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UK 1967
Originaltitel:You Only Live Twice
Alternativtitel:Man lebt nur zweimal
Länge:112 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 12 Jahre
Regie:Lewis Gilbert
Buch:Roald Dahl, Harold Jack Bloom, Ian Fleming
Kamera:Freddie Young
Musik:John Barry, Monty Norman
SFX:John Stears
Darsteller:Sean Connery, Akiko Wakabayashi, Mie Hama, Tetsuro Tamba, Teru Shimada, Karin Dor, Donald Pleasence, Bernard Lee, Lois Maxwell, Desmond Llewelyn
Vertrieb:MGM/Fox
Norm:PAL
Regionalcode:2
Bildformat:2,35:1 (anamorph)
Tonformat:Dolby Digital 1.0 (Mono)
Sprache:Deutsch, Englisch, Spanisch
Specials:
- 10 Untertitel
- Audiokommentar des Regisseurs
- 8-seitiges Booklet
- "Man Lebt Nur Zweimal": Dokumentation
- "Silhouetten der James-Bond-Titel": Dokumentation
- Storyboard Sequenz: der Flugzeugabsturz
- 4 Trailer
- 7 Radiospots
Als amerikanische und russische Raumschiffe auf ungewöhnliche Weise gekapert werden, verdächtigen Washington und Moskau sich gegenseitig. Der britische Geheimdienst glaubt, es besser zu wissen, und so kommt Agent 007 alias James Bond (Sean Connery) zu einem neuen brisanten Auftrag. Zunächst einmal muss er sterben, allerdings nur zum Schein, um gewisse Leute in Sicherheit zu wiegen. In Wirklichkeit begibt er sich höchst lebendig nach Tokio, wo er es mit aufregenden Schönen wie den Damen Aki (Akiko Wakabayashi) und Mrs. Brandt (Karin Dor) zu tun bekommt. In Japans Geheimdienstchef "Tiger" Tanaka (Tetsuro Tamba) findet er einen Verbündeten, der ebenfalls mit allen Wassern gewaschen ist. Bei einem abenteuerlichen Erkundungsflug gerät Bond in eine wilde Hubschrauberschlacht und entdeckt dann das Geheimnis eines erloschenen Vulkans. In seinem Krater hat der Schurke Blofeld (Donald Pleasence) sein gut getarntes Hauptquartier eingerichtet. Von dort schickt er Raketen aus, die amerikanische und russische Raumkapseln verschlucken können - alles mit dem Ziel, die Supermächte in einen neuen Weltkrieg zu stürzen. Angesichts so viel Bosheit kann die Welt von Glück sagen, dass James Bond auch mit Burschen wie Blofeld fertig wird...
"Du lebst nur zwei Mal:
Einmal wenn du geboren wirst, Und einmal, wenn du dem Tod ins Auge blickst."
- Ian Fleming 1964

Da ist leider nicht soviel Leben in Bond Nr.5, dass es für zwei Leben gereicht hätte, denn Connerys Abschiedsvorstellung (vorerst) ist auch gleich noch der bis dato schwächste Bond. Das liegt zum einen an der deutlich erkennbaren Bond-Müdigkeit Connerys, der offenbar endgültig keine Lust mehr hatte, den Part weiter zu geben und zum anderen an Abnutzungserscheinungen der Formel.
Auch hier gibt es den Sturm der aufrechten Truppen in die Basis der Schurken, der jedoch in diesem wirklich langweilig inszeniert ist. Diese Idee war damit zu Tode geritten und wurde im nächsten Film auch nicht wieder aufgegriffen. Leidlich unterhaltsam wird das Geschehen zwar durch die persönliche Anwesenheit des Superschurken Blofeld, den Pleasence recht gekonnt darstellt, doch seine Flucht am Ende war eine deutliche Überleitung zum nächsten Film und gibt dem Ganzen eine episodenhafte Beliebigkeit. Auch der beinahe ausschließliche Drehort Japan bringt das Geschehen nicht voran, wirkt das Land der aufgehenden Sonne doch recht blass gegen Sets in der Karibik. Auch wirklich erinnernswerte Nebendarsteller findet man hier relativ selten, vor allem die japanischen Girls sind völlig austauschbar, so dass unter dem Strich nur der gefakete Tod 007's gleich zu Beginn heraussticht. Auch bei den Gimmicks überhob man sich, die "Nelly", das Mini-Flugzeug gemahnte schon fast an psychedelischen Unsinn à la Tschitti Tschitti Bäng Bäng. Zum Glück nahm man derlei Ideen danach wieder etwas heraus.
Es bleibt zwar ein durchaus unterhaltsamer Bond, doch leider kein Meilenstein in der Historie. Einer der Bonds, die man nicht unbedingt immer wieder sehen kann.

Qualitativ braucht sich "Man lebt nur zweimal" nicht unbedingt hinter den anderen DVDs der Bond Collection von MGM verstecken. Neben dem gewohnt edlen DVD-Menü, kann auch die Bildqualität für diesen recht alten Bond als noch gut bezeichnet werden. Zwar fällt direkt zu Beginn das recht starke Bildrauschen der Vorlage auf und auch von Defekten und Verschmutzungen kann sich das anamorphe Bild nicht freisprechen, allerdings leisten die Kompressionen einen guten Dienst und fallen kaum negativ auf. Die Farben wirken recht unnatürlich und wirken mal zu bunt und dann wieder zu farblos und teilweise ausgewaschen. Die Detailschärfe in dunklen Szenen kann dank befriedigenden Kontrast meist überzeugen, allerdings stören Doppelkonturen gerade bei Nahaufnahmen deutlich. Auch die Schärfe ist zu schwach und das Bild wirkt deutlich zu weich. Tonal können alle drei Sprachfassungen nicht wirklich überzeugen. Zwar sind die Dialoge gut zu verstehen, aber gerade bei der deutschen fällt ein starkes Kratzen und Verzerren auf. Rauschen hält sich zwar vornehmlich zurück, aber trotzdem kann man sich hierbei den Stromverbrauch sparen und lieber über die TV-Speaker als über die Anlage hören.
Als Bonus gibt es neben einem nicht untertitelten Audiokommentar des Regisseurs Lewis Gilbert einen 30minütigen Einblick in "Man Lebt Nur Zweimal". In dieser Originaldokumentation erfährt der Bond-Fan eine Menge über die Entstehungsgeschichte des fünften Bond-Films und dass Ian Fleming für sein Bestseller Buch extra nach Japan gereist war um die Handlung authentischer erscheinen zu lassen. Neben vieler Originalfotos, kommen auch wieder einige Mitarbeiter des Films zu Wort. In der 23 Minuten langen Dokumentation "Silhouetten der James-Bond-Titel" geht es um die berühmten Anfangssequenzen mit den stets wohlgeformten Frauenkörper. Hier erfahren wir alles über die Entstehung und Entwicklung vom ersten Bond bis heute.
Die beiden Dokus waren neben dem Audiokommentar schon das beste an den Extras und zum Schluss gibt es dann nur noch die kurze Storyboard-Sequenz: Der Flugzeugabsturz, 4 Trailer und 7 Radiowerbespots. Deutlich weniger als bei den anderen Bonds, aber dafür nicht minder interessant.

"Man lebt nur zweimal" ist nicht der beste aber auch nicht der schlechteste Bond und das selbe gilt für die Special Edition die im Bild und Tonbereich deutliche Schwächen hat. Trotzdem ein must have in der Bond-Sammlung.


Film+++---
Bild+++---
Ton+-----
Bonus+++---


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