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USA 1987
Originaltitel:Gate, The
Länge:82:02 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Tibor Takács
Buch:Michael Nankin
Kamera:Thomas Vamos
Musik:Michael Hoenig, J. Peter Robinson
SFX:Frank Carere, Randall William Cook, Craig Reardon
Darsteller:Stephen Dorff, Christa Denton, Louis Tripp, Kelly Rowan, Jennifer Irwin, Deborah Grover, Scot Denton
Vertrieb:Marketing Film
Norm:PAL
Regionalcode:2
Bildformat:1,85:1 (anamorph)
Tonformat:Dolby Digital 2.0, Dolby Digital 5.1
Sprache:Deutsch, Englisch
Specials:
- 2 Trailer
- Filmographien
- Kinoaushang
- Artwork-Galerie
- alter Anfang
Ohne es zu wissen, haben Terry und Glen grauenhafte Kräfte freigesetzt. Als sie im Garten einen geheimnisvollen Kristallstein ausgraben, öffnen sie so das Tor zu einer höllischen Unterwelt. Zuerst entweichen aus dem Loch nur ekelhafte Motten, doch schon bald folgen kleine Erdmonster - die Unterirdischen - und terrorisieren Glens Familie und seine Freunde. Eine ausgelassene Party wird zu einem furchtbaren Höllentrip, denn der Dämonenlord schickt seine Untoten, um Terry zu holen und in die Unterwelt zu verschleppen. Glen nimmt allein den Kampf gegen die Dämonen auf und begibt sich damit in tödliche Gefahr.
"The Gate" gilt für mich eindeutig als Vergessen Perle des späten 80er Jahre Horrorgenres. Der 1987 in den USA gedrehte Film von Tibor Takacs ("Gate 2", "Rats"), erschien in Deutschland damals auf Video von VCL und ging leider in der großen B-Movie-Welle der späten 80er unter. Heute sieht man den Film ab und zu noch im Fernsehen, aus den Videotheken ist er gänzlich verschwunden.
"Gate-Die Unterirdischen" ist ein kleiner, aber immens wirkungsvoller Film mit einer spannenden Story und guten, wenn auch nicht sehr blutigen Spezialeffekten. Hier merkt man, dass der Film eindeutig auf ein jüngeres Publikum zugeschnitten ist, was man schon an den jugendlichen Hauptdarstellern sieht. Stephen Dorff ("Blade", "Space Trucker") hat hier sein Filmdebut und konnte als einziger der Kinder auf eine richtige Karriere zurückblicken.Louis Tripp bekam seine Chance einige Jahre später nochmal in der guten, aber weniger erfolgreichen Fortsetzung "Gate 2- The Nightmare Returns", die ebenfalls von Tibor Takacs inszeniert wurde. Danach hörte man jedoch nichts mehr von ihm und auch für Christia Denton, die mehr in TV-Produktion zu sehen war, blieb "Gate" ihr bester Film, in dem sie mitwirkte..

Regisseur Tibor Takacs, der heutzutage für Serien wie "Earth", "Sabrina", "Viper" , "Outer Limits" und "The Crow" im Regiestuhl Platz nimmt, legt hier eine ordentliche Arbeit hin. Neben den schon angesprochenen Spezialeffekten überzeugt er uns auch mit einer guten Atmosphäre und verzichtet weitgehend auf witzige Elemente, die dem Film Spannung rauben könnten. Er versucht hier von der ersten bis zur letzten Minute die Spannung aufrecht zu halten, was ihm durchaus gut gelungen ist und erschreckt uns immer wieder mit dem Zombie aus der Wand, dem Auge in Glens Hand oder den Dämonen unter dem Bett. Dies sind alles Momente, die wirklich überzeugen können, was für Genre-Filme nicht selbstverständlich ist. Was Tibor Takacs hoch anzurechnen ist, dass er es schafft, die kleinen Dämonen, die auf irgendeine Art und Weise sogar süß sind, trotz der "Stop Motion"-Technik gut aussehen zu lassen und auch der große Dämon am Schluss des Filmes wurde gut realisiert. Hier hebt sich "The Gate" deutlich von den anderen Genre-Filmen ab und man merkt, dass Tibor Takacs hier mit Liebe dran gegangen ist. Leider kam bis heute auch von ihm nichts mehr Vergleichbares aus dieser Richtung.
Hoffen wir, dass "Gate" trotz seiner für die Zeit guten, aber für heutige Verhältnisse einfachen Effekten immer noch die Fans unterhalten wird und auch die neue Generation von Horror-Fans in seine Bann ziehen kann.

Das Lange warten der Fans hat endlich ein Ende. Die Firma Marketing Film präsentiert uns diesen Klassiker erstmals in deutsch auf DVD und das im Original Kinoformat von 1:1.85. Der Ton wurde einmal in Dolby Surround auf englisch und deutsch aufgespielt und biete eine ordentliche Sprachverständlichkeit und Akustik. Der 5.1-Upmix hat ebenfalls eine gute Dialogverständlichkeit und bietet einen recht guten Raumklang, wo sogar der Effektbereich ab und an mal was zu tun bekommt. Lediglich der Bass hätte hier etwas mehr Druck vertragen können.
Das Bild kommt recht farbenfroh und mit einem guten Kontrast daher, ist aber leider etwas zu unscharf und zieht an einigen Stellen etwas nach. Auch der Rauschfaktor und die Kompressionen sind gerade in hellen Bereiche eindeutig zu hoch ausgefallen, stören aber nur bedingt. Ansonsten aber guter Durchschnitt. Als Bonus gibt es 2 Trailer, Filmographien, eine Bildergalerie, eine Artwork-Galerie und den alten deutschen VCL-Video-Anfang des Filmes. Für Fans ist diese DVD durchaus empfehlenswert und der Film darf sowieso in keiner phantastischen Sammlung fehlen.


Film++++--
Bild+++---
Ton+++---
Bonus+-----


Druckbare Version
Gate, The - Das Tor zur Hölle
NewsMarketing-DVDs im Dezember
Gate - Die Unterirdischen
Gate - Die Unterirdischen
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