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UK 1965
Originaltitel:Thunderball
Alternativtitel:James Bond: Feuerball
aka. Feuerball
Länge:125 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 12 Jahre
Regie:Terence Young
Buch:Richard Maibaum, John Hopkins, Kevin McClory, Jack Whittingham
Kamera:Ted Moore
Musik:John Barry, Monty Norman
SFX:John Stears
Darsteller:Sean Connery, Claudine Auger, Adolfo Celi, Luciana Paluzzi, Rik Van Nutter, Guy Doleman, Molly Peters, Martine Beswick, Bernard Lee, Desmond Llewelyn
Vertrieb:MGM/Fox
Norm:PAL
Regionalcode:2
Bildformat:2,35:1 (anamorph)
Tonformat:Dolby Digital 1.0 (Mono), Dolby Digital 5.1 (Eng)
Sprache:Deutsch, Englisch, Spanisch
Specials:
  • Making Of "Feuerball"
  • Audiokommentar des Regisseurs
  • Audiokommentar von Peter Hunt, John Hopkins & anderen
  • Feuerball: Ein Einblick
  • Das Phänomen Feuerball
  • Fotogalerie
  • 3 Trailer
  • 5 TV-Spots
  • 10 Radio-Spots
  • 10 Untertitel
Die Regierung Ihrer britischen Majestät ist in Nöten: "Phantom", eine mächtige internationale Verbrecherorganisation, verlangt binnen sieben Tagen 100 Millionen Pfund in Form lupenreiner Diamanten als Lösegeld für zwei Atombomben. Die Gangster haben besagte Bomben mit einem Flugzeug auf raffinierte Weise entführt und drohen, eine Großstadt in England oder den USA dem Erdboden gleichzumachen, wenn ihre Forderung nicht erfüllt wird. So läuft die Aktion "Feuerball" an. Bonds Chef "M" (Bernard Lee) setzt seine Hoffnung wieder einmal auf 007 (Sean Connery), der allen anderen einmal mehr um eine Nasenlänge voraus ist. Eine vage Spur führt ihn auf die Bahamas, wohlausgerüstet mit allerlei technischem Wunderwerk. Das erweist sich auch als bitter nötig. Erzbösewicht Emilio Largo (Adolfo Celi), der die Atombombe für "Phantom" rauben ließ, verfügt in seiner pompösen Villa nämlich nicht nur über die modernsten Mittel, um den großen Coup durchzuführen. Ebenso eiskalt und heimtückisch wie seine Komplizin Fiona (Luciana Paluzzi) trachtet er Bond nach dem Leben, wohingegen seine schöne "Nichte" Domino (Claudine Auger) mehr Herz zeigt und im entscheidenden Moment die Fronten wechselt. Auch zu diesem Zeitpunkt hat 007 die Bomben aber immer noch nicht und die Frist des Ultimatums ist fast schon abgelaufen ...
"Feuerball" ist der erste Rückschritt in Connerys Bond-Schaffen, auch wenn viele den Film als den Höhepunkt der Reihe betrachten. Natürlich musste man nach "Goldfinger" schon hoch pokern, um noch Erstaunlicheres zu produzieren und so kam es zu der aufsehenerregenden Unterwasserschlacht zweier rivalisierender Tauchergruppen um zwei gestohlene Atombomben. Die ist zwar sehr beeindruckend, doch ansonsten sind die ersten Abnutzungserscheinungen bemerkbar. Connery wurde der 007-Rummel offenbar langsam zuviel, er ist längst nicht mehr mit so viel Schwung dabei - suchte er doch inzwischen nach anderen Rollen, um von dem Image wegzukommen. Adolfo Celi ist zwar ein guter Schurke, doch an Fröbe reicht er nicht heran, wird aber als unmittelbarer Nachfolger an diesem gemessen. Honor Blackman als Bond-Girl Pussy Galore (was die Urform von Alotta Vagina war, liebe "Austin Powers"-Fans) hatte zwar Kampfkunsterfahrung aus "Mit Schirm, Charme und Melone", war aber mehr robust als erotisch. Auch die Nebendarsteller können nicht wirklich überzeugen, es fehlt der gefährliche Helfer auf der ganzen Linie. Es gibt zwar Handlanger des Bösen, doch die sind längst nicht so eindrucksvoll.
Besser als der Vorgänger allerdings die Exposition des Geschehens rund um den Augenabdruck und das Sanatorium, die wirklich Japp auf mehr macht. Auch Blofeld taucht hier wieder als Mann im Hintergrund auf, zeigt jedoch nicht sein Gesicht. An Exotik kann die Story in der zweiten Hälfte "Goldfinger" zwar ebenfalls überrunden, doch der Endkampf wirkt halt wie ein gewollter Übertrumpfungsversuch. Der Showdown auf der außer Kontrolle geratenen Yacht torpediert sich dann selbst mit schwachen Rückprojektionen. Trotz dieses Vergleichs immer noch einer der besten Bonds und der einzige, der je ein Remake erfahren hat.

Wenn man bedenkt, dass der Film nunmehr knapp 35 Jahre auf dem Buckel hat, kann man mit dem anamorphen Widescreen-Transfer durchweg zufrieden sein. Bildrauschen hält sich hier in Grenzen und der befriedigende Kontrastumfang ist trotzdem noch gut genug, um uns eine recht ordentliche Detailtreue zu präsentieren. Die Farbgebung ist nicht immer gut, aber auch nie wirklich schlecht. Dem Alter entsprechend oftmals zu blass und dann wieder zu knallig. Die Schärfe ist gerade mal ausreichend, was hauptsächlich bei dunklen Szenen auffällt. Neben altersbedingten Kratzern und Verschmutzungen fallen noch einige Doppelkonturen und ein leichtes Blockrauschen im Hintergrund auf. Zwar liefern die Kompressionen eine gute Arbeit ab, aber zum Ende hin steigert sich die Artefaktebildung überdeutlich.
Der deutsche Ton liegt wie immer in Mono vor und kann durch eine gute Dialogverständlichkeit überzeugen. Rauschen fällt kaum auf und nur selten gibt es Verzerrungen oder Aussetzer zu hören. Der englische Track ist nicht wie auf dem Cover angegeben ebenfalls in Mono, sondern in Dolby Digital 5.1 enthalten. Für den Upmix eines Monoton recht gut, jedoch Welten entfernt vom heutigen Stand eines Digital-Tons. Die Effektlautsprecher kommen nur selten zum Einsatz, dafür ist der Frontbereich aber sehr verständlich und klingt recht sauber und natürlich. Teilweise werden einige Effekte verschluckt, was aber auch an der Vorlage liegen könnte, anstelle des Unvermögen des Tonabmischers. Die Musik wurde gut in das Geschehen eingefügt, trotzdem fehlt es hier noch deutlich an Dynamik, aber im Ganzen eine ausreichende Leistung.
Eine hervorragende Leistung bekommt man wieder beim Bonusmaterial geboten. Neben dem "Regiekommentar des Regisseurs Terence Young" und dem "Kommentar des Drehbuch-Mitautors John Hopkins, des Editors Peter Hunt und anderen Crew-Mitgliedern" (beide nicht untertitelt) gibt es noch das knapp 4minütige Special "Feuerball - Ein Einblick". Hier erleben wird einige Unterschiede zwischen der Kinofassung und den verschiedenen Videofassungen. Man versucht darauf einzugehen, warum einige Szenen doppelt gedreht wurden oder die Musikstücke unterschiedlich waren. "Dokumentation 1: "Das Phänomen Feuerball" geht knapp 30 Minuten und man erfährt einiges über den Film, den Autoren Ian Fleming und bekommt auch die Merchandising-Maschinerie zu Gesicht, die von Action-Figuren und Autorennbahnen bis hin zu 007-Schuhen alles zu bieten hat.
Bei der 27 Minuten langen "Dokumentation 2: "The Making Of Thunderball" " handelt es sich nicht um ein rein Werbelastiges Making of, sondern bietet uns eine Menge wichtiger Informationen zu den Dreharbeiten und der Produktion. Zum Schluss gibt es noch eine Bildergalerie, 3 Trailer, 5 TV Spots und 10 Radiospots.

Allein weger der 2 Dokumentationen und beider Audiokommentaren ist die DVD Pflicht für Fans, auch wenn wir im Bereich Bild und Ton altersbedingt Abstriche machen müssen.


Film+++++-
Bild+++---
Ton++----
Bonus++++--


Druckbare Version
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