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USA, NZ 2002
Originaltitel:Lord of the Rings: The Two Towers, The
Alternativtitel:Two Towers: The Lord of the Rings, The
aka. Lord of the Rings 2: The Two Towers, The
Länge:225 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 12 Jahre
Regie:Peter Jackson
Buch:Peter Jackson, Frances Walsh, Philippa Boyens, Stephen Sinclair nach J.R.R. Tolkien
Kamera:Andrew Lesnie
Musik:Howard Shore, Frances Walsh
SFX:Jim Berney, WETA LTD. NZ, Jim Rygiel
Darsteller:Elijah Wood, Ian McKellen, Viggo Mortensen, Sean Astin, Liv Tyler, Cate Blanchett, John Rhys-Davies, Billy Boyd, Dominic Monaghan, Orlando Bloom, Hugo Weaving, Brad Dourif, Andy Serkis, Christopher Lee, Miranda Otto, Karl Urban, Bernard Hill, David Wenham, Robyn Malcolm, Joel Tobeck, John Leigh, Jay Laga'aia, Bruce Hopkins, Craig Parker, Sean Bean
Vertrieb:Warner
Norm:PAL
Regionalcode:2
Bildformat:2.35:1 (anamorph)
Tonformat:Dolby Digital 5.1 EX, DTS ES Discrete 6.1
Sprache:Deutsch, Englisch
Untertitel:Deutsch
Specials:
Disc 1 & 2
  • 4 Audio-Kommentare (ohne UT):
    • Peter Jackson (Regie), Fran Walsh (Buch), Philippa Boyens (Buch)
    • Richard Taylor (Weta Workshop), Tania Rodger (Weta Workshop), Grant Major (Production Design), Alan Lee (Konzeptdesign), John Howe (Konzeptdesign), Dan Hennah (Art Director), Chris Hennah
    • Barrie Osborne (Produzent), Mark Ordesky (ausführender Produzent), Andrew Lesnie (Leiter Kamera), Mike Horton (Schnitt), Jabez Olsson (Schnitt), Rick Porras (Koproduzent), Howard Shore (Komponist), Jim Rygiel (Visual Effects), Joe Letteri (Visual Effects), Ethan van der Ryn and Mike Hopkins (Tonschnitt), Randy Cook (Weat Animation), Christian Rivers (Previsualisation), Brian Vant Hul und Alex Funke (Leiter Kamera Visual Effects)
    • Elijah Wood, Sean Astin, John Rhys-Davies, Billy Boyd, Dominic Monaghan, Orlando Bloom, Christopher Lee, Sean Bean, Bernard Hill, Miranda Otto, David Wenham, Brad Dourif, Karl Urban, John Noble, Craig Parker, Andy Serkis
  • Hidden Features
Disc 3: Anhänge Teil 3 - Die Reise geht weiter ...
  • Einleitung (1:48 Min.)
  • J.R.R. Tolkien: Origins of Middle-earth (29:28 Min., 10 Kapitel)
  • From Book to Script: Finding the Story (20:56 Min., 7 Kapitel)
  • Gestaltung und Aufbau Mittelerdes:
    • Designing Middle-earth (45:44 Min., 12 Kapitel)
    • Weta Workshop (43:46 Min., 6 Kapitel)
    • Design-Galerien (1518 Bilder, teilweise mit Audiokommentar + dt. Voice-Over):
      • Die Bewohner von Mittelerde:
        • Der Feind: 8 Galerien (329 Bilder)
        • Gandalf der Weiße (41 Bilder)
        • Rohan: 7 Galerien (341 Bilder)
        • Die elbischen Krieger des 3. Zeitalters (115 Bilder)
        • Baumbart (52 Bilder)
        • Ents (50 Bilder)
        • Faramir (45 Bilder)
        • Waldläufer von Ithilien (26 Bilder)
      • Die Welt von Mittelerde:
        • Emyn Muil (14 Bilder)
        • Totensümpfe (48 Bilder)
        • Rohan: 6 Galerien (332 Bilder)
        • Fangorn-Wald (26 Bilder)
        • Ithilien (9 Bilder)
        • Henneth Annûn (26 Bilder)
        • Osgiliath (40 Bilder)
        • Isengart (24 Bilder)
  • Gollum:
    • Sméagols Zähmung (39:33 Min., 11 Kapitel)
    • Andy Serkis' Animationsvorlage (1:45 Min.)
    • Gollums "Zweitbesetzung" (3:18 Min.)
    • Design-Galerie (95 Bilder, teilweise mit Audiokommentar + dt. Voice-Over)
  • Karte von Mittelerde: Auf den Spuren der Gefährten (ca. 18 Min.)
  • Neuseeland als Mittelerde:
    • Emyn Muil (1:58 Min.)
    • Totensümpfe (1:42 Min.)
    • Rohan (3:00 Min.)
    • Edoras (1:44 Min.)
    • Ithilien (2:06 Min.)
    • Fangorn-Wald (1:28 Min.)
    • Helms Klamm (2:10 Min.)
Disc 4: Anhänge Teil 4 - Die Schlacht um Mittelerde beginnt
  • Einleitung (1:06 Min.)
  • Die Dreharbeiten zu "Die zwei Türme":
    • Warriors of the Third Age (20:58 Min., 4 Kapitel)
    • Cameras in Middle-earth (68:13 Min., 11 Kapitel)
    • Produktionsfotos (58 Bilder)
  • Die visuellen Effekte:
    • Miniaturen:
      • Big-atures (21:51 Min., 6 Kapitel)
      • Isengart wird geflutet - Animation:
        • Original Animation (2:30 Min.)
        • Split-Screen-Vergleich (1:31 Min.)
      • Galerien (206 Bilder, teilweise mit Audiokommentar + dt. Voice-Over):
        • Barad-Dûr (54 Bilder)
        • Fangorn-Wald (8 Bilder)
        • Helms Klamm (27 Bilder)
        • Das zerstörte Isengard (52 Bilder)
        • Osgiliath (22 Bilder)
        • Das Schwarze Tor (34 Bilder)
        • Zirakzigil (9 Bilder)
    • Weta Digital (27:32 Min., 8 Kapitel)
    • Verworfene Entwürfe:
      • Schleim Balrog (27 Bilder)
      • Endlose Treppe (4 Bilder)
  • Editorial: Refining the Story (21:59 Min., 9 Kapitel)
  • Musik und Ton:
    • Music for Middle-earth (25:21 Min., 10 Kapitel)
    • The Soundscapes of Middle-earth (21:28 Min., 10 Kapitel)
    • Sound Demonstration: "Helms Klamm" - 8 Tonspuren (1:07 Min.)
  • "The Battle for Helms Deep is over ..." (9:28 Min., 2 Kapitel)
Gollum Bonus-DVD
  • nur bei der Sammlerbox erhältlich
  • DVD zu Enstehung der Sméagol-Sammlerfigur
  • 46seitiges Booklet: "Gollum - wie er entstand"
Die Gemeinschaft des Ringes ist nach Boromirs Tod und dem Ork-Angriff zerfallen. Während Frodo und Sam ihren Weg nach Mordor fortsetzen, um den Ring im Feuer des Schicksalsbergs zu zerstören, folgen Aragorn, Gimli und Legolas den Spuren der Uruk-Hai-Orkhorde, die Merry und Pippin entführt haben, um sie zu Saruman nach Isengart zu bringen. Dazu fliehen die Orks über die Ebene von Rohan, wo sie allerdings von den Rittern Eomers, des Feldmarschalls der Mark Rohan aufgerieben werden. Merry und Pippin können in den Wald Fangorn fliehen, wo sie den Baumhirten und Ent Baumbart kennenlernen, während ihre drei Retter dem wieder zum Leben erwachten Gandalf begegnen, der sie in die goldene Halle von Rohan mitnimmt, wo König Theoden unter dem Einfluss seines Beraters Schlangenzunge dahinsiecht. Doch Gefahr droht, denn Saruman will mit einem Handstreich über Rohan hinwegfegen. Notgedrungen ziehen sich die Menschen in die Hornburg von Helms Klamm zurück, um einen scheinbar aussichtslosen Kampf zu führen.
Währenddessen machen Frodo und Sam die Bekanntschaft ihres Verfolgers: es ist Gollum, der ehemalige Besitzer des Rings, der von ihnen "gezähmt" wird, sie zum schwarzen Tor von Mordor zu bringen. Doch hilft Gollum ihnen wirklich oder lockt er sie in eine tödliche Falle?
Ich muss ja gestehen, dass ich die Bücher nie komplett gelesen habe und deshalb auch ohne allzu große Erwartungen an den ersten Teil heran gegangen bin und vom Ergebnis schier überwältigt war. Trotzdem habe ich mich ständig um eine Filmkritik gedrückt und auch nach den wirklich unglaublichen Reviews zu Teil 1+2 von unserem freien Mitarbeiter Silvan Prefetzky bin ich etwas skeptisch, was eine Kritik von meiner Seite her zu "Die Zwei Türme" angeht. Was soll ich bitte schreiben, was nicht schon gesagt wurde? Wie soll ich etwas vergleichen, was ich nicht vergleichen kann? Diese Frage quälte mich in den letzten Tagen gewaltig und doch habe ich mich dazu hinreißen lassen zu "Extended-Version" des zweiten Teils ein paar Zeilen zu schreiben. Nicht so lang wie das Review von Silvian und schon gar nicht mit so viel Hintergrundwissen gespickt, wie man es besitzt, wenn man die Bücher kennt. Aber ich bin ja nicht der einzige, der die Bücher nicht gelesen hat und außerdem spoiler ich dann auch nicht, so viel wie mein lieber Kollege, sondern werde mich mehr auf die 40 Minuten zusätzliche Filmszenen konzentrieren.

Wer wie ich damals gedacht hat, man könnte den bildgewaltigen Erstling, der voller atemberaubenden Special Effects war, nicht übertreffen, der wird mit "The Two Towers" so der Originaltitel, eines Besseren belehrt. Peter Jackson bietet uns hier Action-Kino der Superlative und schafft ein Effektspektakel, wie es noch nie zuvor zu sehen war. Aber trotz der ganzen Action und der Trickeffekte verliert er die Charaktere nie aus dem Auge und kommt somit in seiner "Extended Version" zum zweiten Mal der Tolkischen Vorlage sehr nahe, die bis dato als unverfilmbar galt. Mit der "Herr der Ringe"-Trilogie hat sich Peter Jackson seinen Kindheitstraum erfüllt und Dank seines guten Ansehens in Hollywood so verwirklichen können, wie er es wollte.
Fans brauche ich es wohl kaum sagen, dass Jackson durch Splatterfilme wie "Bad Taste" und "Braindead" bekannt wurde und das amerikanische Publikum mit dem technisch perfekten, wenn auch etwas zu leicht verdaulichen "The Frighteners" (in den Hauptrollen Michael J. Fox und Jeffrey Combs) gruselte. Wie in all seinen anderen Produktionen drehte Jackson wieder komplett in Neuseeland und beauftragte die WETA STUDIOS für die Kostümentwürfe, das Produktionsdesign und der Special Effects. Für Jackson war es besonders wichtig, alles aus der Literaturvorlage rauszuholen und er ging damit auch keine Kompromisse ein, was wohl auch der Grund war, wieso "Die Gefährten" bei der Oscar-Verleihung nicht so gut abschnitten wie verdient (wer die Regeln in Hollywood nicht einhält, wird auch nicht belohnt). Außerdem drehte er alle drei Filme in einem durch, was bis dato auch noch niemand in dieser Größenordnung gemacht hatte. So war alles bis auf ein paar Nachdrehs fertig und er konnte in Ruhe mit dem Endschnitt anfangen. Über 300.000.000 $ hat diese Trilogie gekostet, hätte Jackson dabei versagt, wäre das wohl das Ende der Produktionsfirma New Line Cinema gewesen, aber Peter Jackson wäre nicht Peter Jackson, wenn er das was er anfängt nicht 1000% macht und seine ganze Kraft opfert.

"Die Gefährten" ging als Meisterwerk in die Geschichte des Kinos ein, womit niemand wirklich gerechnet hätte und auch "Die Zwei Türme" steht seinem Vorgänger in nichts nach. Ob es nun die Charaktere, die Atmosphäre, Musik, Kameraführung, die grandiosen Effekte oder die Darsteller sind, hier stimmt einfach alles, und es ergibt alles eine große fantastische Einheit, die den Fans die Kinnlade herunterhängen lassen wird. Dass es immer wieder Fans der Romanreihe geben wird, die Jacksons Verfilmung kritisieren, steht außer Frage. Teilweise unbegründet, jedoch nicht selten zu Unrecht gab es in der Kinofassung viele Elemente, die den Fans übel aufstießen. Sei es eine Kleinigkeit wie die Skateboardnummer von Legolas auf dem Elbenschild (mir hat sie gefallen) oder die fehlende Nähe zur Buchvorlage, was ja die "Extended Version" teilweise wieder gerade biegt.
Wirklich störend für mich ist der gesamte Eindruck, den man zum Ende hin von zweiten Teil bekommt. Im Buch bekanntlich mit einem Cliffhanger endend, verzichtet man hier auf ein schockierenden Schluss, um den Film als eigenständiges Werk besser dastehen zu lassen, was wie ich finde der größte Fehler war, den man machen konnte. Hier beugt man sich wieder dem klischeehaften Hollywoodkino, einen Film fürs Publikum so leicht verdaulich wie möglich zu machen. Dabei wäre ein Cliffhanger der Hammer schlechthin gewesen, gerade für die Zuschauer, die keinen literarischen Background haben. Dazu muss man aber auch sagen, dass die Bonus-DVD ein tolles Featurette bietet, welches die Änderungen zur Romanvorlage plausibel erklärt, aber dazu später mehr.

Aber von meiner suggestiven Meinung dem Schluss gegenüber, ist der Film einfach perfekt und auch die Darsteller sind wie auch schon in "Die Gefährten" wieder mit Herz und Seele dabei und allein Christopher Lee als böser Zauberer verpflichtet einen schon dazu "Die Zwei Türme" zu sehen. Aber auch alle anderen Schauspieler verleihen dem Film eine bestimmte Note und verlieren in keiner Minute in den unzähligen Special Effects ihre Glaubhaftigkeit. Dies schaffte George Lucas selbst bei "Star Wars" nicht, wirkten seine Charaktere dort sowieso schon äußerst leblos, wurden ihnen der letzte Funke durch den Kampf gegen die CGIs genommen.
Zu den schon bekannten Darstellern wie Elijah Wood (Frodo Baggins), Ian McKellen (Gandalf), Viggo Mortensen (Aragorn), bekommt "Herr der Ringe" noch Verstärkung von Bernard Hill, der den König Theoden spielt und Brad Dourif als Grima Schlangenzunge, der schon durch Serien wie "Akte X", "Babylon 5", "Star Trek - Voyager" und "Death Machine", sowie als die Originalstimme von "Chucky" bekannt wurde.Dourif ist einfach die Idealbesetzung des Verräters und wieder einmal beweist Jackson, dass er ein Händchen für das Auswählen seiner Darsteller hat. Wie auch den anderen Charakteren wird Brad Dourif hier einige Filminuten mehr spendiert, so auch eine Szene, in der er eine Schriftrolle mit der Unterschrift König Theodens in der Hand hält, die befielt, dass sein Enkel Eomer Edoras unverzüglich verlässen muss, da er sonst mit seiner Hinrichtung rechnen muss.
Bleibt noch Gollum zu erwähnen, der wohl beste Computereffekt, den ich bis dato gesehen habe. Er bekommt in "Die Zwei Türme" endlich seinen großen Auftritt. Mit dem Erschaffen von Gollum haben sich Peter Jackson und seine Crew selbst übertroffen. Noch nie sah ein CGI so echt aus und man kann ohne Zweifel sagen, dass die Effekte die des "Star Wars - Episode 2"-Filmes blass aussehen lassen. Aber auch der Kampf der Ents in Isengard ist ein tricktechnisches Higlight im Film, genauso wie die atemberaubende Schlacht um Helms Klamm, die sich als Hauptthema der letzen Stunde im Film darstellt.
"Herr der Ringe: Die Zwei Türme" überflutet uns mit einer unglaublichen Bildgewalt ohne auch nur eine Sekunde langweilig zu werden oder etwas seiner Intensität zu verlieren. Selten gab es eine Film der sich über 4 Stunden erstreckt, denn man aber immer und immer wieder sehen konnte, ohne dass Ermüdungserscheinungen anbrechen. Dafür gibt es in Mittelerde einfach zu viel Beindruckendes zu erleben und ständig Neues zu entdecken.

Die 40 Minuten mehr Film in der "Extended Version" haben "Herr der Ringe - Die Zwei Türme" unheimlich gut getan, was jetzt nicht heißen soll, dass die Kinofassung schlecht war; ganz im Gegenteil. Jedoch werden hier den Charakteren mehr Platz für ihre Entwicklung eingeräumt. Man versuchte wie im ersten Teil, den Film näher an die Buchvorlage ranzubringen. Wo in der 3-Stundenfassung kein Platz für Charakterzüge und kleinere, jedoch wichtige Ereignisse wie z.B. die Beerdigung Théodreds war, dürfen wir nun sehen, wie die Bewohner von Edora ihn zu Grabe tragen. Seine Cousine Éowyn singt ein Trauerlied und in Edoras muss Aragorn Éowyns hausgemachten Suppe ertragen und man erfährt endlich, dass Aragorn ein Dúnedain und in Wirklichkeit bereits 87 Jahre alt ist.
Es sind so unheimlich viel Szene, die den Film hier veredeln, so auch direkt der Anfang, als die beiden Hobbits Frodo und Sam dank des Elbenseils aus Lothlórien einen Felsen herunter klettern und Sam es bedauert, dass er das Seil jetzt dort hängen lassen muss, da man seine Knoten nicht so einfach öffnen könne, sorgt direkt zu Beginn für etwas Erheiterung, da sich kurz darauf der Knoten löst und dass Seil zu Boden fällt. Hier wird den beiden Hobbits endlich mehr Zeit für ihre Entwicklung gegeben. Mehr Gespräche und mehr Emotionen. Hier hat man nicht mehr das Gefühl, dass die Hobbits nur Beifutter für eine Riesenschlacht um Helms Klamm sind. Sam und Gollum bekommen wesentlich mehr Szenen und gerade bei Sam sieht man, weshalb Frodo ihn am Ende "Sam den Beherzten" nennt. Bei Gollum wird direkt zu Beginn schon sehr schön auf seine gespaltene Persönlichkeit eingegangen, was der der Figur des Smeagol bzw. des Gollums mehr Leben einhaucht und ihn als noch mittleidserregendere Figur dastehen lässt.
Ein Highlight ist auf jedenfall die erweiterte Szenen im Fangorn-Wald. Nicht nur, dass Baumbart seine Gedichte aufsagt, nein er erzählt auch von den Ent-Frauen. Auch dürfen in der "Extended Version" Merry und Pippin von dem Ent-Trunk kosten, was sich auf ihre Größe auswirkt. Vorher dürfen wir aber noch erleben, wie die beiden Hobbits im Gefangenschaft der Uruk-hai auf die Mordor-Orks treffen. Diese Szene wurde uns damals vorenthalten und vertieft den Streit beider Parteien. Auch erfährt man, wieso die beiden entführt wurden. Eine der wichtigsten Szenen sind aber die mit Faramir. Hier werden seine Motive aufgedeckt und in einer atmosphärischen Rückblende sieht man, wie Boromir immerzu von seinem Vater Denethors gelobt wird und Faramir nicht seine verdiente Anerkennung erfährt. Faramir wollte sich eigentlich in Bruchtal der Gemeinschaft anschließen, jedoch schickte Denethors Boromir mit dem Auftrag, den Ring in seine Gewalt zu bringen. Diese Unstimmigkeit zwischen Vater und Sohn wird in "Die Rückkehr des Königs" noch stärker verdeutlicht werden, indem Denethors die Schuld für den Tod Boromirs in Faramir suchen wird.
Mehr möchte ich euch auch nicht verraten, sonst habt ihr ja nichts mehr zu entdecken. Lasst euch also von diesem Fantasy-Epos berauschen und taucht tief ein in die Welt der Magier, Elben und Hobbits, wenn es wieder heißt: "Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden."

Nun haben wir sie also in der Hand, die große "Herr der Ringe - Die Zwei Türme"-Box in ihrer "Extended Edition" mit 4 DVDs plus Gollum-Figur und einer DVD über die Entstehung der Figur aus dem Hause WETA. Eine Edition, die schon zu "Die Gefährten" Zeiten ein Verkaufsrenner war und innerhalb kürzester Zeit nicht nur restlos ausverkauft war, sondern bei eBay auch für einen immensen Preis verhökert wurde. Ja, sogar die leere Kartonage des 1. Gift-Sets ging für einen Haufen Talers raus. Da jede also die Boxen haben wollte, egal wie teuer, entschloss man sich bei Warner für eine Preiserhöhung der zweiten Box um fast 50%. Hatte man damals 60 Euro für das Gift-Set bezahlt, muss man jetzt knapp 95 Euro hinlegen. Trotz des unverschämten und nicht gerechtfertigten Preis für die Box wird sie von den Fans gekauft, wenn auch recht zögerlich, denn ausverkauft ist das gute Teil noch nicht. Auch konnte man Warner noch kein Statement zu dieser Preiserhöhung entlockt. Dafür könnt ihr jetzt nachlesen, ob es sich wirklich lohnt, nur für eine Bonus-DVD und einer Figur anstelle 40 Euro für die normale Edition ganzen 60 Euro mehr zu bezahlen.

Wie wir es schon bei der Special Edition sagten: Warner hat aus den Fehlern der ersten DVDs gelernt und dem Bild mehr Speicherplatz eingeräumt, aber immer noch nicht genug, wie wir finden, denn gerade jetzt, da die 4 Stunden auf zwei DVDs aufgeteilt wurden, hätte man noch mal etwas nachbessern können, was aber nicht gemacht wurde. Das Bild unterscheidet sich nicht von der Kinofassung und schlendert daher ebenfalls an der vollen Punktzahl vorbei, was hauptsächlich an der leichten Unschärfe und dem minimalen Bildrauschen liegt.
An einigen Stellen fallen leichte Bewegungsunschärfen auf und auch der Hintergrund und bei der Detailzeichnung gibt es noch Verbesserungsmöglichkeiten, hier hätte Warner deutlich mehr machen können, denn trotz einer recht geringen Bitrate sind die Kompressionen einwandfrei und selbst Verschmutzungen oder andere Fehler fallen nicht auf. Die Farben kommen sehr kräftig und meist natürlich zur Geltung, jedoch haben einige Szenen einen kleinen Grün- und oder Blaustich, was hier aber ein Stilmittel ist und nicht in die Bildbewertung einfließt. Der Kontrast ist perfekt und weiß selbst in dunklen Szene voll zu überzeugen. Bildrauschen fällt wie oben schon erwähnt nur minimal auf, hätte aber nicht sein dürfen. Wenn wir eine Lupe in die Hand nehmen würden, könnten wir sogar etwas Blockrauschen feststellen, aber wir wollen jetzt keine Haarspalterei betreiben. Das Bild ist einfach gut, jedoch nicht perfekt, wass man vom Ton nicht sagen kann, denn dieser war von uns ja schon das letzte Mal in den Tonrefernz-Himmel gelobt worden und das ist diesmal logischerweise nicht anders.
Eine Soundkulisse der Sonderklasse mit einem 5.1 EX-Ton, der in jeden Belangen überzeugen kann. Angefangen mit den Umgebungsgeräuschen bis hin zu den unglaublich kräftigen Surroundeffekten, hat der Ton wirklich alles zu bieten. Selbst die Dialogverständlichkeit gibt kein Grund zum Klagen und ist stets sauber und verständlich, ja sie wirkt teilweise sogar richtig dreidimensional. Auch der Score von Howard Shore sorgt für ein wahres Erlebnis und der druckvolle aber stets natürliche Bass tut sein Übriges dazu, um ein Heimkinoerlebnis der Spitzenklasse zu präsentieren. Bleibt nur noch zu sagen, dass der DTS-Track meiner Meinung nach einmal wieder recht unnütz war und im Gesamtbild zwar etwas druckvoller, ansonsten aber nur etwas lauter wirkt. Hier hätte man also getrost auf die DTS-Spur verzichten können und sich mehr dem Bild oder den nicht untertitelten Audiokommentaren widmen sollen. Da findet man schon 4 superbe Kommentare und dann schafft es Warner nicht mal, diese deutsch zu untertiteln. Scheinbar setzt man gute Englischkenntnisse mittlerweile voraus, aber dann doch bitte beim nächsten mal gleich die Untertitel für den O-Ton weg lassen, braucht ja auch niemand.
Entschuldigt meinen Sarkasmus, aber wenn kleine Labels eine teure Untertitlung machen, die sich nie wirklich rentiert und ein Label wie Warner dies einfach unter den Tisch fallen lässt, finde ich das nicht tolerabel. Wäre dies aber das einzige Manko an dieser Sonderedition, hätten wir gesagt: Schwammkopf drüber, aber lest selbst ...

Nach den 4 wirklich hervorragenden Audiokommentaren auf den ersten beiden Discs, kann man hier noch ein Hidden Feature der MTV Movie Awards 2003 finden, bevor man die dritte Scheibe einlegt und vom Regisseur Peter Jackson mit ein paar einleitenden Worte begrüßt wird. Die erste Anlaufstelle bei der ersten Bonus DVD ist das knapp 30minütige Featurette "J.R.R. Tolkien: Origins of Middle-earth". Hier kommen wieder Cast und Crew (inkl. Lee) zu Wort um in Interviewblöcken einen Teil von Tolkiens Leben zu reflektieren. Das Ganze wird verfeinert mit Bildern und Filmausschnitten. Leider gibt es inhaltlich einige Überschneidungen zur "National Geographic-Doku", was aber nicht im Geringsten stört und wer die Doku nicht kennt, wird wirklich eine Menge über Tolkien erfahren.
In der wirklich interessanten Doku "From Book to Script: Finding the Story" erfahren wir in knapp 21 Minuten, weshalb man der Romanvorlage nicht immer treu bleiben konnte und man einige Stellen komplett strich, kürzte oder um neue Szenen erweitern musste. Hier wird auch auf die Schwierigkeit der Adaption des zweiten Teils eingegangen. Die Autoren hatten große Probleme mit einer möglichst getreuen Umsetzung der Tolkischen Vorlage, was auch zur Folge hatte, dass der Cliffhanger des zweiten Teils in den Beginn des Dritten verschoben werden musste. Das Wieso und Warum wird hier sehr plausibel erklärt und lässt einen den Film mit etwas anderen Augen sehen. Sehr schön auch, dass wir erfahren was gemacht werden sollte und wie es letztendlich umgesetzt wurde. So auch, dass Liv Tyler als Arown eigentlich in Helms Klamm kämpfen sollte, damit der Film laut New Line Cinema eine richtige Liebesgeschichte zwischen Arwen und Aragon hätte. Nach unzähligen Protesten von Fans wurde die Szene aber glücklicherweise wieder gestrichen, worüber alle Beteiligten sehr froh waren. Wie man sieht eine wirklich tolle Dokumentation, die wie auch "J.R.R. Tolkien: Origins of Middle-earth" deutsch untertitelt wurde.
Unter "Gestaltung und Aufbau Mittelerdes" findet ihr einmal das knapp 46minütige Featurette "Desiging Middle*earth" welches komischerweise nicht untertitelt wurde. Trotzdem ein toller Blick hinter die Kulissen der Designarbeiten, mit einer Menge Bildmaterial und einigen Einblicken in die Arbeit der Künstler. Wie auch bei den anderen Dokus wird das Ganze durch Interviewblöcken der Darsteller und der Crew zusammengehalten. Wo es bei "Desiging Middle*earth" um die Entstehung um Mittelerde ging, geht es bei "Wata Workshop" um das Design der Kostüme, Waffen etc. Auch hier sind es wieder Interviewblöcke mit einer Menge Kostümskizzen, Produktionsfotos und Behind the Scense Material vermischt. 44 interessante Minuten, die sogar untertitelt wurden. Unter "Design - Galerie" findet man nochmals zwei Menüpunkte: "Die Bewohner von Mittelerde " und "Die Welt von Mittelerde , die zu diversen Filmbildern führen. Die 1518 Bilder wurden teilweise mit einem Audiokommentar versehen inkl. deutsche Voice-Over Stimme.
Wählt man den Menüpunkt "Gollum" an, kommt man wieder in ein Menü mit 4 weiteren Unterpunkten. Zuerst sollte man sich hier das 40minütige Special "Sméagols Zähmung" anschauen. In dieser Dokumentation erfahren wir alles über die Enstehung von Gollum, von den ersten Testscreens bis hin zur fertigen Filmaufnahm. Auch sehen wir Andy Serkis, der Gollum nicht nur seine Orignalstimme lieh, sondern ihn auch verkörperte. Andy wurde in eine Art Strampelanzug gesteckt und spielte jedes Szene mit den Darstellern ein. Erst später wurde er durch eine Computeranimation ersetzt, die exakt auf ihn zugeschnitten war. Ein zweifelhafter Ruhm, wie man in dieser Doku sehen kann, jedoch hat sich der Aufwand gelohnt, denn was wir hier zu sehen bekommen ist bis dato mit keinem anderen CGI-Wesen zu vergleichen. Den echten Andy Serkis sehen wir übrigens in die "Rückkehr des Königs" als Hobbit Sméagol vor der Kamera.
Unter "Andy Sekis' Animationsvorlage" finden wir eine kurze Gegenüberstellung der Originaldarstellung des Gollum von Andy Sekis und der fertigen Filmfassung. Danach gibt es noch das kurze Featurette "Gollums Zweitbesetzung" welches von Warner ebenfalls vergessen wurde zu untertiteln, sowie eine "Bildergalerie" mit 95 Bildern diverser Gollum-Skizzen. Diese Bildergalerie wurde teilweise mit einem Audiokommentar versehen und enthält eine dt. Voice-Over-Spur.
"Die Karte von Mittelerde" gibt die genaue Reiseroute der Gefährten im zweiten Teil wieder. Hier stehen 4 Wege zur Auswahl, diese werden jeweils auf einer Karte markiert und per Knopfdruck kann man sich einige Filmauschnitte der an diesem Ort erlebten Abenteuer anschauen. Ein nettes Featurette, aber nicht wirklich wichtig. Das letzte Featurette auf der 3. DVD ist "Neuseeland als Mittelerde". Hier darf man sich 7 Schauplätze ansehen, an welchen der Film in Neuseeland gedreht wurde. Leider fehlen auch hier wieder die deutschen Untertitel. Danke Warner!

Direkt zu Beginn der 4. DVD dürfen wir eine kurze Einleitung von Elijah Wood sehen, bevor wir uns dem ersten Special Die Dreharbeiten zu "Die zwei Türme" widmen, welches in 3 Abschnitte aufgeteilt wurde. Einmal die 21minütige Doku " Warriors of the Third Age", welche - oh Wunder - wieder nicht deutsch untertitelt wurde. Dieses Featurette beschäftigt sich mit den Kriegern und den Kampfszenen. Daher sehen wir hier eine Menge an Behind the Scenes-Material und Aufnahmen des Kampftrainings."Cameras in Middle-earth" geht ganze 68 Minuten und bietet ein umfangreiches Making of über die gesamten Dreharbeiten zu "Die zwei Türme". Bevor ich es vergesse: Danke Warner für die nicht vorhandenen Untertitel! Unter "Produktionsfotos" finden wir dann noch 58 Bilder zu den Dreharbeiten
Der Menüpunkt "Die visuellen Effekte" bestehen aus 2 Dokumentationen, die einmal die Arbeit mit "Miniaturen" zeigt, sowie die digitale Nachbearbeitung der Weta Studios. Interessant und vorallem witzig ist hier auch der Splitscreen-Vergleich der Szene "Isengart wird geflutet", zwischen der Originalanimation und der Endversion. Dann gibt es noch eine Bildergalerie mit 206 Bildern inkl. Audiokommentar mit dt. Voice-Over-Synchro. Danach kann man sich dann noch eine Bildergalerie mit 31 "Verworfenen Entwürfen" anschauen, auch hier gibt es teilweise Audiokommentare mit dt. Voice-Over-Synchro.
Die 22minütige Dokumentation " Editorial: Refining the Story" befasst sich mit der Arbeit im Schneideraum der "Herr der Ringe"-Filme. Hier hat sich Peter Jackson dazu entschlossen, für jeden Teil einen anderen Cutter zu nehmen. Desweiteren erfahren wir viel Wissenswertes über die Produktion und weshalb es z.B. diverse Nachdrehs gab. Sehr interessant und unterhaltsam.
Unter "Musik und Ton" findez man 3 Featurettes. Einmal die knapp 25 Minuten lange Dokumentation "Music for Middle-Earth" die sich sehr ausführlich dem Music Score widmet. In "The Soundscapes of Middle Earth" geht es um die Herstellung der Soundeffekte im Film. Eine tolle Dokumentation, die unter anderem sehr interessant für angehende Filmemacher sein kann. Zum Schluss gibt es dann noch eine "Sound-Demonstration "Helms Klamm"". Hier hat man die Möglichkeit, die Szenen in sieben Tonstadien zu sehen und zu hören, bevor man sich den finalen Kinoton anhören kann. Sehr schön, dass hier diesmal alles deutsch untertitelt wurde und sogar in Dolby Digital 5.1 abgemischt wurde.
Das letzte Featurette auf der DVD heißt "The Battle for Helm's Deep is over". Ein kurzer Rückblick der Crew auf den zweiten Teil mit vielen Aufnahmen verschiedener Filmpremieren.

Bei der "normalen" Extended Edition wäre es das nun gewesen und man kann wirklich von einem umfangreichen Bonusmaterial sprechen, auch wenn es hier durchaus Anlass zur Kritik gibt. Der Unterschied zwischen der Edition ohne Gollum-Figur und der Sammlerbox besteht darin, dass die DVD-Hülle der Sammlerbox ein harter Schubber und die normale Version nur ein zusammengefalteter Schuber und daher auch anfälliger gegen Schäden ist. Dies ist ein Grund für viele Fans sich die Sammlerbox zu kaufen, auch wenn das bedeutet mal ebend 60 Euro mehr zu zahlen. Waren es damals noch die Nargonauten, die die erste Box verfeinerten, ziert jetzt eine recht hübsche und handbemalte Sméagol-Figur aus dem Hause Weta diese Sammleredition. Aber die meisten Fans haben recht, dies ist zwar eine nette Figur aber haben muss man sie nicht unbedingt. Es gibt noch eine weitere Figur, in der man Gollum sieht. Die Figur ist unserer Meinung nach besser und zeigt einen bösen Gollum. Fans können diese Figur für knapp 90 Dollar nachbestellen...
Als "besonderen" Bonus gibt es eine Extra-DVD, wie damals auch in der ersten Sammlerbox, nur dass jene diesmal in einem edlen Digipack mit einem 46seitigen Booklet vorliegt und designtechnisch ein Highlight darstellt. Beim Inhalt sieht das wieder anders aus. Die DVD geht gerade einmal 24 Minuten und starte direkt ohne DVD-Menü. Hier haben wir nicht anderes als ein Werbefilmchen für die Weta-Studios und ihrer Figuren. Bedingt interessant und für eine Bonus-DVD inakzeptabel. Noch dazu kommt, dass man beim Vergleich der eigenen Gollum-Figuren und der mit dieser detaillreichen Bemalung seine Figur gar nicht mehr in die Vitrine stellen möchte, denn da liegen Welten zwischen und die Sméagol-Figur wirkt wie eine handbemalte, übergroße Ü-Ei-Figur.
Wie ihr seht, bin ich schon fleißig dabei diese Edition zu kritisieren. Ja genau, ich lasse Kritik ab! Loben andere Magazine die DVD-Edition oder die Sammleredition in den Himmel, nehme ich mir das Recht heraus einmal ehrliche und vor allem gerechtfertigte Kritik loszuwerden. Erst einmal war es damals für mich schon nicht nachzuvollziehen, dass sämtliches Bonusmaterial von der Kinofassung wie Trailer, Teaser, TV-Spots, Kurzfilm etc. nicht auf der Langfassung ihren Platz finden, was zur Folge hatte, dass Fans sich beide Versionen kaufen mussten, um alles zu haben. Für mich selbst absolut in Ordnung, da die Kinofassung für mich einfach mit ins Regal gehört. Eine nette Alternativversion quasi. Es soll aber Leute geben, die nur die Extended haben wollen und diese müssen dann auf eine Menge Extras verzichten. Dann ist es ein Witz, dass man nicht nur vergessen hat, die Kommentare deutsch zu untertiteln, nein, man hat ganze 2 Stunden Bonusmaterial nicht untertitelt. Dann kommt noch dazu, dass die Figur zwar nett, aber die Bonus-DVD recht unbrauchbar war. Die 24 Minuten hätte man auch noch so drauf packen können, außerdem ist der Preis von knapp 95 Euro bei einer dermaßen großen Auflage von einem Major-Label eine Frechheit. Wenn sich Warner wenigstens einmal 100% Mühe gibt, würde niemand was sagen, aber das Preisleistungsverhältnis der Sammlerbox stimmt einfach nicht und ein Kauf sollte daher gut überlegt sein. Wäre die Verpackung der "normalen" Box genauso gut wie in der Sammlerbox, würden die meisten die überteuerten Boxen im Regal stehen lassen, aber ich glaube das nennt man Verkaufstrategie.

Wir ihr seht kann man auch bei dieser DVD-Kritik üben, denn perfekt ist die Edition wirklich nicht. Sie ist aber verdammt gut. Klasse Ton, Unmengen an Extras und ein tolles Bild mit leichten Mängeln. Trotzdem wünschen wir uns für die Extended Edition vom 3.Teil: Mehr Sorgfalt und einen geringeren Preis. Zwei recht unwahrscheinliche Dinge, vor allem bei einem Label wie Warner ...


Film++++++
Bild+++++-
Ton++++++
Bonus++++++


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