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USA 2001
Originaltitel:Flying Virus
Länge:96 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Jeff Hare
Buch:Jeff Hare
Kamera:Brad Rushing
Musik:Alex Wilkinson
SFX:Christopher Dusendschon
Darsteller:Gabrielle Anwar, Craig Sheffer, Rutger Hauer, David Naughton, Duncan Regehr, Jason Brooks, Mark Adair-Rios
Vertrieb:Sunfilm
Norm:PAL
Regionalcode:2
Bildformat:1,85:1 (anamorph)
Tonformat:Dolby Digital 5.1, DTS 5.1, Dolby Digital 2.0
Sprache:Deutsch, Englisch
Specials:
- Untertitel
- Original-Trailer
- Sunfilm-Trailershow
- Biografien der Hauptdarsteller
Die Journalistin Anne Brauer stößt bei Recherchen im brasilianischen Regenwald auf ein geheimes Biowaffen-Programm, bei dem hoch agressive Killerbienen zu Überträgern eines neuen tödlichen Virus gemacht werden. Mit Hilfe der mörderischen Insekten werden weite Waldgebiete von ihren Ureinwohnern "befreit", um ungestörte Ölbohrungen zu garantieren. Ein infiziertes Bienenvolk gelangt an Bord eines Flugzeuges. Während die Passagiere - darunter Annes Ehemann Marty - in 10.000 Metern Höhe um ihr Leben kämpfen, macht sich Anne auf die Suche nach den "Schattenkriegern". Sie hat Hinweise, dass der sagenumwobene Stamm ein Gegenmittel für den Virus besitzt. Doch der Ölkonzern will Anne um jeden Preis zum Schweigen bringen ...
Es spricht ja rein gar nichts gegen einen netten Videoabend mit einem Rutger Hauer-Film und deshalb waren die Chips und die Cola schon griffbereit, als ich mir diesen Flick in meinen Player schob. Zum Leidwesen aller Leser muss ich leider mitteilen, dass Rutger Hauer hier eine recht untergeordnete Rolle spielt, in der er aber wie immer glänzt.
Das ist aber auch schon das kleinste Übel. "Flying Virus" ist ein lahmer und dröger Thriller der verschiedene Genre-Versatzstücke ineinander vereint und es doch tatsächlich schafft, in keiner seiner vielen Mutationen zu überzeugen und einem höchstens ein müdes Lächeln rauskitzelt.
Die Charaktere wirken absolut eindimensional und lediglich Rutger Hauer, Gabrielle Anwar ("Body Snatchers") und Craig Sheffer("Hellraiser: Inferno") kann man kann man in dieser direct-to-video-Produktion als Schauspieler bezeichnen, obwohl sich auch die letzten beiden von mir genannten Darsteller schwer tun, gegen die verpatzte Regiearbeit von Jeff Hare anzukämpfen. Der Regisseur schafft es wirklich eine Mischung zu erschaffen, die kein Fuß und kein Boden hat, man weiß nie was der Film gerade für ein Genre repräsentieren soll. Mal ein Actionfilm, dann etwas Horror und zum Schluss streut er noch Katastrophenfilm-Elemente ein und mindestens da ist der Ofen aus und man wünscht sich nichts sehnlicher, als dass der Film bald zuende ist.
"Flying Virus" ist seit langem mal wieder ein Film, bei dem sich alle schlechten Dinge auf einmal entladen und dem Zuschauer gehörig auf die Nerven gehen. Dümmliche Dialoge, schlechte Spezialeffekte (1000 Bienen gegen einen Puma; Flugzeugabsturz) und eine langweilige Story. Hier wurde eindeutig am Ziel vorbeigeschossen und ein recht interessantes Thema in schier unerträglicher Art und Weise umgesetzt.
"Flying Virus" hätte bei einer guten und durchdachten Story, sowie einem ordentlichen Drehbuch durchaus Potenzial gehabt. Was dabei rausgekommen ist, ist nichts weiter als eine langweilige Mischung aus einem Flugzeugkatastrophenfilm und "Outbreak", den man wirklich nicht braucht, selbst Rutger Hauer-Fans werden sich bei dem Film schwer tun nicht einzuschlafen.

Das anamorph abgetastete Widescreen-Bild in 1:1,85 kann als recht gut bezeichnet werden. Hintergrundrauschen hält sich in Grenzen und der Kontrast wirkt auch sehr gut. In einigen meist hellflächigen Szenen fällt ein leichtes Blockrauschen auf. Die Schärfe kann auch nicht immer überzeugen und bekommt bei Kameraschwenks Probleme. Das Bild wirkt oft zu weich und teilweise milchig. Die Kompressionen sind gut gelungen und Bilddefekte gibt es nur äußerst selten, was aber wiederum für so ein neuen Film recht ungewöhlich ist. Direkte Naturaufnahmen fallen von der Bildqualität etwas ab, im Großen und Ganzen aber ein ordentliches Bild, was etwas schärfer hätte sein können.
Der deutsche Dolby Digital 5.1- und der dts-Ton sind recht sauber abgemischt worden und kommen akustisch gut rüber. Die Räumlichkeit könnte jedoch bei beiden Tonspuren etwas besser sein, da die Rearspeaker zwar oft was zu tun bekommen, jedoch nur der selbe Ton wie bei den Front-Kanälen zu hören ist, was auf ein Upmix von der Dolby Stereo-Spur schliessen lässt und man sich fragt, wieso man die deutsche Synchronisation nicht direkt in Dolby Digital erstellt hat.
Der DTS-Ton ist wie immer einfach nur etwas lauter, wobei die Dialoge bei der Dolby Digital-Abmischung etwas natürlicher wirken. Ansonsten ein recht ordentliches Klangbild, was aber gerade an der Anfangsequenz mit den vielen Explosionen und Schüssen deutlich an Druck und Dynamik vermissen lässt.
Wieso hier immer noch eine Stereo-Spur drauf ist, ist mir schleierhaft. Neben der deutschen Sychronisation gibt es noch die englische Sprachfassung in Stereo und Dolby Digital mit ausblendbaren Untertiteln. Als Bonus bekommen wir die übliche Trailershow und den Original-Trailer geboten, sowie 3 kurze und unvöllständige Biografien der Hauptdarsteller geboten.


Film++----
Bild++++--
Ton+++---
Bonus+-----


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