht, die ihrem dünnen, aber brauchbaren Plot angemessen ist. Verändert man jedoch jetzt den Blickwinkel, dann zeigt sich, warum bei allem Spaß dieser Film der Schwächste ist. Denn "T2" war ein Überfilm, ein Werk, das seiner Zeit um ein paar Jährchen voraus war (inzwischen selbstverständlich wieder eingeholt). Cameron setzte auf jedem Sektor gegenüber seinem eigenen Erstling Maßstäbe, perfektionierte Inszenierung, Figuren, Action, SF-Einfälle und allerneueste Tricktechnik, gemeinsam mit Sinn für Endzeitatmosphäre und gallebitterstem Humor, ließ uns seine Figuren gleichzeitig lieben und hassen und fügte die nötige Portion Emotionen hinzu. Mostow kapitulierte im Schatten des Giganten, bevor er die Arbeit aufnahm und wie seine anderen Filme vorher (der mäßige "U-571" und der solide "Breakdown") erweist er sich hier als fähiger Handwerker, der verstanden hat, was die Reihe ausmacht. Dass ihm allerdings der göttliche Funke Camerons, des Film-Schöpfers komplett abgeht, dafür kann er nichts.
Spürbar ist der Effekt jedoch allerortens im Film, zieht ihn damit nicht vollends runter, lässt aber direkte Vergleiche fast immer zugunsten des Vorgängers ausgehen. "T3" produziert zwar jede Menge Bruch, ballert aus Leibeskräften und zerstört, was geht, dennoch wirkt der Aufwand relativ unkontrolliert. Die Zerstörerfahrt durch die City ist großartig gemacht, aber Mostow kann nur den Umfang kontrollieren, das Auge für Details fehlt, das aus einer großartigen Crashszene einen Moment der Filmgeschichte macht (in "T2" etwa die Fahrt im Kanal, der T-1000, der aus dem Feuer kommt; der gefroren-zerbrechende T-1000; die Guns'n Roses-Szene, die Jagd durch die Klinik mit den Gittern). "T3" müsste den Vorläufer in irgendeiner Form übertreffen, ist aber stets nur bemüht, annähernd Gleichwertiges auftischen zu können. Das geht den Schauspielern genauso: außer Arnold und der sofort präsenten Claire Danes macht Nick Stahl einen derart zurückhaltenden Eindruck (bzw. er macht überhaupt keinen großen Eindruck), dass man sich fragt, wo Furlongs rebellisch-harter Teenager geblieben ist. Nicht weniger schwach kommt die im Vorfeld gefeiert Kristiana Loken rüber, die nicht in einer Szene die stille Präsenz gewinnt, die Robert Patricks Killerterminator innehatte. Zwar stets knackig ins Bild gesetzt, hat die Blonde einfach nichts zu bieten und fällt nur in den Szenen mal auf, als sie Patricks Laufstil imitieren muss. Es ist nichts Originäres an der Figur, an ihrem Aussehen und die Fähigkeit, Systeme zu infiltrieren und die Glieder zu verschiedensten Waffen umzuformen, wirkt trotz der servierten Technologie wie eine schwache Variante des scheinbar unangreifbaren T-1000. Wenn in diesem Zusammenhang keine Aha-Erlebnisse kommen (das Loch im Kopf des T-1000, das Wieder-Zusammenwachsen, die Einschüsse, das Wechseln des Gesichts auf die andere Seite), kann ein neuer Film eben nur unterhalten, aber nicht glänzen.

So geht dann gegen Ende dem Treiben actiontechnisch auch ein wenig die Puste aus. Dem Schlussgag sei Dank, bleibt uns ein rührender Abschied erspart, aber das gegenseitige Ausschalten der Maschinen hätte ruhig ein wenig spektakulärer ausfallen können. Dafür ist der finale Dreh ein Schritt in die richtige Richtung, wobei es mir immer noch etwas seltsam erscheint, dass ein Computer, der die Menschen auslöschen will, gleich zum Atomkrieg greift, der große Teile seiner eigenen Macht vernichtet, da es ja keinen Systemkern zu geben scheint und mit dem Krieg die Stromversorgung komplett zusammenbricht. Andererseits klafft dort ein Loch, denn wenn Skynet jemand entwickelt hat, muss es auch einen Systemkern geben. Am stärksten ist der Film immer da, wo er tatsächlich Eigenständigkeit beweisen kann, am Ende, bei einigen überraschenden Drehs (Ende der Welt in 3 Stunden) und in der Herkunft von Arnolds Terminator, der für die Zukunft allerlei Interessantes vorhersagt. Leider ist das selten der Fall, Arnold muss die Schuld aber diesmal nicht übernehmen, denn er ist in alter Bestform, was zuletzt auch nicht oft vorkam.

Auf jeden Fall ist es ein echter Terminatorfilm, keine mutierte Kopie. Wenn man eine Parallele ziehen will, dann ist Arnolds Runterfahren und Neustart vor dem Showdown wie ein Menetekel, denn der ganze "T3" wirkt wie ein Neustart nach Betätigen der Reset-Taste: alle Grundprogramme laufen, aber das Update muss noch aufgespielt werden. Hoffen wir, dass es dazu kommt und dass die neue Version mutiger und aufregender ausfällt. Zufriedene 4 von 6 Punkte, mehr sind hier aber auch in seliger Retrogemütlichkeit nicht drin, Mr.Cameron übernehmen sie wieder ...

Es ist nicht das erste Mal, dass Columbia rein bildtechnisch nicht das herausholt, was wirklich machbar gewesen wäre und so sieht es auch bei "Terminator 3" aus. Durch den Einsatz von Rauschfiltern wird dem Bild deutlich an Schärfe genommen, was zur Folge hat, dass viele Details untergehen. Der Kontrast ist gut, hätte jedoch etwas stärker sein dürfen. Auch die Farben hätten mehr Natürlichkeit vertragen können. Im Ganzen wirkt das Bild etwas zu unnatürlich und störend fallen hier auch die Konturen auf, die an einige Szenen überstrahlen. Auch feines Bildrauschen fällt hier negativ auf, noch dazu kommt, dass das Bild bei einigen Schwenks unscharf wird. Die Kompressionen sind recht gut und Drop Outs und Verschmutzungen bleiben uns erspart. Blockrauschen tritt unregelmäßig auf und muss auch genau gesucht werden. Man hätte sich gewünscht, dass Columbia dem Bild mehr Speicherplatz schenkt, denn genug Platz war noch da, anstelle unnötige Filter einzusetzen, weshalb wir dem Bild jetzt nur noch 4 Punkte geben. Tendenz steigend.
Tonal sieht es hier schon wieder ganz anders aus. Hier wird uns ein kräftiger Digitalton geboten, der in fast allen Belangen überzeugen kann. Klare Dialogverständlichkeit und ein hervorragender Einsatz der Effektlautsprecher sorgen für einen überzeugenden Surround Sound. Vor allem der DTS-Ton kommt sehr gewaltig daher und wirkt deutlich lauter und druckvoller als die Dolby Digital-Spur. Der Musik Score sorgt für einen vorbildlich räumlichen Klang und die Effektlautsprecher werden für Umgebungsgeräusche, Actionsequenzen und wuchtige Explosionen stark beansprucht. Wenn man jedoch etwas bemängeln möchte, dann nur, dass der Bass etwas kräftiger hätte ausfallen können und auch der englische Originalton klingt etwas zurückhaltend und im Dialogbereich zu dumpf. Die Stimmen klingen dafür aber viel natürlicher als die Synchrofassung, was aber nicht das erste Mal vorkommt. Im Fazit bleibt nur zu sagen: Dynamisch, Praktisch, Gut... So macht Action Spaß!

Als Bonus findet man auf der ersten Disc neben einer Einleitung von Arnold Schwarzenegger und diversen Trailern aus dem Columbia-DVD-Programm noch die "Terminator 3" Teaser und Trailer, sowie zwei Trailer zum "T3" Video Game. Das Wichtigste sind aber die beiden Kommentare zum Film. Einmal ein Kommentar mit Jonathan Mostow, Arnold Schwarzenegger, Nick Stahl, Claire Danes und Kristanna Loken und einmal nur mit dem Regisseur Jonathan Mostow. Beide Kommentare sind sehr informativ und wurden sogar deutsch untertitelt. Beim Ersten wirkt jedoch alles etwas zu steif und jeder hat immer ein paar Minuten an bestimmten Szenen was zu erzählen. Auch merkt man, dass sie auf keinen Fall alles an einem Stück gesehen haben, da einige Stellen zusammen geschnitten wirken. Da haben wir schon deutlich lockere Kommentare gehört, trotzdem sehr interessant.
Auf der Bonus-DVD geht es sofort mit einer knapp 13minütigen "Filmdokumentation" los, die Werbe lastiger nicht hätte ausfallen können. Hier heißt es wieder: "Unser Film ist der Beste, der Größte, der Tollste". Wenige Infos, braucht niemand. Ganz anders sieht das bei der entfallenen "Sgt. Candy"-Szene aus, die später Extra für das "Terminator 3" Action-Game vollendet wurde. In dieser Szene sehen wir einen Werbespot für Skynet und seine Kampfroboter. Auch sieht man hier Arnold Schwarzenegger als Soldat, der den T-101 sein Erscheinungsbild gibt. Eine erfrischende Szene, die dem Film sehr gut getan hätte und deshalb sehr schade, dass sie nicht enthalten ist. Danach gibt es noch einige "Gags & Outtakes" die während der Dreharbeiten entstanden sind. Ganz nett, aber teilweise wirkt es doch schon sehr gestellt.
Unter dem Punkt: "TX Visuelle Effekte" finden wir nach einer kurzen Einleitung 6 Featurettes zu den SFX-Arbeiten in "Terminator 3". Den Anfang macht das fast 8 Minuten lange Featurette zu der "Kran-Verfolgungsjagd" im Film. Hier erfährt man welche Szenen ein Stuntman gemacht hat und welche aus dem Computer stammen. Ein sehr interessanter und ausführlicher Blick hinter die Kulissen. "TX - Körperverwandlung" geht ebenfalls knapp 8 Minuten und zeigt uns wie aus der hübschen Kristanna Loken der böse TX wird. Auch hier werden uns die Arbeiten der CGI-Experten näher gebracht und man bekommt einen kurzen, jedoch interessanten Einblick in die aufwendige Effektarbeit der Macher.
Unter "Zukunfts-Szene Krieg" dürfen wir einen Blick in die Zukunft werfen und erfahren, wie diese Szenen entstanden. Wie die anderen kurz Dokus auch ist dieses knapp 9minütige Featurette sehr informativ und man erfährt z.B. dass die Szene mit der Bierflasche teilweise mit Miniaturskeletten und Ping-Pong-Bällen erstellt wurde und man das Wasser per Computer erzeugt hat. Die gesamten Zukunftsszenen waren eine Mischung aus CGI-Effekte und Miniaturmodellen und man brauchte für die gesamte Fertigstellung der Effekte über 3 Monate, was sie jedoch gelohnt hat.
"Crystal Peak" zeigt in rund 9 Minuten die Entstehung der finalen Actionsequenz zwischen dem TX und dem T-101 im US-Bunker. Hier hat man bei Arnolds finalem Aussehen eine Mischung aus CGI und "normalen" Make-Up-Effekten angewandt, um den Grad seiner Zerstörung noch realistischer zu machen und die Szenen aus "Terminator 2" nochmal zu toppen. Bei dem Endoskelett des TX wurde eine Animatronic-Puppe erstellt und gewisse Elemente visuell überarbeitet. Abermals ein informatives und aufschlussreiches Featurette, welches jede Minute wert ist. Anders sieht das bei dem Menüpunkt "Gestalten Sie ihre eigenen Visuellen Effekte" aus. Ein recht unötiges Special, in dem man die Möglichkeit hat, zwei vorgebene Szenen nach "seinen" Geschmack zu verändern. Ganz nett, da aber nur wenige Effekte zur Verfügung stehen, nicht wirklich interessant. Wer aber die T-101 lieber mit einem Flamenwerfer schießen sehen will und anstelle einer Bierflasche doch lieber einen Terminator-Kopf im Wasser schwimmen lassen will, kann hier gerne mal reinschauen.
Das letzte Featurette namens "C.R.S.-Kommandozentrale" zeigt die Entstehung der allerersten Kampfmaschinen, die man zum Ende des Filmes zu Gesicht bekommt und auch die genaile Toilettenkampf-Szene wird genauer durchleuchtet. Wie alles andere auch sehr interessant und informativ. Somit ist der gesamte Abschnitt das Beste auf der DVD, wenn gleich mit einer Gesamtlaufzeit von knapp 50 Minuten immer noch viel zu kurz.
Unter "Skynet Databse" verbirgt sich nichts anderes als ein Archiv an Informationen über die wichtigsten Charaktere und Maschinen der Terminator-Trilogie. Anhand von Texttafeln können wir in einem schönen Design Profile der Personen etc. nachlesen. Recht uninteressant und wegen rechtlicher Gründe, durften sämtliche Personen aus Teil 1 + 2 nicht gezeigt werden und wurden durch nachgedrehte Szenen, die noch dazu verfremdet wurden, ersetzt. Muss man nicht haben. Ebensowenig die "Terminator Timeline", eine Zeittafel, anhand der man von Texttafeln die Ereignisse von 1984 bis 2034 nachlesen kann.
In knapp 4 Minuten kann man sich unter "Storyboard-Vergleiche" diverse Szenen in ihrer Storyboard-Version und in der Final-Version anschauen. Nett, aber nichts wirklich innovatives. "Dressed to Kill" ist ein knapp 2minütiges Featurette, was die Kleidung der Hauptdarsteller abhandelt. Allerdings ist das Ganze so kurz, dass man auch komplett darauf hätte verzichten können. Etwas interessanter ist da das knapp 7minütige Featurette zu der Entstehung der T3 McFarley-Action-Figuren. Zwar nur ein kurzer Blick hinter die Kulissen, aber Fans der "Movie Maniac"-Figuren werden dies zu schätzen wissen. Zum Schluss gibt es dann noch ein kurzes "Making of zum Video-Spiel". Schön Werbe lastig und verkaufsfördernd, so haben wir es gerne.
Also für ein solch aktuellen Film ist das Bonusmaterial ein Witz. Einzig und allein die Kommentare und die Mini-Featurettes zu den Special Effects sind wirklich zu empfehlen. Das beiliegende 12seitige Booklet ist nett, jedoch auch kein Trost für ein lieblos zusammenwürfeltes Bonusmaterials. Glücklicherweise ergeht es den US-T3-Fans nicht anders. Denn die deutsche DVD ist identisch mit der RC1-Variante. Sei es das hässliche Coverartwork, welches bei Columbia etwas schöner geworden ist als bei Warner, trotzdem ein Witz ist und auch das DVD-Menü wurde zwar animiert, aber liegt weder anamorph abgetastet noch in einem wirklich originellen Design vor. Man könnte sich ja einmal etwas mehr Mühe machen, aber hauptsache ist, dass die Kasse stimmt...

Nach den etwas enttäuschenden Extras und dem leichten Mängeln im Bild, kann der Ton hierbei voll und ganz überzeugen. Trotzdem würde ich hier noch keine "Referenz" rufen, denn an "Daredevil" oder "Herr der Ringe - Die Zwei Türme" kommt "Terminator 3" weder technisch noch filmisch heran. Trotzdem gibt es hierbei für Actionfans 105 Minuten gute Unterhaltung, zwar ohne an die Klasse seiner Vorgänger ranzukommen, aber dafür bekommt das Heimkino etwas geboten. Eine ganz klare Kaufempfehlung von unserer Seite.


Film++++--
Bild++++--
Ton++++++
Bonus+++---


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Terminator 2: Der Tag der Abrechnung (The Ultimate Edition)
Terminator (Special Edition)
Terminator 3 - Rebellion der Maschinen (2DVD)
IMDb.com OFDb.de



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