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USA 1999
Originaltitel:You're killing me
Alternativtitel:Killing Club, The
Länge:84 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Antoni Stutz
Buch:Amy Kiehl
Kamera:James Lawrence Spencer
Musik:Tom Hiel
Darsteller:Traci Lords, Julie Bowen, Dawn Mexey, Neal Mc Donough, David Packer, Scott Trost
Vertrieb:Marketing Film
Norm:PAL
Regionalcode:2
Bildformat:1,75:1
Tonformat:Dolby Digital 5.1, Dolby Surround
Sprache:Deutsch, Englisch
Specials:
- Trailershow
- Trailer dt./engl.
- Slideshow (22 Bilder)
- Artworkgalerie (3 Bilder)
- Bio- und Filmografien (Texttafeln)
Jamie ist eine erfolgreiche Autorin. Eines Tages tötet sie versehentlich ihren Freund mit einem Küchenmesser. Ihre beste Freundin Laura rät ihr, besser nicht die Polizei zu rufen und stattdessen die Leiche im Zoo verschwinden zu lassen. Doch Jamie ist mit der schwierigen Situation völlig überfordert. Aber Laure sieht in dem Ereignis ein Zeichen, eine Aufforderung, alle überflüssigen Machos loszuwerden. Mit ihrer Freundin Arlene ist das mörderische Trio schließlich komplett. Doch der Schlag gegen die Männerwelt gestattet sich viel schwieriger als ursprünglich geplant.
Die Idee mit dem Männer-Killer-Club ist recht nett erdacht, nur bleibt es bei diesem knapp 85 Minuten langen Werk von Antoni Stutz bei gerade mal drei toten Männern, welche aber witziger weise nie direkt durch die Schuld des Clubs ums Leben kommen, da es sich jedes Mal um reine Unfälle handelt, was die Situationskomik im Film vorantreibt.
Ex-Porno Queen Tracy Lords ist hier in der Rolle der Initiatorin des Männer mordenen Vereins zu sehen, ohne dass man auch nur annährend erfährt, aus welcher Motivation sie diesen Tatendrang verspürt.
Wir gehen jetzt einfach mal davon aus, dass sie keine Lust mehr hatte, dass Männer sie als Sexobjekt betrachten und sie deshalb ihre Mordgelüste auslebt, die aber locker nach hinten losgehen. Die Stärke bei "You 're Killing me" liegt eindeutig in dem zum Teil recht skurrilen Humor und die Schwäche in dem etwas unspektakulären Ende, was viel zu plötzlich kommt und es aussehen lässt, als ob dem Drehbuchautor die Ideen oder den Produzenten das Geld ausgegangen wären.
Wie dem auch sei, "You 're killing me" bietet nette Unterhaltung für "Frauen" und lässt den Männern eine wichtige Botschaft zu teil werden: "Die Frauen sind nicht mehr länger das schwache Geschlecht, zumindest wenn sie zu dritt sind ..."

Hier fällt sofort der geringe Rauschfaktor auf, auch wenn das Bild dadurch minimal an Schärfe einbüßen muss, welche hätte etwas besser sein können. Man merkt hier den Einsatz von diversen Filtern, vor allem bei Nahaufnahmen der Gesichter sieht man oftmals leichtes Blockrauschen. Artefaktebildung gibt es zu gut wie gar nicht und kann man nur bei genauerem Hinsehen im Hintergrund ordnen. Der Kontrast ist durchweg gelungen, lässt aber etwas an Detailschärfe vermissen. Die Farben kommen sehr kräftig und frisch zu Geltung, alles in allem also noch gut.
Alle Tonspuren hören sich sehr ähnlich an und wirken recht centerlastig. Der deutsche 5.1 Mix kommt klar und verständlich rüber, jedoch wirkt der Surround Mix im Dialogbereich etwas lauter. Die Rearspeaker werden hier kaum genutzt, und ein richtiger Raumklang kann man nur in ruhigen Passagen finden, was nicht sonderlich schlimm ist, da es sich hier nicht um einen Effektfilm handelt und sich hier alles mehr auf die Musik und die Dialoge konzentriert.
Die Musik wurde gut abgemischt und klingt sehr dynamisch, der englische Ton ist weniger druckvoll als die deutschen Tonspuren, aber dafür natürlicher. Die Dialogverständlichkeit ist jedoch nicht so wie bei der Deutschen und optionale Untertitel werden uns nicht geboten. Als Bonus gibt es nur ein paar Bilder- und Artwork-Galerien, einen deutschen und englischen Trailer, eine Marketing Trailershow und Filmografien. Nicht gerade viel, aber zumindest ist die Filmografie von Tracy Lords recht interessant ausgefallen.

Ein Film, der zeigt, was Frauen wollen, in einer durchschnittlichen DVD-Umsetzung.


Film+++---
Bild++++--
Ton+++---
Bonus++----


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