Wicked-Vision-Index

Login 18er Bereich

Registrieren

Startseite und Neuigkeiten Reviews
• Filmberichte
• DVD/HD-Reviews
• Bildvergleiche
• Literatur
• Hörspiele Weitere, medienbezogene Informationen
• Hidden Features
• Schnittvergleiche
• Videocover
USA, FR, JP 2006
Originaltitel:Silent Hill
Alternativtitel:Silent Hill - Willkommen in der Hölle
Länge:120:11 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Christophe Gans
Buch:Roger Avary
Kamera:Dan Laustsen
Musik:Jeff Danna, Akira Yamaoka
SFX:David Gauthier
Darsteller:Radha Mitchell, Laurie Holden, Sean Bean, Deborah Kara Unger, Tanya Allen, Christopher Britton, Kim Coates, Jodelle Ferland, Alice Krige, Janet Land
Vertrieb:Concorde
Norm:PAL
Regionalcode:2
Bildformat:2,40:1 (anamorph)
Tonformat:Dolby Digital 5.1, DTS 6.1 ES discrete (nur dt.)
Sprache:Deutsch
Untertitel:Deutsch
Verpackung:Steelbook
Specials:
  • Deutscher Kinotrailer (2:31 Min.)
  • Original Kinotrailer (2:20 Min.)
  • "Der Pfad der Dunkelheit" - Das Making of "Silent Hill":
    • Ursprünge (8:29 Min.)
    • Casting (9:47 Min.)
    • Ausstattung (10:00 Min.)
    • Stars & Stunts (7:29 Min.)
    • Kreaturen von "Silent Hill" (12:05 Min.)
    • Choreographie der Kreaturen (10:53 Min.)
  • Fotogalerie (11 Bilder)
  • Produktionsnotizen
  • Cast & Crew-Infos:
    • Radha Mitchell
    • Sean Bean
    • Laurie Holden
    • Christophe Gans, Regie
    • Roger Avary, Drehbuch
    • Samuel Hadida, Produktion
  • Concorde Weblink
  • Trailershow:
    • Alone in the Dark (1:38 Min.)
    • Brothers Grimm (2:32 Min.)
    • Eyes of Crystal (1:32 Min.)
    • Duplicity (1:33 Min.)
    • The Business (2:05 Min.)
    • Mini's First Time (2:30 Min.)
    • Stay Alive (2:27 Min.)
    • Shocking Shorts 3 (0:41 Min.)
  • 8seitiges Booklet
Roses Adoptivtochter Sharon wird von schrecklichen Albträumen geplagt. Sie schlafwandelt, bringt sich dabei in Lebensgefahr und ruft immer wieder den Namen eines mysteriösen Ortes namens Silent Hill. Gegen den Willen ihres Mannes Christopher fährt Rose mit Sharon nach Silent Hill, um die Ursache der Albträume herauszufinden. Kurz vor dem Ziel verliert sie jedoch die Kontrolle über ihren Wagen und verursacht einen Unfall, durch den sie in eine tiefe Ohnmacht fällt. Als Rose wieder erwacht, ist Sharon spurlos verschwunden. Der vermeintliche Schatten ihrer Tochter führt sie direkt in den unheimlichen Ort, wo sie auf die taffe Polizistin Cybil trifft. Gemeinsam suchen sie nach Sharon, und schnell wird beiden klar, dass Silent Hill ein schreckliches Geheimnis birgt. Eine todbringende Dunkelheit beherrscht die Kleinstadt und hält die wenigen menschlichen Überlebenden hier gefangen. Rose hat nur noch eine Wahl: Um das Leben ihres Kindes zu retten, schließt sie einen Pakt mit dem Bösen und zahlt dafür einen hohen Preis ...
"Wir haben darauf verzichtet, alles zu erklären, weil es doch viel spannender ist, wenn das Publikum selbst mitdenkt und versucht, eine Erklärung zu finden. Diese Undurchsichtigkeit ist eine Herausforderung, eine Einladung zum Nachdenken, wenn man so will. - Regisseur Christophe Gans

Na endlich! Es geht doch! Lange genug musste man darauf warten endlich mal eine gelungene Spiel-Adaption vorgesetzt zu bekommen. "Silent Hill" wird zumindest meinen Ansprüchen gerecht, während die Game-Puristen schon Sturm laufen und sich anderorts über das verschlüsselte Drehbuch beschwert wird. In befreiender Unkenntnis der Vorlage muss ich zumindest den Kritikern insofern Recht geben, dass der Film ein paar Strukturschwächen hat, aber der von mir verehrte Regisseur Christophe Gans (Interner Link"Crying Freeman", "Der Pakt der Wölfe"), in meinen Augen ein Virtuose, der viel zu selten einen Film dreht, fegt mit seiner wahnsinnig atmosphärischen Inszenierung diese Kritikpunkte hinweg.
Denn "Silent Hill" ist ein mustergültiges Beispiel geworden, wie effektiv sich die akustischen Möglichkeiten des heutigen Kinos einsetzen und CGIs optimal nutzen lassen. So viel Feingefühl für Bild und Ton ist im heutigen Bombastkino leider selten geworden, zumal Gans versteht abseits etablierter Hör- und Sehgewohnheiten dem Film wieder seine eigene Note zu vergeben. Ganz ehrlich: Ich bin sehr positiv überrascht. Der Film übertrifft meine Erwartungen.


Beginnen wir erst einmal mit den negativen Punkten, denn das positive Erlebnis überwiegt doch deutlich. Obwohl "Silent Hill" flott loslegt und bereits nach wenigen Minuten Rose (Radha Mitchell, Interner Link"Pitch Black", "Man on Fire") und ihre Tochter Sharon (Jodelle Ferland, Interner Link"Tideland") in Silent Hill ankommen, gerät der Film regelmäßig aus dem Tritt, weil der Subplot mit Ehemann Christopher (Sean Bean, Interner Link"Ronin", Interner Link"The Dark") für die Erklärungen der Geschichte zuständig ist, aber ständig mit der wahnsinnig vereinnahmenden Atmosphäre in Silent Hill bricht. Dass dieser Strang erst nachträglich zum Skript ergänzt worden ist, merkt man leider über die gesamte Distanz. Meinetwegen hätte der Film auch kryptischer bleiben und dafür zügiger wie gleichförmiger ablaufen können. So gern ich Sean Bean auch sehe und die Funktion seiner Figur verstehe, Autor Roger Averys, der sich wiederum der Weisung der Produzenten zu fügen hatte, ungeschickt nachträglich einen männlichen Part zu integrieren, kostet dem Horrorthriller viel Qualität.


Denn in Silent Hill ist die Hölle los - im wahrsten Sinne des Wortes. Ich weiß gar nicht mehr, wann mich ein Film so fesseln konnte. So sorgfältig wie Gans hier arbeitet, spürt man seine Leidenschaft, die er für sein Werk hegt. Immerhin hat er sich viele Jahre lang um die Rechte bemüht und mit Akira Yamaoka auch gleich noch den Komponisten der Spiel-Reihe an Bord geholt.

"The Silence Will Be Broken"

Eigensinnig und entgegen des Willen ihres Mannes bringt Rose ihre von Albträumen geplagte Tochter nach Silent Hill, lässt sich auch von gut gemeinten Ratschlägen an der Tankstelle vor der Abfahrt nicht aufhalten und flüchtet vor der motorisierten Polizistin Cybil Bennett (Laurie Holden, "Past Perfect", Interner Link"Fantastic Four"), die später zu ihrer einzigen und damit naturgemäß wichtigsten Verbündeten in Silent Hill wird. Ein Beinaheunfall am Ortsschild trennt Mutter und Kind, worauf Rose sich allein auf die Suche nach ihrer Tochter macht und der Spuk beginnt ...


Wie Gans darauf Silent Hill aufzieht, ist brillant. Die Sicht ist durch den Ascheregen begrenzt, die scheinbar menschenleere Geisterstadt nur schemenhaft zu erkennen. Neblig wabert die Sichtweite, gibt Gebäude preis oder verschluckt die Umgebung. Jedes Geräusch erzeugt Aufmerksamkeit und dazu die kribbelnden Töne Yamaokas. Ein Fest!
Rose läuft orientierungslos durch die Straßen und Gassen oder sucht in der Schule, Anspannung für den Zuschauer allerorten, hört nur ihre selbst verursachten Geräusche wiederhallen. Alles wirkt verlassen und wie ein vergessenes Relikt.
Die verfallenen Gebäude sind herrlich schmierig, verkommen und von einer schwarzen Rußschicht überzogen. Rose, die nur mit einer Taschenlampe bewaffnet in die Kellergewölbe absteigt, weil sie glaubt ihrer Tochter zu folgen, die schemenhaft vor ihr wegrennt, betritt das bizarre, groteske Grauen voller entstellter, verkrüppelter Leichen, die ihrerseits auf sie zuhumpeln, und plötzlich tauchen aus dem Nichts eigenartige Wesen ohne Gesicht und Augen auf, die ihr ans Leder wollen.
Wenn die Alarmsirene plötzlich anfängt, Gans die Leinwand in ein einziges Schwarz taucht, das schon nicht einladende, von Asche bedeckte Silent Hill regelmäßig auflöst und in ein höllisches Ambiente verwandelt, indem die eigenartigsten Kreaturen zum Vorschein kommen, geht er an die Eingeweide seines Publikums. Insbesondere der heißersehnte Auftritt des Pyramiden-Kopfes mitsamt seiner krabbelnden Käferbrut, auf den Rose und Cybil natürlich in den düsteren, schmuddeligen Katakomben auch treffen, ist ein Highlight mitsamt seiner unbändigen Brutalität. Terror pur.


... und dann, wenn es gerade am Schönsten ist, löst Gans die Fesseln und blendet auf Christopher, der seiner Familie hinterhergereist ist, aber nicht nach Silent Hill kann, weil Police-Officer Thomas Gucci (Kim Coates, Interner Link"Open Range", Interner Link"Assault on Precinct 13") ihn abhält, keine Informationen preisgeben will und Christopher damit neugierig macht. Der beginnt zu recherchieren und nachzuforschen, aber ich will eigentlich wieder zurück nach Silent Hill und es in seiner ganzen Pracht genießen, anstatt dieser Erklärungen beizuwohnen.


Dort trifft das weibliche Duo auch irgendwann auf Einwohner und natürlich die Auflösung des Geheimnisses von Silent Hill, die sich mit okkultistischem Fanatismus, religiösem Übereifer und der Inquisition gleichen Hexenjagd einer elitären Gruppierung wohl ganz gut umschreiben lässt, ohne explizit auf die tragischen Vorfälle in der Vergangenheit einzugehen, die überhaupt dazu geführt haben, dass unter dem Ort in den Stollen ein ewiges Feuer lodert.
Der Weg zur Wahrheit ist schön direkt wie voller Andeutungen, die wiederum Rose anweisen. Ich muss zugeben, dass mich der Ausgang weniger interessiert hat und das ich lieber noch ein bis zwei Stunden länger in Silent Hill verbracht hätte, aber gerade als Adaption eines Spiels verfügt der Film über eine gelungene Aufschlüsselung, die um einiges komplexer als so manch andere, gescheiterten Versuche der letzten Jahre ist, ein Computerspiel auf die Leinwand zu transferieren.


Christophe Gans hält mit diversen Monsterkreationen und der stetig wiederkehrenden Umwandelung des surrealen Silent Hills die beklemmende Atmosphäre aufrecht und kann mit Laurie Holden und vor allem Radha Mitchell auch auf doppelte Frauenpower zurückgreifen, die für so einen Film auch gute Leistungen abliefern. Von der Not zusammengeschweißt laden sie das Publikum zum munteren Mitfiebern ein, zumal mit Waffen ohnehin Essig ist. Die CGI-Kreationen sind top-notch, was natürlich auch für die Masken-Effekte wie Kostüme gilt und regelmäßige Visionen oder shocking moments sorgen jeweils für den nötigen Aufruhr im Kinosessel, um sich mal an der Cola zu verschlucken. Insbesondere das Finale in der Kirche mit einer äußerst fiesen Bestrafung und dann der Entfesselung des puren Bösen, das auch umgehend per Stacheldraht bestrafend einzuwickeln anfängt, gehen deutlich an die Nieren.


"Once you enter Silent Hill there is no turning back."

Reichlich creepy ist "Silent Hill" trotz seiner unliebsamen Unterbrechungen also allemal und Roses Suche nach Sharon verläuft dank kryptischer Items auch ganz spannend, bis zum Schluss die Wahrheit in einem wiederum gelungen verfremdeten Flashback ans Tageslicht kommt. Bis dahin gibt es aber viele Tote, fies brutale Bilder und atmosphärische Sets, wie ich sie mir prächtiger nicht vorstellen kann. Da steckt Liebe im Detail und Sympathie für das Produkt. Diverse Locations werden besucht, immer wieder folgt auf eine Neuentdeckung ein Angriff und verzweifelte Verteidigung. Eine sicherlich nicht bis ins Detail erklärte Geschichte, die die Wahrheit lange hinterm Berg hält und dann die Brechstange auspackt, indem gleich Ultimatives losgelassen wird, mag auf den ersten Blick unausbalanciert erscheinen, trifft damit aber die volle Breitseite des Zuschauer dafür plötzlich umso mehr. Wenig Erklärung ist in diesem Fall ein Plus.


Die wummernde Soundkulisse mit großzügigem Bass-Einsatz sei noch einmal explizit hervorgehoben, weil der Film ohne sie deutlich an Faszination einbüßen würde. Der Ton nimmt bei Gans einen besondere Stellenwert ein und ist wie selten zuvor ein wichtiger Bestandteil, fast so wichtig wie die Bilder selbst. Man achtet auf jedes einzelne Geräusch, dessen Ursprung sich nicht klären lässt, und wenn die alarmierenden Sirenen losgehen oder das brummelnde Unheil sich ankündigt, macht sich Gänsehaut breit.

"Welcome to Silent Hill"

Bitteschön, wer will kann sich ja gern stundenlang mokieren, indem er Game und Film vergleicht oder schon von vorn herein Spieleverfilmungen verflucht. Wer indes jedoch offen und unbelastet an "Silent Hill" geht und Zugang zu Gans Inszenierung findet, wird hier schwer seinen Spaß haben und einen Ausklang finden, der gerade ungewöhnlich viel zulässt. Rational erklärbar will dieses Universum mitsamt seiner Bewohner nicht sein und soll es auch nicht.
Der Subplot mit Sean Bean tut dem Film leider wirklich nicht gut, weil er die fesselnde Atmosphäre unterbricht und damit der eigentlichen Stärke oft die Munition nimmt. Trotzdem packt "Silent Hill" einen und lässt so schnell nicht mehr los. Die innovative und liebevolle Inszenierung ist ein einmaliges Erlebnis, da muss man Gans einfach riesigen Respekt zollen, die guten Darsteller tragen ihren Teil dazu bei und die Sets wie auch Monsterkreationen, Masken und Kostüme zeugen von Phantasie und Sorgfalt. Mehr davon, aber bitte ohne in Routine zu verfallen.


"2-Disc Limited Edition"

Kommen wir nun zur limitierten Doppel-DVD aus dem Hause Concorde, welche in diesen Tagen gleich in drei Versionen erschienen ist.
Beim anamorphen Transfer hat man so ziemlich alles richtig gemacht und liefert uns ein wirklich schönes Bild ab, bei dem wir Verschmutzungen und Defekte vergebens suchen. Die Schärfe befindet sich auf einem angenehmen, meist sehr hohen Niveau, wobei die Detailschärfe des Öfteren deutlich zu wünschen übrig lässt. Dies mag zum einem am eingesetzten Stilmittel liegen, mit dem der Regisseur nur allzu gerne spielt, sowie an den eingesetzten Rauschfiltern, weshalb einige Szenen viel zu matschig und weich wirken und in Kameraschwenks sogar Bewegungsunschärfen preisgeben. Der Kontrast macht ebenfalls einen hervorragenden Eindruck, wirkt hin und wieder aber ein wenig zu blass und tendiert in Gräuliche, was aber ebenfalls an den eingesetzten Stilmitteln liegen dürfte. Dass die Farbgebung hier extrem ausgefallen ist, muss wohl kaum noch erwähnt werden. Krasse Filtereinsätze, kräftige und satte Farben lassen den Zuschauer in die zauberhafte Welt "Silent Hills" eintauchen. Die Kompressionen arbeiten meist sehr sauber, lassen aber dezente Rauschmuster im Hintergrund sichtbar werden. Dies fällt vor allem in den Sequenzen verstärkt auf, in welchen der Nebel das Bild dominiert.


Die deutsche DTS 6.1 ES-Spur ballert einen förmlich weg. Derart wuchtige Dynamiksprünge und diese Menge an ausgeprägten direktionalen Effekten haben wir schon lange nicht mehr zu hören bekommen. Der gesamte Track klingt unheimlich aggressiv und macht den Film zum absoluten Anlagen-Killer. Möchte man "Silent Hill" wie es sich gehört nachts genießen, sollte man die Fernbedienung nicht allzu weit von sich weglegen. Alle Kanäle werden nahezu perfekt genutzt und lassen eine unglaublich realistische Räumlichkeit aufkommen. Eine Verschnaufpause gibt es hierbei weder für die Protagonisten, noch für den Zuschauer. Egal ob es nur Wind ist, der durch die Rears pfeift, oder aber brachiales Dröhnen aus allen Boxen, wenn die Heldin von ihren Feinden umzingelt wird - der DTS Track gibt immer 100 Prozent und lässt sogar die hervorragende Dolby Digital 5.1-Spur blass aussehen. Der Subwoofer liefert dabei genügend Druck um das Wohnzimmer zum beben zu bringen und der hypnotische Score wandert durch alle Kanäle und verzaubert sein Publikum, nur um es im nächsten Moment durch den nächsten Schockeffekt aus dem Sessel zu kicken. Die Stimmen wurden dabei ebenfalls perfekt abgemischt und wenn in Silent Hill die Sirenen aufheulen, ertappt man sich selbst beim aus dem Fenster Schauen, es könnte ja auch ein Fliegeralarm sein ...


Die englische Spur klingt deutlich dumpfer und wirkt zurückhaltender als die deutschen Versionen. Hier fehlt wirklich ein passendes Argument, nicht auf die DTS-Spur zu wechseln. Bei dem Soundgewitter ist uns die englische Tonspur ziemlich egal. Optional gibt es deutsche Untertitel.

Die Hauptfilm-Disc enthält nicht einmal die sonst so obligatorische Trailershow, sondern alle Extras wurden auf eine separate Bonus-DVD gebrannt. Leider weniger umfangreich als erwartet. Neben Produktionsnotizen, einer Fotogalerie, den deutschen und englischen Kinotrailern, sowie Cast & Crew-Infos und der auf der Hauptfilm-Disc vermissten Trailershow gibt es noch ein in sechs Mini-Featurettes aufgeteiltes Making of des Films. Dies ist dann auch das Herzstück der recht mageren Extras, welches zumindest optisch gelungen ist und uns viele Aufnahmen von den Dreharbeiten zu "Silent Hill" zeigt, sowie Behind the Scenes-Aufnahmen von Sequenzen, welche wir in der Form leider nie im fertigen Film gesehen haben. Die Statements von Cast & Crew sind hier fast schon nebensächlich und zudem recht oberflächlich ausgefallen. Wer mehr Infos braucht, liest sich noch das 8seitige Booklet durch.



"Willkommen in der Hölle"

Endlich mal wieder ein Film für Augen und Ohren. "Silent Hill" zählt zu den wohl besten Videospielverfilmungen aller Zeiten und wird, wenn man sich drauf einlässt, für reichlich Gänsehaut sorgen. Schon nach wenigen Minuten möchte man als Zuschauer sein Gamepad am DVD-Player anschließen und den Protagonistinnen bei ihren Abenteuern helfen. Christophe Gans hat mit "Silent Hlill" einen rundum gelungenen, aber leider bisher von den Fans nicht sonderlich akzeptierten Film geschaffen, der vielleicht in ein paar Jahren Kultstatus erreichen können und seiner Zeit vielleicht noch zu weit voraus ist.
Die limitierte Doppel-DVD im edlen Steelbook bedient sich leider einem echt hässlichen Frontdesign und verzichtet auf das viel schönere klassische Kinomotiv, welches wir nur auf der 1 Disc Amaray-Version finden, sowie auf der Verleih-DVD, welche ebenfalls als Steelbook erschien. Technisch ist alles einwandfrei, nur in puncto Extras hätte man sich mehr Mühe geben sollen. Ansonsten eine absolute Pflichtanschaffung.

Anmerkung: Aufgrund eines neuen Kopierschutzsystems der DVD kann es vorkommen, dass sie auf diversen Playern nicht fehlerfrei läuft. Unsere Testgeräte machten allerdings keinerlei Probleme. Eine Umtauschaktion scheint es nicht zu geben. Somit dürfte das Thema "Silent Hill" für einige erledigt sein.


Film+++++-
Bild+++++-
Ton++++++
Bonus+++---


Druckbare Version
Silent Hill - Willkommen in der Hölle
Silent Hill: Revelation 3D
News"Silent Hill" im August auf DVD
Neuigkeiten rum um "Silent Hill"
IMDb.com OFDb.de



Alle Bilder und Texte sind Eigentum des jeweiligen Rechteinhabers

Copyright by Wicked-Vision 2000-2013/Designed by Daniel Pereé 2000-2013.