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D 1962
Originaltitel:Testament des Dr. Mabuse, Das
Alternativtitel:Testamento del doctor Mabuse, El
aka. Terror of Dr. Mabuse, The
aka. Doktor Mabuses testamente
Länge:88 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Werner Klingler
Buch:Ladislas Fodor, Robert A. Stemmle
Kamera:Albert Benitz
Musik:Raimund Rosenberger
Darsteller:Gert Fröbe, Senta Berger, Helmut Schmid, Charles Regnier, Walter Rilla, Wolfgang Preiss, Harald Juhnke
Vertrieb:Polyband
Norm:PAL
Regionalcode:2
Bildformat:1.78:1
Tonformat:Dolby Digital 1.0 (Mono)
Sprache:Deutsch
Specials:
- Bildergalerie
- Dr. Mabuse Trailershow
- Interview mit Wolfgang Preiss (Darsteller des Dr. Mabuse)
Dr. Mabuse wird sicher in einem Irrenhaus verwahrt. Dennoch spielen sich geheimnisvolle Überfälle ab, die an die Praktiken des genialen Verbrechers erinnern. Ausführendes Werkzeug ist die Gangsterbande um den snobistischen Mortimer. Den eigentlichen Chef der Bande kennt niemand. Seine Befehle erteilt er stets hinter einem Vorhang. Als der Ganove Eddie die Identität seines Chefs feststellen will, wird er von einem elektrischen Stromschlag getötet. Als Mortimer für Ersatz sorgen soll, fällt seine Wahl auf den jungen Boxer Johnny Briggs. Dieser lässt sich entgegen aller Warnungen seiner Verlobten Nelly von Mortimer anwerben. Doch Inspektor Lohmann und sein Assistent Krüger sind der Bande schon auf der Spur und erkennen bald, dass Dr. Mabuse in der Irrenanstalt hypnotische Fähigkeiten entwickelt hat, die auch den mysteriösen Chef von Mortimers Bande beeinflussen...
"Das Testament des Dr. Mabuse" ist der dritte Film einer Reihe von Mabuse-Filmen, die zwischen 1960 und 1964 entstand. Produziert wurde dieses Quasi-Remake von Fritz Langs Klassiker aus dem Jahre 1932 von Artur Brauner. Schon damals war Fritz Langs Mabuse-Film heiß umstritten und wurde letztendlich sogar vor seinem Kinostart auf Befehl der Regierung verboten, da er sich sehr stark mit der Nazi-Thematik auseinandersetzte und man Angst hatte, dass der Film dem Volk zeigt, wie man sich gegen den Staat aufsetzen könnte.
Leider muss man sagen, dass die Neuverflimung zu einem reinen Exploitation-Flick wurde, der bei weitem nicht an das Original herankommt. Hier fehlt es einfach an Spannung, stattdessen bekommt man eine seichte und langweilige Verfilmung geboten, die noch dazu unglaubwürdig wirkt. Einzig und allein Gerd Fröbe und Wolfgang Preiss als Dr. Mabuse und Schauspieler wie z.B. Harald Juhnke und Walter Rilla ist es zu verdanken, dass der Film nicht ins Belanglose abdriftet ...
Schade, hier wurde nur auf das schnelle Geld gestiert und mehr als ein typischer 60er Jahre Krimi wird uns hier nicht geboten.

Polyband präsentiert uns hier eine für einen 43 Jahre alten Film gute DVD. Das Bild ist recht scharf, hätte aber etwas mehr Schärfe vertragen können. Leichtes Nachziehen mildert den ansonsten positiven Gesamteindruck des Bildes. Der Kontrast ist gut und neben einigen Bildstörungen (die für so einen alten Film durchaus normal sind und nicht in die Bewertung einfließen) gibt es kaum was zu bemängeln. So wie es aussieht, lag für diese DVD das Master der US-Veröffentlichung vor.
Der Monoton ist gut verständlich und Rauschen hält sich in Grenzen. Als Bonus gibt es wieder 4 Trailer und das Interview mit Wolfgang Preiss, welches auch schon auf der "Die 1000 Augen des Dr.Mabuse"-DVD war. Für Mabuse-Fans empfehlenswert.


Film+++---
Bild+++---
Ton++----
Bonus++----


Druckbare Version
1000 Augen des Dr. Mabuse, Die
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